Kündigung nicht angekommen, Mieter schon ausgezogen

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von Unregistriert, 12.11.2011.

  1. #1 Unregistriert, 12.11.2011
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    Unregistriert Gast

    Hallo,

    wir wohnen in einem 2familienhaus.
    Unser Mieter hat Ende Juli eien Kündigung für seine wohnung geschrieben per Einschreiben mit Rückschein.
    Wir waren nicht zu Hagse und ich habe das Einschreiben aus privaten Gründen nicht abgeholt.Wusste aber natürlich auch nicht, von wem es war.
    Das Einschreiben ging also ungeöffnet wieder an den Mieter.
    Mitte Oktober ist er dann, ohne dass wir davon vorher wussten, ausgezogen.
    Einen Termin zur Wohnungsübergabe hat er nicht gemacht. Er kam einfach am 31.10.11 mit 2 Zeugen und wollte eine Übergabe machen. Wir haben ihm gesagt, dass wir im dunkeln keine Übergabe machen. Daraufhin haben wir dann nur zusammen den Strom und Wasserzähler abgelesen. er hat uns die Schlüssel hingelegt und war dann weg.
    Wir hatten ihm nach seinem Auszug einen Mietaufhebungsvertrag angeboten für noch 1,5 monate, welchen er nicht unterschreiben wollte. er sagt, für ihn ist das erledigt. er hat die kündigung pünktlich geschickt, und hielt sogar noch den verschlossenen Umschlag mit der ündigung in der Hand, den er ja wieder bekommen halt, weil wir nicht abgeholt haben. Dann behauptet er (glaube ich ihm aber nicht, da er uns schon oft angelogen hat), dass er einen Tag nachdem er die Kündigung losgeschickt hat, auch noch eine Kopie in unseren Briefkasten geworfen hätte.
    sehr schwer vorstellbar, weil ich wirklich jeden tag die post sorgfältig kontolliere und nie was dabei war.

    er war schon mal beim mieterbund wegen einer nebenkostenabrechnung. hat das ganze aber dann fallen lassen und nach unserem mahnbescheid bezahlt. Denk, er hat wohl gesagt bekommen, dass soweit alles i.o. ist.
    jetzt hatt ich ihm geraten, er soll sich doch beim mieterbund beraten lassen, da er ja eh schon mitglied ist.
    er behauptet er hätte das getan und ist ganz stolz auf seine ungeöffnete kündigung.

    eine kündigung haben wir immernoch nicht bekommen. ich wollte ihm jetzt die nächsten 3 monate einen mahnbescheid schicken und dann ende januar ohne kündigung das ganze als erledigt betrachten.
    was sagt ihr , welche tipps, ratschläge habt ihr?
    sorry für den langen text...

    liebe grüße sabrina
     
  2. AdMan

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  3. kathi

    kathi Gesperrt

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    Wenn der Mieter Geld hat, dann würd ichs drauf ankommen lassen, denn ihr habt keine Kündigung bekommen. Und je länger der Mieter wartet, desto teurer wirds.
    Vor allem wenn ihr Anfang Dezember wegen fehlender Mieten fristlos kündigt und Räumungsklage einreicht und das würde ich tun.
    Hat der Mieter kein Geld, dann würde ich auf jeden Fall drum bitten die nicht erhaltene Kündigung noch nachgereicht zu bekommen, denn strenggenommen ist das ohne Kündigung noch seine Wohnung. Ohne eine Kündigung in der Hand könnt ihr noch nichtmal weitervermieten, da der Mieter weiter ein Anrecht auf seine Wohnung hat.
     
  4. #3 fight for survival, 13.11.2011
    fight for survival

    fight for survival Erfahrener Benutzer

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    Guten Abend lieber Gast,

    ganz ehrlich, ich denke Ihr habt da die denkbar schlechtesten Karten. Ich meine vorhin erst gelesen zu haben, dass der Mieter in so einem Fall fristgerecht gekündigt hat. Eine Benachrichtigung habt Ihr erhalten, somit gilt das Schreiben am darauf folgenden Tag als "zugestellt".
    Ansonsten würde niemand mehr irgendwelche Einschreiben abholen, wenn sich damit unangenehmen Fristen, Anordnungen oder sonst was, entziehen könnte.

    Der Mieter hat sich mit Sicherheit beim Mieterbund schlau gemacht und lacht sich eins ins Fäustchen, wenn Ihr tatsächlich Mahnbescheid usw., wenn er in Widerspruch geht und sich dann nen Anwalt leistet, dann kann das ne richtig teure Tasse Tee für Euch werden, weil Ihr seinen Anwalt auch bezahlen müsst.

    Er hat den Besitz an der Wohnung doch klar und deutlich aufgegeben, Euch alle Schlüssel überreicht, Ihr habt gemeinsam die Zählerstände abgelesen und mit Sicherheit auch unterschrieben. Eine Räumungsklage ist absolut lächerlich.

