Mehrfamilienhaus oder einzelne Wohnungen?

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von emrahx99, 26.06.2008.

  1. #1 emrahx99, 26.06.2008
    emrahx99

    emrahx99 Benutzer

    Dabei seit:
    04.04.2008
    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    ich habe folgende Frage zur Kapitalanlage. Kann mir bitte jemand die Vor- und Nachteile zu einem Mehrfamilienhaus oder zu einzelnen Wohnungen (die in einer Umgebung gestreut sind) nennen?

    Es gibt in einer Region so gut wie keine vernünftigen Mehrfamilienhäuser. Die "guten" sind sozusagen vergriffen. Nun überlegt man sich anstatt ein Mehrfamilienhaus mehrere einzelne Wohnungen zu kaufen und zu vermieten.

    Bei einem Mehrfamilienhaus wäre der Vorteil, dass man die Kosten als Eigentümer überschaubar und "unter Kontrolle" hat. Bei einer Wohnung ist man an die Eigentümerversammlung oder an den Hausverwalter gebunden. Der Nachteil eines MFH wäre, dass wenn die Gegend an Atraktivität verliert, dass gesamte Haus darunter leidet. Bei gestreuten Wohnungen wäre das Problem nicht so schlimm...

    Was für Vor- und Nachteile gibt es noch? Falls jemand Eigentümer von einem MFH oder eine Wohnung ist zur Kapitalanlage ist, was ist am optimalsten?

    Über Antworten würde ich mich sehr freuen
    Gruß
    Holger Heidhof
     
  2. AdMan

    Schau mal hier in diesem Ratgeber. Dort findet man viele Antworten!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 lostcontrol, 26.06.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.625
    Zustimmungen:
    843
    also ich weiss nicht... sind die zeiten in denen immobiliien eine gute kapitalanlage waren nicht längst vorbei?
     
  4. #3 emrahx99, 26.06.2008
    emrahx99

    emrahx99 Benutzer

    Dabei seit:
    04.04.2008
    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    0
    Es gibt durchaus auch andere Renditestarke andere Anlagemöglichkeiten, aber in Immobilien zu investieren ist doch eines der sichersten, vorallem heutzutage, wo die Finanzmärkte empfindlich reagieren.

    Was passiert, wenn Preise weiter steigen und die Inflationsrate irgendwann bei 10% ankommt und viele Dinge abgewertet werden? Da kann man dann froh sein, dass man Immobilien oder andere Sachgüter hat, die sogut wie keinen Verlust haben und überschaubare und planbare Renditen erzielen.
    Gut, 10% ist vielleicht übertrieben... Wir pendeln bei 3%, aber Banken befürchten bereits schon 4% Inflation...
     
  5. #4 Prüfer, 26.06.2008
    Prüfer

    Prüfer Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    25.11.2007
    Beiträge:
    352
    Zustimmungen:
    0
    Ein einzelnes Mehrfamilienhaus wäre sicher das besste, wenn bei dir in der Gegend alle vergriffen sind warum nicht einfach in einer anderen Stadt?

    Habe mich vor einigen Wochen mit einem Herrn(er hat 35 einzel Wohnungen in versch. Häusern) unterhalten, dieser schwört nur auf 1 und 2 Zimmer Wohnungen in der Innenstadt(Köln).

    Gibt zwar viele Mieterwechsel aber auch sehr viele Interessenten für relativ hohe Mieten.

    Bei meiner bald 10 Jahre alten 3 Zimmer Wohnung am Stadtrand habe ich dieses Jahr das erste mal eine Flaute bemerkt, 3 Zimmer Wohnungen über dem Harz IV Satz sind fast nicht gefragt.
     
  6. #5 lostcontrol, 26.06.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.625
    Zustimmungen:
    843
    wenn's die entsprechende immobilie ist vielleicht.
    aber in die meisten muss man ja auch laufend geld reinstecken (was übrigens auch nerven kostet, nicht nur geld).
    und jetzt mit energiepass, wärmeschutzgesetz (seit 06.06.2008 für ganz deutschland beschlossen, nicht mehr nur für bawü) - da stehen bei fast allen häusern mächtige investitionen an, also ich würde mich HÜTEN ausgerechnet jetzt etwas zu kaufen.
    wenn dann selbst bauen - streng nach aktueller vorschrift.
     
  7. #6 emrahx99, 26.06.2008
    emrahx99

    emrahx99 Benutzer

    Dabei seit:
    04.04.2008
    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    0
    Ja, das mit dem Energiepass ist wirklich ein Argument...

