Kündigung wirksam?

Diskutiere Kündigung wirksam? im Kündigung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; :wink Habe mal eine Frage an euch: Wir haben unsere Wohnung gekündigt.Ich habe unserem Vermieter die Kündigung per Übergabe Einschreiben zukommen...

sandra1979

Neuer Benutzer
Dabei seit
04.10.2006
Beiträge
11
Zustimmungen
0
:wink
Habe mal eine Frage an euch:

Wir haben unsere Wohnung gekündigt.Ich habe unserem Vermieter die Kündigung per Übergabe Einschreiben zukommen lassen.Nachdem die Frist abgelaufen war,kam der Brief heute zurück,mit dem Vermerk "Annahme verweigert"! :wand: :wand:
Habe aslo die Kündigung nochmal neu verfasst und dreimal ausgedruckt und weggeschickt:
Einmal als Einwurf Eischreiben
Einmal als Übergabe Eischreiben
Einmal unter einem neutralen Zeugen in den Briefkasten geworfen!
Habe sämtliche Belege auch aufgehoben!!

Ist die erste Kündigung trotzdem wirksam? Meiner Meinung nach schon oder??

Wer klärt mich denn mal auf? :wand:
 
#
schau mal hier: Kündigung wirksam?. Dort wird jeder fündig!

Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren

Glömania

Neuer Benutzer
Dabei seit
18.12.2006
Beiträge
19
Zustimmungen
0
Übergabeeinschreiben sind immer etwas ungünstig, da der Empfänger die Annahme verweigern kann. Das Schriftstück gilt dann als nicht zugestellt. Die Kündigung ist somit unwirksam. Klingt komisch is aber so.

Am sichersten sind immer Einwurfeinschreiben / oder der persönliche Einwurf in den Briefkasten mit Zeuge.

Bei einem Einwurfeinschreiben bestätigt der Briefbote (als neutrale Person)an welchem Tag das Schreiben eingewurfen wurde. Der Brief gilt als zugestellt. Du solltest in jedem Falle eine Kopie des Schreibens als Nachweis aufheben.

Wenn du die Kündigung mit Zeugen eingeworfen hast, musst du sicherstellen, dass der Zeuge den Inhalt kannte. Lass dir dies mit Unterschrift bestätigen. Sonst kann dein Vermieter auch einfach behaupten, dass du ihm ein Pizzaprospekt eingeworfen hast. Aussage würde gegen Aussage stehen...
 

sandra1979

Neuer Benutzer
Dabei seit
04.10.2006
Beiträge
11
Zustimmungen
0
hallo glömania,

hab die kündigung auch nochmal per einwurf einschreiben weggeschickt und eine nochmal mit einem normalen zeugen eingeworfen!

ich hoffe,das ist ok so!!


sandra
 

Glömania

Neuer Benutzer
Dabei seit
18.12.2006
Beiträge
19
Zustimmungen
0
Mh, denk ich auch.

Ein seriös arbeitender Vermieter bestätigt dir auch den Erhalt der Kündigung.

Setzt dich am besten in den nächsten Wochen zwecks Abklärung der Übergabemodalitäten mit dem Vermieter in Verbindung (wenn er es nicht macht).

Aber eine Kündigung nicht annehmen ist schon eine reife Leistung.
Sagt sehr viel über den Vermieter aus. Den deine Kündigunsfrist verlängert sich evtl. durch die spätere Zustellung...
 

Beluga

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
31.08.2006
Beiträge
862
Zustimmungen
0
Kann ein unwilliger Vermieter nicht trotzdem verneien, dass er den eingeworfenen
Brief erhalten hätte ? ... vermutlich verloren gegangen, mit Werbeprospekte ... usw.

Es gibt ja noch Sendungsart: Einschreiben/Rückschein. Aber der Empfänger kann
immer noch die Annahme verweigern oder den Brief bei der Post nicht abholen.

Am sichersten ist per Gerichtsvollzieher. - Kostet allerdings sehr viel mehr.
 

Heizer

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
14.10.2006
Beiträge
2.396
Zustimmungen
7
Wozu der ganze Aufwand?

Wenn der Vermieter das Schreiben verweigert hat er sehr schlechte Karten wenn er auf Vertragseinhaltung klagen will.

