Mieter beschweren sich über Hunde ohne Leine und Hundegebell

Dieses Thema im Forum "Tierhaltung" wurde erstellt von Pitty, 25.01.2013.

  1. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    ich habe einen Mieter, der seine Hunde im Hof/Garten nicht an die Leine nimmt. Der sich beschwerende Mieter hat auch Hunde, jedoch sagt er, dass er diese an der Leine hat.

    Ich möchte hier als neuer Vermieter nicht zwischen die Fronten geraten und in einem Kleinkrieg mitbestimmen. Zum anderen möchte ich auch keinen Mieter verlieren.:50:

    Zum anderen beschwert sie sich, dass die Tiere hinter der Tür ständig bellen, wenn jemand vorbei läuft. Aus Beschwerden und Gespräche mit dem Voreigentümer soll sie die Tiere wohl in einem Zimmer eingesperrt haben und dann war Ruhe. Das scheint jetzt vorbei zu sein.

    Wie sollte man dort diplomatisch vorgehen?
     
  2. AdMan

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  3. Tisha

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    Na das ist häufig nicht wirklich mit Diplomatie zu lösen. Aber vielleicht solltest du alle die beteiligt sind mal zu einem Gespräch einladen. Vielen hilft es sich zu über die Probleme auszutauschen.
    Ob dir das letztlich weiterhelfen wird?

    Rechne zumindest nicht mit ner diplomatischen Lösung. Der eine sagt das der andere was anderes, wie sollst du erkennen können, was deiner Meinung nach das Zutreffende ist?

    Bei Hundegebell hilft im Allgemeinen nur ein angefertigtes "Lärmprotokoll", in dem festgehalten wird, zu welchen Zeiten und mit welcher Dauer das Hundebellen auftritt. Das ist zwar aufwändig, ist aber die einzige Möglichkeit, die Lärmbelästigung nachzuweisen.
     
  4. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Vielleicht sollte ich sie wirklich einmal anschreiben für einen gemeinsamen Termin.

    Ich graule mich 200 Km für ein Gespräch zu fahren.:verrueckt009:
     
  5. Tisha

    Tisha Erfahrener Benutzer

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    kann ich verstehen, aber ich denke, die Hoffnung stirbt zuletzt... außerdem kannst du die Kosten ja dem Finanzamt schicken :-)
     
  6. kathi

    kathi Gesperrt

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    Ich kenn die Situation vor Ort nicht. Daher lässt es sich von aussen schlecht beurteilen, wie lange und wie oft ein Hund bellt, wenn Personen an der Tür vorbeilaufen. Es gibt auch Häuser bei denen die Wohnungen so verteilt sind, dass immer nur derjenige ein Bellen wahrnimmt, der direkt an der Wohnungstür vorbeiläuft, aber das Bellen in anderen Wohnungen kaum zu hören ist.
    Ansonsten würde ich einfach den störenden Mieter höflich auffordern seinen Hund in Zukunft im Treppenhaus und im Hof anzuleinen. Das gehört sich meiner Meinung nach grundsätzlich sowieso.
     
  7. #6 Papabär, 01.02.2013
    Papabär

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    Und ist in "Siedlungsbereichen" eigentlich auch vorgeschrieben - zumindest laut den Hundehalterverordnungen Berlin und Brandenburg (dürfte aber in anderen Bundesländern nicht wesentlich abweichen).


    Pitty,
    würde ich Dir empfehlen, zunächst einmal anhand der Mieterakten zu überprüfen, wer von den beiden Hundehaltern überhaupt eine entsprechende Genehmigung erhalten hat.

    Wenn Dir keine entsprechenden Unterlagen vorliegen - oder Du nicht fündig wirst, fragst Du einfach die Mieter nach einer Kopie ihrer schriftlichen Bestätigung.

    Erfahrungsgemäß werden diejenigen, die bis dahin am Lautesten geschrien haben, ganz-ganz leise. (Varianten in denen die Mieter zunächst lauter werden und mit Mieterbund und Anwälten drohen gibt´s natürlich auch ... da dauert das mit dem leise werden dann eben 14 Tage länger). Die Mieter wissen dann meist schon, woher der Wind weht.


    Zu spät!

    Um das zu vermeiden hättest Du nicht kaufen dürfen.
     
  8. kathi

    kathi Gesperrt

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    In BaWü gibts diese Vorschrift in der Form nicht. Es sei denn man definiert Hof und Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses als "öffentliche Plätze und Grünanlagen".