    An Eurer Stelle würde ich das mal unter "richtig dumm gelaufen" als Erfahrungswert verbuchen und die Wohnung neu vermieten. Sofern in der Wohnung keine Schäden zu bemängeln sind.

    LG

    PS. Lieber so rum, als Mietnomaden
     
  5. #4 Unregistriert, 13.11.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    hallo,
    naja Geld hat er nicht.
    Aber ich habe bisher überall gelesen, dass ein ungeöffnetes einschreiben, welches wieder zurückgegangen ist, als nicht zugestellt gilt.
    und er hat es ja sogar noch als beweis, ungeöffnet.
    D.H er hat mit dem Wissen, dass wir von seiner Kündigung nichtv erfahren habe das ganze durchgezogen.
    Kein einziges Mal gefragt, ob alles klar geht oder ähnliches. Komischerweise sind ja uach keine Interessenten gekommen, um die Wohnung zu besichtigen. Er hätte doch nachdem das Einschreiben zurückgekommen ist, nochmal was unternehmen müssen.

    Ich glaube ihm auch nicht dass er beim Mieterbund war, denn auf der Internetseite seines Mieterbundes stehT:


    11.10.09
    Brief, Bote oder Einschreiben - Bei wichtigen Schreiben muss der Absender nicht nur nachweisen, dass der Brief angekommen ist, sondern ...
    Die sicherste Methode ist, den Brief selbst zusammen mit einem zeugen zu überbringen oder ihn durch einen Boten abgeben zu lassen. Am besten den Zeugen oder Boten über den Inhalt des Schreibens informieren, damit er weiß, um was es geht und er das notfalls bezeugen kann, empfiehlt Rechtsanwalt Andreas Plewe vom Mieterverein Remscheid.
    Zweitbeste Lösung ist das Einwurfeinschreiben. Der Postzusteller wirft dann das Schreiben in den Briefkasten des Empfängers ein und dokumentiert das. Der Brief ist zugegangen, egal ob der Vermieter den Briefkasten leert oder nicht.

    Kündigungen per Fax oder Email sind unzulässig, es fehlt an der eigenhändigen Unterschrift. Ob der Vermieter einen einfachen Brief erhalten hat, ist kaum nachweisbar. Übergabeeinschreiben oder Einschreiben mit Rückschein haben einen Nachteil, wenn der Empfänger nicht zu Hause ist. Dann wirft der Postzusteller nur eine Mitteilung in den Briefkasten, das Kündigungsschreiben selbst wandert zur Post. Erst wenn der Vermieter es dort abholt, ist es ihm zugegangen.

    Zu diesem Thema hält der Mieterverein Remscheid, Wermelskirchen und Umgebung e. V., Bismarckstraße 138, 42859 Remscheid, Telefon 02191/385850, während der Bürozeiten Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr die Broschüre „Mieterrechte und Mieterpflichten“ zum Preis von 6,00 € bereit. Rechtsberatung zu diesem und anderen Themen erhalten Mitglieder des Mietervereins kostenlos.

    Ich glaube er hat gelogen,
    liebe Grüße
    Sabrina
     
  6. kathi

    kathi Gesperrt

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    Quatsch, niemand ist gezwungen Einwurfeinschreiben abzuholen und es gilt definitiv nicht als zugestellt, wenn es nicht abgeholt wird.

    Genau deshalb macht man das auch immer seltener. In Einwurfeinschreiben können auch durchaus Dinge sein auf die man schon lange wartet.

    Wenn er sich tatsächlich beim Mieterbund schlau gemacht hätte, dann hätten die ihm 100pro gesagt, dass ein nicht abgeholtes Rückscheineinschreiben NICHT als zugestellt gibt und für einen Einwurf in den Briefkasten braucht es einen Zeugen.
    Wir haben auch einen Mieter, der uns ständig damit droht, dass er rechtsschutzversichert ist, wenn irgendwas ist, aber passiert ist nie was. Die würden den wahrscheinlich auslachen, wenn sie ihm wegen dem Scheiss einen Rechtsanwalt stellen sollten.


    Ok in dem Punkt geb ich dir recht. Wenn unter genügend unabhängigen Zeugen die Übergabe gemacht wurde, dann kann man die Wohnung als aufgegeben betrachten. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Kündigung fehlt. Der Vermieter könnte also nach Nachmietern suchen, aber bis die gefunden sind, muss der Nochmieter zahlen.
     
  7. #6 Nürnberg, 14.11.2011
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    Hallo

    Also ich kenne es auch so, dass ein nicht abgeholtes Einschreiben als zugestellt gilt.

