Kündigung wegen Eigenbedarf?

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von franky459, 31.01.2014.

  1. #1 franky459, 31.01.2014
    franky459

    franky459 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich hoffe ich bin im Richtigen Unterforum gelandet. Ich habe gestern einen Kaufvertrag für eine vermietete Wohnung unterschrieben. Nun möchte ich den Mieter wegen Eigenbedarf kündigen.
    Ein Bekannter sagte mir nun (leider erst heute) das ich mir im Kaufvertrag die Übergabe als Unvermietete Wohnung hätte zusichern lassen sollen, da es sich häufig schwierig gestaltet den Mieter aus der Wohnung zu bekommen.

    Ist dem wirklich so? Da der Mieter grade mal 3 Monate Kündigungsfrist nach Mietvertrag hat, wohnt seit knapp 3 Jahren in der Wohnung, habe ich das nicht als Problem gesehen.
    Meine aktuelle Wohnung habe ich bisher noch nicht gekündigt und werde damit wohl auch erst mal warten ob das mit der Kündigung klappt. Ich hoffe nicht das ich den Rechtsweg beschreiten muss.

    Wäre Euch für ein paar Tipps und Erfahrungen sehr dankbar.

    Gruß

    Frank
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Ob der Verkäufer das überhaupt gekonnt hätte, wäre dann eine andere Frage. Im Gegensatz zu dir hat er nämlich keinen zulässigen Kündigungsgrund. Ob man eine vermietete Wohnung zur eigenen Nutzung kaufen soll, ist damit eine eher grundsätzliche Frage.


    Das ist vernünftig. Ab Eigentumsübergang kann es durchaus 6-9 Monate dauern, bis der Mieter raus ist.


    Sofern du den Mietvertrag geprüft hast - was du hoffentlich hast! - und darin keine bösen Überraschungen wie ein langfristiges oder gar lebenslanges Wohnrecht, Kündigungsverzicht o.ä. enthalten sind, ist den Mieter aus der Wohnung zu bekommen selbst bei größtem WIderstand letztendlich nur eine Frage von Zeit und Geld. Dieses Risiko sollte angemessen in den Kaufpreis einfließen.

    Wenn du in Sorge bist, ob es Ärger geben könnte: Lass die Kündigung gleich von einem Anwalt formulieren. Das kostet zwar Geld, schont aber langfristig gesehen die Nerven.
     
  4. Duncan

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    Nicht nur das, viele in Geschäftsdingen eher unerfahrene Menschen gehen davon aus, dass Anwälte wohl irgendwelche Wunderkräfte hätten und nehmen Schreiben von RA's viel ernster als z.B. eine Kündigung durch den Verwalter/Eigentümer. Da kann einmal einen "teuren Brief" schreiben lassen durchaus die Kosten für einen kleinen Prozess sparen.
     
  5. #4 Phyrrhos, 27.02.2014
    Phyrrhos

    Phyrrhos Neuer Benutzer

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    Beendigung des Mietverhältnisses

    Liebe Eigentümer,

    im BGB § 566 erwähnt der Gesetzgeber, dass bei einem Vermieterwechsel nicht
    gleichzeitig das Mietverhältnis endet.

    In der Rechtsprechung wird zudem erwähnt, dass das Mietvertrag erst nach Jahren endet, weil Ihnen beim Kauf bekannt sein dürfte, dass die Wohnung vermietet ist.
    Der Mieter genießt hier einen besonderen Kündigungsschutz.

    Es kann Ihnen im Falle einer Kündigung ein langer Rechtsstreit bevorstehen.
    Es wäre besser, wenn Sie den Mietern eine Abstandszahlung leisten.
     
  6. GSR600

    GSR600
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    So? Na das erklär mal bitte genauer.
     
  7. MPB

    MPB Neuer Benutzer

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    Das ist kompletter Unfug.


    Ein langer, teurer Rechtsstreit kann einem Vermieter eigentlich immer wegen allem bevorstehen. Als allererstes sollte man aber doch erstmal versuchen recht- und fristgemäß zu kündigen und dann schauen was passiert. Wenn man das ganze von einem Anwalt sauber formulieren lässt hat man grundsätzlich doch erstmal gute Karten.
     
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