    Pitty wollte möglichst diplomatisch vorgehen. "Zeigen Sie mir erstmal Ihre schriftliche Genehmigung! (die ja eigentlich gar nicht nötig ist)" wäre nicht unbedingt sehr diplomatisch. Vor allem will Pitty auch keinen Mieter verlieren. Ein Verbot der Hundehaltung für einen Mieter hätte aber evtl. einen Verlust desselbigen zur Folge.
     
  9. #8 Papabär, 01.02.2013
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Bezüglich des Treppenhauses bin ich mir grad´ nicht sicher, aber ein Innenhof - auch auf Privatgelände - gilt als "Siedlungsgebiet" im Sinne der genannten Verordnungen. Evtl. gibt es Einschränkungen, wenn durch die örtlichen Gegebenheiten ein "unbeaufsichtigtes Entweichen" des Tieres nicht möglich ist - solche Einfriedungen habe ich jedoch nicht.

    Wir verwalten z.B. ein Objekt mit einem vollständig umfassten Innenhof, der (außer eben durch die Hausflure der angrenzenden Häuser) nur durch eine einfach beschrankte Einfahrt zugänglich ist. Die Mieter sitzen im Sommer gern und oft dort um zu grillen - einen kleinen Kinderspielplatz gibt es ebenfalls. Auch dort hat das örtliche Ordnungsamt (nach einem klitzekleinen zarten Tipp :91:) schon erfolgreiche Kontrollen durchgeführt.

    Jetzt muss ich allerdings gestehen, dass ich die Regelungen in BaWü nicht kenne. Ich bin - aufgrund eines anderen Threads - davon ausgegangen, dass Pitty von einem Haus in Berlin spricht. Im www. habe ich gerade gelesen, dass in BaWü die jeweiligen Gemeinden entsprechende Verordnungen erlassen KÖNNEN.


    Gut, das ist zweifellos richtig ... wobei ich ein Stück weit Diplomatie bereits darin sehe, dass Sie die Frage ja an BEIDE Parteien richtet (es schadet sicher nicht, wenn die das auch so mitbekommen ... also im persönlichen Gespräch). Auch kann man dies sicherlich gut mit unvollständig übergebenen Unterlagen begründen.

    Eine Genehmigung zur Hundehaltung ist - von "Trethupen" mal abgesehen - bei entsprechender mietvertraglicher Regelung sehr wohl erforderlich. Ohne eine entsprechende Regelung macht eine Überprüfung natürlich wenig Sinn.

    Auch das Schriftformerfordernis hierfür kann mietvertraglich vereinbart werden, wobei ich auch ohne ein solches Schriftformerfordernis bereits mehrere angeblich erteilte Genehmigungen erfolgreich "mit Nichtwissen bestritten" habe (da gings zwar nicht direkt um Hundehaltung - der Vergleich sollte aber standhalten).

    Ein Vermieter, der trotzt positiver Kenntnisnahme der Hundehaltung nicht unverzügliche Schritte dagegen einleitet (bzw. zumindest sein Missfallen dagegen nachweisbar zum Ausdruck bringt), erteilt dem Mieter damit eine konkludente Genehmigung. Sollte es dann später mal weitergehende Probleme aufgrund dieser Hundehaltung geben, wird es ungleich schwieriger (d.h. nicht unmöglich) dagegen dann noch vorzugehen.

    Wenn man selber im - oder nahe bei dem Objekt wohnt und daher einen engen Kontakt zu den Mietern pflegt/pflegen will, ist mein Vorschlag sicherlich nicht der geeignetste. Wenn man jedoch 200 km weiter weg lebt und hier lediglich eine Kapitalanlage unterhält, wird es früher oder später ohnehin zu Reibereien zwischen Mietern und Vermieter kommen - da hilft auch kein diplomatisches Vorgehen. Man soll es ja auch nicht gutheißen, wird es aber wohl kaum vermeiden können (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel).

    Dann doch lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


    Eine Genehmigung der Hundehaltung für beide Mieter dagegen, hätte unter Umständen einen Verlust BEIDER (möglicherweise auch weiterer) Mieter zur Folge.

    Nun kenne ich die allgemeine Nachfrage in BaWü nicht ... kann also das Leerstandsrisiko nicht abschätzen. Je nachdem muss man ja nicht gleich mit der Tür ins Haus platzen.

    Ich konnte in "meinem" größeren Objekt das Hundeproblem zwar nicht lösen - aber bereits merklich reduzieren, seitdem bekannt ist, dass Genehmigungen (auch schriftliche) von der Vorlage eine Tierhalterhaftflichtversicherung, des Impfpasses (nebst Chip-Nr.) sowie der Steueranmeldung abhängig gemacht werden (und das zuständige Ordnungsamtes plötzlich eine unerklärlich hohe Trefferquote bei der Jagd nach Hundesteuersündern hat :91:).
     
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