Kündigung ohne Mietsvertrag? [Schweiz]

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von Cinna, 11.04.2007.

  1. Cinna

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    ich hoffe das ist nicht allzu chaotisch jetzt. Es geht hierbei um ein Haus, das meine Mutter verwaltet, ich bin da also nicht selber zuständig. Ich finde aber, sie lässt sich zu viel gefallen und wäre froh um Tipps oder ähnliches, wo und wie man sich da eventuell Unterstützung verschaffen könnte.

    Die Sache ist etwas kompliziert, sie hat das Haus zur Verwaltung übernommen und die Vorbesitzerin ist verstorben, man kann also keine Details der Abwicklung mehr abklären.

    Besagter Mieter wohnt seit ca. 2 Jahren in der Wohnung, hat in der Zeit weder jemals Miete bezahlt noch einen Mietvertrag unterschrieben. Die Wohnung wurde schonmal von der Polizei besichtigt, eine Müllhalde sieht aufgeräumt aus dagegen.. Der Mieter ist auch quasi nie da, nimmt keine Post entgegen etc. Zu deutsch ein Wohnungszigeuner, der scheinbar auch bei keinem Amt angemeldet ist, keine Steuern zahlt etc.

    Naja meine Mutter war jetzt auf dem Amt und die haben ihr gesagt, sie muss zuerst eine Mietforderung mit Kündigungsandrohung schreiben (sie hat schon eine geschrieben, aber ohne Kündigungsandrohung, folglich ists nicht rechtkräftig). Dann eine fristlose Kündigung und dann "darf" sie die Wohnung Zwangsräumen lassen..

    Ich versuche sie seit Wochen dazu zu bringen, dass sie mal abklärt, wie die Rechtslage aussieht. Sie geht nämlich einfach davon aus, dass er rechtskräftiger Mieter ist (weil sie sagt halt, dass es theoretisch ja sein könnte, dass dem der Mietsvertrag damals unterschrieben zugeschickt worden ist, zurückgeschickt hat er ihn nie..) Und ich wüsste eigentlich gerne, wer da in der Beweispflicht ist.. Ist es wirklich korrekt, da einfach davon auszugehen, dass der rechtskräftiger Mieter ist? Müsste nicht er das beweisen, wenn man ihn zb als Wohnungsbesetzer oder ähnlich anzeigt?

    Weil wenn sie das jetzt auf korrektem Weg macht, darf sie nochmal 3 Monate warten und das für einen Typen, der eine Wohnung seit 2 Jahren besetzt hält, weder Steuern noch sonstwas bezahlt, kurz einen Schmarotzer, der nicht nur sie Unmengen kostet, sondern auch den Staat. :motzki

    Ich mein es kann doch nicht sein, dass so einer vom Gesetz geschützt wird? Ich halte ja nicht viel von Bild, Blick und co. aber vielleicht wär ja sowas echt die beste Lösung in so einem Fall..



    Hat da jemand irgendeine Idee oder Tipps, wohin man sich da am besten wendet? Wäre echt dankbar um jede Hilfe..
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 11.04.2007
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    na seht mal zu dass ihr dem typen SCHNELLSTMÖGLICH KÜNDIGT!!!!!
    2 unbezahlte kaltmieten sind grund genug - das ist die aktuelle rechtslage.

    edit:
    sehe grad erst die überschrift mit dem anhang "schweiz".
    das mit den 2 kaltmieten ist deutsches recht - aber ich glaube eigentlich nicht dass das in der schweiz soviel anders aussieht...

    die frage ist jetzt nur noch:
    ist deine mutter die vermieterin / eigentümerin oder "nur" die verwalterin?
    als verwalterin könnte sie in deutschland nicht kündigen, das muss schon der vermieter selbst machen... dann würde sich die frage aber ja für euch auch garnicht stellen...
     
