Mal was neues Kinderkreide :-)

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von MFH1978, 06.05.2016.

  1. #1 MFH1978, 06.05.2016
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    Folgender Sachverhalt.
    Zwei aneiander gebaute Häuser mit je drei Parteien.
    Mir gehört seit letzter Woche das vordere und dem lieben Nachbarn das hintere.
    Zu den Hauseingängen kommt man über einen Weg der uns zu je 50% gehört.
    Er muss diesen Weg überfahren um zu seiner Garage zu kommen.
    Von meiner Seite wird dieser an sich nur zu fuß begangen.
    Heute bekam ich dann einen Anruf in dem er sich darüber aufgeregt hat das die Kinder meiner Mieter auf dem Weg mit kreide gemalt hätten......
    Er forderte mich auf das ich das unterbinden soll denn es würde ihn stören.
    Da ich absolut nichts dagegen habe und Kinder Total klasse finde, habe ich recht zurückhaltend reagiert und gesagt das ich jetzt keine Zeit hätte.

    Der "Genosse" ist Rentner und regt sich ständig über alles und jeden auf und was den Weg angeht ist er da wohl sehr empfindlich.

    Ich habe die Mieter darum gebeten in Zukunft auf der Strasse zu malen.

    Jedoch werde ich um ein weiteres Gespräch sicher nicht herum kommen.

    Mich würde interessieren wie die Rechtliche Lage in solch einer Situation ist.

    Ihm gehören 50 % er will das nicht und mir gehören 50 % und mir ist es egal.

    Vorallem sind die Kreidestriche nicht mal vor seinem Haus , sondern vor meinem.
     
  2. AdMan

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  3. Nero

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    Ich würde ihn darauf hinweisen, dass ein schöner Sommerregen die Sache erledigt.
    Leg dich nur ja nicht mit einem solchen Stinkstiefel an. Die Sache ist lächerlich.
    Aber das nächste Thema kommt bestimmt.

    Es gibt Menschen in einem bestimmten Alter, die nichts mehr anderes zu tun haben, als anderen das Leben grundlos schwer zu machen.
     
  4. #3 MFH1978, 06.05.2016
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    Ja klaro,
    hast ja recht.....
    Ich meine Angst habe ich vor ihm sicher nicht, aber ich bin mir sicher das es heute die Kreide ist und morgen der Grill eines Mieters.

    Es hat mich halt nur interessiert wie es rechtlich aussieht.

    Wenn es streit um diesen Weg gibt, hat er den Kürzeren, da er nur darüber zu seinem ( Hinteren gelegenen) Haus kommt.-
     
  5. Nero

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    Dann lege dir schon mal deine Nerven beiseite, auch wenn Du Recht hast.
    Ich habe hier einen Nachbarschaftssteit liegen, der hat vor 100 Jahren auch mal mit einer Bagatelle angefangen.

    Aber wie du schon sagtest, rechtlich habe ich nicht dazu begesteuert, weil ich es nicht wollte,

    Mach keinen Streit. egal wer ihn angefangen hat - Du bist klüger.
     
  6. #5 MFH1978, 06.05.2016
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    Ja natürlich bin ich klüger,
    aber ich mach doch nicht alles was der gute mann will.
    Wenn er sagt ich soll mein Haus rot streichen mach ich das doch auch nicht.
    Muss ja alles Grenzen haben...
     
  7. Andres

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    Das kommt zunächst einmal darauf an, was zu diesem Weg genau im Grundbuch eingetragen ist, d.h. welchem Recht dieser Weg unterliegt. Aus deiner Schilderung ...
    ... vermute ich eine Bruchteilsgemeinschaft.

