Lebensgefahr durch Stromleitungen - welche Frist ist nach Kündigung angemessen?

Diskutiere Lebensgefahr durch Stromleitungen - welche Frist ist nach Kündigung angemessen? im Kündigung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo hier ins Forum Ein Fall: Ein Mieter kündigt fristlos aus unwichtigen Gründen (ist so gegeben). Er verlässt die Wohnung durch Auszug...

  1. Luci

    Luci Neuer Benutzer

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    Hallo hier ins Forum

    Ein Fall:

    Ein Mieter kündigt fristlos aus unwichtigen Gründen (ist so gegeben).

    Er verlässt die Wohnung durch Auszug unmittelbar.

    12 Tage vor seinen fristlosen - als Mietende bezeichneten Tag, fragt dieser beim Vermieter nach, was alles Rückzubauen ist. Der Vermieter antwortet so zu den Rückbauten, dass dem Mieter noch 10 Tage bis zum Erzwungenen Mietende verbleibt. 11 Tage später wird der Schlüsselübergeben und der Mieter hat trotzdem nicht z.B. Teppich rausgenommen, Wände nicht gemalt, Garten...

    Vermieter setzt mit Vermerk (da er bereits vor 10 Tagen den Mieter zum Rückbau aufforderte) "N a c h f r i s t“ bis Datum (10 Tage) zu um die einfachen problemlosen Mängeln zu beseitigen.

    Mit der Schlüsselübergabe stellt der Vermieter jetzt neue Mängel fest:

    - Von dem vom Mieter umgebauten Stromleitungen in fünf Räumen ohne Erdung stellt ein Elektriker "Lebensgefahr fest. VM stellt Frist von 10 Tagen nach 15 Tagen nichts geschehen

    - Farbanstrich VM stellt Frist von 10 Tagen nach 15 Tagen nichts geschehen

    - Teppich weiterhin im Wohnraum VM stellt Frist von 10 Tagen nach 15 Tagen nichts geschehen

    und weitere solche Mängel...

    Der Mieter schaltet drei Tage n a c h Ablauf der Fristen Anwalt ein und dieser unterstellt dem Vermieter zu kurze Fristen und kündigt zu den Fristen in den folgenden Tagen eine Stellungnahme an.

    Der Vermieter reicht nun Klage gegen den Mieter ein, besteht auf die Mietzahlung der "Ordentlichen Kündigung" (hatte der M. vorsorglich auch ausgesprochen).

    In diesem Beispiel:

    der RA des Vermieters würde dem VM raten/behauptet, dass er ja auf jetzt verbliebene 4 Wochen Restmietzeit klage, daher hätte der M. Ja noch die 4 Wochen Zeit den Mangel zu beheben. Das sieht der VM anders, da er ja nicht wissen könne – wie das Gericht in x Monaten erst über die Kündigungsfrist entscheidet.

    Aufgrund der Lebensgefahr die von den Stromleitungen ausgeht, kann er auch weder die Wohnung vermieten – nicht mal besichtigen lassen von Mietinteressenten

    Frage: sind die hier genannten Frist angemessen ? Mit der Aufforderung des VM währen es 30 Tage, zält diese nicht mit sind es 15 Tage! Bei Strom 16 Tage...

    zählt die Mitteilung des VM zum Rückbau zeitlich mit?

    muss der VM bei Klage auf einer längeren Mietzeit, dem M diese Zeit als fiktive Mietzeit mit dem Recht auf Mängelbeseitigung anrechnen lassen?
    D.h. Der VM kann erst nach Ende der fiktiven eingeforderten Mietzeit die Mängelbeseitigung – wo möglich wieder Fristsetzung - einfordern – danach über Monate dann sanieren?

    wann kann der VM die Mängel beseitigen lassen?

    Wie viele Angebot bedarf es - was ist lt. Gericht erforderlich?

    kann der VM selber Mängel beseitigen, wenn er durch Angebote den Schaden belegen kann?

    kann der Nachmieter z.B. die Teppiche ausbauen und der VM diesen Mieter/ FA Teppichleger und den durch Angebote belegte Schadenhöhe diesen auf die Mieter erlassen und vom alten Mieter einfordern (Erfolgsaussichten bei Gericht?)

