Maklercourtage in diesem Fall rechtens?

Dieses Thema im Forum "Makler" wurde erstellt von Juliano, 23.10.2011.

  1. #1 Juliano, 23.10.2011
    Zuletzt bearbeitet: 23.10.2011
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    Hallo,

    folgendes Szenario: A ist Vermieter, B ist aktueller Mieter und C ist Nachmieter.

    C findet über einen Makler D eine Wohnung. Er schaut sie sich an und möchte sie haben. Es stellt sich bei einem Telefongespräch heraus, der Makler D wurde nicht vom Vermieter A sondern vom aktuellen Mieter B beauftragt. Brisant ist, der aktuelle Mieter B arbeitet ebenfalls in dem Maklerbüro E, was durch Zufall herausgefunden wird.

    Nach Zusage vom Nachmieter zum Makler D meldet der sich einige Tage später, er müsse noch mit dem Vermieter A klären ob er einverstanden ist. Der Makler D meldet sich ein paar Tage später und BEHAUPTET, der Vermieter A ist nach Rücksprache einverstanden. Da er aber auf Dienstreise ist, könne man den Vertrag erst Anfang des nächsten Monats schließen.

    Über den aktuellen Mieter B, lernt der Nachmieter durch Zufall den Vermieter kennen, der plötzlich doch nicht mehr auf Dienstreise ist. Beim Gespräch stellt sich heraus, das der Makler D nie(!) mit dem Vermieter gesprochen hat, somit auch die Zusage durch den Makler D gar nicht stattfinden hätte können. Dieser hatte aber behauptet, der Vermieter A sei nach Rücksprache einverstanden. Ebenfalls war der Vermieter A seit 2 Jahren nicht auf Dienstreise. Der Name des Maklers D war dem Vermieter A gänzlich unbekannt, die Maklerfirma E kannte er, weil sein derzeiter Mieter ja da arbeitet.

    Des Weiteren stellt sich im Gespräch mit dem Vermieter A heraus, dass die Miete und Nebenkosten höher sind als angegeben.

    Bisher kam es nicht zum Mietvertragsabschluss.
    Nachmieter C hatte vor Bekanntwerden der Tatsachen einen Mieterbogen ausgefüllt in dem stand "Ebenfalls ist vor Mietantritt eine Courtage von einer Monatsmieter zzgl. 19% zu zahlen".

    Hat der Nachmieter C eine Maklerkaution bei Vertragsabschluss zu zahlen oder wurde er hier offensichtlich ausgetrickst?

    Vielen Dank für Antworten oder hilfreiche Tipps.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Martens, 23.10.2011
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    Juliano,

    es wurde getrickst, sicherlich.

    Wenn Du diese Wohnung trotzdem anmietest, wird die Courtage fällig, weil Du durch diesen Makler von dieser Wohnung erfahren hast und es zu einem Vertragsabschluß gekommen ist.

    Christian Martens
     
  4. #3 weigela, 23.10.2011
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    das kommt garnicht so selten vor.
    meistens dann, wenn der aktuelle mieter schneller aus der wohnung möchte als es seine kündigungsfrist eigentlich zulässt.

    tja - auch das kommt vor. aber selbst wenn der vermieter den makler beauftragt hätte müsste der vermieter nicht zwangsläufig zusagen.

    der vermieter hat das recht bei einem mieterwechsel die miete zu erhöhen, das bietet sich sogar an, weil das der einzige zeitpunkt ist zu dem man das ganz einfach und ohne theater machen kann.
    mit "nebenkosten höher" meinst du sicherlich die betriebskostenvorauszahlung.
    aber um die brauchst du dir eigentlich keine sorgen zu machen, darüber wird ja später abgerechnet, wenn da also zuviel gezahlt wurde bekommst du dann halt was zurück.
    vielleicht hatte der vermieter bisher jedes jahr ärger, weil nachzahlungen fällig waren und mieter da immer gerne ein bisschen zickig werden und hat sich deshalb entschlossen die vorauszahlung entsprechend hochzusetzen. wir setzen die vorauszahlung auch lieber zu hoch als zu niedrig an.
    mal ganz abgesehen davon sind die preise natürlich auch gestiegen, bei den heizkosten sowieso aber auch fast überall fürs wasser etc.

    nun, dann wird der nachmieter das wohl auch zahlen müssen, wenn es denn zum abschluss kommt...

    wieso denn ausgetrickst?
    der makler hat seinen job gemacht, wenn der vermieter jetzt zusagt steht ihm auch die courtage zu. und die ist in diesem fall ja noch nicht mal das maximum sondern sogar niedriger (vielleicht weil der aktuelle mieter die hälfte übernimmt?).
     
