Küchennutzung Aufpreis

Dieses Thema im Forum "Ausstattung" wurde erstellt von kathi, 02.09.2013.

  1. kathi

    kathi Gesperrt

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    Hallo,
    wie berechnet ihr den Aufpreis für die Küche? Ich würde einfach über 10 Jahre Nutzungsdauer rechnen. Ist das zuwenig? Oder zuviel?
    Und führt man die "Küchennutzungsgebühr" im Mietvertrag extra auf oder integriert man die Summe einfach in der Miete?
     
  2. AdMan

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  3. Berny

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    Ich würde den Mietpreis in Absprache mit dem Mieter entsprechend kalkulieren, die Küche aber nicht im MV aufführen. Ansonsten müsstest Du sie auch i.O. halten (lass mal ein Scharnier abbrechen, bspw., oder ein Gerät sich verabschieden).
     
  4. kathi

    kathi Gesperrt

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    Wie kalkulieren? Nach Absprache mit Mieter will der Mieter natürlich sowenig wie möglich zahlen. Der muss das bezahlen, was wir kalkuliert haben.


    Sorry, aber das ist Blödsinn. Entweder gehört die Küche uns und dann müssen wir uns auch drum kümmern oder sie gehört dem Mieter und er kümmert sich drum und zahlt natürlich auch keine Nutzungsgebühr.
    Und die neue Küche "am besten gar nicht zu erwähnen" könnte u.U. bedeuten, dass der Mieter sich unsere fast neue Küche unter den Nagel reisst, wenn er z.B. nach 2 Jahren wieder auszieht.
     
  5. #4 Aktionär, 02.09.2013
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    Wenn die Küche mitvermietet wird, dann muss der Vermieter auch für Reparaturen, Instandhaltung und ggf. Ersatzgeräte sorgen. Dies sollte daher in der Höhe des Mietzinses berücksichtigt sein.

    Alternative wäre dem Mieter die Küche zu verkaufen. Zieht er dann wieder aus kann er Sie mitnehmen oder versuchen an den Nachmieter weiter zu veräußern.

    Bei der Vermietung inkl. Küche sehe ich die Gefahr, dass der Mieter nicht besonders pfleglich damit umgeht. Im Zweifelsfall wird es dann immer schwer sein nachzuweisen was übliche Gebrauchsspuren und/oder Nutzungszeiten angeht.
     
  6. kathi

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    Daher hab ich ja im Eingangsbeitrag danach gefragt, wie man die Höhe des Aufschlags berechnet.

    Dann könnten wir aber auch gleich ohne Küche vermieten und den Mieter selber die Küche besorgen lassen, was auch für den Mieter besser wäre, denn dann dürfte ER die Küche aussuchen.


    Kann man sich drüber streiten. Ich würde auch als Mieter pfleglich mit einer Küche und einer Wohnung umgehen und das nicht, weil ich dem Vermieter was Gutes tun möchte, sondern weil ich es selber schön haben will.

    Aber das alles beantwortet meine Fragen nicht.
     
  7. #6 Papabär, 02.09.2013
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    Der Ansatz von 10 Jahren ist i.O. ... bei hochwertigen Küchen dürfen das auch schon mal 12-15 Jahre sein. (vgl. Mietrechtslexikon)


    Bei einem angenommenem Neupreis der Küche von 3.000,- € rechne ich also 25,- €/Monat Tilgung zzgl. einer Kapitalrendite von 8% (weil´s grad´ so´ne schöne runde Summe ergibt), d.h. 20,- € = 45,- €/Monat für die EBK.
    Zwar reduziert sich der Zinsertrag rechnerisch jeden Monat durch die 25,- € "Tilgung" - dafür steigt der Anteil an "Inst.-RL" in gleichem Maße an.

    Ähem, ... kann man meinen Gedankengang nachvollziehen?

    Natürlich kannst Du auch eine Kapitalrendite von nur 3% ansetzen - aber meiner Meinung nach sollte die Investition schon mehr abwerfen als eine vergleichbare Anlage bei ´ner Bank.
     
