Leitungswasser, Sturm, Hagel, Haus-und Grundbesitzer Haftpflicht

Dieses Thema im Forum "Wohngebäudeversicherung" wurde erstellt von Bürokrat, 28.02.2014.

  1. #1 Bürokrat, 28.02.2014
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    Hallo liebe Forengemeinde,

    da ich meine Gebäude endlich auch gegen Leitungswasser, Sturm, Hagel versichern will und auch gleich noch eine Haus-und Grundbesitzerhaftpflicht abschließen will (ja ich hatte bisher tatsächlich nur Brand und nie Probleme, das gibts auch :zwinkernd003:)
    stehe ich nun vor einem kleinen Verständnisproblem:

    Hier im Forum habe ich schon einiges darüber gelesen dass man Nachweise bezüglich Leitungsinspektionen, Dachinspektionen etc. erbringen müsste.
    Mein Versicherer (Versicherungskammer Bayern) will das aber nicht und anscheinend ist auch grobe Fahrlässigkeit versichert.

    Übersehe ich hier etwas, versucht mich der Versicherungsvertreter zu veräppeln oder stimmt das dann doch?

    Der Ansprechpartner bei der Versicherungskammer behauptet jedenfalls dass keine Nachweise nötig wären und die Haus- und Grundbesitzer auch greift wenn das Dach nicht inspiziert wird und nicht geräumt und gestreut wird.

    Was meint ihr?
    Danke für eure Antworten!
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Wollte noch niemand von mir ...

    Das kann man ggf. abwählen. Ist aber nicht unbedingt sinnvoll.
     
  4. #3 BHShuber, 01.03.2014
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    Vermutung des ordentlichen Zustandes

    Hallo Bürokrat,

    im Versicherungsantrag muss irgendwo ein Passus sein mit ankreuzmöglichkeit in dem du versicherst, dass alles in einem ordnungsgemäßem Zustand ist.

    Das reicht dem Versicherer erst mal aus, im Schadensfall kommt ohnehin ein Gutachter, die werden dann schon feststellen ( oder Mutmaßen) ob vorher alles in einem versicherbarem Zustand war.

    Ist leider so, wenn es ein Vertreter des Versicherers ist, würde ich drauf verzichten, such dir einen unabhängigen Versicherungsmakler, zum Einen haftet der bei Fehlern, zum Anderen arbeitet der nicht für eine Versicherung sonder im Namen und im Auftrag des Kunden.

    Lass eine ordentliche Dokumentation erstellen, zeig dem vor Antragstellung alles und lass es unterschreiben.

    Gruß

    BHShuber
     
  5. #4 Bürokrat, 01.03.2014
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    Aha, guter Tipp, danke!

    Werde aber dennoch erst mal bei der Versicherungskammer bleiben. Ist jedenfalls billiger als das Vergleichsangebot von ergo und immerhin eine große und renommierte Firma.

    Mal sehen was in dem Vertragstext steht, den habe ich noch gar nicht. Auf das kreuzchen werde ich aber achten!

    Momentan ist ja alles in ordnungsgemäßem zustand aber ich werde sicherlich nicht leitungen oder dächer untersuchen lassen im Verlauf um den Versicherungsschutz aufrechtzuerhalten.

    Dies sei laut dem Mitarbeiter auch nicht nötig. Nun ja, danke jedenfalls für die Response, werde euch dann mal mitteilen wie die Unterlagen aussehen falls mich da noch was stört...
     
  6. #5 BHShuber, 02.03.2014
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    noch zu beachten

    Würde ich jetzt auch raten obwohl VKB die Prämien ganz schön angezogen haben. Und ERGO scheidet bereits im Grundsatz schon aus!

    Den Vertragstext noch nicht zu haben ist ein schwerer Verstoß gegen die EU-Vermittlerrichtlinie zumindest ein Produktinformationsblatt sollte doch zur Verfügung stehen!

    Ideal wäre, meist bei Wohnungseigentümergemeinschaften der Fall, dass der Versicherer auf die Obliegenheit verzichtet im Schadensfall für eine bestimmte Zeit ab Kenntnis des Schadens, einen Zeitraum einräumt den Schaden zu beheben.

    Beispiel, man stellt fest, dass das Haupabsperrventil der Wasserleitung nässelt, müsste man dies dem Versicherer umgehend melden, da ja nicht gleich ein Handwerker sofort zur Verfügung steht und man die Möglichkeit hat, ein, zwei Angebote einzuholen für den Austausch. Wenn hier zwischenzeitlich der Supergau eintritt, das Wasser aus dem Strangabsperrventil schießen würde, begeht man dann keine Obliegenheitsverletzung die den Versicherer zu ablehnung der Schadensregulierung berechtigt.

    Der Vermittler ist verpflichtet, alle Vertragsrelevandten Unterlagen ausreichend lange vor der Unterzeichnung des Versicherungsantrages dem Versicherungsnehmer zu überlassen
    und über die Beratung des Versicherungsschutzes ein Beratungsprotokoll anzufertigen.

    Unterdeckungsverzicht sollte im Vertrag vereinbart werden, ganz wichtig, ebenso der gleitende Neuwert in der Versicherungssumme.

    Gruß

    BHShuber
     
  7. #6 immodream, 02.03.2014
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    Hallo Bürokrat,
    solche Nachweise wollte ein neuer Versicherer noch nie von mir vorgelegt haben.
    Für mich ist bei einer guten Versicherung nicht die preiswerteste Prämie sondern ein guter aktiver Versicherungsagent wichtig.
    Der wird dann bei einer Schadenmeldung bei der richtigen Formulierung auch helfen.
    Grüße
    immodream
     
  8. Andres

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    Bestes Erlebnis in dieser Hinsicht bisher: "Ich darf Ihnen keine Beihilfe zum Versicherungsbetrug leisten. Ich kann Ihnen nur sagen, was die Versicherung sagen würde, wenn Sie das so schreiben." :smile018:

    Leider ist der gute Mann inzwischen in Rente.
     
  9. #8 Bürokrat, 03.03.2014
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    Aha, da war ich wieder mal recht blauäugig. Werde mir also erst mal den Vertragstext kommen lassen bevor ich mich entscheide (bisher war nur mündliche Verhandlung und schriftliches Preisangebot).
    Es handelt sich nicht um WEG´s, sondern um Alleineigentum. Gottseidank!
     
  10. #9 BHShuber, 03.03.2014
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    Umao mehr

    Hallo Bürokrat,

    um so mehr solltest du auf die Kulanzfrist bei Obliegenheiten achten, einen Alleingeigentümer greift man schneller als eine ganze WEG.

    Gruß

    BHShuber
     
  11. #10 Bürokrat, 10.03.2014
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    Also habe nun den Vertragstext:

    Unterdeckungsverzicht ist vereinbart, gleitender Neuwert auch, die Kulanzfrist bei Obliegenheiten suche ich noch. Wo könnte die denn ungefähr stehen (x seiten vertragstext...)
     
Thema: Leitungswasser, Sturm, Hagel, Haus-und Grundbesitzer Haftpflicht
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