kündigung wegen verkaufs

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von freak, 03.04.2008.

  1. freak

    freak Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    03.04.2008
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    hallo zusammen,

    zur erklärung:

    eigene immobilien, ein geschoß untervermietet.
    nun wollen wir verkaufen und eine neue immobilie erwerben.
    das mietverhältnis ist normaler standart-mietvertrag , laufzeit mittlerweile
    4,5 jahre.

    wie lang ist die kündigungsfrist bei einer ordentlichen kündigung um dass haus
    vermietungsfrei an einen käufer zu veräussern
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 F-14 Tomcat, 03.04.2008
    F-14 Tomcat

    F-14 Tomcat Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    09.08.2007
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    2
    Wie meinst du das wohnt er bei dir in der Wohnung oder wohnt er in einer Wohnung deines Hauses
     
  4. Maja

    Maja Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.09.2006
    Beiträge:
    238
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Flensburg
    Du musst schon ein Grund haben um deine Mieter zu kündigen und Verkauf zählt nicht dazu. Ein Grund wäre zum Beispiel Eigenbedarf, dann musst du da aber auch wirklich einziehen!
     
  5. freak

    freak Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    03.04.2008
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    es verhält sich wie folgt.
    das haus gehört mir, ich´wohne unten. oben ist vermietet.
    nun möchte ich das haus an dritten verkaufen.
    wie ist die kündigungsfrist um das haus an den dritten vermietungsfrei
    abzugeben?

    @ maja: ich muss aber doch die möglichkeit haben , wie beim arbeitsverhältnis ,beidseitig die kündigung auszusprechen.

    oder

    ich mach auf eigenbedarf kann will aber doch garnicht einziehen . hä?
     
  6. #5 F-14 Tomcat, 04.04.2008
    F-14 Tomcat

    F-14 Tomcat Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    09.08.2007
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    2
    Wenn es sich um ein zwei Partein Haus handelt in dem du eine Wohnung selbst bewohnst kannst du ohne Grund kündigen (§ 573a BGB)die Kündigungsfrist wäre dann aber 3 Monate länger als sonst da er dort unter 5 Jahren wohnt wären es also 6 Monate

    Falls auch nur eine unbewohnte Wohnung zusätzlich sich in dem Haus befindet wird es Fast unmöglich
     
  7. #6 lostcontrol, 04.04.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.606
    Zustimmungen:
    831
    nein. hast du nicht. was glaubst du worüber wir uns hier alle so ärgern?

    aber in deinem fall ist es wie tomcat schreibt: der ausnahmefall mit den zwei parteien, von denen eine der eigentümer ist, d.h. konkret: du brauchst keinen kündigungsgrund, sondern hast die möglichkeit als vermieter selbst zu kündigen, dabei verlängert sich die kündigungsfrist allerdings um 3 monate.
    je nachdem wie lang dein mieter schon da wohnt ist die kündigungsfrist für dich demnach ab 6 monate aufwärts.

    es sei denn wir reden hier von einer zwangsversteigerung - da gibt's dann auch noch andere möglichkeiten (aber das ist hier ja nicht gegeben).
     
  8. #7 Eddy Edwards, 04.04.2008
    Eddy Edwards

    Eddy Edwards Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    09.03.2008
    Beiträge:
    489
    Zustimmungen:
    3
    Das ist soweit korrekt, wobei die Frage doch recht interessant ist. Was für Gründe gibt es eigentlich, dass der Vermieter dieses Recht nicht hat?

    Um es mit anderen Worten auszudrücken: Für mich ergibt sich hier eine unangemessene Benachteiligung des Vermieters.

    Ich weiß schon, es besteht die Gefahr, dass der Mieter auf der Straße steht, es genutzt werden kann um höhere Mieten zu erzielen...
     
  9. #8 F-14 Tomcat, 04.04.2008
    F-14 Tomcat

    F-14 Tomcat Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    09.08.2007
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    2
    Das Gesetz schafft diese gründe

    Für mich auch aber nicht für das Gesetz

    Nein es besteht die gefahr das der Vermieter zu seinem recht kommen könnte
     
  10. #9 Eddy Edwards, 04.04.2008
    Eddy Edwards

    Eddy Edwards Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    09.03.2008
    Beiträge:
    489
    Zustimmungen:
    3
    na gut, jedoch gibt es aber eine gut bezahlte Beschäftigungsmöglichkeit von Menschen die meinen von der Materie etwas zu verstehen und deswegen darüber viel debattieren und schlußendlich um soetwas zu verabschieden