  5. #4 Juliano, 23.10.2011
    Zuletzt bearbeitet: 23.10.2011
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    Danke für die Antworten.

    Es ist rechtens zu behaupten es ist mit dem Vermieter A alles besprochen obwohl nie mit ihm gesprochen wurde? Naja die Maklergebühren sind normal zu bezahlen leider nichts Hälfte Hälfte, die nehmen normal nur 1 Miete.

    Das der aktuelle Mieter B in der Maklerfirma E als Makler B´ arbeitet, interessiert nicht?

    Warum ausgetrickst? Weil der Makler D behauptet der Vermieter A hat sein Ok gegeben.

    Die Sache ist schon klar an sich, ich würde ja auch die Courtage bezahlen.
    Ich find es nur nicht richtig MEHRFACH BEWUSST ANGELOGEN zu werden und dann noch Kohle dafür zu bezahlen.

    Danke.
     
  6. #5 weigela, 23.10.2011
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    nun ja - in ordnung ist das sicher nicht, aber kannst du denn beweisen dass das nicht so war?

    ich wüsste nicht warum. der aktuelle mieter selbst darf die wohnung wohl nicht vermakeln, und irgendwie ist es doch verständlich, dass er, wenn er einen makler braucht, sich dann an die eigene firma wendet.

    na wenn der vermieter sein ok gegeben hat, dann hast du wohl schon den mietvertrag in der tasche? nein? na dann würde ich das auch nicht als "ok" werten...

    mehrfach? inwiefern?
    ich seh hier nur die eine lüge, nämlich die dass der makler mit dem vermieter gesprochen hätte, was ja wohl ganz offensichtlich nicht der fall war, schon im vorfeld nicht, sonst hätte der makler wissen müssen wie hoch die miete sein wird.
    was stand denn in der anzeige des maklers? auch die berühmte klausel dass der makler keine haftung für die infos übernimmt?
     
  7. #6 Juliano, 23.10.2011
    Zuletzt bearbeitet: 23.10.2011
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    Ja der Vermieter A hat zu mir gesagt, er kennt keine Frau D und er hat auch kein OK für irgendwas gegeben, da er noch andere Kandidaten selber gesucht hat. Er hat nie mit dieser Frau D geredet.

    Ehm, wenn der Makler D sagt, ich habe mit dem Vermieter A gesprochen er ist einverstanden, wie soll man das sonst werten?

    In der Anzeige stand keine Klausel.
    Die erste Lüge war, der Vermieter A entscheidet über das WE. Am Montag wird gesagt, ja der Vermieter A sagt ja, obwohl kein Kontakt aufgenommen.
    Die zweite Lüge war, dass man behauptet hat der Vermieter A sei bis Ende Okt. auf Dienstreisen und man könne dann erst den Vertrag unterschreiben.(Er macht seit ein paar Jahren keine Reisen mehr)
    Die dritte Lüge, der Preis wurde für die Wohnung 3 mal geändert. Sie stand in der Anzeige für 400€, dann hieß es 70€ mehr also 470€ dann sagten sie ach nee doch nur 430€. Letztendlich sind es jetzt 460€(Info vom Vermieter A persönlich). [Zahlen abgeändert]
    Vierte Lüge war, man würde uns eine Bestätigung zukommen lassen, dass wir die Wohnung bekommen, weil man ja eine gewisse Sicherheit braucht. Die ist natürlich nicht gekommen, weil es kein JA vom Vermieter A gab.
     