    Aber egal ob das nun so ist oder nicht. Würde ich von meinem Empfinden her sagen, dass die Kündigung durch Abnahme der Wohnung als anerkannt gilt. Auch wenn man als Vermieter im Grunde in so einem Fall wie beschrieben, wenig Wahl hat und die Übernahme nur halb gemacht wurde. Aber sie wurde gemacht und es wurde keine Pistole vorgehalten um die Zählerstände aufzuschreiben.

    Daher würde ich, schnellstens einen neuen Mieter suchen und die Sache abhacken auch wenn es einen ärgert und nicht schön ist.

    Sind wir doch mal realistisch, es würde ewig dauern zu klagen und es würde mit großer Wahrscheinlichkeit nichts dabei herauskommen außer Kosten.

    Man sollte überlegen wie man sich künftig vor so einem Erlebnis schützen kann.
     
  8. #7 Soontir, 14.11.2011
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    Tja da liegt Ihr alle ein bissel falsch. Der BGH hat mit Urteil VIII ZR 22/97 festgestellt, dass ein nicht abgeholtes Übergabeeinschreiben mit Rückschein, als nicht zugestellt gilt.

    Daher ist in diesem Fall die Kündigung nie zugegangen und somit das Mietverhältniss nicht beendet.
     
  9. #8 fight for survival, 15.11.2011
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    Hallo,

    ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich da was verwechselt habe. Einwurfeinschreiben und Einschreiben mit Rückschein.
    Im Zweifelsfall sowieso egal, weil man immer noch behaupten könnte, es wäre nur ein leeres Blatt Papier enthalten gewesen.
    Wenn dann allerdings ein Zeuge auftaucht, der den tatsächlichen Inhalt bestätigen kann, dann ists doof.

    Ich denke trotzdem, dass die Schlüsselrückgabe und das gemeinsame Ablesen der Zählerstände einer Kündigung gleichgestellt wird (wie nennt sich das? Kündigung durch schlüssiges Verhalten - oder so). Somit beginnt die Kündigungsfrist mit Schlüsselrückgabe an zu laufen.

    Wenn der Zustand der Wohnung soweit in Ordnung ist, würde ich es mir in der Tat überlegen, ob es sich lohnt, ein Mahnverfahren einzuleiten. Ein MB ist zwar schnell fertig und kostet erst einmal nicht so sonderlich viel, doch was ist, wenn ein Widerspruch eingelegt wird? Das Dilemma hatten wir, bei einer Forderung von ca. 3.500 €. Dann hat man 2 Möglichkeiten:

    1. Man macht garnichts mehr und hofft dass die Sache im Sande verläuft, der Verlust in diesem Fall wäre der Forderungsbetrag + Gebühren für MB.

    Sollte die Gegenseite jedoch einen Antrag auf Durchführung des streitigen Verfahrens (oder so ähnlich) einreichen - hm - dann kommen trotzdem weitere Kosten auf einen zu. Ich meine nämlich, dass einem für den Fall einer Rücknahme des MB noch evtl. die Kosten des Gegners aufgebrummt werden können.

    2. Man ringt sich durch und reicht Klage ein. Eine Klage sollte jedoch von einem Anwalt formuliert werden, weil es einfach zu viele Stolpferfallen gibt. Somit werden Anwaltsgebühren und natürlich Gerichtskosten fällig, die man selbst erst einmal vorstrecken muss.

    Letztendlich muss das jeder selbst wissen, ob er bereit ist "schlechtem Geld" noch "gutes" hinterher zu werfen.

    Wir haben Klage eingereicht, weil wir wissen, dass wir dann auch tatsächlich pfänden können. Bleibt nur zu hoffen, dass das Gericht mal langsam einen Termin anberaumt, darauf warten wir nun schon seit fast 5 Monaten.

    Ach übrigens, solltet Ihr noch Schadenersatzansprüche in Bezug auf den Zustand der Wohnung geltend machen wollen. So ist die Verjährungsfrist nur 6 Monate und die beginnt mit der Schlüsselrückgabe an zu laufen und nicht erst nach Mietende.

    LG
    ffs
     
  10. #9 Soontir, 15.11.2011
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    Ein blick ins Gesetz verschafft auch hier klarheit (wollt schon immer mal RMHV zitieren^^).

    Nach § 568 BGB bedarf die Kündigung eines Mietverhältnisses der Schriftform (also Sprich so richtig mit Brief, kein Fax und keine Email).

    Somit ist das Mietverhältniss auch trotz Schlüsselüberlassung (von einer Übergabe kann m.E. hier keine Rede sein) nicht gekündigt oder gar schon beendet.

    An Ihrer Stelle würde ich mich an einen Fachanwalt wenden und auf gar keinen Fall mit dem Schlüssel die Wohnung betreten (ausser es wäre Gefahr inVerzug).
     