    Ist selbst bauen nicht immer so eine Sache? Was wäre da der Vorteil?

    Lohnt sich heutzutage noch etwas zu bauen und dann zu vermieten? Oder eher bauen und die Wohnungen einzelnd zu verkaufen? Bei Bauunternehmen denke ich immer daran, dass am Ende die Kosten nicht reichen und weiter hoch gehen oder irgendwelcher Pfusch gemacht wird... Vielleicht zuviel im TV gesehen
     
  8. #7 lostcontrol, 26.06.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.625
    Zustimmungen:
    843
    der energiepass ist eigentlich nicht das problem. ok, der kostet alle 10 jahre (?) einmal geld, aber der zwingt einen ja zu nichts.
    wenn der energiepass eine schlechte energiebilanz des hauses bzw. der wohnung ausweist, dann muss man deswegen noch lange nichts investieren - allerdings kann man davon ausgehen dass die mieter entsprechend nicht bereit sind hohe mieten zu bezahlen.

    das problem sind eher sachen wie das wärmeschutzgesetz, die einen ZWINGEN zu investieren.

    pfusch am bau gibt's überall und hat's auch überall schon immer gegeben.
    d.h.: wenn du dir ein mehrfamilienhaus oder auch nur 'ne wohnung kaufst, ist es gut möglich dass du den pfusch mitkaufst...
     
  9. #8 Prüfer, 26.06.2008
    Prüfer

    Prüfer Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    25.11.2007
    Beiträge:
    352
    Zustimmungen:
    0
    Selbstbauen
    + alles ist neu mit Garantie
    + neuster Standart
    - teuer als Altbau kaufen

    Ob es sich lohnt ETW zu bauen und zu verkaufen? Dazu gehören viele Faktoren. Grundstückspreis, Bauvorhaben, Lage...

    Einfach mal ausprobieren, ansonsten vermieten :lol ;)

    Denke es gibt auch Baufirmane die nach Festpreis bauen, der TÜV hat Sachverständiger die die Häuser abnehmen bzw. Begutachten.

    Wird vermutlich ein Full-Time-Job für dich werden ;)

    Wenn ich ein paar Mio.€ auf dem Sparbuch hätte eine recht Interessante Sache, wie gesagt die Objekte müssen ja nicht in deiner Stadt sein, Berlin, München, Köln :lol;)
     
  10. #9 lostcontrol, 26.06.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.625
    Zustimmungen:
    843
    emrahx99 - vielleicht schaust du dich erstmal hier im forum um, was man sich so alles an ärger und problemen mit mietern und mit immobilien einfangen kann?
    dann kannste dir immernoch überlegen wie gut deine nerven sind und schaust dich vielleicht dann doch lieber nach anderen kapitalanlagen um...

    ich würde mich an deiner stelle mal mit verschiedenen anlageberatern zusammensetzen und mir diverse vorschläge machen lassen.

    ICH persönlich würde mir jedenfalls niemals freiwillig ein mietshaus zulegen und schon garnicht einzelne wohnungen in verschiedenen häusern (das ist ja noch mehr stress mit den ganzen mit-eigentümern).
     
  11. #10 pragmatiker, 26.06.2008
    pragmatiker

    pragmatiker Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    10.07.2007
    Beiträge:
    1.273
    Zustimmungen:
    0
    ein ganzes haus ist besser, man spart sich ärger mit anderen eigentümern in den versammlungen und kann selbst entscheiden über modernisierungen und wen man mit welchen reparaturen beauftragt. lässt sich auch besser wieder verkaufen.

    haben sie mal an gewerbeimmobilien gedacht, also kein wohnraummietrecht (= der abwürger jedes ökonomisch denkenden menschen).

    denkmalgeschützte häuser können interessant sein, weil man alles in 10 jahren abschreiben kann. werden aber meist höhere kosten beim sanieren verursachen.
     
  12. #11 emrahx99, 26.06.2008
    emrahx99

    emrahx99 Benutzer

    Dabei seit:
    04.04.2008
    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    0
    Gewerbeimmobilien eher nicht. Das ist wieder eine Sache für sich.

    Lieber Wohnraumimmobilien, da ist die Nachfrage größer.

    Gibt es hier welche mit einem Mehrfamilienhaus? Wenn ja, was würdet ihr anders machen, wenn ihr die Möglichkeit hättet? Lohnt sich die Sache vom Ertrag und persönlichen Aufwand?
     