    Falls das zutreffen sollte, sieht es so aus:
    • Die Nutzung durch einen Teilhaber ist nur so gestattet, dass die Nutzung der anderen Teilhaber nicht beeinträchtigt wird (§ 743 Abs. 2 BGB). Da ich nicht sehe, inwiefern der bemalte Weg für den Nachbarn die Nutzung beeinträchtigt, würde ich hier davon ausgehen, dass das Bemalen zulässig ist. Gegenbeispiel: Wird der Weg als Parkplatz für die Fahrräder der Kinder missbraucht, ist die Nutzung durch den Nachbarn eingeschränkt - das wäre also nicht zulässig.
    • Die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums steht dir und dem Nachbarn zusammen zu. Ihr könnt per Mehrheitsbeschluss regeln, wie der Weg verwaltet und benutzt wird (§ 745 Abs. 1 BGB). Da keiner von euch eine Mehrheit hat, geht das in deinem Fall also nicht, falls der eine dafür und der andere dagegen ist, eine bestimmte Maßnahme zu beschließen, also z.B. das Malen mit Straßenkreide zu verbieten.
    • Einige Rechte der Teilhaber können aber auch ohne Mehrheitsbeschluss durchgesetzt werden. Dazu gehört das Recht auf eine Verwaltung "nach billigem Ermessen" (§ 745 Abs. 2 BGB), der Schutz vor wesentlichen Veränderungen (§ 745 Abs. 3 BGB) und das Recht auf Erhaltungsmaßnahmen auch ohne Beschluss (§ 744 Abs. 2 BGB). Zumindest im Moment fällt mir aber nichts ein, was mit den Malereien sinnvoll in Zusammenhang steht.
    Auf der anderen Seite hält niemand den Nachbarn davon ab, direkt nach der nächsten Malaktion mit dem Gartenschlauch über den Weg zu gehen und wieder für "Ordnung" zu sorgen. Das Problem ist also: Wenn er unbedingt Streit anfangen will, dann wird er das schaffen, auch wenn er meiner Meinung nach eher nicht verlangen kann, dass nicht mit Kreide auf den Weg gemalt wird.


    Tipp: Diese Argumentationslinie würde ich dringend vermeiden. Wenn es dann erst mal um die Frage geht, ob man Kinder toll finden soll, ist kein vernünftiger Austausch mehr möglich. So wenig es dir passen mag: Der Nachbar darf Kinder sch.... finden, und zwar nicht nur in der Vertraulichkeit seiner eigenen vier Wände. Das ist großzügig von der Meinungsfreiheit abgedeckt. Die Diskussion sollte beim Weg bleiben - alles andere geht schief.
     
    Syker gefällt das.
  8. #7 MFH1978, 06.05.2016
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    Vielen Dank für die ausfürliche Antwort.
    Ich habe gerade im Grundbuch zu diesem Flurstück nachgeschaut.

    Es sind nur die Jeweils 50 % eingetragen und eine gelöschte Grundschuld.

    Bezeichnung ist Weg.

    Es sind keinerlei Rechte eingetragen.

    Ob das überhupt richtig ist das er den Weg täglich X mal mit dem Auto überfährt ????
     
  9. Andres

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    Davon würde ich ausgehen. Ich finde es aber z.B. etwas seltsam, dass kein Ausschluss der Aufhebung der Gemeinschaft vereinbart ist.

    Für den Moment bestätigt das aber meine Antwort.
     
  10. #9 MFH1978, 07.05.2016
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    Ich habe noch einmal ganz in Ruhe nachgeschaut.

    Es ist wirklich nichts dergleichen eingetragen, auch kein Ausschluss der Aufhebung der Gemeinschaft

    Heute morgen gab es das nächste Theater, als die Mieter von dem Hauseingang auf dem Weg halten und Ihr Auto vom Wochenendeinkauf entladen haben......

    Oh mann.... laut seiner Aussage muss gewährleistet sein das er zu jeder Zeit diesen Weg befahren kann.

    Heute werde ich mich dort nicht blicken lassen, da mir die "Gemüter" etwas zu erregt erscheinen.