  4. Cinna

    Cinna Neuer Benutzer

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    beides irgendwie ;) Das Haus wurde von meiner Grossmutter geerbt, gehört aber nicht nur meiner Mutter, sondern auch noch ihrem Bruder, sie macht aber die Verwaltung und hat auch die entsprechenden Vollmachten dazu.. rechtlich dürfte es also keine Probleme geben.

    Das Problem mit dem Kündigen ist eben, dass uns die auf dem Amt da gesagt hat, dass wir das dann Schritt für Schritt machen müssen, also zuerst die Mahnung auf die nicht bezahlten 2 Jahre Miete *augenverdreh* mit Androhung von Kündigung, wenn daraufhin nix passiert nach einem Monat die fristlose Kündigung, wenn daraufhin auch nix passiert nach einem weiteren Monat den Antrag auf Zwangsräumung (natürlich auf unsere Kosten) stellen.

    Das Problem daran ist aber, dass es a) sehr lange dauert mit nochmal 3 Monaten Wartefrist und b) immer darauf basiert, dass er ein rechtsmässiger Mieter wäre, was er ja vermutlich gar nicht ist..
    Ich persönlich würde da ja direkt Anzeige wegen Wohnungsbesetzung oder sowas einreichen, hab aber keine Ahnung wie das rechtlich aussieht, also ob er dann die Beweispflicht hat, dass er rechtsmässiger Mieter wäre, weil wir können ja schlecht beweisen, dass wir keinen Mietvertrag von ihm haben..
     
  5. Capo

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    schweizer Kündigung

    das ausbleiben des Mietzins ist auch ein Kü Grund in der Schweiz. Dort scheint sogar der Mieterschutz noch nicht so deutlich wie in D zu sein...
     
  6. Cinna

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    dh dann dürfte man direkt fristlos kündigen? Weil die auf dem Amt haben eben gesagt, dass das nicht ginge, da müsste man zuerst ne Warnung schicken und nen Monat warten, sonst sei das nicht rechtskräftig..
     
  7. #6 lostcontrol, 11.04.2007
    lostcontrol

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    im deutschen mietrecht ist es übrigens auch so, dass ALLE eigentümer / vermieter die kündigung unterschreiben müssen (in deinem falle wären das also deine mutter UND dein onkel) - da solltet ihr vielleicht nachschauen, ob das in der schweiz vielleicht auch so ist (wäre ja nur logisch).
     
  8. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Die Aussage des Amtes scheint zu stimmen. Eine Mahnung (Warnung) muss wohl voran gehen. Aber wer so lange gewartet hat, hat auch den einen Monat zeit, oder?
    Ich empfehle dir einen Fachmann dafür. Ein Hausverwalter/ Makler macht das bestimmt auch mal so mit oder direkt einen Anwalt.

    gibt es in der Schweiz keinen Vermieterbund?
     
  9. Cinna

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    naja lange gewartet haben ja nicht wir, sondern meine Grossmutter hat aus gesundheitlichen Gründen da wohl länger nur noch das nötigste gemacht.. Und es ist ja nicht nur ein Monat, sondern etwa 3..

    naja Prinzipiell gings mir ja auch gar nicht um die Kündigung, dass die rechtskräftig 3 Monate dauert glaub ich denen schon, sondern ob man in dem Fall, weil ja gar kein Mietvertrag vorliegt nicht vielleicht mit ner Klage wegen Hausfriedensbruch oder so die Kündigung direkt umgehen könnte.. Weil ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der rechtskräftig als Mieter gilt, wenn gar kein Vertrag vorliegt, ergo muss man dem dann ja auch nicht künden..
     
  10. #9 lostcontrol, 11.04.2007
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    es würde mich wundern wenn's in der schweiz anders ist, in deutschland wäre geltendes recht, dass ein mietverhältnis besteht, schon weil der mieter da schon so lange drin sitzt. das stichwort dazu lautet "stillschweigende duldung".

    was macht dich denn so sicher dass kein mietvertrag besteht?
    habt ihr denn schon alle unterlagen von grossmutter gesichtet?
    hat dein onkel vielleicht einen teil der unterlagen?
    es wäre ja doch recht günstig zu wissen, was denn in dem mietvertrag drinstand - du schreibst ja dass ihm ein vertrag zugesendet wurde...
     