  13. #12 lostcontrol, 26.06.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.625
    Zustimmungen:
    843
    also ich betreu mehrere mehrfamilienhäuser für meine familie. alles altbau. und entsprechend ist man quasi permanent damit beschäftigt irgendwo was zu sanieren, zu modernisieren oder auch nur zu renovieren. da kommt nicht viel bei rüber finanziell, weil ein grossteil sofort wieder reinfliesst.
    würde man das mit dem persönlichen stress aufwiegen wollen - weia, darüber mag ich garnicht nachdenken.
    meine mutter sagt dazu nur: "wenn du das nicht machen würdest mit der hausverwaltung, ich hätte längst verkauft...." (ich bezweifle aber sehr dass sie als schwäbin das ernst meint).
     
  14. #13 emrahx99, 26.06.2008
    emrahx99

    emrahx99 Benutzer

    Dabei seit:
    04.04.2008
    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    0
    @lostcontrol, na das hört sich ja nicht gerade toll an. Wie wäre es, wenn es MFH wären, die maximal 15 Jahre alt wären? Das heisst ja dann im Umkehrschluss, dass es weniger Arbeit wäre und sich die Sache eher lohnen würde, stimmts?
     
  15. #14 lostcontrol, 26.06.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.625
    Zustimmungen:
    843
    keine ahnung - kommt auf die häuser an.
    wenn da energetisch schon alles perfekt ist (energiepass / wärmeschutzgesetz) dann ist das schon mal ein vorteil. 15 jahre = fassade is vermutlich fällig. bei kunststofffenstern können die fenster fällig sein.

    der stress ist (zumindest für mich) weniger das sanieren / modernisieren / renovieren - das mach ich zugegebenermassen sogar sehr gerne.
    den stress hab ich eher mit den mietern (kleine wohnungen = hohe fluktuation).
     
  16. #15 pragmatiker, 26.06.2008
    pragmatiker

    pragmatiker Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    10.07.2007
    Beiträge:
    1.273
    Zustimmungen:
    0
    was heisst den für dich lohnen ? wieviel rendite willst du denn erwirtschaften. mal angenommen du hast nicht unbegrenzte mittel zum einsetzen, dann weisst du ja, wieviel euronen du einsetzen willst.

    rechne dir das doch aus: hauskosten (kaufpreis) + evt. maklerkosten (bis zu 7% vom kaufpreis) + notar-und grunderwerbssteuer (ca. 5% vom kaufpreis).

    dann setzt du dem die miete entgegen und kannst ausrechnen, wieviel % dir dein geld bringt. die immobilie hat einen wertverlust, den du abschreiben kannst von der steuer. aber sie kostet auch was. wieviel hängt davon ab, was gemacht werden muss und ob du günstige handwerker/material an der hand hast. hiernicht abwägbar.

    so, dann rechnest du zu den laufenden kosten noch mietausfall (wegen leerstand oder schlechter zahlungsmoral) hinzu, verwaltungsaufwand (entweder deine zeit oder ein dritter, welcher geld dafür bekommt)

    glaub mir, wenn du nicht viel glück hast mit ner günstigen immoblilie und ahnung von der materie würde ich mein geld lieber in tageszinsen anlegen (6% durchaus drin), völlig stressfrei, kapital bleibt erhalten und lecker heia machen...
     
  17. #16 lostcontrol, 26.06.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.625
    Zustimmungen:
    843
    wir kalkulieren mittlerweile mietausfall wg. schlechter zahlungsmoral in die kaltmiete mit rein. mag hart klingen, aber da gehört's doch irgendwie auch hin, oder nicht?
    leerstand haben wir selten - eigentlich nur wenn wir das wg. sanierung / modernisierung / renovierung selbst so wollen (das dürfte andernorts aber anders aussehen - im grossraum stuttgart ist das verhältnis wohnungssuchende zu wohnungen recht ausgewogen).

    dem kann ich mich nur anschliessen.
    "wohnungen vermieten" hört sich einfach an, ist es aber nicht. ich glaube nicht dass es hier unter den eigentümern/vermietern auch nur einen einzigen gibt, der nicht reichlich lehrgeld hat bezahlen müssen und eigentlich täglich dazu lernt (zumal sich das mietrecht ja auch vergleichsweise häufig ändert und von daher kaum ein mietvertrag bestand hat).

    aber wenn du schon unbedingt in immos investieren willst, tu dir einen gefallen und sieh zu dass du nicht nur kleine wohnungen hast.
    meine erfahrung (wie gesagt, grossraum stuttgart) ist die, dass man bei kleinen wohnungen eine sehr hohe fluktuation hat, und wenn man noch nicht allzu viel erfahrung mit dem vermieten hat bedeutet jeder mieterwechsel, jeder neue mietvertrag ein neues risiko.
     
