Lastenausgleichsgesetz / Zwangshypotheken

Dieses Thema im Forum "Immobilienmarkt /Investments" wurde erstellt von Bürokrat, 14.02.2014.

  1. #1 Bürokrat, 14.02.2014
    Bürokrat

    Bürokrat Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2014
    Beiträge:
    782
    Zustimmungen:
    0
    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    da ich hier keinen derartigen Thread gefunden habe und mich zumindest das Thema interessiert eröffne ich es einmal und hoffe eine kleine Diskussion anzuregen die für Kurzweil sorgt...

    Es ist allgemein bekannt dass die Geldmenge und die staatliche sowie private Überschuldung ständig wächst und dass dies keine guten Folgen haben kann sollte klar sein. Ich stimme hierbei, auch wenn ich die meisten derartigen Vorhersagen für übertrieben halte, durchaus mit einigen Schwarzmalern überein, die behaupten dass infolge einer erneuten Krise und eines weiteren Ansteigens der Überschuldung oder aber einer Hyperinflation einmal die Zeit kommen wird in der der Staat sich an den Immobilienbesitzern schadlos halten wird.

    Ich würde daher gerne eine Diskussion anregen wie und unter welchen Modalitäten dies erfolgen könnte.
    Derzeit wird ja quasi eine 10% ige Vermögenssteuer diskutiert die dann sicher auch die Immobesitzer treffen wird.
    Ein Blick in die Geschichte lehrt dass in der Nachkriegszeit und der WR eine solche Ausgleichszahlung seitens der Immobilienbesitzer Realität war.

    Nun war das Lastenausgleichsgesetz ja über 30 Jahre gestreckt und daher und weil die Inflation die Last reduziert hat keine immense Belastung. Dennoch wird wohl klar sein dass die heutigen Schuldsummen nur durch gewaltige Belastungen getilgt werden können.

    Was sagt also eure historische Erfahrung oder aktuelles Wissen?
    Meines Wissens durfen damals nur 0,5 ha frei verkauft werden, alles andere bedurfte der Genehmigung. Wie ist es beim Kauf, übernimmt man da die Hypothek oder verbleibt sie beim Verkäufer?
    Welche Punkte wären noch interessant, was wäre zu beachten.
    Es schadet nicht sich theoretisch auf eine zu erwartende Situation einzustellen um im Falle des Falles gewappnet zu sein.

    Bin auf eure Meinungen gespannt...
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 immodream, 14.02.2014
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.05.2011
    Beiträge:
    2.207
    Zustimmungen:
    459
    Hallo Bürokrat,
    in dieser Bananenrepublik halte grundsätzlich alles für möglich .
    Notfalls kann man ja auch das Grundgesetz ändern.
    Da unsere Politiker, egal welcher Partei sie angehören, gerne ihrem Wahlvolk Geschenke machen, werden sie mit den derzeitigen Steuereinnahmen wieder nicht auskommen.
    Und dann wird man entweder auf die sogenannten Reichen , Auslandskontenbesitzer oder Großgrundbesitzer ( Menschen mit Wohnungseigentum ) zurückgreifen.
    Ob man das Vermögenssteuer oder Solidaritätsanleihe nennt, ist eigentlich egal.
    Nachdem man bei uns in den letzten Jahren eine Abgabe für versiegelte Flächen eingeführt hat ( das Wasser muß ja schließlich durch Abwasserrohre, deren Bau und Unterhaltung Geld kostet ) abgeführt werden, kommt jetzt der nächste Knaller.
    Es werden alle nicht versiegelten Flächen erfaßt, denn das Wasser muß teuer über das Grundwasser, Bäche und Flüsse abgeführt werden.
    Wir bekommen jetzt also eine Gewässerunterhaltungsgebühr.
    Gottseidank ist das bei normalen Vermietverträgen unter den Nebenkosten abgehandelt und wird dummerweise auf die Mieter umgelegt.
    Irgendwann werden aber die Sozialhilfekosten so hoch werden, das man als Vermieter als Solidaritätsbeitrag nur noch eine bestimmte Höhe an Nebenkosten abrechnen darf.
    Der Rest kann dann von der Nettomiete beglichen werden.
    Oder wir müssen an das Hartz4 Pack die Wohnungen zum halben Preis vermieten, weil die öffentlichen Kassen leer sind .
    Dann schwör ich dir, ich habe in jedem Haus einen Gasanschluß und zu Hause einige Rohrzangen .Und dann sich jeder vorstellen, was ich mit meinem Eigentum machen würde, wenn der Staat mich kalt enteignen würde.
    Ich weis aber derzeit keine vernünftige Lösung ( außer viel Geld für sich selbst ausgeben , neues Auto für 100 000 € kaufen was nach 2 Jahren nur noch 50 000 € Wert ist , aber das muß man auch können ) oder regelmäßig in Urlaub fahren .
    Derzeit investiere ich mit Freude das Geld lieber in eine Verschönerung meiner Immobilien .
    Grüße
    Immodream
     