  11. Cinna

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    naja es war schwierig mit meiner Grossmutter zu sprechen, weil sie sehr schwach war zum Schluss, aber sie hat gesagt, dass er nie einen Vertrag zurückgeschickt hat. Unterlagen haben wir alle. Sie mag zum Schluss vieles nicht mehr geschafft haben wie zb den Stress auf die Ämter zu gehen, aber sie war enorm pedantisch und hatte die Mietsunterlagen bis in die 60er Jahre alle fein säuberlich aufbewahrt und geordnet. Zudem hat sie wie gesagt auch selber gesagt, dass da nie ein Vertrag zurückkam. Geschickt hat sie ihn, aber Miete hat er halt nie bezahlt, ist auch nirgendwo angemeldet oder so. Er hat halt den Vertrag nie unterzeichnet oder zurückgeschickt. Aber mit den 1-2m hohen Müllbergen, aus denen die Wohnung besteht, wird der wohl irgendwo verrottet sein..

    Ich kanns einfach nicht fassen, dass das Gesetz solche Typen auch noch schützt.. Zumal er scheinbar nicht der einzige ist, auf dem Amt meinte sie nur da könne man nix machen, von der Sorte gäbs viele.. Und ich mein da wird nicht nur der Vermieter abgezockt, sondern Steuern und so bezahlen die ja auch nicht, aber es scheint keine Sau zu interessieren, das find ich so krass..
     
  12. #11 lostcontrol, 12.04.2007
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    mich wundert eigentlich nur, dass das mittlerweile auch in der sonst so "ordentlichen" schweiz so ist... in deutschland ist das ja nichts neues...

    trotzdem stellt sich mir die frage, warum ihr 2 jahre lang zugeguckt habt ohne etwas zu unternehmen?

    oder - um's mal auf's soziale phänomen dahinter zu bringen: wie kann das sein, dass alte leute solche sachen selbst machen müssen, obwohl junge dawären, die ihnen den kram abnehmen könnten? und abnehmen SOLLTEN, weil es ja letztendlich irgendwann dann sowieso auf sie zurückfällt?

    und umgekehrt: wie kann das sein, dass ein PRIVATmensch jahrelang zulässt, dass er geschädigt wird, ohne dass er mal gegenmassnahmen einleitet? kein wunder dass es immer mehr leute gibt, die genau auf dieser schiene überleben, nach dem motto "ich muss mir ja nur einen dummen suchen, dann brauch ich nicht mal aufs amt rennen wegen des wohngelds..."

    in deutschland steht ganz vorn im grundgesetz der satz "eigentum verpflichtet".
    und im zweifel verpflichtet das eben auch dazu, dass man sich wehrt, wenn man solche leute an die backe bekommen hat. der staat wird einem dabei nicht helfen - schon garnicht solange man ihn darüber noch nicht einmal unterrichtet.
     
  13. Cinna

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    naja das hat mehrere Gründe.. Meine Grossmutter war 84 als sie gestorben ist und sie war bis ca. ein halbes Jahr vor ihrem Tod noch absolut topfit.. geistig sogar bis ganz zum Schluss. Die Wohnungen laufen auf eine Firma, die zu diesem Zweck gegründet wurde, ist also in dem Sinne nicht direkt ihr Privatvermögen, auch wenn die Firma natürlich ihr gehörte.
    Das ganze Drumrum hat sie bis zum Schluss gemacht, nicht weil sie es musste, sondern weil sie es wollte. Sie hat uns schon früh Einführungen gegeben und für ihren Todesfall war alles geregelt, aber sie war seit Jahren alleinstehend und hat ca. eine Stunde von uns entfernt gewohnt und da war sie halt auch froh um die Beschäftigung.. Zudem war sie eine Perfektionistin und hat in ihrem Leben alles alleine aufgebaut, zur damaligen Zeit nicht einfach, als Geschäftsfrau erfolgreich zu sein ;) Ich denke es wäre von daher sowohl für sie als auch für uns schwieriger gewesen, wenn man ihr das abgenommen hätte.. Denn sie hätte sich zb auch locker einen Verwalter leisten können, darum gings ja gar nicht ;)