    Zum besseren Verständniss der Situation habe ich einmal eine Skizze angefertigt.
    H 1 ist meins H 2 Seins.
     

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  11. Andres

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    Lustig. Damit kann jeder von euch beiden die Aufhebung der Gemeinschaft (d.h. Liquidierung des gemeinschaftlichen Grundstücks und Verteilung des verbleibenden Vermögens) verlangen. Ob das sinnvoll ist, lasse ich mal offen, aber so wirklich durchdacht scheint mir das ganze Konstrukt nicht.

    Liegen unter dem Weg irgendwelche für dich wichtigen Leitungen, Anschlüsse o.ä.?


    Das ist weitgehend richtig.
     
  12. #11 MFH1978, 07.05.2016
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    Zumindest die Abwasserleitung der beiden Häuser verläuft über dieses Grundstück,
    da dort der Rev. Deckel ist.

    Für mich persönlich wäre die Liquidierung an sich nicht das Problem, da man auf der Zeichnung ja sieht das ich das vordere Grundstück habe und jederzeit einen weiteren Weg auf meinem Flurstück anlegen könnte.

    Sollte ich nun die Aufhebung der Gemeinschaft verkünden, dann würde es sicherlich im Umkehrschluss zu einer Versteigerung kommen, bei dem dann nur wir zwei als Bieter sitzen....

    Da der Weg für ihn deffinitiv mehr Wertigkeit trägt als für mich, würde ich dann mit einem hohen 5 Stelligen Gebot beginnen.... :-)
     
  13. Nero

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    Gut gedacht/gemacht - den Streitwert immer so hoch wie möglich ansetzen lassen.
     
  14. Berny

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    Tja, mache Zeitgenossen schreien förmlich danach...:009sonst:
     
  15. #14 Akkarin, 07.05.2016
    Zuletzt bearbeitet: 07.05.2016
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    Mir scheint, dass haben in der Vergangenheit diverse Leute nicht bedacht. Ich kenne mehrere Grundstücke dieser Art in verschiedenen Städten aus verschiedenen Jahrzehnten. Insbesondere bei Wegen und Garagenhoefen ist da regelmäßig gar nichts im Grundbuch geregelt.

    Warum haelst du das für richtig, dass er 24/7 recht auf freie Fahrt hat? M.E haben beide das gleiche Nutzungsrecht am Weg und das Recht zu be- und entladen ( nicht zu verwechseln mit parken) und die Durchfahrt gehen halt nicht gleichzeitig.

    Wir haben hier nämlich genau ein vergleichbares Problem und auch den einen Nachbarn, der auf 24/7 Garage rein / raus besteht.
     
  16. #15 MFH1978, 07.05.2016
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    Nun ja,
    Problem an meinem Fall ist das der ehemalige Eigentümr meines Hauses immer das geglaubt hat was der vorlaute hintergebaute Nachbar Ihm erzählt hat.
    Er ist extrem von sich überzeugt und ich denke er will hier im Zuge des Eigentümerwechsels mal die Arme ausbreiten und seine Stellung behaupten.

    Ich denke ein kurzer Hinweis auf die Situation und die eigenen Möglichkeiten wird die Angelegenheit extrem entschärfen.

    Es ist deffinitiv nicht mein Anstreben die Gemeinschaft aufzulösen, aber man kann diesen Hinweis ja mal freundlich äussern, das er denn wohl in dieser Situaton "die bereits seit 40 Jahren so ist " Sie aber niemand Verstanden hat , seine Brötchen in Zukunft um einiges kleiner zu backen hat.

    Denn wie bereits erläutert ist er derjenige, welcher auf diesen Weg angewiesen ist.

    Und sollte es zu einem Streit kommen, dann wirde es entweder sehr Teuer für Ihn den Weg zu ersteigern, oder er verliert seine Anteile und bekommt ein Zwangswegerecht, was mich allerdings nicht daran hindert jeden 2 ten Pflasterstein zu entfernen.
    Desweiteren würde durch den Verlust seiner Eigentumsanteile sein Haus imens im Wert verlieren.


