Miete von Wasserzählern: Kalkulation der Montage

Diskutiere Miete von Wasserzählern: Kalkulation der Montage im Kantine Forum im Bereich Off-Topic; Die Miete für Wasserzähler setzt sich doch aus dem Preis der Geräte und den Montagekosten sowie einem Gewinn zusammen, richtig? Wie hoch ist...

  1. susi

    susi Erfahrener Benutzer

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    Die Miete für Wasserzähler setzt sich doch aus dem Preis der Geräte und den Montagekosten sowie einem Gewinn zusammen, richtig?

    Wie hoch ist normalerweise der Anteil der Montagekosten? Ich komme bei Montagekosten / Mietdauer / Anzahl der Zähler auf ca. 1 Euro pro Zähler im Monat, ist das ungefähr normal?
     
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  3. #2 BHShuber, 12.10.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    in diesem Fall lasse man sich von der Montagefirma ein detailliertes Angebot erstellen aus dem hervorgeht, wie hoch die Montagekosten der einzelnen Zähler ist und vergleiche es mit Gegenangeboten.

    Was ist heute schon normal?

    Gruß
    BHShuber
     
  4. #3 Fremdling, 12.10.2016
    Fremdling

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    Bin neugierig geworden, wo möchtest Du das verwenden?
     
  5. sara

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    was für einen Gewinn?
     
  6. susi

    susi Erfahrener Benutzer

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    Also gut, mehr Details: ein neuer Dienstleister soll Wasserzähler inkl. Montage vermieten. Die Montage sollte vom Installateur der Vermieterin durchgeführt werden. Der Dienstleister stimmte zu. Nun liegt die Montagerechnung vor und der Dienstleister will sie nur anteilig übernehmen da er sie für unwirtschaftlich hält. Die Vermieterin hat ihn mehrfach gebeten die (Mehr-)Kosten auf die Gerätemiete umzulegen und, wenn nötig, die Mietkosten anzupassen.

    Daher die Frage ob 1 Euro pro Zähler im Monat für die Montage wirklich zu hoch ist.

    Mit Gewinn meine ich die Kosten und Rendite des Dienstleisters für die Vermietung.
     
  7. #6 anitari, 12.10.2016
    anitari

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    Und warum hat der Vermieter nicht den Dienstleister die Monatge machen lassen?

    Dann wäre das in die Gerätemiete einkalkuliert worden und könnte komplett auf die Mieter umgelegt werden.

    So sind die Montagekosten nicht umlegbar.
     
  8. Duncan

    Duncan
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    naja, firmenintern oder mit vertraglich gedungenen Einbauern werden andere Konditionen bestehen als sie der örtliche Handwerksbetrieb für Kleinkunden aufruft. Daher kann sich schon eine gewisse Differenz ergeben.

    Mal andersrum gerechnet: Eichfrist 5 bzw. 6 Jahre also 60 bzw. 72 Monate. nach deiner Rechnung also so ~60-72€ pro Einbau/Montage. Ob der örtliche Betrieb damit hinkommt hängt sehr von der Einbausituation ab.

    Dann noch der Hinweis von anitari - wenn ich es schon so schön in einer Rechnung bekomme, die ich komplett umlegen kann ist doch super. Da wird doch nicht mehr dran gerührt. Du verbrennst gerade mit deiner Rechnerei und Recherche die Zeit und das Geld das du zu sparen glaubtest. Und die Arbeit fängt mit jedem Eichtausch wieder an, würde sich sonst der Dienstleister drum kümmern, übrigens sind auch defekte Zähler unter der Eichfrist nun dein Ding, wäre sonst auch ein Fall für den Dienstleister den er in seiner Kalkulation mit berücksichtigt haben wird.

    Oder die Kunst Geld verdienen zu können indem man andere ein gutes Geschäft machen lässt.
     
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  9. susi

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    Weil sie schlechte Erfahrungen mit anderen Installateuren gemacht hat und ihrem Installateur vertraut.

    Dienstleister und Installateur haben übrigens nach Aussage des Installateurs schon öfters zusammengearbeitet. Und der Dienstleister war einverstanden damit, dass dieser Installateur den Einbau vornimmt.

    Ich habe mich offenbar schlecht ausgedrückt:

    Der Umbau ist vom Handwerker der Vermieterin erledigt, die Rechnung liegt vor.

    Der Dienstleister (Vermieter der Wasserzähler) hält die Montagekosten für zu hoch, die Vermieterin findet sie in Ordnung und ist bereit die höhere Miete nach Nachkalkulation zu übernehmen. Bei 1 Euro pro Zähler im Monat wäre die Miete immer noch günstiger als beim alten Dienstleister.

    Der Dienstleister (Vermieter der Wasserzähler) will die Montagekoste nur anteilig übernehmen, sie sind damit nur anteilig umlagefähig.
     
  10. Nanne

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    Auf Deutsch: zu dem Preis den der Dienstleister berechnet hätte, und genau dieser Preis kann/darf auf die Mieter umgelegt werden, nicht der Preis des Handwerkers der Vermieterin. Meine Meinung.
     
