Leben genießen oder weiter sparen ?

Diskutiere Leben genießen oder weiter sparen ? im Was nicht passt - der Small-Talk Forum im Bereich Off-Topic; Ich weiß hier sind viele Menschen mit Lebenserfahrung. Was würdet Ihr an meiner Stelle machen? Hallo, wenn du meine ganz offene und ehrliche...

  1. #41 BHShuber, 05.12.2019
    BHShuber

    BHShuber Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    wenn du meine ganz offene und ehrliche Empfehlung haben möchtest, ich geb sie dir auch ohne Interesse:

    In Anbetracht der wirtschaftlichen Situation in Deutschland, sprich dem Stellenabbau der Industrie allem voran der Autoindustrie und den Rattenschwanz den das nach sich zieht, empfehle ich nicht weiter zu investieren, man stelle sich vor, was bisher bereits bekannt ist, dass im nächsten Jahr ein Stellenabbau von bisher 360.000 Arbeitsplätzen im Raum steht, da sind Zulieferer und alle die von diesen Arbeitsplätzen abhängig sind noch nicht mit bedacht nur 100.000 sich auf Pump ein Eigenheim gekauft haben und diese Raten nicht mehr tilgen können!

    Die Restlichen unter Umständen oder stapeln wir tief in absehbarer Zeit ihre Miete nicht mehr zahlen können!

    Dann, ja dann möchte ich nicht Vermieter sein oder ausschließlich von der Miete leben und dazu noch selber Schulden haben zu deren Tilgung ich dann auch nach absehbarer Zeit nicht mehr in der Lage bin!

    Schwarz gemalt aber nicht unrealistisch könnte man selber ohne es jetzt bereits zu realisieren, ein Opfer dieser kleinen Wirtschaftskrise werden und wie schnell das geht haben wir in den vergangenen Jahrzehnten bereits gesehen, diese nächste Krise kommt unbemerkt und schleichend auf uns zu, weil wenig bis keine Informationen nach außen dringen, nur lapidar mal in der Tagesschau hier bei Audi Stellenabbau, hier bei Daimler Stellenabbau, hier bei VW Stellenabbau und nimmt man das aber zusammen dann stellt es einem die Nackenhaare auf!

    Ich für meinen Teil habe die drohende Gefahr erkannt und werde alles was ich mir als Klotz ans Bein genagelt habe, die Marktwertgewinne realisierend mitnehmen und mich davon trennen. Ob da dann richtig oder falsch sein wird stellt sich noch heraus aber der Reibach ist gemacht, die Verantwortung und vertragliche Verpflichtung damit einhergehender Ärger und Nervenanspannung gemindert, darüber nachdenkend was danach kommt ein ruhigeres Leben gestalten.

    Das mag jeder für sich entscheiden doch eines steht fest, so flexibel kann niemand sein die nächste Krise die unweigerlich bereits vor der Türe steht wird kommen, in welcher Form vermag ich nicht zu sagen aber man kann es sich gut ausmalen in Anbetracht der Tatsache der Prokopfverschuldung deutscher Haushalte in denen selbst das Smartphone noch finanziert wird um das Neueste in der Hand zu halten vom Fernseher, Wohnungseinrichtung, Autokredit oder ja Immobilienfinanzierung möchte ich noch gar nicht reden, führen nach der Arbeitsplatzkrise dann zur Bankenkrise und von dort an trifft es jeden.

    Gruß

    BHShuber
     
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  3. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    @BHShuber,
    Chapeau. Mutig, das zu erwähnen was ja keiner wissen soll:150:
    Aber wir schaffen das, fragt sich nur mit welchem Resultat.
     
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  4. #43 Immofan, 05.12.2019
    Immofan

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    Sorry, aber bei dem Thema Arbeitslosigkeit seh ich das deutlich entspannter. Kommt sicher auch auf die Region an. Aber in Ostdeutschland ist es inzwischen eher ein Problem überhaupt Personal zu finden. Überall wird gesucht. Es gibt hier Städte mit Quoten unter 4%. Aber eben auch keine so groß ausgeprägte Exportindustrie die gleich bei jeder Krise für Entlassungen sorgt. Abgesehen davon kosten hier die Häuser auch nicht soviel, dass man sie wegen eines Jobverlustes gleich verliert.
     
