Kündigung wegen Eigenbedarf nach 13 Monaten

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von Sam2015, 02.11.2013.

  1. #1 Sam2015, 02.11.2013
    Sam2015

    Sam2015 Neuer Benutzer

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    Hallo Zusammen,

    meiner Mieterin habe ich wie o.g. gekündigt. Nun verlangt der Mieterverein einen Kostenzuschuss, oder einen Erlass des Mietzins, da die Wohnungssuche in Stuttgart sehr beschwehrlich ist. Ist die Forderung Gerechtfertigt?
    (Die Kündigung wurde rechtzeitig und ordentlich ausgesprochen.)

    Dankeschön für jegliche Hilfe!!!

    Sam
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 02.11.2013
    lostcontrol

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    dass die wohnungssuche in stuttgart beschwerlich ist mag sein - aber es ist keineswegs unmöglich innerhalb von 3 monaten etwas passendes zu finden, notfalls muss man eben ein paar kilometer weiter ausserhalb suchen, ist ja kein problem, ist ja alles super angebunden per ÖPNV.
    der wohnungsmarkt gibt da so einiges her, es gibt eigentlich immer von allem was, wenn man sich erstmal mit dem hohen preisniveau abgefunden hat.
    es gibt auch leerstand, meist aber nur bei den zu teuren objekten oder bei objekten die wirklich allerunterste schublade sind.
    ich wüsste nicht warum eine solche forderung gerechtfertigt sein sollte - da könnte ja jeder kommen und überall. es gibt deutlich schlechtere wohnungsmärkte in deutschland als stuttgart.
     
  4. #3 Sam2015, 02.11.2013
    Sam2015

    Sam2015 Neuer Benutzer

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    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Hier noch ein Auschnitt aus dem Schreiben des Mietervereins:

    Auf Grund der Tatsache, dass das zwischen Ihnen bestehende Mietverhältnis erst zum 01.12.2012 begründet wurde *, und mithin noch nicht einmal ein Jahr besteht, unser Mitglied aber im Rahmen des Vertragsabschlusses mit Ihnen ganz erhebliche Kosten (Maklerprovision) zu tragen hatte, bitten wir um Mitteilung, inwieweit Sie bereit wären, diese Kosten zu übernehmen, oder sich an den durch den dann notwendigen Umzug unseres Mitgliedes entstehende Kosten zu beteiligen.
    Dies könnte z.B. teilweise auch durch einen Verzicht Ihrerseits auf noch künftigen Mietzins geschehen.

    ???

    * Kündigung zum 31.12.2013
     
  5. kathi

    kathi Gesperrt

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    Ein Rechtsanspruch auf einen solchen Ausgleich besteht nicht. Eine Kündigung nach noch nichtmal einem Jahr Mietzeit könnte aber aufgrund Vorhersehbarkeit unwirksam sein, wodurch es evtl. schlauer wäre auf die Forderung einzugehen.
    Wie lautet denn die nähere Begründung für die Kündigung?
     
  6. Andres

    Andres
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    ... und ...

    ... klingt halt schon ganz anders. Der Mieterverein schlägt hier vor, was vielleicht auch in deinem Interesse wäre: Aufhebungsvertrag gegen Abfindung und Rechtssicherheit. Wie eine Klage gegen die Eigenbedarfskündigung ausgeht, weiß letztendlich niemand im voraus.

    Einen einigermaßen unzweifelhaften Anspruch des Mieters sehe ich jedenfalls nicht.
     
  7. #6 Pharao, 03.11.2013
    Zuletzt bearbeitet: 03.11.2013
    Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Sam2015,

    also ich lese das auch so raus, das es sich hier nur um ein "Angebot" vom Mieterverein handelt. In wie weit das Sinn macht sich auf sowas einzulassen bzw ggf. ein anderes Angebot dem Mieter zu unterbreiten oder auf sein Recht weiter zu pochen ohne dem Mieter entgegenzukommen, das muss du selber entscheiden.

    Wenn man aber jemanden schnell los werden will bzw. die Rechtslage auch nicht ganz sicher ist, dann hat sich das "entgegenkommen" durchaus manchmal bewährt, auch wenn`s keine rechtliche Grundlage dafür gibt ;)

    Da zB. ich jetzt nicht abschätzen kann, in wie weit deine Kündigung wirklich "Wasser dicht" ist bzw wie Streitsüchtig ggf. der Mieter ist oder wie schnell du da selber einziehen willst, ect, kann ich hier auch nichts dazu sagen, wie man am besten hier vorgehen sollte.

    Also ich lese als Grund für diese Forderung nicht die erschwerte Wohnungssuche, sondern diese (Zusatz-) Kosten für dieses kurze Mietverhältnis die dem Mieter hier entstanden sind. Ist m.E. ein kleiner Unterschied ;)

    Mal abgesehen davon, also mit der Miete würde ich nicht runtergehen, wenn überhaupt dann einfach einen Pauschalbetrag aushandeln, wenn der Mieter rechtzeitig die Wohnung auch räumt. Wichtig ist m.E. hier aber, das man das Vertraglich (zB in einem Aufhebungsvertrag oder eine Indiviualvereinbarung) auch "richtig" regelt, also nicht mit irgendwelchen "Wischiwaschi-" Sätzen die Mehrdeutig sind bzw Spielraum zulassen.
     
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