Kündigung

Diskutiere Kündigung im Kantine Forum im Bereich Off-Topic; angenommen ein Mieter kündigt die Wohnung mit dem Hinweis im Kündigungsschreiben " kündige auf den nächst möglichen Termin. Bitte bestätigen Sie...

  1. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    angenommen ein Mieter kündigt die Wohnung mit dem Hinweis im Kündigungsschreiben " kündige auf den nächst möglichen Termin. Bitte bestätigen Sie mir die Kündigung schriftlich."

    Der Vermieter ist sich nicht sicher ob er mit seiner Unterschrift einem vorzeitigen Auszug zustimmen würde.Lt.Mietvertrag beträgt die Kündigungszeit 3 Monate, einer kürzere Kündigungszeit möchte der Vermieter nicht zustimmen
    Der Mieter möchte Mietnachfolger benennen und somit früher aus dem Vertrag entlassen werden. Der VM ist allerdings der Meinung keinerlei Mietnachfolger akzeptieren zu müssen.

    Danke für jegliche Antwort.
     
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  3. #2 BHShuber, 12.10.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    in diesem Fall teilt ein Vermieter den nächstmöglichen Termin zur Beendigung des Mietverhältnisses mit, gerne kann der Mieter einen Nachmieter vorschlagen, doch ist es im Ermessen des Vermieters ob dieser akzeptabel gebilligt wird.

    Ein Anspruch des Mieters auf das Akzeptieren eines vorgeschlagenen Kandidaten gibt es jedoch nicht.

    Unter uns, kann er vorschlagen wen er möchte, das interessiert mich nicht und ich muss als Vermieter auch keine Rechenschaft darüber ablegen, warum ein vorgeschlagener Nachmieter nicht akzeptiert wird.

    Gruß
    BHShuber
     
  4. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Es wäre also sinnvoll den M. auf die im MV vereinbarte 3monatige Kündigungszeit hinzuweisen, obwohl der M. lt. MV davon Kenntnis hat.? Welche Nachteile hätte der VM wenn er darauf nicht hinweisen würde, in der Meinung, dazu sei er nicht verpflichtet, der M. wisse selbst, dass die Kündigungszeit 3 Monate dauert?
     
  5. #4 BHShuber, 12.10.2016
    BHShuber

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    Weil manche Mieter einfach nur blöd sind und nicht auf den Kalender schauen können.

    Zudem weis man nichts über den Mietvertrag, man gehe davon aus, dass es sich um einen unbefristeten handelt, dann teilt man dem Mieter eben mit, dass er mit einer Kündigungsfrist wie im Mietvertrag vereinbart die Wohnung zu jedem Zeitpunkt kündigen kann.

    Der Vermieter ist nicht verpflichtet, sein Hirn für ein anders Hirn anzustrengen:062sonst:

    Gruß
    BHShuber
     
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  6. #5 anitari, 12.10.2016
    anitari

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    Würde ich jedenfalls machen.

    Der Hinweis wann explizit der Vertrag denn endet hat, aus meiner Sicht, den Vorteil das man sich mit dem Mieter nicht rumstreiten muß bzgl. des Vertragsendes.

    Tip am Rande, wenn möglich einen Nachweis wann die Kündigung zugegangen ist aufheben. Das kann auch der ganz normale Briefumschlag mit dem Poststempel sein.

    Darauf könnte man in der Kündigungsbestätigung eingehen und dem Mieter mitteilen das er geeignete Interessenten vorschlagen darf und man sich überlegt ob man einen davon akzeptiert.
    Wenn denn ein geeigneter dabei sein sollte heißt das noch lange nicht das der Mieter dann früher aus dem Vertrag kommt:037sonst:
    Schließlich kann man den Vertrag erst im Anschluß an die K-Frist des Mieters oder einen Monat später abschließen.

    Man kann das Ansinnen des Mieters, "Mietnachfolger" vorzuschlagen, auch einfach ignorieren.

    Muß er auch nicht.
     
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  7. Duncan

    Duncan
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    deshalb suche ich mir den MV raus, guck nach eventuellen abweichenden Fristen, dann wird die Frist berechnet oder mal schnell nachgeschlagen (die allwissende Müllhalde zur Not) und Mieter bekommt einen Schrieb, entsprechend MV Frist von x, Hinrichtung also am 37. Mai vorletzten Jahres, bitte rechtzeitig mindestens y Tage/Wochen vor Liquidation einen Übergabetermin ausmachen, fertig.
    Ich mache es so, weil es mir unterm Strich Arbeit spart, noch 35 Anfragen zu wann und wie und was und so weiter kosten halt auch.

    Ich bin ja nicht soviel anders, ich kündige viele Verbraucherverträge grundsätzlich zu dem Termin der mir gerade passt und hilfsweise zum frühestmöglichen Termin. Indirekt lasse ich so meinem Gegenüber die Wahl, nicht selten liegt der frühestmögliche vor dem gewünschten, der sich aber z.B. abrechnungtechnisch günstiger zeigt.

    Kann man so machen, muss man nicht. Ich bin damit bisher nicht schlecht gefahren.
     
