Maklergebühr bei Versteigerung

Dieses Thema im Forum "Makler" wurde erstellt von rgm111, 26.03.2010.

  1. rgm111

    rgm111 Benutzer

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    Hallo, vor drei Monaten habe ich von einem Makler ein Angebot über ein Haus bekommen. Das Angebot wurde wieder aus dem Programm des Maklers genommen. Er sagte es gäbe Erbschaftsprobleme.
    Jetzt wird dieses Haus zwangsversteigert. Nun meine Frage: Kann der Makler eine Gebühr verlangen, wenn ich das Haus bei Gericht ersteigere?

    Vielen dank für eure Mühe

    Gruß Reiner
     
  2. AdMan

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  3. #2 pragmatiker, 26.03.2010
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    nein
     
  4. #3 Michael_62, 26.03.2010
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    Ja.

    Genauso kurz und bündig. :wink
     
  5. helaba

    helaba Erfahrener Benutzer

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    Warum ?
     
  6. #5 Michael_62, 27.03.2010
    Michael_62

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    Weil er den Nachweis des Objektes geführt hat. Das weitere wird nun nur von dem Inhalt seiner Verträge mit dem Interessenten abhängen.
    Ob der Vertragsabschluss nun von der Rechtspflegerin oder dem Notar besiegelt wird? Who cares.
    Ob er das Objekt in seinen Verkaufslisten weiter führt ist für den Courtageanspruch diesem einen Interessenten gegenüber doch völlig belanglos.

    Warum sollten Makler sonst Courtageangaben bei Zwangsversteigerungsobjekten in den Anzeigen haben? Schau mal bei Immoscout. Die meissten werden von der Bank bezahlt, aber einige auch vom Interessenten.
    ZV sagt m.E. nach nix über Courtageanspruch.
     
  7. #6 Thomas76, 27.03.2010
    Thomas76

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    Die Frage dürfte auch sein, ob der Makler nach start der Zwangsversteigerung überhaupt noch zuständig ist ?
    Ursprünglich ist ja der Makler vom Besitzer der Immobilie beauftragt worden.Nun gibt es Probleme, so das das Objekt zwangsversteigert werden soll/muss.Fragt sich, ob der Eigentümer in so einem Fall überhaupt noch vollumfänglich eigenständig über sein Objekt verfügen kann ? Ist das dann nicht mittlerweile die Bank, sonstige Gläubiger oder ähnliche ? Der Makler hätte ja dann mit dem Objekt nichts mehr zu tun, oder ?
     
  8. #7 Michael_62, 27.03.2010
    Michael_62

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    Die Frage dürfte von keinerlei Relevanz sein. Es dürfte sich ausschliesslich die Frage stellen, was im Maklervertrag steht.
    Sollte dort stehen, dass die Provision mit Abschluss des Notarvertrages verdient ist, und nichts weiteres ist er raus.
    Wenn dort jedoch auch die weiteren Eigentumserwerbsarten und Übergänge über Ehepartner, Kinder, Bekannte, Teilerwerb, Versteigerung, Verlosung etc aufgeführt sind dann ist die Provision mit dem Zuschlag verdient.


    Der Eigentümer kann einen Maklervertrag haben oder auch nicht. Das spielt genausowenig für die Beurteilung der Situation eine Rolle, wie die des vollmachtlosen Maklers für den selbiges gelten würde.

    Auch die Bank kann einen Makler beauftragen, wird dies im ZV Verfahren sogar regelmässig tuen, da Bietinteressenten aquiriert werden müssen.
     
  9. rgm111

    rgm111 Benutzer

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    Hallo an Alle,

    ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich nicht durch den Makler erfahren habe das dieses Objekt versteigert wird. Dies habe ich vorgestern selber herausgefunden.

    Des Weiteren habe ich mit dem Makler keinen Vertrag geschlossen. Allerdings habe ich ein Expose von Ihm bekommen und er hat dadurch ja meine Anschrift.

