Makler - erzählt Lügen, drängt und schickt ungefragt Kaufvertragsentwurf

Dieses Thema im Forum "Makler" wurde erstellt von planet, 15.02.2013.

  1. planet

    planet Neuer Benutzer

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    Hallo liebe Community!
    Ich bin gerade etwas in Sorge und zwar deswegen:

    Wir bestellen ein DHH Expose über Internetportal, vereinbaren erste Besichtigung. Etwa einen Monat später wollen wir noch mal Besichtigen. (Zur Info, die Erste war auch unsere erste überhaupt).
    Haus gefällt uns ganz gut, wir fragen explizit nach zum Thema Teilung der Immobilie/Grundstück, da wir äußere Änderungen eigenständig entscheiden wollen. Makler versichert uns, wir können gemäß Teilungserklärung machen was wir wollen ohne Absprache etc (es geht uns speziell um spätere Fassadendämmung, Solar, Fenster etc). Auch wären einige Umbauten innen nötig, die der Makler zT sogar selbst vorschlägt (zB Aussenkamin)
    Wir sagen wir denken noch mal nach und fragen ob Kaufpreis fest oder VB ist.
    Wenige Tage später ruft der Makler an und will ne Entscheidung, ich sage Haus ist ganz nett, aber nicht zu dem Preis. Es wird etwas über den Preis geplänkelt, dann meint er er spricht nochmal mit den VK. Eine Woche vergeht, er ruft an, sie würden auf Summe x eingehen. Wir sagen dass das für uns ok wäre, wir aber Teilungserklärung haben wollen. Zwei Tage später kommt ungefragt ein Vorvertrag samt Teilungserklärung als Mail. In dieser steht nun etwas gänzlich anderes, als mehrfach zugesichert. Äussere Änderungen sind NICHT zulässig(Aussenkamin, Fassade, Fenster dann statt braun weiß, Garage/Carport ... ). Ich schreibe zurück, dass das nicht unsere Absprache trift und warum der Vertrag bei ist, ob wir keine Notarwahl hätten. Er bestätigt, dass seine Ausführungen zur Teilungserklärung stimmen würden und versichert uns schriftlich per Mail, dass uns auch bei nicht beurkundung keine Kosten entstehen.
    Es wurde uns dann vom Makler unaufgefordert angeboten\zugesichert, dass der VK die Teilungserklärung ergänzt/ändert. Überraschte mich nun, aber gut, freut uns natürlich. Zwei Tage später ein Anruf, die VK Seite sei verärgert über unsere Forderung bzgl der Teilungserklärung. Dann wurden weitere Gespräche wegen Urlaub der Makler ins neue Jahr geschoben. Mitte Januar wieder ein Anruf, was denn nun sei. Wir wieder, dass Haus ist nett, aber das Thema Teilungserklärung ist für uns ein Problem. Es wurde von Maklerseite als völlig albern abgetan, trotz Hinweise auf mögliche Folgen "unerlaubter" Änderungen. Dann wurde uns nahegelegt, den Nachbarn in einem Gespräch kennen zu lernen. Für mich ehrlich gesagt nicht hilfreich, kann sich auch bei Eigentum der Nachbar ändern und aus besten Nachbarn werden Feinde... Alles schon bekannt. Aber gut, wenn man das anbietet, warum nicht. Termin Mitte Januar. Es wird geredet, aber nichts konkretes.