  11. Duncan

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    warum hängst du dich dann noch dazwischen? Wenn die eh zusammen arbeiten, machst mit dem Dienstleister aus, er möchte für dein Objekt den Einbau durch genau diesen Installateur machen lassen und intern abrechnen und fertig. Du hast eine Endrechnung die du voll umlegen kannst, es baut die gleiche Person ein, aus die Maus...
     
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  12. susi

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    Interessant. Wo steht welcher Preis auf die Mieter umgelegt werden kann/darf?

    Das wäre lustigerweise indirekt sogar eine Antwort auf meine ursprüngliche Frage. ;)

    Das war auch der Plan, nur leider hat der Dienstleister dann doch nicht mit dem Installateure zusammengearbeitet. Und natürlich ist immer der andere schuld.

    Das ganze ist unglaublich verkorkst und ich denke nicht, dass es zielführend ist, dies hier zu diskutieren. Ich bin an einer pragmatischen Lösung interessiert, deshalb habe ich den Dienstleister gebeten die Mehrkosten auf den (vergleichsweise niedrigen) Mietpreis aufzuschlagen. Nun versuche ich zu verstehen warum der Dienstleister meint die Montagekosten seien für die Miete zu hoch. Deshalb die Frage ob 1 Euro pro Zähler im Monat bei 6 Jahren Laufzeit für die Montage aussergewöhnlich hoch sind.

    Die nächste Frage ist, warum der Dienstleister sich weigert die Montagekosten in voller Höhe auf die Miete umzulegen Aber die muss ich dem Dienstleister stellen. Selbst bei 2 Euro pro Zähler im Monat mehr würde seine Miete noch in der mir aus Angeboten vorliegenden Preisspanne (6-19 Euro) liegen.
     
  13. Nanne

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    Du schreibst, die Vermieterin nahm für die Montage ihren eigenen Installateur weil sie zu dem mehr Vertrauen habe. Und für ihr Misstrauen zum Dienstleister sollen die M. nun mehr bezahlen? Müssen diese wahrscheinlich nicht.
     
  14. susi

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    Nein. Im Rahmen der Vertragsverhandlungen mit dem Dienstleister wurde vereinbart, das der beiden bekannte Installateur die Montage übernimmt, mehr nicht.

    Übrigens haben sich die Zählermieten durch den Wechsel des Dienstleisters (der jetzt so rumzickt) fast halbiert. Der Vorwurf der "Mieterabzocke" durch die Vermieterin geht hier ins Leere.

    Und nein, dem Dienstleisterwechsel lag nicht die Suche nach einem Billiganbieter zugrunde sondern, der alte hat schlichtweg schlecht gearbeitet.
     
  15. #14 anitari, 13.10.2016
    anitari

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    Welche Kosten, besser gesagt Kostenarten, auf den Mieter umgelegt werden dürfen steht im § 2 der Betriebskostenverordnung.

    Dort findet sich die Kostenart Miete für Messeinrichtungen, aber nicht die Kostenart Montage für Messeinrichtungen. Denn sind keine regelmäßig wiederkehrenden Kosten.
     
  16. susi

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    Danke für die Erklärung. Meine Frage bezieht sich allerdings auf die Höhe der Kosten.

    Die Montage ist Teil der Miete für die Wasserzähler und damit umlagefähig, deshalb ja das ganze Theater.
     
  17. #16 Stadtkind, 13.10.2016
    Stadtkind

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    Die Monatge der Wasserzähler ist doch nur bei der erstmaligen Installation von Wasserzählern nicht umlagefähig. Dafür aber Anlass für eine Modernisierungsmieterhöhung.

    Beim Austausch der Wasserzähler durch die Überschreitung der Eichfrist, müssten doch auch die Montagekosten umlagefähig sein, siehe § 2 BetrKV:
    Betriebskosten im Sinne von § 1 sind:
    2. die Kosten der Wasserversorgung, hierzu gehören die Kosten des Wasserverbrauchs, die Grundgebühren, die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung von Wasserzählern sowie die Kosten ihrer Verwendung einschließlich der Kosten der Eichung [...]

    Da ein Austausch der Geräte günstiger als eine Eichung der Geräte ist, ist ja auch die Montage umlagefähig, oder?
     
  18. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Genau so ist es.
     
  19. #18 immodream, 14.10.2016
    immodream

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    Hallo,
    ich hab in allen kernsanierten Wohnungen Wasserzähler nach dem System Ista von meinem Installateur meines Vertrauens einbauen lassen.
    Ich handhabe die Abrechnungen der Eichgebühren wie folgt.
    Nach dem Auszug des Mieters erhält der Mieter die Kopie einer Rechnung des Austausches einer Messkapsel. Da die Eichfrist 72 Monate beträgt, zahlt der Mieter anteilig seiner Wohndauer die Kosten für den Austausch der Messkapsel.
    Früher habe ich mir beim Installateur das Spezialwerkzeug zum Austausch der Messkapsel geliehen und auch nur den Preis für die Messkapsel berechnet.
    Nachdem ich mehrfach mit den Schwachmaten des Mietervereins Probleme gehabt habe, lasse ich den Austausch der Messkapsel vom Installateur durchführen und berechne die vollen Kosten incl. Anfahrt bei der Abrechnung der Eichgebühren .
    Grüße
    Immodream
     
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