    Hat an sich keiner Bock auf so einen Zoff, aber man braucht sich auch nicht blöde anmachen zu lassen, wenn der andere im Glashaus sitzt.

    Was den Streitwert angeht.... Ich denke realistisch ist der Grund und Bodenwert laut Boris.

    Die Wegfläche ist 75 m² , demnach absolut überschaubar.

    Wie gesagt, es geht lediglich darum die Fronten zu klären......
     
  17. Andres

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    Das ist ein Problem, denn so hat man auf jeden Fall noch etwas miteinander zu tun.


    Er bekommt aber mit großer Wahrscheinlichkeit ein Notwegerecht. Ganz so einfach ist die Geschichte also nicht.


    Das habe ich nicht behauptet. Wenn der Mieter von MFH1978 gerade rausfährt, muss der Nachbar damit leben, dass er nicht sofort reinfahren kann. Das liegt in der Natur der Sache. Ich halte es nur für unzulässig, den Mitgebrauch durch das Abstellen von irgendetwas auf einer erkennbar als Zugangsweg ausgelegten Fläche einzuschränken.


    Ich möchte bezweifeln, dass die Unterscheidungen der StVO auf privatrechtliche Nutzungsansprüche anwendbar sind. Außerdem habe ich die starke Vermutung, dass hier im Sinn der StVO durchaus geparkt wurde.
     
  18. #17 MFH1978, 08.05.2016
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    Was an sich nicht wirklich schlimm ist.
    Das könnte mich ja nicht daran hindern jeden 2 ten Pflasterstein zu entfernen und auf den insgesamt 25 Metern 3 Toranlagen einzubauen die er dann alle nacheinander öffnen und schließen müsste um rein und raus zu kommen.

    Viel schlimmer für Ihn wäre das damit die Wertigkeit seines Hauses um mindestens 50% sinkt....
    Wenn nicht sogar noch mehr...

    Für mich wäre es ja nur eine Kapitale verschiebung.

    Spätestens wenn das Objekt verkauft wird kommt mein Einsatz mindestens in doppelter Form Retour.

    Desweiteren hat auch er eine seiner Wohnungen vermietet.
    Ob seine Mieter die Situation dann so super finden ...... sei mal dahin gestellt.

    Es gibt meiner Meinung nach 3 Möglichkeiten:

    1. Sich der eingenen Situation bewusst zu werden, die eigenen Belange mal um 70% runter zu schrauben und friedlich miteinander leben

    2. Es wird teuer für Ihn, dann hat er aber einen eigenen Weg, den er lebenslänglich nutzen kann wie er Lust und Laune hat, ich hätte summe X , ebenfalls einen Eigenen Weg ( Neu angelegt ) und meine Rendite würde sich extrem verbessern.

    3. Ich bin Summe x ärmer, habe den Weg zu 100 % und muss nun die Zeit für mich laufen lassen, bis sein Objekt mal verkauft wird.

    Meiner Meinung nach kann ich bei keiner der 3 Varianten verlieren.

    Bevorzugen würde ich Variante 1 , da es ja möglich sein muss mit etwas gegenseitiger Rücksicht miteinander zu leben.

    Das hat ja bislang 40 Jahre funktioniert, allerdings in der Form , das alle immer das gemacht haben was der Nachbar gesagt hat......
     
  19. Pharao

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    Hi,

    soll es hier jetzt darum gehen, wie du den Streit eskalieren lässt oder wie man das Problem evtl. friedlich lösen könnte :? Ich mein, mit "was hindert mich daran ..." ist jetzt nicht umbedingt ein Ansatz für "ich will eigentlich keinen Streit haben"! Zumal ich auch ganz stark bezweifele, das wenn hier ein Wegerecht ausgesprochen wird, das du hier 3 sinnlos Toranlagen betreiben darfst, die alleine den Zweck dienen deinen Nachbarn zu ärgern.