  8. #7 weigela, 23.10.2011
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    na wenn der makler vom vormieter beauftragt wurde ist das auch normal.
    dass der makler allerdings behauptet mit dem vermieter geredet zu haben ist schon etwas seltsam...

    also ich würde als "ok" zur vermietung werten, wenn der mietvertrag unterschrieben ist. ich sag auch immer mal wieder zu kandidaten "sie kämen für uns als mieter in frage", das ist aber dann noch lange keine zusage.

    es gilt was der vermieter sagt und nichts anderes.

    die bestätigung kann euch nur der vermieter geben. aber wozu das ganze, dann kann man doch gleich den vertrag machen?
    also ich geb dem mieter, für den ich mich entschieden habe, vorab den (natürlich nicht unterschriebenen) mietvertrag, damit er sich den in ruhe durchlesen kann. und ansonsten gibt's höchstens 'ne email mit der zusage.
     
  9. #8 Juliano, 23.10.2011
    Zuletzt bearbeitet: 23.10.2011
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    Den kann man uns ja angeblich erst Anfang November geben, weil der Vermieter bis dahin auf Dienstreise ist. Es gibt/gab nie eine Dienstreise. Das ist erdacht vom Makler D. Den Sinn dahinter kenn ich nicht.

    Naja wir werden wohl nicht drum herum kommen. Aber diese Firma E kann sich sicher sein, dass ich ordentlich Werbung für die machen werde. Leute anlügen wegen ein paar Euro, das ist traurig!
     
  10. #9 weigela, 23.10.2011
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    ich meinte auch eher den vertrag direkt mit dem vermieter. musste ja sowieso, denn der makler ist ja garnicht vom vermieter angestellt, von daher wird er wohl auch kaum den mietvertrag machen dürfen.

    davon lebt die halbe wirtschaft, brauchst doch nur fernsehwerbung anzuschauen...
     
  11. #10 Juliano, 23.10.2011
    Zuletzt bearbeitet: 23.10.2011
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    Naja der Makler D hat behauptet WIR, Makler D und Vermieter E treffen sich Anfang November um einen Mietvertrag zu machen, weil Vermieter A bis dahin auf Dienstreise.
     
  12. #11 weigela, 23.10.2011
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    dann würd ich's an deiner stelle mal probieren jetzt direkt mit dem vermieter den vertrag abzuschliessen. und wenn der makler dann hinterher kommt wegen seiner courtage kannst du's ja versuchen und ihm gegenüber erklären dass er ja wohl einen anderen vermieter meinen muss, denn der, bei dem du die wohnung angemietet hast, ist ja nicht auf dienstreise.
    ob's was hilft ist allerdings fraglich, denn kenntnis von der wohnung hast du ja durch den makler.
     
  13. Berny

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    Nachdem Du hier vergessen hast, den Buchstaben des aktuellen Mieters anzugeben, würde ich doch vorschlagen, dass Du dem Makler und der Maklerfirma wenigstens auch noch Buchstaben gönnst.
     
  14. #13 Juliano, 23.10.2011
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    Habs mal angepasst. Zu viele Personen auf einen Haufen ;-)
     
  15. #14 bob_steinmeier, 05.11.2012
    bob_steinmeier

    bob_steinmeier Neuer Benutzer

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    ich finde eine Makler-Courtage nur für hochwertige Immobilien gerechtfertigt!
    Warum muss ein zukünftiger Mieter für eine Standard-Wohnung am Stadtrand von Bielefeld noch eine Makler-Courtage zahlen? Provisionsfreie Immobilien im Netz zu finden ist leicht wenn man weiß, wo. Die gängigen Immobilienportale bieten nur noch in sehr geringer Zahl solche Immobilien an. Und wenn ein solches Angebot drin steht, dann sehen das Tausend andere Besucher auch.
     
  16. #15 Tobias F, 05.11.2012
    Tobias F

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    Hallo Maik, meinst du mit Deiner Homepage hier punkten zu können?
     