  18. #17 emrahx99, 26.06.2008
    emrahx99

    emrahx99 Benutzer

    Dabei seit:
    04.04.2008
    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    0
    Ich würde ab 4-5% (je nach Objekt) mich zufrieden geben. Dann mit einem Objekt, dass max. 10 Jahre alt ist, schön zentral liegt und 3Zim. Wohnungen mit mind. 60m² hat.


    6% ist derzeit mit Tages- od. Festgeld noch nicht ganz möglich, aber bestimmt in einem halben Jahr. Die Zinsen sind für mich auch uninteressant. Hohe Zinsen im Markt deuten auch auf eine hohe Inflation. Was bringen mir 6% Zinsen, wenn die Inflation (Die wirtschaftlich "schön" gerechnete Inflation. Die tatsächliche Inflation ist höher...) bei 4% liegt. Da kann das Geld schneller abgewertet werden als mansch einer denkt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man besser schläft wenn alles bei einer Bank verzinst wird...

    Die Zinsen und Inflation wird meiner Meinung nach weiter steigen. Ich bin privat im Kapitalmarkt schon etwas aktiv und nach einer Zeit merkt man wie empfindlich das System ist.

    Mit Immobilien beschäftige ich mich schon länger, aber hier in Kiel findet man derzeit nur schrott! Letztens bekam ich eine Postwurfsendung wie alle Nachbarn von einer Bank. Da stand drinnen, dass sie unbedingt Immobilien suchen und sogar mind. 500 EUR Bar-Prämie für denjenigen zahlen, der etwas interessantes vermittelt.

    Einige Wohnungen gibt es hier als Anlagemöglichkeit, aber auch alte. Die nächste Stadt wäre für mich Hamburg. Jetzt werde ich mich dort etwas umorientieren müssen.

    Wichtig ist immer zu streuen. Eine gute Kombination aus Tagesgeldern und Immobilien....

    @lostcontrol: Machst Du die Verwaltung Vollzeit? Muss doch viel Zeit in Anspruch nehmen.
     
  19. #18 lostcontrol, 26.06.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.625
    Zustimmungen:
    843
    blöd nur dass das genau die objekte sind, die am begehrtesten und somit am teuersten sind...

    komisch - mein cousin in kiel versucht schon längere zeit sein haus zu verkaufen und kriegt einfach keinen auch nur halbwegs anständigen preis dafür geboten...

    machst du witze? ich muss doch auch von irgendwas leben!
    für die verwaltung kassiere ich von meiner familie natürlich KEIN geld (es sei denn man will ab und an essen bei muttern und tiefgefrorene selbstgemachte maultaschen und ähnliches als "geldwerte vorteile" sehen).
    wenn ich mich bezahlen wollte wüsste ich jetzt auch nicht so recht wo ich das abknapsen sollte - zumal man ja die verwaltungskosten nicht auf die mieter umlegen darf...

    sooooooooooooo viel stress ist es dann auch wieder nicht - jedenfalls für mich nicht. so viele wohnungen sind's ja dann auch nicht, das sind ja keine 40-parteien-häuser (du erinnerst dich: altbau, kleinstadt). und du darfst nicht vergessen dass ich mich ja nicht mit eigentümergemeinschaften oder ähnlichem rumschlagen muss (ich kann mir vorstellen dass DAS enorm viel zeit schlucken kann). ich muss keine langwierigen diskussionen ausfechten, ich hab sämtliche nötigen vollmachten und kann eigentlich alles alleine entscheiden. (im allgemeinen leg ich aber meiner mutter bei grösseren sachen die wichtigsten infos vor - recherchieren und rechnen muss ich natürlich schon - damit sie weiss warum ich so oder so entschieden habe bzw. entscheide. das müsste ich nicht, aber das ist mir selbst ein anliegen, immerhin geht's da ja doch um einiges an werten und ich möchte mir nicht irgendwann vorwerfen lassen müssen, ich hätte irgendwas verschleiert oder verheimlicht.)

    mein einziges problem sind immer besichtigungstermine, wohnungsübergaben und ähnliches, die nach möglichkeit ja tagsüber (bei tageslicht) stattfinden sollten, aber bisher hab ich das eigentlich immer irgendwie hingekriegt, notfalls muss halt das wochenende herhalten.

    aber ich nehme doch stark an du würdest ohnehin eine hausverwaltung beauftragen, oder nicht?
     