Vorsorglich würde ich dei letzten Mieten nicht bezahlen, sonst sieht man womöglich die Kaution bei so einem Zeitgenossen nicht wieder.
 
lostcontrol

lostcontrol

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
04.08.2006
Beiträge
16.857
Zustimmungen
946
Original von Heizer
Vorsorglich würde ich dei letzten Mieten nicht bezahlen, sonst sieht man womöglich die Kaution bei so einem Zeitgenossen nicht wieder.
heizer - erstens weisst du nicht, wieviel kaution bezahlt wurde (wenn überhaupt) und
zweitens ist das (wie du in zig urteilen nachlesen kannst) ILLEGAL!!!
dieser rat kann entsprechend ziemlich üble folgen für sandra haben (angefangen mit mahnbescheid, der ja bekanntlich ziemlich teuer werden kann und in jedem falle spuren wie z.b. einen schufa-eintrag hinterlässt bis hin zu einer anzeige, die - da ja gerechtfertigt - ebenso teuer werden kann und ebenfalls gewisse einträge nach sich ziehen kann).
 

Heizer

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
14.10.2006
Beiträge
2.396
Zustimmungen
7
Du hast natürlich Recht. Rechtlich ist das nicht ganz sauber. Aber lasse mal die Kirche im Dorf. Dem Mahnbescheid könnte man wiedersprechen und kein Vermieter verklagt einen wegen einer Monatsmiete wenn er noch die Kaution hat.

Ich habe einfach mal vorausgesezt, dass Kaution gezahlt wurde. Wenn es keine Kaution gibt, ist die Sache eh hinfällig.

Einfach Ausziehen und die Wohnung übergeben. Wenn der Vermieter die Wohnung nicht abnehmen will, einfach den Schlüssel in den Briefkasten und gut.

Solche Pappenheimer wollen dann aber meist nicht mit der Kaution rausrücken. Um das zu vermeiden war der obige Post. Wer die Annahme Verweigert ist schon sehr verdächtig.
 

Capo

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
23.04.2006
Beiträge
4.801
Zustimmungen
5
Wenn der Vermieter die Wohnung nicht abnehmen will, einfach den Schlüssel in den Briefkasten und gut.

Würde ich auch nicht machen. Gerade nicht bei solchen Situationen. Der Vermieter muss den Schlüssel entgegen nehmen. einen Zeugen mitnehmen und Schlüssel übergeben. Wenn der Vermieter die Annahme verweigert, hat man schon etwas in der Hand...
 

Beluga

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
31.08.2006
Beiträge
862
Zustimmungen
0
Nur Schlüssel übergeben aber ohne Wohnungsabnahme ist riskant. Jede Mangel oder Schaden in der Wohnung geht dann zu Lasten des Mieters als letzter Wohnungsnutzer.

Unbedingt unter Zeugen kündigen, Übergabetermin festlegen, Vor Verlassen der Wohnung den Zustand der Wohnung und Ablesewerte von möglichst neutralem Zeugen (Nachbar, Nachmieter, Makler, RA. ...) protokollieren und Mängel fotografieren lassen. ...

Wenn die Vermieter wüsste, wie wichtig die Wohnungsabnahme für ihn ist !
 
lostcontrol

lostcontrol

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
04.08.2006
Beiträge
16.857
Zustimmungen
946
Original von Heizer
Du hast natürlich Recht. Rechtlich ist das nicht ganz sauber. Aber lasse mal die Kirche im Dorf. Dem Mahnbescheid könnte man wiedersprechen und kein Vermieter verklagt einen wegen einer Monatsmiete wenn er noch die Kaution hat.
ich lass die kirche im dorf.
der vermieter klagt wegen der monatsmieten (mehrere, wie du ja selbst vorgeschlagen hast) und bekommt definitiv RECHT. dass er die kaution noch in petto hat besagt da garnichts - die ist nämlich nicht dafür da, miete auszugleichen, auch wenn das häufig praxis ist.