    Welche Tipps darüber hinaus würdet Ihr den VM geben (bitte sachlich - bezogen auf Kosten – und schnelle Abwicklung)
     
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  3. #2 Papabär, 20.03.2014
    Papabär

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    Hallo Luci, :wink001:

    um mal bei dem vorgegebenen Schreibstil zu bleiben:

    Der Anwalt von VM hat Recht
    Wer hat ZK eingereicht? VM oder sein RA?

    Falls Besitzstandsaufgabe, scheint bei M ja etwas zu holen zu sein - ansonsten hat sich Vermieter dusselig angestellt

    Hier keine Rechtsberatung! Erfolgsaussichten bei Gericht bitte dort erfragen

    Wenn Sanierung Monate dauert, stellt Vermieter sich ... ach, das hatten wir schon.
    Angebote belegen keinen Schaden
     
  4. Luci

    Luci Neuer Benutzer

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    Gekündigt hat der Mieter.

    Also wie kann der Vermieter 'Beweise sichern, um Schaden körperlicher Art und finanzieller Art zu veringern? Dann sind ja Fristen grundsätzlich zur Mängelbeseitigung sinnlos...
     
  5. #4 Papabär, 20.03.2014
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Nein, nicht grundsätzlich. Eine Nachfrist ist - auch in vorliegendem Fall - durchaus sinnvoll und notwendig ... schon alleine um evtl. Gegenforderungen des Mieters gem. §539 BGB (z.B. wegen des zurückgelassenen hochwertigen Teppichs) vorzubeugen.

    Allerdings wird hierbei der Zugang des entsprechenden Schreibens nachzuweisen sein - ebenso die Mitteilung an den Mieter, dass/wie er einen Schlüssel erhalten kann (denn die Ausführung der Arbeiten durchs Schlüsselloch ist nicht einmal Gynäkologen zuzumuten)

    Die Frage, welche aber über allen anderen thront ist, ob bei dem Mieter überhaupt etwas zu holen ist (sprich: Geld).
     
  6. Luci

    Luci Neuer Benutzer

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    Also der Mieter ist zahlungskräftig und ist in einen angemieteten Neubau weitergezogen. Natürlich sind alle Schreiben per Einwurfeinschreiben verschickt und auch durch die Bezugnahme des M. auf Schreiben bestätigt.

    Ich hatte mir auf meine konkreten Fragen begründete Meinungsäußerungen von fachkundigen/erfahrenden Usern/Vermietern erhofft...
     
  7. #6 BHShuber, 21.03.2014
    BHShuber

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    die Hoffnung stirbt zuletzt

    Hallo,

    wie wäre es denn mit einem Rechtsanwalt, denn auch mit hohem fachlichen Wissen hier im Forum, denke ich in deinem Fall sollte sich in der Tat ein Fachanwalt auseinander setzen.

    Kleines Beispiel, Verjähungsfrist für Mietschäden 6 Monate!!!!

    Gruß

    BHShuber
     
  8. Pharao

    Pharao Gast

    Also mir vergeht dir Lust am Schreiben, wenn ich sowas lesen muss.

    Sorry, aber du bist hier in einem Forum und da kann a) erstmal jeder User seinen Senf dazu geben, ganz egal ob dir die Antworten gefallen oder nicht. Und b) du weist schon, das das die unbezahlte Freizeit der User ist, sich mit Problemen anderer zu beschäftigen ?
     
  9. #8 Martens, 21.03.2014
    Martens

    Martens
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    Da hat jemand einen Rechtsanwalt eingeschaltet, fragt dann aber - offenbar "zur Sicherheit" - auch noch im Forum nach. Na schön, wir sind ja nicht der Anwalt. :)
    Die dann erhaltenen Antworten abzukanzeln ist aber zumindest ungeschickt.

    ich bin dann mal wech,
    Christian Martens

    p.s.
    hinsichtlich der Frist des Mieters zur Nachbesserung teile ich die Ansicht des Anwaltes.
     
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