  20. #19 emrahx99, 26.06.2008
    emrahx99

    emrahx99 Benutzer

    Dabei seit:
    04.04.2008
    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    0
    Ich würde schon gerne ohne Hausverwaltung und es selber machen.

    Mit Kiel ist das so ne Sache. Hier gibt es Stadtteile, die laufen oder laufen nicht. So ein Mitteldings gibt es hier nicht. Einfamilienhäuser gehen eigentlich schnell hier weg, wenn der Stadtteil in Ordnung ist. Westufer ist eigentlich ok hier. Der östliche
    schon schwieriger.

    MFH gibt es auch genügend, aber eben keine "guten". Ich denke, dass ist aber in jeder Stadt so.

    Wie bist Du in die Sache reingekommen mit der ganzen Verwaltung? Das Theoretische habe ich mir so einigermaßen selbst angeeignet. Anfangen will ich ja nicht groß, sondern am liebsten mit einem MFH mit 6 - 8 Parteien.
     
  21. #20 lostcontrol, 27.06.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2006
    Beiträge:
    16.625
    Zustimmungen:
    843
    hast du mal hier im forum ein bisserl rumgelesen, mit was du dich da alles auseinandersetzen musst? es geht ja nicht nur um die jährliche abrechnung (wobei die natürlich die meisten streitigkeiten hervorruft) sondern auch um jede menge kleinkram...

    ich fürchte das ist überall so...

    meine mutter hat mir die verwaltung schon übertragen kaum dass ich alt genug für die nötigen vollmachten war (also 18). allerdings habe ich damals natürlich noch sehr viel mehr rücksprache gehalten und hatte es natürlich auch deutlich schwerer mich bei den mietern durchzusetzen. ich bin dann mit der zeit immer mehr reingekommen. jetzt mach ich das über 20 jahre und hatte natürlich genug zeit und genug mieterwechsel um sämtliche mietverträge, umlagen usw. auf einen einigermassen aktuellen stand zu bringen (wie gesagt: das mietrecht ändert sich ja immer mal wieder, insofern gibt's eigentlich keinen echten "aktuellen stand" bei langfristigen verträgen).
    was ich allerdings immernoch nicht alleine mache sind die gewerblichen verträge. da ziehe ich sicherheitshalber einen anwalt hinzu.

    ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, dass es viel hilft, sich "das theoretische so einigermaßen selbst anzueignen" - theorie ist gut und schön, aber letztendlich ist es ja die praxis die ganz anders aussieht, und so lange du nicht weisst, was für ein haus du betreust, kennst du ja die sonderfälle nicht (und die gibt es bei jedem haus).
    du müsstest ja dann auch noch die alten mietverträge übernehmen samt verteiler usw. - das ist meist alles nicht auf dem neuesten stand und evtl. gefällt dir der verteiler auch nicht sonderlich, aber du kannst ihn nicht ändern.
    "schlimmstes" beispiel: in den mietverträgen werden nur heiz- und wasserkosten umgelegt. du willst jetzt (verständlicherweise) auch die grundsteuer und versicherung umlegen. kannst du aber nicht so einfach, wenn anderes vereinbart wurde.

    ich denke jeder hier wird dir bestätigen dass es ohne lehrgeld nicht geht, dass man aber mit der zeit da durchaus reinkommt. ärger wird dir aber nie erspart bleiben.
    wenn du also keine guten nerven hast und den satz "das schreiben wir ab unter 'dumm gelaufen'" nicht in dein vokabularium aufnehmen möchtest bzw. der typ bist, der sich über "ungerechtigkeiten" und "schlechte zahlungsmoral" fürchterlich ärgert, dann solltest du lieber die finger von immos lassen.
    mit das wichtigste was man dabei lernt ist zum einen geduld und zum anderen dass es pure energieverschwendung ist, sich sinnlos über ungerechtigkeit zu ärgern.
    ich gebe gerne zu dass mir das auch noch nicht so 100% gelungen ist, aber ich hab mich da schon schwer verbessert und arbeite weiter dran.