  17. Hartzi

    Hartzi Gast

    Normalerweise gilt: Der Makler muss, um seinen Mäklerlohn zu erhalten, beweisen, dass er zwischen Eigentümer und Mieter die Gelegenheit zum Vertragsabschluss vermittelt hat.
    Da der Mietinteressent dummerweise diesen Wisch unterschrieben hat (Anscheinsbeweis), muss er nun, um den Mäklerlohn nicht bezahlen zu müssen, beweisen, dass der Makler vom Vermieter keinen Maklerauftrag erhielt; dieser Beweis wird ihm leicht fallen. Wenn sich der Mietinteressent sicher ist, soll er den Mietvertrag getrost unterschreiben, und nachträglich mit dem Makler auch gerichtlich streiten.
    Dieser Aussage widersprechende Auskünfte von an der Diskussion teilnehmenden Maklern sind interessensbegründet falsch. Makler sollten sich in diesem Forum zurückhalten.
     
  18. #17 Tobias F, 14.11.2012
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    Da der potentielle Mieter durch den Makler an die Wohnung gekommen ist, ist er auch Zahlungspflichtig.
    Ein Vermieter muss eine Makler nicht den Auftrag erteilen die Wohnung anzubieten, es genügt wenn er es diesem erlaubt.

    Ich frage mich aber was heute hier los ist?
    Jede Menge Beiträge von "Verwalterhassern", "Maklergegnern" und Gästen die meinen bestimmen zu können wer hier schreiben darf und wer nicht.
     
  19. #18 BarneyGumble2, 14.11.2012
    BarneyGumble2

    BarneyGumble2 Erfahrener Benutzer

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    Wie war das noch: Der Gast ist König (aber wir sind Kaiser:50:)
     
  20. nrwler

    nrwler Gast

    Ergänzung dieser für Immobilieneigentümer sehr informativen Diskussion

    Mittwoch, 5. September 2007
    Einen Makler zum Immobilienverkauf beauftragen: 10 Gründe
    (Maklerwerbung aus dem Internet)

    1. Regel der 5
    Nach einer Anzeige in der Zeitung rufen 50 Interessenten an, 10 besichtigen umgehend, 2 sagen sofort zu, 0 kaufen. Die Hemmschwelle bei einer Zusage ist beim Privatverkauf erheblich geringer als beim Makler.
    (heutige Anmerkung: Diese Zahlen sind maßlos übertrieben)

    2. Größere Werbeerfahrung
    Erfahrene Makler haben Hunderte von Zeitungsanzeigen aufgegeben und durch Erfolg/ Misserfolg herausgefunden, welche Anzeigen mögliche Erwerber ansprechen. Gilt das auch für Sie ?
    (heutige Anmerkung: Der Verkäufer kennt das Objekt besser als der Makler, beschreibt es daher korrekter)

    3. Verhandlungssicherheit
    Makler hören seit Jahren Einwände von Interessenten. Wie identifizieren Sie, welche davon wichtig sind ? Erkennen Sie die Kaufsignale , die Interessenten geben ?

    Acht Kaufsignale von Interessenten 1.) Bad Poker Face 2.) Rummäkeln 3.) Nach den notwendigen weiteren Schritten fragen 4.) "Wie war noch mal der Preis ?" 5.) Ein Paar fängt an zu flüstern 6.) Gedanklich Möbel einräumen; Ausmessen 7.) Interessenten wollen die Immobilie nicht verlassen 8.) "Warum wollen die Eigentümer verkaufen ?"
    (heutige Anmerkung: Gute Liste)

    4. Höchster Verkaufspreis
    Finden des richtigen Preises. Je höher der Kaufpreis, desto höher die Courtage und ohne Erfolg gibt es keine Provision. Fazit: ein Makler wird immer den höchstmöglichen Preis anstreben, zu dem verkauft werden kann. Doch: Sie haben die volle Kontrolle
    (heutige Anmerkung: Vorstehendes ist vollkommen falsch, denn der Makler will einen möglichst hohen Stundenlohn haben. Durch Erhöhung des verlangten Kaufpreises um 10% erhöht sich sein Zeit- und Werbeaufwand auf das Doppelte. Der Makler will schnell zu seinem Geld kommen, was er am besten mit einem niedrigen Angebotspreis erreicht. Um überhaupt zum Maklervertrag zu kommen, verspricht er am Anfang einen sehr hohen Preis, den er nach längerer von Arbeitszurückhaltung geprägter Zeit dann kräftig reduziert. Mit einem Alleinvertrag ist man dem Makler ausgeliefert Sein Zeitverplempern lobt dann der Makler als „Vermeidung überstürzten Handelns“.)