  11. tokape

    tokape Erfahrener Benutzer

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    Ich denke, dass ist zuviel Aufhebens um die Sache. Er hat in seinen Augen übergeben, die Zählerstände wurden abgelesen (das haben wahrscheinlich auch beide Parteien unterschrieben) - also rein in die Wohnung und neu vermieten!
     
  12. #11 Berny, 15.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 15.11.2011
    Berny

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    [QUOTE=fight for survival:

    "Eine Benachrichtigung habt Ihr erhalten, somit gilt das Schreiben am darauf folgenden Tag als "zugestellt"."
    Zweimal falsch:
    1. Das Einschreiben mit Rückschein hat der Adressat nicht bekommen, da es nie in seinen Besitz gelangt ist.
    2. Es kann auch nicht als zugestellt gelten, da es kein amtliches Schriftstück war, welches nach dem Verwaltungsvollstreckungsgesetz zuzustellen gewesen wäre bzw. war.
    Beim Einlegen eines Schriftstückes in den Briefkasten des Empfängers (bspw. eines Einwurfeinschreibens) gilt dieses jedoch als zugegangen - und das ist es, was zählt.

    "Er hat den Besitz an der Wohnung doch klar und deutlich aufgegeben, Euch alle Schlüssel überreicht, Ihr habt gemeinsam die Zählerstände abgelesen und mit Sicherheit auch unterschrieben. Eine Räumungsklage ist absolut lächerlich.
    An Eurer Stelle würde ich das mal unter "richtig dumm gelaufen" als Erfahrungswert verbuchen und die Wohnung neu vermieten. Sofern in der Wohnung keine Schäden zu bemängeln sind."
    Da schliesse ich mich an.
     
  13. #12 fight for survival, 15.11.2011
    fight for survival

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    Mieter können fristlose Kündigung auch durch Auszug erklären (OLG Frankfurt 4.3.2005, 24 U 71/04 ). Wenn ein Mieter wie Wohnung räumt und keine Miete mehr zahlt, kann dieses Verhalten eine schlüssige Erklärung zur außerordentlichen Kündigung des Mietvertrags darstellen. Eine solche Kündigung ist zulässig, wenn etwa der Mietsache eine zugesicherte Eigenschaft fehlt.

    Wenn das für eine fristlose Kündigung zählt, dann erst Recht für eine fristgerechte.

    Vielleicht solltest Du ihm eine Kündigungsbestätigung zukommen lassen, in der Du zu verstehen gibst, dass die Miete und Nebenkosten noch bis xx.xx.xxxx zu zahlen ist.


    Lg

    ffs
     
  14. Berny

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    Naja, und wenn nicht...?
    Aber man weiss ja nicht, welcher Sachverhalt dem Urteil vorausging.
     
  15. #14 Soontir, 16.11.2011
    Soontir

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    Interpetier hier nicht zuviel rein, wenn die Richter diese Urteil bei einer fristlosen Kündigung fällen, ist es noch lange nicht auf eine ordentliche Kündigung anzuwenden, vorallem da wie gesagt im BGB die Schriftform vorgeschrieben ist.
     
  16. kathi

    kathi Gesperrt

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    Eben, sonst würde kein Mieter mehr kündigen, sondern einfach die Wohnung räumen, unter Zeugen ein Protokoll erstellen, die Zählerstände ablesen und dem Vermieter, natürlich auch unter Zeugen, die Schlüssel in den Briefkasten werfen.
     
  17. #16 Unregistriert, 17.11.2011
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    Hallo danke schonmal für eure Antworten.
    Leider seid ihr euch ja auch nicht so ganz einig, schade.

    Eine Kündigungsbestätigung mit Schrieb bis wann die Miete zu zahlen ist, finde ich ganz gut.
    Natürlich werden wir gucken, dass wir schnell weitervermieten.
    Ich betrachte den Auszug als Kündigung. Dennoch sind dann noch 3 Monate zu zahlen.

    Zählerstände haben wir nicht unterschrieben
    Ehrlich gesagt gehts mir auch ums Prinzip.
    Wenn jeder macht was er will und dann auch noch damit immer durchkommt, wo kommen wir denn da hin.
    Ist ja jetzt nicht das erste und einzige Mal dass er Ärger macht.
    Bisher ist er bei uns damit nicht durchgekommen und bin auch nicht bereit klein beizugeben.
    Heißt:
    Ich will 3 Monate durchsetzen. Was wäre euer klügster Rat dazu?

    Wir hatten ihm übrigens eine Aufhebungsvertrag mit 1,5 Monaten angeboten. Den hat er nicht unterschrieben, da er gründsätzlich nicht einfach iregndwas unterschreibt.
     
  18. #17 Unregistriert, 17.11.2011
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    Sorry, hatte vergessen meinen Namen drunter zu schreiben,
    Mfg Sabrina
     
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