    Und wie gesagt, die 2 Jahre war er drin, als sie zuständig war.. Ich weiss halt nicht, was da die genauen Gründe waren wieso sie nix unternommen hat, aber fragen können wir nicht mehr und rückgängig machen lässt sich das auch nicht.. Vermutlich wars ihr einfach mit den ganzen Amtsgängen dann zu viel, sie hatte auch ein paar andere Mieter mit Mietsverzug (allerdings keine extremen) da hat sie auch nichts gross verfolgt.. Das Problem war halt, dass sie nie uns um Hilfe gefragt hat, weil wir hätten ihr sofort geholfen, nur hat sie halt nie was gesagt dahingehend.. wie gesagt, ist jetzt sowieso zu spät um sich zu ärgern..

    Aber ich finds auch krass, wie da viele Leute sowas ausnutzen und eben auch dann nicht nur die Vermieter abzocken sondern auch noch den Staat auf allen Ebenen.. Ist vor allem schlimm, weil im Endeffekt davon nur dann wieder andere betroffen sind, die eigentlich gar nix dafür können und dann kaum noch ne Wohnung kriegen wegen Vorurteilen, die wegen sowas entstehen.. Kann da auch ein Liedchen von singen.. Als Studentin ohne festes Einkommen ists in der Schweiz mehr als schwierig ne anständige Wohnung zu kriegen, die nicht gerade ein Vermögen kostet..

    Naja ich denke die Lektion haben wir gründlich gelernt und werden in Zukunft halt auch sehr viel vorsichtiger sein, wen wir überhaupt als Mieter in Betracht ziehen.. Hoffentlich triffts nicht zu viele Falsche, aber ohne Empfehlungsschreiben des Vorvermieters läuft da wohl gar nix mehr..

    Auf alle Fälle herzlichen Dank für all die Antworten ;) Wir werden gucken, was sich machen lässt, aber sieht wohl so aus, als müssten wir zähneknirschend die 3 Monate warten :/
     
  14. #13 lostcontrol, 12.04.2007
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    ooops - muss man in der schweiz wegen mietsachen immer gleich zum amt rennen?
    in deutschland geht das eigentlich gänzlich ohne "externen" papierkram, es gibt den mietvertrag, übergabeprotokolle etc. - aber eigentlich eben nur sachen zwischen mieter und vermieter (ok, die versorger wollen offiziell auch vom vermieter das eine oder andere wissen, in der praxis kümmern sich da aber die mieter selbst drum und es gibt nur nachfragen beim vermieter, wenn es da unstimmigkeiten gibt).

    damit wäre ich vorsichtig, denn:
    wenn der vor-vermieter den mieter gerne loswerden möchte, zwingt ihn ja niemand ehrlich zu sein...
    sprich: wenn du so jemand in deiner bude sitzen hast und der sagt dir endlich, dass er freiwillig auszieht (in deutschland hast du als vermieter ja eigentlich keine möglichkeit, "grundlos" zu kündigen), dann wirst du doch den teufel tun und dem ein schlechtes "zeugnis" ausstellen, denn dann hast du ihn ja noch länger an der backe...
    z.b. euer mieter: würdest du dem ein gutes zeugnis ausstellen? eigentlich wohl eher nicht... aber wenn du dir ausrechnen kannst, dass er mit deinem schlechten zeugnis keine neue bude bekommt, dann wirst du da sicherlich "kulanter" sein...

    meine meinung: da gibt's deutlich bessere möglichkeiten, sich über den potentiellen neuen mieter schlauzumachen als ausgerechnet auskünfte des vor-vermieters...

    na immerhin habt ihr's in der schweiz wenigstens einfacher, von vermieterseite aus zu kündigen als wir es in deutschland haben - aber das wird dich jetzt auch nicht trösten fürchte ich...
     