  8. kathi

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    Hallo Bärchen,
    ja ich kann dir folgen. An die Rendite hatte ich jetzt nicht gedacht. War davon ausgegangen, dass die tatsächliche Nutzungsdauer einer guten Küche deutlich länger ist als 10 Jahre, was ja in der Regel auch der Fall ist.
    Danke!
    Und vertraglich? Miete plus Nutzungsgebühr für die Küche oder Küchennutzungsgebühr bereits im Mietpreis enthalten?
    Wir tendieren zu extra Nutzungsgebühr, weil es bei Mieterhöhungen mehr Sinn macht und es dann keinen Stress gibt, wenn Mieter nach 8 Jahren immer noch die ursprüngliche Gebühr zahlen müssen.
     
  9. #8 Papabär, 02.09.2013
    Papabär

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    Wird sie höchstwahrscheinlich auch ... es sei denn, der Mieter nimmt sie bei Auszug einfach mit (einen ähnlichen Fall hatte ich ja hier mal offengelegt). Man kann dann ja leider keinen Wiederbeschaffungswert einfordern - sondern muss diesen zeitanteiligen "Neu-für-Alt"-Abzug ansetzen. Wenn man also eine deutlich längere Lebensdauer ansetzt, spielt man m.E. mit erhöhtem Risiko.

    Bei dem von mir genannten Zahlenbeispiel hätte man bei 120 Monaten Laufzeit z.B. einen angesammelten Zinsertrag von 1.210,- € und einen Inst-Anteil (in der fiktiven Rücklage) von 1.190,- €.

    Nun überleg´ mal, was Du in z.B. 8 Jahren alleine für die Erneuerung eines Geschirrspülers zahlen müsstest (so Pi mal Fensterkreuz) ... und das ist ja beileibe kein unrealistischer Ansatz. Da ist die Rücklage verdammt schnell weg.

    Wenn man jetzt von vorneherein von regelmäßigen Mieterhöhungen in max. zulässigem Rahmen rechnet, dann kann man den Zinssatz sicherlich auch niedriger ansetzen - aber wer weiß schon, wie die Kappungsgrenzen/Reparaturkosten sich in den nächsten Jahren entwickeln oder ob man durch andere Unwägbarkeiten an einer Mieterhöhung gehindert wird.



    Ich habe ja recht wenig Whg. mit EBK im Bestand (eigentlich nur ein 20WE-Haus und einige ehem. Musterwohnungen) - insofern sind meine Erfahrungen hierzu sicherlich eher bescheiden. Allerdings würde ich von einem separaten Ausweis des EBK-Anteils abraten ("Gebühren" sind ohnehin Staatsmonopol).

    In einem konkreten Fall (ist Jahre her ... den hatte ich von der Vorverwaltung so geerbt) meinte ein Gewerbemieter mal, den Anteil für eine gesondert ausgewiesene Klimaanlage nicht mehr zahlen zu müssen, weil das Teil ja "abgeschrieben" sei. Unser RA hat uns nach einigem Schriftwechsel dann dazu geraten, die Füße still zu halten, weil die Kosten weitaus höher gewesen wären, wenn der Mieter das Teil einfach rausgerupft hätte. Er hätte nämlich bei einer Ersatzanschaffung nur die Montagekosten bezahlen müssen.
     
  10. #9 Aktionär, 03.09.2013
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    Ich habe Dein zweites posting so verstanden, dass eure "fast neue Küche" in der Wohnung verbleiben soll ...
     
  11. Andres

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    Ich rechne das zwar völlig anders als Papabär, komme aber zu einem sehr ähnlichen Ergebnis: Die Rendite lasse ich zunächst außen vor. Ich kalkuliere den Aufschlag so, dass ich den Anschaffungspreis auf 5 Jahre verteile. Bei 3000 € wären das also 50 € monatlich.

    Tatsächlich hält die Küche länger durch, daher kommt dann die Rendite. 10-15 Jahre Nutzung bedeuten eine Rendite von 7-8 % p.a. - das reicht mir als Ausgleich für die Risiken.

    Gegenüber dem FA kann ich natürlich nicht so rechnen ...


    Letzteres. Im Vertrag ist nur die NK-Vorauszahlung separat ausgewiesen.

    Wichtig wäre mir noch, dass eine wirksame Kleinreparaturklausel vereinbart ist.
     
Thema: Küchennutzung Aufpreis
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