    Wir haderm mit uns, das Haus wäre (für uns )eine halbwegs bezahlbare Gelegenheit aber diese Einschränkungen stören uns.
    Wir hatten bei diesem mit Nachbarn Gespräch nicht viel Diskutiert, gehörte es schließlich nicht an DIESEN Tisch. Allerdings erfuhren wir, dass abweichend der Zusage zum Übergabetermin im Sommer mittlerweile Oktober im Raum steht. Wieder ein Manko. Wir gingen wegen der Teilungserklärung zu einem Notar und meine Laieneinschätzung wurde bestätigt. Unser Plan nun, unsere Änderungen schriftlich vom Nachbarn "genehmigt" zu bekommen. Offiziell hätte es wohl sogar eines Eigentümerbeschlusses benötigt.
    Ich teilte dies der Maklerin mit, sie meinte sie würde das klären. Einen Arbeitstag später hieß es der Nachbar hätte nichts dagegen und wir können beurkunden. Ich direkt nein gesagt, wir wollen das schriftlich zudem muss auch mein Partner das ok geben. Sie meinte noch die VK könnten ausser Donnrstag immer. Ich dann noch gesagt wir nicht und unterbrach sie dann und beendete das Gespräch mit "ich melde mich wenn ich mit meinem Mann gesprochen habe".
    Am nächsten Tag bekam ich eine Mail, sie hat wunschgemäß einen Beurkundungstermin vereinbart, die VK hätten diesen bestätigt. Ich fiel aus allen Wolken und beschloss die VK (von früher grob bekannt) zu kontaktieren. Das Gespräch verlief wie erwartet. Es kam raus, dass die Makler denen erzählen wir würden immer was neues finden um die beurkundung raus zu zögern, hätten schon im november fest zugesagt. Eine Änderung der Teilungserklärung wurde nie be- geschweige denn angesprochen. statdessen hätten wir auf den Termin mit dem Nachbarn bestanden und seien nicht davon abzubringen gewesen. Kurzum, die Makler lügen beide Seiten an. Leider sind die VK bereits so beeinflusst durch die Summe an Lügen, dass kein Zusammenkommen möglich scheint.
    Nach dem Telefonat schrieb ich der Maklerin zurück, dass der Termin nicht unser Wunsch ist und wir erst beurkunden könnten sobald folgende Dinge geklärt seien (es folgte eine durchnummerierte Liste unserer von Anfang an bestehenden und zugesicherten aber ungeklärten probleme/Fderungen).
    Am nächsten tag dann eine drohmail. - die vk würden großzügigerweise seit über 4 monaten auf unsere Entscheidung warten, eine mündliche "zusage" des nachbarn hat uns gefälligst zu reichen, wenn wir an ihrem termin (im übrigen nächste woche) nicht beurkunden und absagen sollen wir den vertragsentwurf bezahlen.
    Ich bin immernoch sprachlos. Die Makler lügen, versprechen Dinge, die sie nicht halten und drohen nun noch. Es wurde bereits einmal nach den aufgefallenen lügen zur teilungserklärung gedroht, die er dann aber schnell revidierte.