  5. #44 BHShuber, 05.12.2019
    BHShuber

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    Hallo,
    wirklich, kuck dir das mal an eine Liste des bisher bekannt gewordenen Maßnahmen!

    Gruß
    BHShuber
     

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  6. #45 Immofan, 05.12.2019
    Immofan

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    Ich sehe es. Aber mal ehrlich, vielleicht liegt es ja daran, dass ich das kenne aus der Region in der ich aufgewachsen bin. Da gab es 25% und mehr Arbeitslosigkeit und natürlich entsprechend Leerstand (der dann von anderswo aus günstig aufgekauft wurde). Aber die alte Automobilindustrie muss sich nunmal anpassen. Über kurz oder lang wären sie ohnehin verdrängt worden von der ausländischen Konkurrenz die deutlich fortschrittlicher ist. Das nennt man Wandel bzw. sich den Erfordernissen der Zeit anpassen zu können. In meinem Job geht das generell nicht anders. Das betrifft aber nicht die gesamte Bevölkerung sondern eher 2, wenn auch wichtige Zweige (Automobil und Banken).

    Allgemein gibt es diese Rufe nicht zu investieren usw. weil alles zu teuer sei schon seit Jahren. Wahrscheinlich von denen die zu schnell Angst bekommen haben und ausgestiegen sind. Ich hab in den letzten Jahren trotzdem kräftig investiert und kann mich trotzdem über zweistellige Wertsteigerungen freuen. Und das bei einer Geldanlage die ich eigentlich für die Rente geplant habe...
     
  7. #46 Goldhamster, 05.12.2019
    Goldhamster

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    Hallo,

    ihr redet von unterschiedlichen Dingen.
    @BHShuber schreibt von gut (über?) bezahlten Angestelltenverhältnissen in der Großindustrie.
    @Immofan von knapp bezahlten Leuten.

    Es bittet um Beachtung dieses Sachverhaltes
    DER HAMSTER
     
  8. Andres

    Andres
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    Jetzt müsste man nur noch klären, was man da eigentlich sieht. Ich halte solche Listen für gezielte Volksverdummung. In der Masse von Information lässt sich nämlich exzellent jede Menge Schwachsinn verstecken - wie man das von Facebook kennt. Was ist denn "Kurzarbeit droht" oder "[Neuer Chef] will in den nächsten Jahren ..." für eine Aussage? Wenn man mal bloße Absichtserklärungen und Prognosen streicht, sind die Nummern 3, 5, 7, 11 (alte journalistische Regel: Die Antwort auf Entscheidungsfragen in der Überschrift lautet immer "Nein"), 12, 26, 27, 32, 33, 41, 43, 44 und 45 weg.

    Nummer 15, davon abgesehen, dass das "Rastatt" heißt: Ist "keine Erweiterung" jetzt schon Krise?

    Nummer 17: Kostet das auch nur einen einzigen Arbeitsplatz? Die Nachfrage ist doch erkennbar vorhanden.

    Nummer 39: Wenn bei dem Kostendruck, unter dem Zulieferer stehen, erst jetzt in Sachsen das erste Werk geschlossen wird, halte ich das für einen Erfolg.

    Nummer 42: Ja, davon sind 3000 Mitarbeiter "betroffen". Seinen Job verliert dadurch aber niemand. Das Unternehmen wird einfach nur übernommen.


    Soweit einfach nur Offensichtliches und Umstände, die ich selbst kenne. Wenn man auf diesem Weg schon die halbe Liste eliminiert, dürfte der Rest bei genauerem Hinsehen auch nicht viel solider sein.
     
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  9. dots

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    Da steht zwischen den Zeilen, dass Arbeitsplätze wegfallen.
    Wie viele neue werden denn dadurch geschaffen?
    Das müsste man ja eigentlich gegenrechnen.
     
  10. #49 Katharmo, 05.12.2019
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    Und was hat das mit Automobilindustrie und Banken zu tun? Sorry @Nanne, mich erinnert dein Post an die Facebook Beiträge einer mir Magenschmerzen bereitenden Partei. Ist nicht das erste Mal...
     
  11. Nanne

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    Da liegst Du falsch!
     
