Mehrfamilienhaus geerbt - zu hohe Gewinne - wie krieg ich die runter ?

Dieses Thema im Forum "Mietvertrag über Gewerberäume" wurde erstellt von prinzregent, 25.10.2014.

  1. #1 prinzregent, 25.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 25.10.2014
    prinzregent

    prinzregent Erfahrener Benutzer

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    Ich habe ein halbes Haus geerbt. Vom Gewinn muss ich auf Grund einer alten notariellen Vereinbarung einen grossen Teil an einen mir sehr verhassten Menschen abgeben. Da is nix zu machen.

    Jetzt habe ich mir gedacht, den Gewinn zu druecken. Das Haus ist uralt, der Dachboden ist total orginal, die Elektrik ist uralt ... der Hausfluer hat nen langen Riss und die Holztreppe ist durchgetreten.

    Da will ich was tun. Den anderen beiden wirklich netten Mitbesitzer sind gegen eine Verbesserung des Hauses.

    Hat wer ne Idee was ich am besten machen kann, mit dem Ziel, wenig Gewinn zu machen ?

    Im Moment hab ich als eine Variante an einen Verkauf angedacht und warte noch auf eine Bewertung des Hauses. Eine Zwangsversteigerung wollte ich eigendlich nicht machen ...
     
  2. AdMan

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  3. #2 BHShuber, 25.10.2014
    BHShuber

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    Hallo,

    lies mal bitte hier, das sind wertvolle Informationen:

    NWB | News | WEG-Recht: Instandhaltungs- und Schadensersatzpflichten der Wohnungseigentümer (BGH)

    WEG: Instandhaltungspflichten der Eigentümer | anwaltssuche.de

    Gruß

    BHShuber
     
  4. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    Hallo BHShuber,

    Ob es sich hier tatsächlich um eine WEG handelt wäre noch zu prüfen.

    Es könnte sich auch um eine simple Erbengemeinschaft handeln ...

    VG Syker
     
  5. #4 Venceremos!, 25.10.2014
    Venceremos!

    Venceremos! Erfahrener Benutzer

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    Zunächst mal müsste man wissen, wie "Gewinn" in diesem Zusammenhang überhaupt definiert ist. Wie lautet die genaue Formulierug im Vertrag?
     
  6. #5 BHShuber, 25.10.2014
    BHShuber

    BHShuber Erfahrener Benutzer

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    Unerheblich soweit mir bekannt

    Hallo Syker,

    Eigentum verpflichtet auch in der Erbengemeinschaft als Immobilienbesitzer, als Miteigentümer müssen die Eigentümer auch grundsätzlich sämtliche Kosten und Lasten übernehmen, die mit der Immobilie verbunden sind, soweit nichts anderes vereinbart ist § 748 BGB.

    Die Tatsache, dass die Eigentümer nicht in dem Haus wohnen ist nicht entscheidend, ob Sie die Kosten tragen, da Sie auch Nutzen aus dem Haus ziehen durch die Vermietung.

    Jeder der Eigentümer hat aber die Möglichkeit, die Aufhebung der Gemeinschaft zu verlangen, also dass derjenige entweder ausbezahlt wird oder das Haus versteigert und der Erlös aufgeteilt wird § 749 BGB.

    Bei einem Verkauf würde der komplette Erlös auch zu gleichen Anteilen an Eigentümer gehen, auch wenn nur eine Partei die Instandhaltungsmaßnahmen gezahlt hat.

    Derjenige besitzt aber einen Ausgleichsanspruch gegenüber den Miteigentümern, den er aber extern nochmal geltend machen muss.

    Gruß

    BHShuber
     
  7. Syker

    Syker Erfahrener Benutzer

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    Hallo BHShuber,

    Das Eigentum verpflichtet ist schon richtig, nur die Vorgehensweise ist in einer WEG nunmal etwas anderes als bei einem EFH/MFH das einer Eigentümergemeinschaft gehört.

    VG Syker
     
  8. #7 Glaskügelchen, 25.10.2014
    Glaskügelchen

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    Dann wird mir so langsam klar, warum du den nichtzahlenden Mieter so unterstützt.
    Aber wenn es sich um dieselbe Immobilie handelt, wie in deinem anderen Thema, dann frag ich mich welchen Gewinn du minimieren willst, denn lt. deinem anderen Beitrag handelt es sich um ein Dreifamilienhaus in dem 2 Wohnungen leerstehen und der einzige Mieter keine Miete zahlt. Wo ist da der Gewinn? Da ist doch bereits ein Verlust.
    Selbst wenn der einzige Mieter seine Miete zahlen würde, wäre der Teil der Miete, über den du verfügen kannst, so gering, dass es sich fast nicht lohnt sich darüber auszuregen. Denn die Leerstandskosten trägt der Vermieter.
     
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