Kündigung - Exkremente im Flur

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von sabsi, 26.03.2009.

  1. sabsi

    sabsi Neuer Benutzer

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    Hallo,
    mein Vater besitzt ein Mehrfamilienhaus mit 9 Parteien. Ein neuer Mieter hinterlässt im Flur und auf dem Dachboden seine Exkremente. Diese stammen wohl nicht nur von ihm, sondern auch von seinen sehr zahlreichen Besuchern. Ansonsten hinterlässt er auch an vielen Stellen, Flur, Dachboden seinen Müll, sehr viele Bierflaschen.
    Mein Vater will jetzt den Dachboden verschließen lassen und nur einigen Leuten, die ihn mitgemietet haben, einen Schlüssel geben, so dass er dort nicht mehr hinein kann.
    Jedoch bleibt weiterhin das Problem, dass er (wohl meist nachts nach ausgeschweiften Feiereien) in den Flur pinkelt und sch…. Da es niemand direkt beobachtet hat, gibt es auch keine Zeugen, dass er es wirklich war, also ist der Nachweis sehr schwierig.
    Eine Familie hat nun schon gekündigt, weitere Kündigungen wurden angekündigt, da verständlicherweise niemand in einem solchen Umfeld leben will.
    Wir haben keine Idee, wie man diesem Mieter kündigen könnte, da wir ja keine direkten Beweise haben, aber bald steht das ganze Haus leer.
    Der Anwalt meines Vaters ist zur Zeit in Urlaub, vielleicht hat ja hier schon jemand eine Idee.
    Vielen Dank
    Sabsi
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Die Gesetzeslage kenne ich jetzt nicht gerade.

    Was aber nach meiner Erfahrung dabei schonmal geholfen hat, ist ein Schild am Hausflur: "Kamera überwacht" mit einem kleinen Kasten im Flur.
     
  4. #3 pragmatiker, 29.03.2009
    pragmatiker

    pragmatiker Erfahrener Benutzer

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    wenn keiner widerspricht, können sie durchaus eine kamera aufhängen. ich würde auch mal die "exkremente" (wie widerlich kann man sein ?) sichern (plastikgefäß und spatel...) und einfach mal abmahnen und dann fristlos kündigen. wenn es zu einer klage kommen muss, weil er nicht auszieht als beweismittel: die sch..., Beweisantag: DNA-Untersuchung und Abgleich mit dem Speichel (oder den Haaren) des Mieters. (laden sie ihn mal zu einem getränk ein und sichern sie danach das glas)
    not macht erfinderisch.
     
  5. #4 lostcontrol, 30.03.2009
    lostcontrol

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    kamera hätte ich jetzt auch vorgeschlagen bzw. webcam.
    allerdings müssen sich da die anderen bewohner einverstanden erklären, was nicht immer ganz einfach ist.

    boah pragmatiker, CSI-fan oder was? *lach*
    klar, das würde wohl funktionieren.
    aber obacht bei der wahl der wattestäbchen, gelle?

    auf das sichern des glases würde ich wohl verzichten - falls es wirklich so weit kommen sollte, bist du besser dran, wenn der entsprechende experte dann eine speichelprobe direkt nimmt.
    aber eigentlich glaub ich nicht, dass das gericht überhaupt so weit gehen würde...
     
  6. #5 pragmatiker, 30.03.2009
    pragmatiker

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    kommt wahrscheinlich drauf an, ob der richter auch schon mal sch... vor seiner haustür hatte :lol, aber leider hast du wahrscheinlich recht. wobei ich eigentlich nicht weiss, was dagegen spricht. das beweismittel ist geeignet, den verursacher eindeutig zu identifizieren.

    was meinen die anderen, ich find das eine interessante frage. ähnliches wäre auch interessant für die frage, von wessen köter hundekot im/am/ums haus ist, denn das problem ist warhscheinlich häufiger als das verkoten des treppenhauses durch menschen :banana.
     
  7. #6 lostcontrol, 30.03.2009
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    also ich glaub dass wegen hundekacke wohl noch weniger die chance besteht, dass man das doch recht teure DNA-verfahren bemüht.

    wir vergessen ja immer die hohen kosten dabei, weil uns natürlich durch diverse krimis usw. ständig vorgeführt wird, dass man das halt "mal eben" macht.
    in der realität sieht's ein bisschen anders aus.
    noch nicht mal bei einbrüchen usw. wird dieses verfahren standardmässig angewandt...
     
  8. jummer

    jummer Benutzer

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    Ich würde eine Videokamera einbauen, und so bald alle Beweise fertig sind, rasuwerfen und auch noch verklagen! Das finde ich jetzt unglaublich. Ehrlich gesagt habe ich noch nie von so einem Fall gehört.
     
  9. #8 pragmatiker, 30.03.2009
    pragmatiker

    pragmatiker Erfahrener Benutzer

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    im zivilverfahren tragen die parteien die kosten und entscheiden somit auch selber über ihre beweisanträge. das ist nun kein argument gegen dna-probe.
     
Thema: Kündigung - Exkremente im Flur
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