Küchennutzungsgebühr?!

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Lucy4, 20.08.2015.

  1. Lucy4

    Lucy4 Neuer Benutzer

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    Hallo liebe Forengemeinde,

    ich hoffe, dass sich jemand unter Euch befindet, der uns bei dem folgenden Sachverhalt weiterhelfen kann.

    Bei uns im Haus wird gerade eine schöne 4-Zimmer-Wohnung frei, die nun - so wie es aussieht - an eine Wohngemeinschaft bestehend aus berufstätigen Mietern vermietet werden soll.

    Diese Mieter sind jetzt mit dem Wunsch an uns herangetreten, eine Einbauküche "mitmieten" zu können.

    Da diese Wohnung sich extrem gut für Wohngemeinschaften eignet und wir selber schon öfter mal mit dem Gedanken gespielt haben eine Einbauküche in die Wohnung einzubauen, spricht eigentlich von unser Seite aus nichts gegen diesen Wunsch.

    Uns ist auch bewusst, dass sobald wir eine EBK "mitvermieten", wir auch für die Funktionstüchtigkeit eben dieser EBK zuständig sind und ggf. Ersatz leisten / Reparaturen ausführen lassen müssen. Das stört uns auch nicht weiter.

    Uns stellt sich jedoch nun die folgende Frage:

    Wie arbeiten wir diese Küchennutzungsgebühr in den Mietvertrag ein?

    Schreibt man einfach:

    Kaltmiete...
    Küchennutzungsgebühr....
    Betriebskostenvorausszahlung...

    Oder gibt es einen anderen Namen dafür?

    Gibt es jemanden unter Euch der des Öfteren schon auf diese Weise vermietet hat?

    Wir würden uns sehr über Rückmeldungen zu diesem Thema freuen...

    Gruß
    die Lucy4
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 20.08.2015
    lostcontrol

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    Warum setzt Du nicht einfach die Kaltmiete entsprechend höher? So machen wir das in solchen Fällen.
     
  4. Duncan

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    man schreibt z.B. vermietet ist Wohnung (genaue Beschreibung) inkl. EBK mit Geräten xy.

    Die Kosten für die EBK kalkulierst du mit in die Kaltmiete ein. Ich orientiere mich dabei an den Berechnungen zur Mieterhöhung für Modernisierungen, da ich eine EBK schon für wohnwertsteigernd halte. Generell: Kosten der EBK über die erwartete Lebensdauer.
     
  5. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Eine Möglichkeit wäre, die Kosten der Einbauküche entsprechend auf den Mieter umzulegen.Z.B. Kosten der Küche € 4.000,00, Abschreibung 10 Jahre, wäre ein jährlicher Betrag von € 400,00, monatlich zur Miete € 33,00. Wäre bei evtl.Mieterhöhung nicht in der Kaltmiete vermerkt.
    So meine Überlegung.
     
  6. Lucy4

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    Hallo Lostcontrol,
    Hallo Duncan,

    Wir hatten auch zunächst daran gedacht die Küchennutzungsgebühr in die Kaltmiete mit einzurechnen.

    Wir wollen ja auf jeden Fall aufnehmen, dass sich eine "nagelneue" EBK in der Wohnung befindet.

    Ein Bekannter meinte dann aber zu uns, dass man vielleicht in ein paar Jahren, wenn man mal die Mieter erhöhen möchte, Probleme mit eventuellen Vergleichswohnungen wegen der EBK bekommen könnte.

    Die separat ausgewiesene Kaltmiete ließe sich einfacher erhöhen. Es mag sein, dass diese Aussage nicht zutrifft.

    Uns hat es jedoch auch gewundert, dass viele Mietinteressenten danach gefragt haben, ob sie eine Küche bekommen könnte und wie hoch dann die Nutzungsgebühr sei... Es scheint also Vermieter zu geben, die soetwas separat ausschreiben...


    Gruß
    Lucy4
     
  7. Lucy4

    Lucy4 Neuer Benutzer

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    Hallo Nannne,

    auch Dir "Danke" für Deine Antwort...

    Uns geht es eben auch darum, die Kosten separat auszuweisen und klarzustellen, dass die EBK im Besitz des Vermieters verbleibt und der Mieter die EBK quasi mitmietet für einen bestimmten monatlichen Betrag.

    Nur wie nennt man das "Ganze" dann?