  8. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Im MV steht: Vertragsende
    Mindestens 7 Tage vor Ende des Mietverhältnisses hat der Mieter dem Vermieter Besichtigungs- und rückgabetermin der Mietsache schriftlich mitzuteilen.
    Bei vorzeitigem Auszug haftet der M. für den Ausfall an Miete, Nebenkosten und sontigen Leistungen sowie für allen Schaden, den der Vermieter durch den vorzeitigen Auszug erleidet. (H&G-Mietvertrag).

    Dieser Hinweis im MV sollte genügen, denke ich.
     
  9. Duncan

    Duncan
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    kann man berechtigt tun. Die Meinung wird auch sicher juristisch kompetent vertreten. Allein meine Lebenserfahrung sagt mir gute 95% der Mieter sehen ihren Mietvertrag wenn sie den Unterschreiben und danach nie wieder an. Da werden Kündigungsfristen usw. eher bei google gesucht als im eigenen Mietvertrag. Deshalb tut mir diese eine Zeile mehr auch nicht weh, dann sind in einem Schreiben alle Klarheiten beseitigt.
    Da ich die neueren Mietverträge im wesentlichen aus einem Guss habe tun es für solche Schreiben halt auch die beliebten Textbausteine. Solche liegen auch in diversen Hausverwaltungsprogrammen bei, wird da nicht viel anders gehandhabt. Ich hab mir das auch nur bei mehreren großen Verwaltungen abgeschaut.

    @dots : ich habe mich aus Gründen bewusst flapsig ausgedrückt.
     
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  10. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Hä?
    (Kurzform für "Wie meinst du das?")
     
  11. Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    warum so umständlich :? Wenn du hier schon was freiwillig bestätigen willst, dann benenne doch einfach ein genaues Enddatum und gut ist. Ansonsten hier nur mal der Hinweis, das eine Kündigung eine einseitige, zugangsbedürftige Willenerklärung darstellt und demnach nicht bestätigt werden muss vom Gegenüber!


    Die eigentliche Frage wäre hier m.E. aber, ob du das Pauschal im vorhinein ohne Grund ablehnen darfst :? Aber bevor man hier deswegen jetzt ein Fass aufmacht, dann lasse den Mieter eben suchen und lehne dann die Bewerber einfach ab, falls diese tatsächlich nicht in dein Bild passen sollten. Groß begründen musst du das m.E. als Vermieter ja nicht, warum ein Bewerber xy dir nicht taugt.

    Allerdings kann es schon ggf. Sinnvoll sein im Eigeninteresse, das man den Mieter hier evtl. früher aus dem Vertrag raus lässt oder ernsthaft sich Nachmieter mal anguckt (egal ob die nun vom Mieter kommen oder ob man selber sucht, wobei mir letzteres immer lieber ist), denn es gibt ja durchaus Jahreszeiten, da ziehen Mieter i.d.R. sehr ungern um. D.h. wenn das offizielle Vertragsende ungünstig aus Vermietersicht liegt, ist das durchaus eine Überlegung wert.


     
    sara und Nanne gefällt das.
  12. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Du schreibst: "Wenn du..", also wie gehabt und ich mache es Dir gleich.
    Wie zuvor mehrfach empfohlen, teile ich dem Mieter mit, dass die Kündigungszeit für Wohnung 3 Monate ist.

    Ich werde die Nachmietersuche des Mieters nicht ablehnen.

    Nachmieter vom Nochmieter empfohlen nehme ich ungern. Die sind von Anfang an falsch unterrichtet, weshalb ich selbst inserieren werde, nach Abwägung der Vor- und Nachteile.
     
  13. Pharao

    Pharao Gast

    Hi,

    hab ich eine falsche Anrede benutzt :? Sorry, steh gerade auf dem Schlauch.

    Ob du nun das so schreibst oder ein genaues Datum oder ggf. beides erwähnst - naja, das ist wohl reine Geschmacksache. Ein eindeutiges Enddatum lässt halt bei manchen Mieter weniger Fragen offen.

    Hier bin ich voll & ganz bei dir.


     
  14. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Aufgrund dieser neuen Vorschriften im Forum bin ich ziemlich verunsichert, aber wie ich sehe, es ränkt sich langsam wieder ein. Ich hatte schon befürchtet nur noch fiktiv vorhanden zu sein, demnach kein Bezug auf "mich, ich, uns, wir". Wäre wirklich schade, zudem gewöhnungsbedürftig.
     
  15. Pharao

    Pharao Gast

    Hi Nanne,

    fiktiver Fall bedeutet m.E. aber nicht, das man dann keinen Bezug auf jemanden mehr nehmen darf. Ich mein, ich hätte ja auch schreiben können "Wenn du hier schon was freiwillig bestätigen willst in deinem fiktiven, angenommenen Fall, dann ....".


    Mal abgesehen davon, dich kennen wir ja alle, sodass ich mir bei dir keine Gedanken mache. Schließlich gehörst du ja auch zu denen, die Wissen wer hier im Forum antwortet und das dies eben keine Rechtsberatung ersetzen wird oder kann.



     
  16. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    das sehe ich auch so, vor allem da das Datum im Kündigungsschreiben nicht genannt wurde.
     
  17. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Ich habe diese "Abmahnungssache" wahrscheinlich überbewertet.
     
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