    5. Zeitersparnis
    Wie viel Zeit haben Sie zur Verfügung, um Ihr Haus zu verkaufen? Sind Sie bereit, soviel Freizeit zu opfern, um Dutzenden von Interessenten zuzuhören, ihnen selbst erstellte Exposees zuzusenden, am Telefon mit ihnen zu verhandeln. Stehen Sie tagsüber "rund um die Uhr" und auch an Wochenenden für Anrufe und Nachfragen zur Verfügung ?
    (heutige Anmerkung: Viele Makler sind am Wochenende und abends nach Feierabend nicht erreichbar, wenn die Kunden Zeit haben. Dadurch kommt es zum Ausschluss potenter Nachfrager und zu starker Verzögerung des Kaufabschlusses. Dieses senkt den Kaufpreis und erhöht den Zinsverlust)

    6. Abwicklung
    Kein Makler wird Ihnen die Garantie geben, dass nach Kaufvertragsabschluss alles problemlos läuft. Aber ein Makler hat ein hohes Eigeninteresse, seine Provision zu verdienen, er wird sich den Popo aufreißen, um durch gezielte Fragen und Hilfestellungen Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
    (heutige Anmerkung: Der Makler will unbedingt, dass sein Lohnanspruch im Kaufvertrag auftaucht und dass sich der Käufer der sofortigen Zwangsvollstreckung bei Zahlungsverzug auch des Maklerlohnes unterwirft; der Makler nennt dieses dann euphemistisch „Notarbegleitung“ oder „Instruktion des Notars“. So mancher fällt auf diesen Trick herein.)

    7. Pimp up my house
    Wenn Sie ein Auto verkaufen, säubern sie es und räumen auf ... gilt das auch für eine Immobilie ? Können Sie auf den Rat eines Fachmannes verzichten, der Ihnen sagt, was die Interesse-Killer bei einer Besichtigung sind?
    (heutige Anmerkung: Auch der Eigentümer hat einen gesunden Menschenverstand)

    8. Vermarktung, Vermarktung, Vermarktung
    In Zeiten stagnierender oder nur moderat steigernder Kaufpreise muss selbst das schönste Haus möglichst umfassend vermarktet werden. Durch die in den letzten Jahren steigende Beliebtheit der Online-Suche, ist die Einbeziehung von Internet-Portalen unverzichtbar geworden. Kennen Sie sich damit aus ? Nebenbei: was ist mit Mailings, Nachfassen bei Anfragen, Broschüren, verkaufsfördernden Exposees ?
    (heutige Anmerkung: Die Software der Internetportale ist sehr benutzerfreundlich, kann auch von Maklern bedient werden)

    9. Nerven
    50% der Provision, die ein Makler erhält, sind Schadenersatz und Schmerzensgeld. Nein, das stimmt nicht: .......es sind 60%. Eine Vielzahl von Interessenten, viele Absagen, Zusagen - die dann doch Absagen werden, Problemlösungen, Rücksprachen, Weitergabe von Informationen, Exposeversand, Absprachen mit dem Notar, Dutzende von Telefonaten: der Verkauf mit einem Makler ist die Variante mit dem geringsten Stress ... zumindest für Sie !
    (heutige Anmerkung: Diese Zahlen sind alle maßlos übertrieben)

    10. Der Makler verdient sich selbst
    Reden wir nicht über den besten Marktpreis, den der kompetente Makler ermittelt. Ohne Makler benötigt man länger, um einen Käufer zu finden. Eine einfache Rechnung: 300.000 Kaufpreis * 8% kalk. Zinssatz * 3 Monate Verzug = 6.000 Euro durch Zeitverlust.
    (heutige Anmerkung: An diesem Punkt ist alles, aber auch alles falsch, auch die Überschrift.)





    (heutiger Zusatz: Es ist gut, dass die Kaltaquise inzwischen mit 50000€ Bußgeld bewehrt ist, aber nur, wenn der Privatanbieter, der belästigt wurde, sich auch rührt.)
     
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