    Schade, VK und K waren sich einig und der Makler vermasselt dank Lügen. Daß wir so nicht kaufen ist wohl klar. Aber wie steht es um die Gebühren? Wir haben keinen Entwurf bestellt/beauftragt und auch den nicht bestellten/genehmigten Termin per Mail abgelehnt.
    Zudem die schriftliche Zusage, dass uns keine Gebühren entstehen.

    Sorry für soviel Text aber ich wollte nichts weglassen...

    Ich danke schonmal für eure Hinweise, Tipps und Gedankenanstöße!

    LG
    Planet
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 15.02.2013
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    @ planet:
    damit ich folgen kann wo das problem überhaupt liegt:
    ihr wollt also ein komplettes freistehendes haus inkl. grundstück kaufen?
    wieso gibt's da überhaupt eine teilungserklärung?
    müsst ihr nicht vielmehr wegen so sachen wie außenkamin etc. beim bauamt nachfragen ob die das erlauben bzw. der bebauungsplan das zulässt?
    und was hat der nachbar damit zu tun?
     
  4. planet

    planet Neuer Benutzer

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    Guten Morgen, nein leider ist es eben kein freihstehendes sondern eine Doppelhaushälfte, die nicht real sondern nur ideel geteilt wurde. Somit handelt es sich rechtlich um Wohneigentum, sprich offiziell eben zwei Eigentumswohnungen. Dies wurde damals so vereinbart und ebendie Teilungserklärung beim Notar gemacht. Da es sich nun eben offiziell um eine Wohungsanlage hndelt und die Teilungserklärung zwar regelt wer bspw welches Gartenstück alleine nutzen darf, bleibt aber das Problem, dass ich, bevor es ggf zum Bauamt ginge (bei den geplanten Änderungen aber lt deren Auskunft nicht mal nötig!) eben mit dem anderen Eigentümer, srich Nachbarn eine Wohnungseigentümerversammlung samt abschließendem Beschluss über die änderungen brüchte. Denn in der Teilungserklärung sind Änderungen am Äußeren untersagt. Jtzt kann man hoffen, dass es den Nachbarn nicht stört, diesen "hübschen" alu aussenkamin am Gemeinschaftseigentum zu haben, wenn wir Pech haben und eben keine Gnehmigung von ihm, kann er uns zwingen alles zurück zu bauen! Hoffe das verdeutlicht das Problem?
     
  5. #4 lostcontrol, 16.02.2013
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    ok, das erklärt so einiges.
    die WEG besteht dann aus 2 eigentümern, richtig? und du hättest ein 50%-stimmrecht, kannst also nichts wirklich durchsetzen aber alles verhindern.

    alu-kamin? hab ich noch nie gehört dass es das gibt.
    abgesehen davon werdet ihr ja wohl so schlau sein und euch die genehmigung VORHER holen bei sowas.

    aber wenn ihr soviel ändern wollt, warum kauft ihr nicht einfach was, das eher eure bedürfnisse deckt, weniger probleme macht und bei dem ihr frei entscheiden könnt?
     
  6. planet

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    genau so ist es.
    Es wurde uns ja zugesagt dass alles geregelt ist und erst als wir die unterlagen bekamen kam raus das nichts stimmt.
    Die vorherige Genehmigung wird uns ja vorenthalten. Ich habe folgend schriftlich aussage des Maklers : "die mündliche zusage hat ihnen zu reichen."

    Naja wenn man keine (große) Auswahl an Immobilien hat (angebot winzig, nachfrage riesig, sowieso teure gegend...)... Und so viel ists eigtl nicht, dass stört. Garage/carport soll ergänzt werden und da das haus leider nur nen einzügigen kamin hat, den die heizung belegt, brauchem wir für unseren gewünschten kaminofen einen aussenkamin. Die sind tatsächlich aussen an die fassade angebracht und sind alufarben... Was die anderen dinge (fenster, fassadendämmung etc) betrifft, wollen wir nur für den fall, dass wir künftig etwas energetisch ändern (müssen), sicherstellen, dass wir es nach unserem geschmack ändern können. Bspw fenster, statt der dunklen holzfenster eben dann weiße "plastik" fenster.

    Die frage die uns nur bewegt, müssen wir tatsächlich befürchten irgendwelche kosten zu tragen, obwohl wir weder vertragsentwurf geschweige denn beurkundungatermin beauftragt, genehmigt oder gar geduldet haben?
    Ich behaupte wir haben dem makler klar gemacht, dass wir das so nicht wollen nur ignoriert er das und droht nun mit kosten für uns. Zwei absagen müssen doch reichen?
     
  7. #6 lostcontrol, 16.02.2013
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    ich versteh da auch ehrlich gesagt nicht so recht wie das funktionieren soll mit einer vorherigen genehmigung - du brauchst doch erstmal genaue pläne davon was du vor hast und musst das dann bei der eigentümerversammlung abstimmen lassen - wie soll das vorab gehen? oder hast du die entsprechenden pläne eingereicht und der andere eigentümer hat die so abgenickt und nur der makler stellt sich jetzt quer?

    ich kenn diese aussenkamine schon - aber die sind halt aus edelstahl und nicht aus alu. aber du meintest wohl wirklich nur die farbe, wobei alu ja etwas anders aussieht als edelstahl. aber daraus kann man jetzt auch schliessen dass garkeine exakten pläne vorliegen die man dann tatsächlich abstimmen lassen könnte.
    wie auch - wenn das haus dir noch garnicht gehört.