  15. Cinna

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    Naja normal musste hier auch nicht aufs Amt.. Aber das setzt natürlich voraus, dass der "Mieter" Briefe annimmt, Miete zahlt und so ;) Meine Mutter war jetzt schon ein paarmal dort aufm Amt, weil sie Eingaben machen musste und so.

    @Neumieter, wie würdest du dich denn schlaumachen? Bei uns ist zb normal, dass ein Auszug aus dem Betreibungsregister mitgefordert wird und im Normalfall musst du zb auch Einkommen und sowas angeben. Da muss man hier schon mit übel vielen Daten rausrücken inzwischen, sonst kriegt man eh nix.. Und ich bin der Meinung, bei so einem Mieter schreibt man besser die Wahrheit.. Ich mein schneller als die 3 Monate Frist wird man ihn wohl eh nicht los.. Aber ich mein dürft ihr in Deutschland denn zb nicht künden, wenn einer die Miete nicht zahlt? Wenn du so einen eh rauskriegst, hast ja eigentlich nix davon, das nicht in die Bewertung zu schreiben.. Sowas meinte ich jetzt auch hauptsächlich.. Persönlich einschätzen wird man jemanden eh immer selber müssen..

    Und naja, trösten tut es mich nicht, aber ich finds schrecklich, dass es bei euch noch schwieriger ist, so Leute loszuwerden.. Ist hier schon mühsam genug, da habt ihr echt mein vollstes Mitgefühl..
     
  16. #15 lostcontrol, 14.04.2007
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    doch, kündigen kannst du dann schon... aber das heisst ja leider noch lange nicht, dass der mieter dann auch wirklich auszieht... es kommt leider häufig vor, dass man dann 'ne räumungsklage einreichen muss, und das kann sich dann ein jahr oder so hinziehen (währenddessen bekommt man dann natürlich keine miete und keine nebenkosten, zahlt selbst jede menge gerichts- und evtl. anwaltskosten und hat jede menge ärger und papierkrieg... von der nervlichen belastung mal ganz abgesehen... und dann muss man auch noch glück haben, dass man die wohnung einigermassen unbeschädigt zurückbekommt...).
     
  17. Cinna

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    autsch.. ne das mit der Räumungsklage geht hier zum Glück wies scheint schneller (auch wenn natürlich auch alles auf Kosten des Mieters..) Die meinten halt auch 1 Monat warten mit Androhung und dann wirds aber glaub ich recht schnell auch ausgeführt.. Aber den Zustand der Wohnung möcht ich auch lieber nicht wissen.. Da wird man wohl auch alles rausreissen müssen :/
     
  18. #17 PatriciaMA, 13.11.2007
    PatriciaMA

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    Hallo,
    wenn kein Mietvertrag vorliegt, dann könntest Du auch der Untervermieter sein und kündigen.

    Ich würde es auf jeden Fall erstmal mit Strom abschalten versuchen. (Habe das jetzt aktuell auch gemacht). Die Stadtwerke wollen den Mietern keinen Strom liefern, da sie dort erhebliche Schulden haben. Warum soll also ich für die Schmarotzer in Vorleistung gehen, wo ich das Geld auch nie wieder sehen werde?)

    Du mußt mit einer einstweiligen Verfügung rechnen. Aber bei allem Ungemach würde ich so rechnen: Die Nebenkosten trägst Du oder die Erbengemeinschaft oder Deine Mutter, wenn der "Bewohner" gar keine Miete zahlt.
    Je schneller er verschwunden ist, unter Umständen auch mit erhöhten finanziellen Aufwendungen Deinerseits, umso eher kannst Du an einen ZAHLENDEN Mieter vermieten.

    Also nicht so zaghaft.
    Ob er einen Mietvertrag hat, auf den er sich berufen kann, wirst Du sehen, wenn er anfängt, sich zu wehren.

    Viele Grüße
     
Thema: Kündigung ohne Mietsvertrag? [Schweiz]
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