Mehrfamilien Haus mit Erdwärmepumpe - Heizkostenabrechnung

Diskutiere Mehrfamilien Haus mit Erdwärmepumpe - Heizkostenabrechnung im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusammen, ich hatte versucht über die Suchfunktion einen passenden Beitrag zu finden, jedoch habe ich nichts passendes gefunden. Aus...

  1. #1 Karloff, 23.09.2018
    Karloff

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    Hallo zusammen,


    ich hatte versucht über die Suchfunktion einen passenden Beitrag zu finden, jedoch habe ich nichts passendes gefunden. Aus diesem Grund habe ich die folgende Frage:


    Zunächst die aktuelle Situation:

    -Mehrfamilienhaus - 9 WE
    -KfW 55 Haus
    -Heizung – Erdwärme
    -Fußbodenheizung
    -Warmwasseraufbereitung über dezentrale Warmwasserspeicher
    -Solaranlage - 7 kwp
    -Wärmemengenzähler


    Jetzt zu meiner Frage:

    Mir wurde angeraten, dass ich die Solar Energie in die Heizungsanlage packe und die Wärme an die Mieter weiterverkaufe. Das sehe ich aber als kritisch an, da ich ja hierfür eine Rechnung benötigen würde. Laut Energieberater aber wohl Praxis – „das macht man heute so“.

    Wie sind hier eure Erfahrungswerte?

    Besten Dank für euren Input.
     
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  3. Andres

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    Die Photovoltaik soll also die Umwälzpumpe der Erdwärme mit Betriebsstrom versorgen? Wozu soll das gut sein? Die Verbrauchscharakteristik der Heizung dürfte kaum Ähnlichkeit mit der PV haben. Oder ist hier noch ein Batteriespeicher im Spiel?


    Wie soll man denn seiner Meinung nach abrechnen? Welcher Leistungspreis ist seiner Meinung nach anzusetzen? Unterschreibt er dir eine Haftungserklärung für den Fall, dass seine Auffassung doch nicht zutreffend ist?

    Nach meinem Wissensstand ist PV im Mietshaus nur sauber abrechenbar, wenn man voll einspeist. Das vielleicht mit Ausnahme von Konstukten wie der Verpachtung der PV an einen Dritten (z.B. juristische Person, die man dafür extra schafft), der dann als Versorger auftritt, also ungefähr so, wie wenn Nachbarn gemeinsam ein Blockheizkraftwerk betreiben. Für ein paar Panels auf dem Dach ist das aber m.E. ein völlig überzogener Aufwand.
     
  4. #3 Karloff, 23.09.2018
    Karloff

    Karloff Neuer Benutzer

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    Das Stimmt. Ein Speicher ist nicht vorhanden. Aktuell werden knapp 6% der produzierten PV Energie in den allgemeinen Strom des Hauses gespeist und verbraucht. Das macht 20% der benötigten gesamten Energie aus. Der Rest muss zugekauft werden. Die Anlage läuft seit Mai.

    Aussage war hier man soll paar Cent günstiger sein als der im Ort ansässige Wärmelieferant. Aber wie gesagt, hier fehlt mir dann ja die Abrechnung.

    Ich hätte die Anlage auch größer planen können, jedoch ist das Thema noch sehr neu für mich. Gibt es da Richtwerte, ab welcher Größe sich der Aufwand lohnt?
    Wenn also meine Frau mir die Wärme verkaufen würde, dann würde das grundsätzlich gehen?
     
  5. Andres

    Andres
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    Das ist ja letztendlich auch ein Geschenk an die Mieter oder veruchst du, das irgendwie abzurechnen? Natürlich ist es technisch und vor allem ökologisch sinnvoll, die elektrische Energie lokal zu verbrauchen. Sinnvoll abrechenbar ist es aber m.W. nicht.


    Äh, welcher Wärmelieferant? Fernwärme? Wäre eine völlig andere Baustelle. Der größte Teil des Leistungspreises bei Fernwärme ist für die Infrastruktur kalkuliert. Bei lokaler Versorgung fällt das weg, also müsste der Preis viel niedriger sein. Und ansonsten stellt sich wieder die Frage, wie man das rechnen soll.

    Ich würde mir das von dem Energieberater wirklich mal ganz konkret und ohne warme Worte schwarz auf weiß vorrechnen lassen. Mir kommt das alles ziemlich wirr vor.


    Keine Ahnung. Bei einem BHKW mit ein paar zig kW ist der Verwaltungsaufwand jedenfalls noch wirtschaftlich ein erheblicher Störfaktor, also würde ich bei PV auf dem eigenen (auch großen) Dach daran keinen einzigen Gedanken verschwenden.


    Den Strom, nicht die Wärme! Und ich denke, dass das statt einer juristischen Person auch über den Ehepartner laufen kann. Der Haken ist, dass man hier neue Steuerpflichten schafft - der Dritte betreibt damit ein Gewerbe. Selbst wenn man das so hinbekommt, dass am Ende die Steuerlast unverändert bleibt, hat man den Aufwand damit, beginnend mit einem Besuch beim Steuerberater.

    Ganz ehrlich: Ich hätte darauf wirklich überhaupt keine Lust. Die vollständige Einspeisung eine viel zu einfache Alternative.
     
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