    will heissen:
    ich glaub nicht dass das so gehen kann wie du dir das vorstellst - ohne pläne keine zustimmung.

    wie wollt ihr das denn vorab sicherstellen?
    ihr habt nun mal 'ne WEG und müsst das jeweils im einzelfall mit dem anderen eigentümer abstimmen.
    genauso wie er euch fragen muss wenn er z.b. was an der fassade ändern will etc.
    bei einem reihenhaus würde ich sogar annehmen dass eine fassadendämmung nur gemeinsam ausgeführt werden kann...

    keine ahnung.
    aber so sachen die auf mündlichem "ja, wir machen das, wenn..." fußen sind halt immer nur sehr, sehr schwer zu beweisen...
    zumal euch eigentlich hätte klar sein müssen dass ihr nicht vorab eine balko-genehmigung für bauliche maßnahmen in der zukunft bekommen könnt wenn es sich um eine WEG handelt bei der andere eigentümer mitspracherecht haben.
     
  8. planet

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    hm ok, nicht ganz die sicht die ich dachte. Der makler wusste von anfang an was uns wichtig ist und hat uns immer gesagt, dass ist kein problem, das regelt er bzw das sei nicht nötig abzustimmn, da eben die teilungserklärung änderungen am äußeren jedem allein ermöglicht. Es gibt quasi den vom makler vorgeschlagenen (!!) plan den aussenkamin an einer festgelegten stelle (durch fachfirmen) anzubringen. Da sehe ich jetzt keine probleme bzgl des ok vom navhbarn? Wie groß, klein dick oder dünn ist, entscheidet dann die firma mit bezirksschornsteinfeger. Da reicht doch ein ja dürfen sie? Denn es hieß auf exakte fragen, es ist keinerlei abstimmung/genehmigung des nachbarn nötig, weil die teilungserklärung das schon beinhaltet, dass jeder "machen kann was er will". Was die modernisierung angeht, klar dass muss dann im einzellfall gdklärt werden. Aber wieso werden wirklich explizite fragen dazu vorsätzlich falsch beantwortet? Da sind doch unstimmigkeiten vorprogrammiert?! Und nein, davon konnte ich doch nicht ausgehen, dass ich schamlos angelogen werde? Ja ich bin laie in diesem bereich und wollte eben sicherstellen, dass irgendwelche abstimmungsprobleme nicht anfallen können. Da muss ich dem makler doch erst mal glauben? Hätte er uns von anfang an die wahrheit gesagt, hätten wir uns das überlegen können und ein entsprechendes angebot abgeben wenn wir damit leben könnten. Mag sein, dass wir da etwas gutgläubig waren, aber von soviel vorsätzlichen lügen ist ja nun nicht durch zu gehen. Hndelt sich immerhin um länger tätige makler. Wenn ich doch aber von ihm schriftlich habd, es fallen auch bei nicht beurkundung keine gebühren für uns an, kann er seine meinung doch jetzt nicnt ändern?
     
  9. #8 lostcontrol, 16.02.2013
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    die teilungserklärung habt ihr aber doch einsehen können, oder nicht? das müsstet ihr doch entsprechend längst geprüft haben?

    der makler macht pläne? oha... sorry, aber makler sind im normalfall keine heizungsbauer oder schornsteinfeger. und damit geht's schon los, sowas muss nämlich erstmal von besagten profis geprüft werden. ein makler kann dir 'ne menge vorschlagen, er ist aber (im normalfall) eben kein fachmann.

    ob das so ist das musst du der teilungserklärung entnehmen. ich kann's mir irgendwie nicht so wirklich vorstellen dass das tatsächlich so einfach ist.

    von vorsatz würd ich nicht unbedingt gleich ausgehen. fakt ist, dass makler häufig irgendwas erzählen, weil sie's einfach nicht besser wissen. ein makler weiss ja immer nur das was ihm der vermieter/eigentümer/verkäufer so erzählt hat - und das kann ja garnicht vollständig sein.


    der makler ist eben auch laie was das angeht - so einfach ist das. und hier kommt erschwerend dazu dass der makler die teilungserklärung mit sehr, sehr hoher wahrscheinlichkeit auch nicht kannte bzw. nicht verstanden hat. ein makler ist ja auch kein jurist mit spezialgebiet WEG-recht (im normalfall).

    wenn du's schriftlich hast, wo ist dann das problem?
     