    Mal unabhängig ob dem so wäre, davon kannst du dir auch nix kaufen und evtl. sieht dein Nachbar das auch ganz anders.

    Hier geht es m.E. nicht darum, das jemand seine Belange runterschrauben muss, sondern welche Rechte hier wer hat oder ob man es schafft, (ggf. unabhängig von der Rechtslage) gemeinsam friedlich nebeneinander zu leben?

    Wäre sicherlich eine Lösung für dich mit der du gut leben könntest, aber ob dein Nachbar da mitmacht? Ich mein, wenn man sich evtl. nicht über den Preis einig wird oder das dein Nachbar grundsätzlich kein Interesse an einen Ankauf hat, dann ist dieser schöne Lösungsansatz auch ganz schnell für die Tonne.

    Und bis dahin kann ggf. noch viel Zeit ins Land gehen oder muss er dringend jetzt verkaufen? Ansonsten wäre hier grundsätzlich mal die Überlegung, ob du das Grundstück nicht kaufen magst, denn wer weis wer dein neuer Nachbar wird?


     
  20. #19 MFH1978, 08.05.2016
    MFH1978

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    An sich sehr nett von dir geschrieben....
    Es geht hier darum das der Knabe mir meine gut zahlenden Mieter vergrault und dazu noch meine Nerven drangsaliert.
    Und ganz einfach... Da habe ich keinen Bock drauf.

    Wer mich fair behandelt, der wird das auch von mir fair behandelt.

    Wer mich ärgert muss mit der passenden Gegenreaktion rechnen.

    Ist halt ein Rentner mit viel Zeit, der sich in alles und nichts einmischt und der Meinung ist das er das Sagen über alles hat.

    Und manchen Menschen muss man auch mal den "Kopf waschen"

    Bislang habe ich mich dazu noch nicht geäussert und werde morgen vorerst ein Beratungsgespräch mit meinem RA vereinbaren.

    Stunde Rechtsberatung = 80,00 Euro

    Bevor ich dem netten Nachbarn noch was sage, das für mich nach hinten losgeht.
     
  21. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    aber deswegen ist m.E. trotzdem noch offen, welche genauen Rechte du oder dein Nachbar an diesem Weg habt bzw. was man rechtlich fordern kann/darf und was nicht. Das Vorhaben mit dem Rechtsanwalt finde ich deswegen auch nicht schlecht, damit DU deine Rechte auch weist und dementsprechend dann ggf. auch auf deinen Nachbarn reagieren kannst. Ich mein, wenn du was von deinem Nachbar nicht fordern kannst, wirst du eine ganz andere Taktik versuchen müssen um das Problem zu lösen, als wenn die Rechtslage ziemlich eindeutig ist. Das du keinen großen Bock auf stress, ärger, Gericht, etc. hast ..... - ich mein, wer hat das schon :?

    Bei einem streitsüchtigen Nachbarn ist es aber gelegentlich geschickter nicht auf jede noch so kleine Reaktion gleich mit einer Gegenreaktion zu reagieren. Klar das du dir nicht alles gefallen lassen musst, aber gerade bei einem streitsüchtigen Nachbarn sollte man sich das ein oder andere schon vorab gut überlegen.

    Die einfachste Lösung für euer Wegeproblem wäre m.E., das ihr beide euch gemeinsam zusammen setzt und nett & freundlich das Problem aus der Welt schafft, ganz unabhängig wie die Rechtslage dazu ist. Ich mein, das mit der Kreide finde ich persönlich genauso lächerlich wie mit dem kurzen Parken zum aus- oder einladen. Aber ok, dein Nachbar hat damit anscheinend ein Problem und die Frage wäre hier doch jetzt, wie kann man sich mit diesem Nachbar einigen, wo beide Parteien mit leben können.


     
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