  4. #3 Bürokrat, 14.02.2014
    Bürokrat

    Bürokrat Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2014
    Beiträge:
    782
    Zustimmungen:
    0
    Na das sind ja Zustände!
    Hier in Bayern leiten die Flüsse das Wasser ja kostenlos :verrueckt006: aber wer weiß wie lange noch :smile028:
    Aber ich glaube wenns kommt dann gleich dicke.
    Diese unsägliche Legionellenverordnung und der Einbau von WMZ sind schon schlimm genug, die Rauchmelder gibts zum Glück erst 2017 aber das wird dann einiges kosten und der Unterhalt ist ja auch nicht zu verachten. Die Umwälzung auf die Mieter macht die Sache auch nicht besser da es nur die Vermietbarkeit verschlechtert und den Groll auf die Vermieter steigert.
    Ob die prophylaktische Verschwendung von Geld allerdings eine Lösung ist? Ich fahre immer noch in meinem 13 Jahre alten Auto rum dass die Versicherung nach dem letzten meiner nicht allzu seltenen Unfälle auf einen Restwert von 200 Euro geschätzt hat...
     
  5. #4 immodream, 16.02.2014
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.05.2011
    Beiträge:
    2.207
    Zustimmungen:
    459
    Hallo Bürokrat,
    solch einen "Neuwagen" kann ich mir bei den niedrigen Mieten im Ruhrgebiet nicht leisten.
    Meine Alltagsautos sind 29 und 53 Jahre alt.
    Neidische Mieter behaupten, es wären kostbare Oldtimer .
    Grüße
    Immodream
     
  6. #5 Bürokrat, 16.02.2014
    Bürokrat

    Bürokrat Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    01.01.2014
    Beiträge:
    782
    Zustimmungen:
    0
    Na bei meiner Unfallfrequenz überleben meine Autos selten ihr 7. Jahr bei mir, daher werden sie gar nicht erst so alt :smile011:

    Schade aber dass sich hier niemand für das Thema zu interessieren scheint.
     
  7. Duncan

    Duncan
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    19.01.2014
    Beiträge:
    4.389
    Zustimmungen:
    1.418
    Ort:
    Mark Brandenburg
    ach, interessieren täts hier wohl schon so machen. Aber die werden das gleiche Modell Glaskugel erwischt haben wie ich. Vorhersagen sind schwierig. Besonders wenn sie die Zukunft betreffen.

    Also was tun?
    Was behält oder steigert in Krisenzeiten seinen Wert?
    Lebensmittel nur unzureichend haltbar/lagerbar. Lagerkosten/Wert ungünstig.
    Rohstoffe? Auswahl. Lagermöglichkeiten. Sicherung. Der Aufwand für größere Anlagen ist enorm. OK - ein Beutelchen Diamanten in die Matratze eingenäht und weiter?
    Waffen? nur unregistriert sinnvoll. Ansonsten Verlustposten Nr. 1.
    Immobilienvermögen wurden schon über etliche Wirtschaftskrisen, (Welt-)Kriege, Aufstände, Inflationswellen, Revolutionen und Naturkatastrophen gerettet. So schlecht sind die Chancen also nicht, das man da nicht irgendwie durchkommt.

    PS: Irgendwie halte ich deine Unfallrate für Besorgnis erregender. Mir reicht ein Unfall alle 100Tkm vollkommen. ok - bei einigen heißt das auch jährlich 1½ mal...
     
  8. #7 immodream, 17.02.2014
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    05.05.2011
    Beiträge:
    2.207
    Zustimmungen:
    459
    Hallo,
    wir haben doch nach 2 Weltkriegen gesehen, das die Leute mit Immobilienbesitz, selbst wenn die Häuser ausgebomt waren, diese Häuser wieder aufgebaut haben .
    Aktien und Geld waren weg.
    Und wenn der Euro jemals wertlos wird, können mich meine Mieter in Dollar, Rubel oder mit Brot und Schweinhälften bezahlen.
    Irgendwo müssen die Menschen ja weiterhin wohnen .
    Grüße
    immodream
     
  9. Andres

    Andres
    Super-Moderator

    Dabei seit:
    04.09.2013
    Beiträge:
    6.713
    Zustimmungen:
    1.253
    Mäßig. Ich bin mir über die solche Risiken weitgehend im Klaren (hoffe ich wenigstens ...) und nehme an, dagegen mit Immobilien ganz gut aufgestellt zu sein - soweit das möglich ist. Und soweit das nicht möglich ist, werde ich damit auch irgenwie leben müssen.

    Über den Weltuntergang denke ich jedenfalls nicht nach. Bringt nichts.
     
Thema: Lastenausgleichsgesetz / Zwangshypotheken
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. lastenausgleichsgesetz 2017

    ,
  2. lastenausgleichsgesetz aktien

Die Seite wird geladen...

Lastenausgleichsgesetz / Zwangshypotheken - Ähnliche Themen

  1. Schutz vor geplanter Zwangshypothe/ Vermögensabgabe

    Schutz vor geplanter Zwangshypothe/ Vermögensabgabe: Sicherlich hat sich der eine oder andere hier schon Gedanken über das Thema gemacht. Welchen Schutz könnte eine zuvor eingetragenen erstrangige...
  2. Grundbuch-Pfändung/Zwangshypothek

    Grundbuch-Pfändung/Zwangshypothek: Was ist der Unterschied zwischen Grundbuch-Pfändung und Zwangshypothek ? :? Gibt es Mindest-Forderungsbetrag um eine Zwangssicherungshypothek im...