  10. Pitty

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    Ich denke, dass er einfach nur verkaufen wollte und einen gesucht hat, der seinem Gesagtem glaubt. Der Makler kann nichts entscheiden, was die Eigentümergesellschaft nicht beschlossen hat.

    Wenn ich mein Grundstück verkaufen möchte, kann der Makler doch nicht sagen, Sie können hier und da noch bebauen, dann ist es meine Pflicht als Käufer sich beim Bauamt zu erkundigen, ob das so funktioniert.
     
  11. #10 lostcontrol, 16.02.2013
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    der makler kann ÜBERHAUPT NICHTS entscheiden.

    es ist nicht deine pflicht dich beim bauamt zu erkundigen.
    aber wenn du bauen willst, dann wär's sinnvoll das zu tun.
    aber das ist hier ja garnicht die frage.
     
  12. Syker

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    Hallo planet


    Der Anspruch des Maklers auf die Provision
    entsteht erst bei zustande kommen des Vertrags.
    In deinem Fall also noch lange nicht.

    Die (Notar)Gebühren die für den Vertragsentwurf entstehen,
    hat m.E. der Auftraggeber (Makler?) zu zahlen.

    Weitere Gebühren (abgesehen von evtl Auslagen)
    dürften meiner Meinung nach nicht entstehen.

    In deinem Fall solltest du den Beurkundungstermin,
    persönlich (nicht über den Makler) beim Notar absagen.

    Die Notargebühren sind in der KostO festgelegt,
    und selbst wenn du diese Kosten tragen müsstest,
    wird diese nach dem Geschäftswert berechnet.
    Ich denke das müsstest mit ca. 300 € erledigt sein.


    VG Syker
     
  13. planet

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    Vielen Dank für eure Anregungen!

    Ja, da hast du wohl recht. Dummerweise hat er sich da getäuscht und wir haben uns dann ja jeweils informiert. Nur kann er scheinbar jetzt nicht damit leben, dass er bzw seine Unwahrheiten aufgeflogen sind... und droht uns eben...
    Wir wollen ja nicht mal wirklch was anbauen oder so. Es geht wie gesagt, um Garage/Carport (hier als Grenzbebauung unter berücksichtigung der Vorgaben genehmigungsfrei) und auch der Aussenkamin, wie das Dachfenster sind hier nicht Bauamtssache. Sondern auf Grund der Teilungserklärung NUR mit dem Nachbarn abzustimmen.

    Hallo Syker,

    danke auch für deine Einschätzung. Ich frage mich nur, wie oft ich dem Termin widersprechen muss. Haben wir doch bereits mehrmals gesagt, dass wir den Termin sowei Notar selbst nicht wollen und vom Makler dann folgende Antwort bekommen
    Ich bin mittlerweile ziemlich sauer auf den Makler und sehe ehrlich gesagt nicht, warum ich einen Termin absagen soll, den ich definitiv nicht wollte und der dann entgegen der Absprache durch den Makler selbst gemacht wurde. :sauer033:

    Ich möchte nun auch keine Grundsatzdiskussion darüber entfachen, was wann von wem genehmigt werden muss/sollte. Mir geht es ausschließlich darum, ob wir tatsächlich mit Notarkosten rechnen müssen, obwohl wir eben keinen Termin/Kaufvertrag beauftragt/genehmigt/geduldet haben.
     