    "zurücklehnen und zugucken wie das geld aufs konto rollt" funktioniert bei immos definitiv nicht. da bist du mit einer anderen kapitalanlage deutlich besser dran, auch wenn die rendite in zahlen vielleicht erstmal minimal schlechter aussieht.
    mal ganz abgesehen davon, dass z.b. beim festgeld keine keller überraschend vollaufen oder nach einem sturm das dach neu eingedeckt werden muss (womöglich sogar ohne geld von der versicherung, weil du nicht nachweisen kannst, dass du das dach regelmässig vom fachmann hast inspizieren lassen). dem festgeld werden auch nicht mal eben fenster eingeworfen (zahlt die "normale" versicherung nicht, und eine entsprechende versicherung kostet halt plötzlich mal eben deutlich mehr als das, was du in deiner wirtschaftlichkeitsberechnung stehen hast).
    bei immos ist die rendite ruckzuck im wahrsten sinne des wortes "verhagelt" weil du in deiner wirtschaftlichkeitsberechnung vieles nicht vorhersehen kannst.

    ich bin schwäbin, drum sag ich jetzt nicht "ich würde sofort verkaufen und das geld anders investieren" - aber ich kann jeden verstehen der das so macht.
     
Thema: Mehrfamilienhaus oder einzelne Wohnungen?
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. mehrfamilienhaus vorteile nachteile

    ,
  2. vor und nachteile mehrfamilienhaus

    ,
  3. mehrfamilienhaus vorteile

    ,
  4. nachteile mehrfamilienhaus,
  5. mehrfamilienhaus selber bauen ,
  6. mehrfamilienhaus Nachteile,
  7. was bedeutet mehrfamilienhaus,
  8. mehrfamilienhaus vor und nachteile,
  9. was kostet ein mehrfamilienhaus zu bauen,
  10. grundsteuer mehrfamilienhaus,
  11. holger heidhof,
  12. vorteil mehrfamilienhaus,
  13. was kostet ein 6 familienhaus bauen,
  14. nachteil mehrfamilienhaus,
  15. mehrfamilienhaus oder einzelne wohnungen,
  16. mehrfamilienhaus kapitalanlage nachteile,
  17. vor und nachteile des mehrfamilienhauses,
  18. vorteile nachteile eigentumswohnungen mehrfamilienhaus,
  19. mehrfamilienhäuser vorteile,
  20. vorteile mehrfamilienhaus,
  21. kapitalanlage mehrfamilienhaus forum,
  22. was heißt mehrfamilienhaus,
  23. mehrfamilienhaus selbst bauen,
  24. mehrfamilienhaus vorteil nachteil,
  25. Vorteil Nachteil Mehrfamilienhaus
Die Seite wird geladen...

Mehrfamilienhaus oder einzelne Wohnungen? - Ähnliche Themen

  1. Licht in der Wohnung - Mieter vor Ende der K-Frist ausgezogen

    Licht in der Wohnung - Mieter vor Ende der K-Frist ausgezogen: Guten Abend in die Runde, mich beschäftigt folgende Frage: Wer muß für die Beleuchtungsmöglichkeit sorgen wenn der Mieter vor Vertragsende...
  2. Unterliegende Wohnung durch Wasser beschädigt

    Unterliegende Wohnung durch Wasser beschädigt: Ich habe meine Mietwohnung an Dritten für einen Monat überlassen (1.11-1.12). Als ich zurückgekommen war, habe ich diesen Brief gefunden: picload...
  3. normale Wohngeräusche - Angebliche Lärmbelästigung von unserer Wohnung

    normale Wohngeräusche - Angebliche Lärmbelästigung von unserer Wohnung: Hallo, ich hätte gern mal gerne Eure Meinung zu folgendem Sachverhalt gehört: Mein Lebensgefährte und ich wohnen seit 1999 in der Dachwohnung...
  4. Wohnung in einem Fertighaus kaufen oder lieber nicht?

    Wohnung in einem Fertighaus kaufen oder lieber nicht?: Hallo zusammen, ich bin ein stiller Mitleser in diesem Forum. Ihr habt mir schon bei der ersten Wohnung geholfen und deshalb wollte ich wieder...
  5. Kontrolle des Heizverhaltens im Mehrfamilienhaus

    Kontrolle des Heizverhaltens im Mehrfamilienhaus: Hallo Forum, ich kann anhand der Stromzähler (Nachtspeicheröfen) sehen, dass 2 Mietparteien offensichtlich nicht heizen. Wie muss ich vorgehen,...