  12. #51 Katharmo, 05.12.2019
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    Das freut mich
     
  13. #52 immodream, 05.12.2019
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    Hallo,
    ich sehe das ganz entspannt.
    Meiner Meinung nach, versucht die Industrie den Arbeitnehmern wieder Angst einzuflößen.
    Als Bewohner des Ruhrgebietes ist man Strukturwandel gewohnt.
    Seit Mitte der sechziger Jahren gibt es hier irgendwelche Krisen und Arbeitsplatzabbau.
    Kohle, Stahlwerke, Opel, Nokia usw.
    Die tatsächliche Arbeitslosigkeit liegt hier immer um 10 % .
    Trotzdem geht es immer weiter.
    Da ich alle Immobilien bezahlt habe, sehe ich das ganz locker.
    Irgendwo müssen die Menschen wohnen.Der überwiegende Teil meiner Wohnungen hat Größen zwischen 40 und 60 m² .
    Während zur Zeit die jungen Leute im Luxus leben und überwiegend eine Person auf 60 m² lebt, könnte man bei einer Wirtschaftskrise ja auch mal mit 2 Personen auf 60 m² leben.
    Das zahlt sogar das Jobcenter.
    In den fünfziger und sechziger Jahren lebten schließlich oft 4 Personen in solch einer Sozialwohnung .
    Die Chinesen können noch soviel Billigschrott nach Europa liefern und hier die Industrie schädigen .
    Billigwohnen aus China importieren ist noch nicht möglich .

    Grüße
    Immodream
     
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  14. Ferdl

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    Diese "Krise", so sie denn kommt, kann schon Auswirkungen haben für Leute die überdurchschnittlich teure Wohnungen an Menschen mit überdurchschnittlichem hohem Einkommen vermieten und für die Tilgung auf die Mieteinnahmen angewiesen sind.
     
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  15. #54 Goldhamster, 06.12.2019
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    Hallo @Ferdl

    genau das meinte ich!
     
  16. #55 Goldhamster, 06.12.2019
    Goldhamster

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    Hallo @all:

    Wer von euch kann sich denn noch an die große Wirtschaftskrise zu Beginn dieses Jahrtausends erinnern?
    SPD/Grüne Regierung
    Anschlag vom 11.09.2001 - dadurch kurzfristiges Zusammenbrechen der Wertpapiermärkte
    2.Irakkrieg von 2003
    Hohe Arbeitslosigkeit in D.
    Einführung der Hartz 4 Gesetze
    Deutschland galt zu der Zeit als kranker Mann Europas.

    Auch die Immobilien- und Bauwirtschaft bekam die Krise zu spüren. Als Beispiel die Pleite von div. Bauunternehmen wie Holzmann.

    Die Menschen haben einfach in kleineren Wohnungen zusammengelebt. Die qm je Person war deutlich geringer als heute.
    Von den Vermietern zu teuer kalkulierte Mietwohnungen gingen gerne mal in die Zwangsversteigerung
    Die Zahl der Privatinsolvenzen war hoch. Nachfolgend waren auch immer die Vermieter betroffen.

    Richtig einschätzen kann soetwas nur, wer das als Investor auch heil überstanden hat.
    Daher:
    Niemals die Abhängigkeit von der Konjunktur vergessen. Noch ist alles gut.


    KONJUNKTURHAMSTER
     
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  17. Pitty

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    klar muss das nicht eintreffen was bei uns eintraf. Bei jeden ist es etwas anders. Aber auch Menschen verändern sich und diese wie in Berlin wählen die Politik die nicht gerade für die Wirtschaft ist. Hier soll die Privatisierung in Gemeinwohl für das Volk umgewandelt werden. Da wir in einer Demokratie leben zählt die Mehrheit. Hier wird uns hoffentlich das Grundgesetz schützen wogegen diverse Parteien gerade verstoßen. Das kann aber einige Zeit dauern und manch einen Vermieter kann das gerade das Genick brechen. Danach bleibt die Insolvenz und das war es dann mit den Mieteinnahmen.

    Man kann alles so gut planen, am Ende passiert immer etwas, was man nie eingeplant hat. Um das Risiko zu minimieren stehe ich nicht so auf Finanzierung.
     
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  18. Zotteltier

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    Vermutlich würde ich das Geld in einen guten Psychiater investieren und mit diesem gemeinsam ergründen, wieso du mit 27 nicht selber in der Lage bist derartige Entscheidungen zu treffen und trotz Kohle auf 17qm hockst.
     
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