  14. #13 lostcontrol, 17.02.2013
    lostcontrol

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    also kanntet ihr die teilungserklärung? und, steht da drin dass ihr allein entscheiden dürft oder nicht?
    von "verschweigen" kann dann ja jedenfalls keine rede sein finde ich.

    das kann ich irgendwie nicht so wirklich glauben - natürlich brauchst du für den bau einer garage eine baugenehmigung. normalerweise kriegt man die zwar relativ problemlos, aber einholen muss man sie trotzdem.

    "unter berücksichtigung der vorgaben"??? und wie sind die vorgaben?
    also hier gab's einen rechtsstreit von über einem jahr wegen einer grenzbebauung mit einer garage. dasselbe spielchen hatten meine eltern wegen ihrer garage. und ein paar häuser weiter geht das theater im moment gerade los von wegen grenzbebauung.
    das das ganz so einfach ist wie du's darstellst kann ich mir entsprechend irgendwie nicht vorstellen.
    und ganz ehrlich: ich würde das als nachbar eben auch nicht erlauben dass auch noch mein anderer nachbar hier direkt auf die grenze baut, ganz sicher nicht! er würde damit auch nicht durchkommen, da er keine notwendigkeit nachweisen könnte. über die grenzbebauung durch den anderen nachbarn ärgere ich mich bis heute, aber da hatte ich leider keinen einfluss drauf.

    aber abgesehen davon: das mit dem außenkamin, dass ein makler da im normalfall keinerlei ahnung oder gar entsprechende ausbildung hat müsste euch doch klar sein. für sowas braucht man einen profi. genauer gesagt sogar gleich zwei, nämlich einmal den schornsteinfeger der's hinterher genehmigen muss und zum anderen eben einen entsprechenden heizungsbauer. wenn du pech hast sogar einen dritten der auf kamine spezialisiert ist.
    das kann ein makler nicht und das ist auch nicht sein job. die wenigen ausnahmen in denen einer mal heizungsbauer, schornsteinfeger oder kaminspezialist war BEVOR er den makler-beruf eingeschlagen hat dürften recht selten sein.

    da bin ich völlig einig mit dir.
    ist halt nur die frage in wie weit der makler weiss dass er unwahrheiten verzapft.
    z.b. dass es kein problem sei 'ne garage auf die grenze zu bauen. das kann er nicht wissen.

    wenn ihr's schriftlich habt sollte das wirklich kein problem sein.

    ich will dich ja nicht schocken, aber ich habe hier bei meinem freistehenden (!!!) EFH sogar einen grundbucheintrag bezüglich einer dachrinne. und einen bezüglich künftiger bebauung und brandschutz... ich wär da mal vorsichtig von wegen "nur" mit dem nachbarn abzustimmen... klar, alles kein problem... für mich, ich will ja auch nichts ändern. würde ich mein haus verkaufen (steht definitiv nicht zur debatte), was würde ein potentieller käufer dazu wohl sagen?
    ist mit "nachbar" hier der mit-eigentümer gemeint oder womöglich ein grundstücks-nachbar?

    ach ja, kleines beispiel noch:
    hier hat grad jemand umgebaut und jetzt dampft da ein kamin direkt auf höhe meiner dachterrasse. vom technischen ausschuss der stadt habe ich gerade erfahren dass ich ihn deswegen anzeigen könnte und er dann rückbauen müsste, weil er sich da offensichtlich nicht an die vorgaben gehalten hat... wenn er sich denn überhaupt 'ne genehmigung dafür geholt hat...
    soviel zum thema man braucht keine genehmigung...

    ja habt ihr oder habt ihr nicht den notar beauftragt?
    normalerweise gilt: "wer die musik bestellt bezahlt sie auch", d.h. wenn der makler den kaufvertragsentwurf beauftragt hat, dann muss er ihn auch bezahlen und nicht ihr (es sei denn er hat das in eurem auftrag gemacht - das muss er aber dann beweisen können).

    wurdest du denn persönlich vom notar eingeladen?
    dann würde ich ihm schriftlich bescheid geben dass du nichts beauftragt hast und deshalb auch kein interesse an einem termin hast.
     