    Auch eine Betrachtungsweise
     
  11. #10 lostcontrol, 05.04.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.606
    Zustimmungen:
    831
    nun ja - auch wenn es uns (vermieter) noch so sehr ärgert:
    im grundgesetz steht nun mal: "eigentum verpflichtet".
    es geht wohl darum, die mieter zu schützen - immerhin ist wohnung eine existentielle sache, und wenn vermieter einfach so nach gutdünken und belieben ihren mietern kündigen könnten, dann würden häufig auch die "anständigen" mieter, z.b. harmlose familien in existenznöte gestürzt. dass es uns ärgert, dass wir "missliebige" / schlechte mieter nicht einfach rausschmeissen können ist verständlich. aber es gibt nun mal auf beiden seiten schwarze schafe, und ein vermieter, dem es nur um profit geht, wird dann häufiger rücksichtslos mieter in notlagen treiben, nur weil er ein paar euro mehr verdienen will.

    meiner ansicht nach sollte man DRINGEND die kündigungmöglichkeiten für vermieter dahingehend verbessern, dass "einfachere" begründungen für eine kündigung ausreichen. ich rede jetzt nicht davon, dass man jemanden einfach rausschmeissen können soll, nur weil er z.b. arbeitslos geworden ist. dafür gibt's wohngeld vom staat. aber wenn sich z.b. herausstellt, dass der mieter sozialbetrug begeht, in dem er dieses wohngeld dann eben nicht dem vermieter zukommen lässt sondern für andere dinge verwendet, dann sollte soetwas als kündigungsgrund ausreichen - und nicht erst wenn sich das wiederholt und 2 monate lang keine miete geflossen ist.
    ich weiss nicht, ob das jetzt ein gutes beispiel war - ein anderes fiel mir grad auf die schnelle nicht ein.

    ob der vermieter nun tatsächlich "benachteiligt" wird kann man hinterfragen.
    der vermieter hat ja nun mal von vornherein den riesen-vorteil, über wohnraum zu verfügen. mehr wohnraum, als er selbst für sich braucht. er hat ("eigentum verpflichtet") "macht" über ein gut, das jeder benötigt, aber nicht jeder besitzt. gäbe es die möglichkeit mietern beliebig zu kündigen, dann könnte das ganze in einer form ausarten, die nicht mehr sozial verträglich ist.
    der vermieter hat die pflicht bzw. die verantwortung mit dem gut "wohnraum" entsprechend umzugehen, das heisst letztendlich auch, die mieter entsprechend auszusuchen.
    dass vater staat einem dabei wenig zur seite steht ist ärgerlich - vor allem für "anfänger" in der materie, die zwangsläufig ihre schlechten erfahrungen machen müssen mit mietnomaden und einmietbetrug.
    andererseits wollen wir ja auch keinen überwachungsstaat, indem "von oben" jeder mensch zum "gläsernen menschen" wird.

    man hat's nicht einfach als vermieter.
    aber immer nur zu jammern wie schlecht es einem doch geht, ist im übelsten sinne "jammern auf hohem niveau". man sollte nie vergessen, dass man als vermieter zu den privilegierten gehört, die etwas besitzen, was andere nicht haben - und demnach anmieten müssen.
    vermieten ist ein geschäft wie viele andere auch, in denen misserfolge, missmanagement und verluste ebenso dazu gehören wie erfolge, gutes management und gewinne.

    wir helfen uns ja hier in diesem forum gegenseitig um zu einem für beide seiten verträglichen ziel zu kommen, das ist doch schon mal was.

    mir persönlich wäre halt wichtig, wenn mieter auch wieder mehr IHRE pflichten aus dem mietverhältnis wahrnehmen würden - und nicht nur ihre rechte.
     
  12. #11 F-14 Tomcat, 05.04.2008
    F-14 Tomcat

    F-14 Tomcat Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    09.08.2007
    Beiträge:
    865
    Zustimmungen:
    2
    ich finde auch das Mann das Kündigungsrecht lockern sollte aber auch auf den Bereich Änderungskündigungen es kann meines Erachtens nicht richtig sein das ein Vermieter für alte Mietverträge heute zur Haftung gezogen werden und ihre fehler für "immer" bereuhen

    sicherlich gibt es bei beiden Seiten schwarze Schafe aber das was Mann hier liest und sonst so mitbekommt gibt es bei den Mietern mehr als bei den Vermietern ich finde Mann sollte auch den Richtern die Möglichkeit geben bei eindeutigen urteilen eine Revision zu blockieren und mietnomaden sollte es verboten werden Mietverträge abzuschließen

    auch sollten die Sozialämter ihren "Klienten" plausibel beibringen das alte Mietverträge zu erst beendet werden müssen bevor es neue gibt
     