    Grüße Reiner
     
  10. #9 BarneyGumble2, 28.03.2010
    BarneyGumble2

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    Das wird wohl bedeuten, das Du keinen schriftlichen Vertrag hast. Ein Vertrag kann aber auch mündlich zustande kommen, wie z.B. in der von Dir geschilderten Situation.
    Im Exposé wird auch vermutlich noch das eine oder andere zum Theme Provision stehen...

    Wie das Ganze jetzt aber in dem von Dir geschilderten Fall bei ZVG aussieht, kann ich leider auch nicht genau sagen.

    Allerdings:
    Es gibt zwar Makler, die Versteigerungsobjekte bewerben, die werden aber m.E. ALLE von den Gläubigerbanken bezahlt, NICHT von den Erwerbern!
    Ich lasse mich da jedoch gerne eines Besseren belehren, wenn mir jemand ein Beispiel zeigt. :bier
     
  11. helaba

    helaba Erfahrener Benutzer

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    Ich kenne es auch nur so. Zudem gibt es auch über das jeweilige Gericht bzw. das ZVG-Portal auch Informationen über das Objekt, es ist also nicht "Makler-Exclusiv". Außerdem hat doch ein Kauf-Interessent niemals einen schriflichen Vertrag mit dem Makler, sondern nur der Verkäufer ?!

    Ich würde daher sagen, dass keine Courtage zu zahlen ist.
     
  12. RMHV

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    Das Ergebnis wird zutreffen, die Argumentation allerdings nicht. Es fängt damit an, dass der Vergütungsanspruch eines Maklers gewiss nicht davon abhängt, dass ein Objekt "Makler-Exklusiv" ist, was wohl heißen soll, dass das Objekt nur vom Makler angeboten wird.
    Auch ist ein schriftlicher Vertrag keinesfalls Voraussetzung für den Vergütungsanspruch des Maklers. Verträge können - von wenigen Ausnahmen abgesehen - formlos abgeschlossen werden.
     
  13. helaba

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    Das ist schon klar.
    Ich wäre jedoch blöd, wenn ich den "Zugang" zum Objekt über den Makler herstellen würde (der Courtage verlangt), wenn es auch anders ginge, wie es z.B. bei einer Zwangsversteigerung der Fall wäre.

    Auch das ist klar. Michael hat nur geschrieben, dass es vom Inhalt der Verträge abhängig ist, ob ein Anspruch besteht oder nicht. Daher ging ich davon aus, dass -aus Beweisgründen- ein schriftlicher Vertrag gemeint war, ansonsten kann ja jeder alles behaupten, nur beweisen eben nicht.
     
  14. #13 Michael_62, 29.03.2010
    Michael_62

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    Bevor jetzt alle wieder versuchen, meine Meinung auszulegen.

    Die mir unterbreiteten Angebote zu ZV mit Provision waren alle in der Form, dass der Makler die Adresse erst nach schriftlichem Vertag gibt.

    Sicherlich insoweit Unsinn, als mann das selbst beim AG rausfinden kann, wenn man den Ort kennt.

    Michael
     
  15. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Wenn das alles klar ist frage ich mich, warum die Menschheit dann mit irgendeiner unsinnigen Begründung beglückt wurde.

    Das mag durchaus so sein, macht die unsinnige Argumentation aber nicht besser.

    Auch hier stellt sich wieder die Frage, warum wider angeblich besseres Wissen Unsinn verbreitet wird.
    Es war nun absolut zutreffend, dass ein Anspruch vom Inhalt der Verträge abhängt. Das - und nur das - ist eine zutreffende Aussage.
    Dass man durch schriftliche Ausfertigung des Inhalts Beweisprobleme vermieden kann, ist ein völlig anderes Thema, das nicht das geringste mit der Gültigkeit eines Vertrags zu tun hat. Es ist unstreitig, dass mündliche Absprachen häufig nicht zu beweisen sind. Das macht aber die generelle Aussage, dass mündliche Absprachen nicht zu beweisen wären, trotzdem nicht richtig.
     
Thema: Maklergebühr bei Versteigerung
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