    Gruß Lucy4
     
  8. #7 lostcontrol, 20.08.2015
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    Warum???

    Wenn sie mitvermietet ist, ist das doch ohnehin klar?

    Und den schlägst Du auf die Kaltmiete drauf.

    Ganz einfach: MIETE.
    Die Küche wird mitvermietet - warum sollte das anders heissen?
     
  9. #8 lostcontrol, 20.08.2015
    lostcontrol

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    In qualifizierten Mietspiegeln ist die EBK ein Kriterium - selbstverständlich ist die Miete mit EBK im Schnitt höher als ohne EBK, das schlägt sich natürlich auch im Mietspiegel nieder.

    Wieso das denn?
    Im Gegenteil - da Miete ja normalerweise nach Prozenten erhöht wird, könnte man mit EBK doch letztendlich mehr erhöhen als ohne EBK.

    Bist Du sicher dass sie nicht nach der höheren Miete gefragt haben? Miete ist ja letztendlich auch 'ne Nutzungsgebühr...
    Hier ist es - zumindest bei den kleinen Wohnungen - absolut Standard mit EBK zu vermieten. Auch wenn die Miete dann höher ist.

    Es gibt alle möglichen wilden Konstruktionen wie man eine EBK sozusagen mitvermieten kann, aber sich nicht drum kümmern muss (dazu findest Du hier auch jede Menge Threads). Die meisten Miet-Interessenten dürften dieses Thema zwischenzeitlich auch kennen. Vielleicht deshalb die Frage?
     
  10. Duncan

    Duncan
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    In den mir bekannten Mietspiegeln ist eine EBK grundsätzlich als erhöhendes Merkmal mit aufgeführt, von daher sehe ich da weniger ein Problem. Bei normalen Mietdauern schon gar nicht. Mieterhöhungen sind bei mir grundsätzlich ziemlich selten, da ich bei Neuvermietungen sehr nah an der Oberkante des Mietspiegels bin und am Ende eher in der Mitte oder im unteren Drittel ankomme. Geht natürlich nicht bei Jahrzehnte langen Mietverträgen, vor solchen sollte man eh versuchen sich zu schützen wo es nur geht. Da ist WG nicht die schlechteste Variante. Aber da schwimmt man dann mit dem Mietspiegel mit (wenn da nicht jemand pennt...).
     
  11. Andres

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    Das träfe höchstens dann zu, wenn es für die Wohnlage keinen Mietspiegel gibt. Dann hätte man tatsächlich das Problem, dass man entweder vergleichbar ausgestattete Wohnungen finden muss (4Z mit EBK halte ich für eher exotisch) oder eben auf den "Zuschlag" für die EBK verzichten muss. Das kann man aber leicht dadurch umgehen, dass man eine Indexmiete vereinbart.


    Die gibt es definitiv, aber man muss ja nicht alles mitmachen. Manche Mieter kommen da auf komische Ideen, z.B. dass man die Küchenmiete separat kündigen könnte.


    Und der Mieter sagt artig "Danke" für die 0 %-Finanzierung.
     
  12. #11 Glaskügelchen 2, 20.08.2015
    Glaskügelchen 2

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    Also zumindest in Stuttgart schlägt sich die EBK nicht im Mietspiegel nieder, und ist auch kein erhöhendes Merkmal. Es gibt nur den separaten Hinweis, dass für Möblierung und Küchenausstattung ein Aufschlag je nach Wert und Nutzungsdauer, zzgl. Verzinsung erhoben werden darf.
     
  13. #12 Nanne, 20.08.2015
    Zuletzt bearbeitet: 20.08.2015
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    Nenne es "Küchennutzungsgebühr"
    So wie PKW-Sellplatzgebühr ebenfalls im MV aufgeführt.
     
    alibaba gefällt das.
  14. #13 lostcontrol, 20.08.2015
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    Siehste - das ist in Ludwigsburg schon wieder ganz anders...
     
  15. #14 alibaba, 20.08.2015
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    da hauste bei der Neuvermietung einfach 70 € kalt mit rauf und gut iss :D

    und drin im Standart das Kreuz oder ein Haken bei , inkl. Küche und gut ist ,mehr würd ich da garnicht zu schreiben :D

    ( je mehr man schreibt je mehr ist man angreifbar )

    Gruss
    alibaba :D
    PS: bei WohnGemeinSchaften kann man ruhig mehr Kaltmiete nehmen :160:
     
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