  13. #12 Eddy Edwards, 05.04.2008
    Eddy Edwards

    Eddy Edwards Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    09.03.2008
    Beiträge:
    489
    Zustimmungen:
    3
    Das wäre natürlich der beste Fall, wenn alle wieder zu einem entsprechenden respektvollen Umfang miteinander kommen würden. Höchstwahrscheinlich hätten dann die vielen Anwaltskanzleien und Gerichte etwas dagegen :lol

    Kommen wir nochmal auf den Vergleich mit den Arbeitgebern! Wieso gilt hier nicht auch "Eigentum verpflichtet"? Und auch hier gibt es schwarze Schafe, die ihre Macht ausspielen und ihre Verträge wild kündigen. Aber wahrscheinlich müssen die Vermieter die Mieter bezahlen um in ihren Wohnungen zu wohnen, dann wären die Kündigungsmöglichkeiten sicherlich auch besser - Das wäre doch ne Marktlücke, oder? :banana
     
Thema: kündigung wegen verkaufs
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. kündigung wegen verkauf

    ,
  2. kündigung wohnung wegen eigenbedarf wenn mieter über 80 jahre und ca 50jahre in der wohnung lebt

    ,
  3. kündigungsfrist wenn der mieter 50 jahre in der wohnung wohnt

    ,
  4. mieter mit 6 jahresvertrag auf eigenbedarf kündigen,
  5. kann vermieter 6 jahresvertrag kündigen wegen verkauf,
  6. kündigungszeit 50 jahre in wohnung lebt,
  7. kündigungsfrist wohnen 50 jahre,
  8. wie lange ist kündigungsfrist für 50-jährigen mietvertrag für vermieter,
  9. wann muss vermieter dem mieter bei 50jahren mietvertrag kündigen,
  10. erfahrungsberichte mieter wegen eigentum kündigen,
  11. Wie lange haftet der hausbesitzer bei verkauf,
  12. Kündigung wegen Modernisierung,
  13. etw mieter kündigen wegen verkauf,
  14. wegen verkauf oder wegen verkaufs,
  15. mieter wegen verkauf gekündigt darf wieder vermieten,
  16. mieter wohnt 50 jahre in der wohnung kündigungsfrist,
  17. kündigung wegen eigenbedarf jetzt doch vermietet,
  18. kündigung mietshaus bei 4 jahresvertrag wegen verkauf,
  19. kündigung wegen verkaufs,
  20. WIE LANGE BESTEHT KÜNDIGUNGSZEIT BEIM MIETVERTRAG WENN MIETER ÜBER 50 JAHRE IN DER WOHNUNG LEBT,
  21. eigentum verpflichtet vermieter
Die Seite wird geladen...

kündigung wegen verkaufs - Ähnliche Themen

  1. Mieter von Gewerberaum nicht auffindbar / Kündigung

    Mieter von Gewerberaum nicht auffindbar / Kündigung: Hallo, wir haben schon seit geraumer Zeit mit einem Mieter Probleme wegen unregeläßigen Mietzahlungen, Beleidigung, Sachbeschädigung, Androhung...
  2. Kündigung vor Einzug

    Kündigung vor Einzug: Hallo Zusammen, Eine Dame wollte mir ein Zimmer vermieten, in ihrer Wohnung, in der sie selber aber auch Miete zahlt. Ihre Vermieterin darf auch...
  3. kündigung wegen eigenbedarf

    kündigung wegen eigenbedarf: guten abend, folgender sachverhalt: - wegen eigenbedarf mußte ich mieter nach über 5 jahren mit einer kündigungsfrist von 6 monaten fristgerecht...
  4. Was genau muss ich auswählen für den Verkauf?

    Was genau muss ich auswählen für den Verkauf?: Hallo ich bin vor kurzem Vermieterin geworden, weil mein Papa krank ist. Ich würde dieses Objekt verkaufen, aber habe überhaupt keine Ahnung, wie...
  5. Kann ich Mietern irgendwie kündigen?

    Kann ich Mietern irgendwie kündigen?: Hilfe. Ich habe folgendes Problem: Mein Eigenheim ist seit dem letzten Jahr vermietet, da ich wieder zu meinem Mann gezogen bin. Jetzt bin ich im...