die annahme, dass ein vermieter wegen der miete nicht klagen würde, halte ich für gewagt. wenn der vermieter eine rechtsschutzversicherung hat (was man eigentlich den meisten vermietern nur empfehlen kann), dann kostet ihn das ganze ja keinen cent. warum sollte er also auf die klage verzichten?
zumal er die klage ja 100%ig gewinnen wird - denn er IST im recht.
sprich: selbst ohne rechtsschutzversicherung begrenzt sich das finanzielle risiko darauf, ob der mieter zahlungsfähig ist oder nicht. RECHT wird er in jedem falle bekommen - nur wenn beim mieter nichts zu holen ist, ERSTMAL kein geld. da der titel, den er dann haben wird, aber 30 jahre lang gültig ist (und erneuert werden kann) kann er theoretisch natürlich dann noch jederzeit pfänden lassen oder ähnliches...

die frage ist eher, wieviel zeit und lust der vermieter für sowas hat...
und ich geb da gerne zu: ich persönlich hätte weder zeit noch lust für/auf diesen stress. aber es soll ja auch leute geben, die spass an sowas haben...

Original von Heizer
Solche Pappenheimer wollen dann aber meist nicht mit der Kaution rausrücken. Um das zu vermeiden war der obige Post. Wer die Annahme Verweigert ist schon sehr verdächtig.
ich weiss nicht - das find ich erstmal ein bisserl hart, den vermieter als "so einen pappenheimer" zu bezeichnen - könnte ja sein er war im urlaub als das einschreiben kam und seine kinder haben gesagt "das kann ich nicht annehmen".
ich zumindest habe auch schon die annahme von einschreiben an meine eltern verweigert und würde das auch wieder tun - man weiss ja nicht was drin ist, und wenn dann womöglich eine frist gesetzt ist (klassisch: 2 wochen) und die lieben eltern erst in 3 wochen wieder zuhause sind, kann das dumm ausgehen (für sie unterschreiben dürfte ich ja schliesslich auch nicht).

ich würde das letztendlich einfach per einwurf-einschreiben (eintüten und bei der post abgeben MIT ZEUGEN der/die den inhalt kennen) oder eben direkt in den briefkasten werfen (sofern möglich) - natürlich ebenfalls mit zeugen.

edit wegen fipptehler

noch 'n edit:
die annahme dass ein vermieter nicht klagen würde, wenn (ja wenn!) er noch kaution hat möchte ich so auch nicht stehen lassen, denn:
womöglich gibt's ja schäden in der wohnung. die tauchen recht gerne dann auf, wenn das verhältnis mieter/vermieter ohnehin schon mies ist. und im moment wissen wir ja nicht, warum hier gekündigt wurde - vielleicht ja, weil's eh schon zoff gibt? z.b. wegen schimmel, den der mieter der wohnung anlastet, der vermieter aber dem falschen lüftungs-verhalten der mieter? (ist jetzt nur mal eine von zig möglichkeiten, worüber es streit geben könnte, der letztendlich ja um GELD geht - nur mal so als beispiel...)
 
Thema:

Kündigung wirksam?

Kündigung wirksam? - Ähnliche Themen

Frage zu Renovierungsklausel: Hallo zusammen, ich bin mir hinsichtlich meiner Reparatur/Renovierungsklauseln etwas unsicher. Der Mietvertrag ist gekündig, Mietdauer war...

Sucheingaben

unter zeugen eingeworfen

,

wohnungskündigung mit zeugen

,

kündigung unter zeugen eingeworfen

,
wohnungskündigung übergeben
, Briefeinwurf mit Zeugen, was tun wenn der vermieter die kündigung nicht annimmt, briefeinwurf mit zeuge, neutraler zeuge, ist kündigung von mietvertrag gültig wenn vermieter kündigung nicht annimmt, briefeinwurf unter zeugen, zeuge briefeinwurf, kündigung mietvertrag zeuge, kündigung per einwurfeinschreiben gültig, wann ist eine wohnungskündigung wirksam, neutrale zeugen, kündigung im briefkasten werfen mit zeugen, wohnungskündigung zeugen, brief einwurf unter zeugen, einwurf unter zeugen, mieter verweigert annahme kündigung, einwurf briefkasten unter zeugen, persönlicher einwurf, wohnung kündigen einschreiben oder in briefkasten werfen, zeuge bei wohnungskündigung, Kündigung eingeworfen Zeugen
Oben