  15. planet

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    ohne auf die Thematik der Notwendigkeit einer bauGenehmigung einzugehen, denn die steht ja gar nicht zu debatte ;) und ich habe den eindruck wir verstehen uns da miss. Kaufen werden wir so natürlich NICHT und suchen uns eine andere immobilie. also, ich weiß nicht wie ichs anders sagen soll. Wir haben die teilungserklärung nicht vorher bekommen. Es gab zusicherungen des maklers hierzu. Dann kam in einer mail pdf vertragsentwurf und teilungserklärung. In dem.moment kannten wir die teilungserklärung und haben eben gemerkt da stimmt nichts und wollten das natürlich erst mal alles klären/in erfahrung bringen. Der makler will uns dazuaber augenscheinlich keine zeit geben, denn wenn wir nicht in einer woche beurkunden bekommen wir das haus nicht. Wir haben den NOtar auch nicht beauftragt. Das hat ungefragt der Makler getan. Ich würde nämlich nie nicht einen Vertrag anfordern, sofern mir nicht alle fakten bekannt sind. Sprich der makler hat da eigenmächtig fünf schritte übersprungen und will uns das jetzt anjängen. Ich kenne den notar im übrigen nicht, hatte weder mail, telefon, schrift, noch persönlichen kontakt!
     
  16. #15 lostcontrol, 17.02.2013
    lostcontrol

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    ich hatte das so verstanden dass das sehr wohl zur debatte steht, weil euch der makler da ja falsche auskünfte erteilt hat. es wäre halt ärgerlich für euch wenn der makler sagt "klar dürft ihr auf die grenze bauen" und ihr das ohne überprüfung glaubt und hinterher geht's dann nicht und ihr dürft keine garage bauen.

    na wenn ihr jetzt die teilungserklärung kennt und das eben nicht so ist, dann ist das thema doch erledigt.

    na dann ist das thema ja erledigt.
    und wenn der makler geld haben will für den notar, dann verweist ihr auf den schrieb von ihm in dem steht dass euch das nichts kostet. ich seh da kein problem.

    persönlich würde ich euch ohnehin von einem reihenhaus abraten. für mich ist das wie ein hosenrock, etwas das die nachteile des einen mit den nachteilen des anderen verbindet, bezogen auf die immo die nachteile eines einfamilienhauses mit denen eines mehrfamilienhauses.
    sprich: ihr könnt nichts ganz alleine entscheiden, habt aber gleichzeitig die verantwortung für alles.
    ich würd mit sicherheit eher 'ne schöne eigentumswohnung kaufen als ein reihenhaus.
    bzw. am liebsten natürlich gleich ein freistehendes EFH.
    aber das ist nur meine persönliche meinung und je nach region in der ihr sucht und budget das ihr zur verfügung habt sicher auch 'ne frage des preises.
     
  17. Berny

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    Hallo planet,

    wenn ich schon Makler lese, wundert mich nichts (mehr)...:sauer016: ... was durch diesen Thread mal wieder bewiesen wird.
     
  18. #17 lostcontrol, 17.02.2013
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    mich wundert da auch schon lang nichts mehr.
    aber planet ist ja dummerweise hier käufer und nicht verkäufer - und kommt somit nicht drumrum mit dem makler zu arbeiten wenn der verkäufer des "traumhauses" einen solchen beauftragt hat...
     
  19. Berny

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    ... wobei allerallerhöchste Vorsicht geboten schein, denn der Makler will ja schliesslich nur sein Bestes...
     
  20. #19 lostcontrol, 17.02.2013
    lostcontrol

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    was soll ein makler denn auch sonst wollen?
     
  21. Berny

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    Dann ist das ja mit den Freunden des Hauses und den Hausfreunden etwas anders...:21:
     
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  23. wie lange dem makler absagen,
  24. makler sagt unwahrheit,
  25. wenn makler eine expose schickt ist das gleich zusage
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