Mieter ist kriminell

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von Klaus Kalweit, 28.01.2012.

  1. #1 Klaus Kalweit, 28.01.2012
    Klaus Kalweit

    Klaus Kalweit Neuer Benutzer

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    Hallo!
    Ich bin neu hier und starte meinen ersten Versuch.

    Meine Frau und ich wohnen im 2-Fam.-Haus und haben unserem Mieter gerade fristlos gekündigt wegen Einmietbetrugs.
    Damals erschien der Bewerber allein bei uns im Haus und zeigte uns eine Gehaltsbescheinigung vom selbigen Monat. Ich machte eine schnelle Kopie mit unserem Fax. Er bekam den Mietvertrag und zog mit seiner Frau ein.
    Nach schlimmen Erfahrungen mit unseren Mietern fragten wir beim Arbeitgeber nach. Wir vermuteten, daß die vom Mieter vorgelegte Gehaltsbescheinigung vielleicht die letzte gewesen sein oder er bereits die Kündigung erhalten haben könnte, was dieser dann hätte sagen müssen, um keine arglistige Täuschung zu begehen. Der Arbeitgeber antwortete sofort. Unserem Mieter sei unter sehr unschönen Umständen gekündigt worden, zu dem Zeitpunkt der vorgelegten Gehaltsabrechnung sei er schon ein halbes Jahr weg gewesen. Die Abrechnung müsse manipuliert sein.
    Einem fast sechzigjährigen Arbeitslosen (Frau auch ohne Beschäftigung) mit der Berufsangabe Bauleiter, also ohne erlerntem Beruf, hätten wir niemals einen Mietvertrag gegeben. Wir kündigten nunmehr fristlos wegen Einmietbetrugs.
    Doch jetzt läuft der Mieter zu ungeahnter Niedertracht auf. Er erfindet Treffen und Ereignisse, die nie stattgefunden haben und bringt chronologische Begebenheiten in eine neue Reihenfolge. So versucht er seine unfaßbare Anschuldigung zu untermauern, nicht er selbst, sondern wir hätten die Gehaltsabrechnung gefälscht. Er behauptet zum Beispiel, uns die Gehaltsabrechnung einige Tage überlassen zu haben, dabei hatte ich sie in seiner und meiner Frau Gegenwart nur Sekunden in der Hand. Außerdem fordert er eine Entschuldigung für die unterstellte Fälschung, anderenfalls erstatte er Strafantrag.
    Der Leser vergegenwärtige sich das Geschehen. Unser Mieter begeht Einmietbetrug, beschuldigt dann uns, die von ihm selbst begangene Straftat begangen zu haben und ist bereit, vor Gericht wissentlich die unschuldigen Vermieter für die selbst begangene Tat zu verleumden.
    Hier tun sich menschliche Abgründe auf, ein schockierend widerwärtiges Verhalten.
    Wir werden unter gar keinen Umständen eine nicht begangene Straftat einräumen.
    Was nun?
     
  2. AdMan

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  3. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    :wink5: Klaus Kalweit,

    das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ein Vermieter der eine Uralt-Gehaltsabrechung fälschen soll, damit er dann einen Grund für eine Kündigung hat, wobei das Mietverhältnis ja erst vor kurzem angefangen hat.

    Das klingt wirklich sehr glaubhauft und plausibel .......
     
  4. #3 Guter Hoffnung, 28.01.2012
    Guter Hoffnung

    Guter Hoffnung Gast

    Hallo,

    am besten zum Rechtsanwalt und beraten lassen. Was soll man Ihnen sonst Raten.
    Ach so, sperren Sie Ihre eigene Wohnung im Moment am besten immer ab.

    Ansonsten drücke ich Ihnen die Daumen, dass Sie Ihren Mieter schnellst möglich los werden.
     
  5. #4 Kitzblitz, 28.01.2012
    Kitzblitz

    Kitzblitz Erfahrener Benutzer

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    Na, ich muss doch wohl sehr bitten. Wie kommst du zu der Annahme, dass ein Bauleiter ohne erlernten Beruf sei ?

    Bauleiter kann ein studierter Bauingenieur oder Architekt, ein sich hochqualifizierter (und natürlich gelernter) Bauhandwerker und natürlich jeder andere - mit dem notwendigen Wissen und dem Geschick Baustellen zu führen - sein.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich

    ... wer diesen Beruf bis zum 60. Lebensjahr durchgestanden hat, verdient eigentlich Respekt. Im Falle deines Mieters dürfte aber etwas schief gegangen sein, denn i.d.R. hat man als Bauleiter im Alter von 60 Jahren seine "Schäfchen im Trockenen" und muss nicht zur Miete wohnen.
     
  6. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Ist kein Kündigungsgrund.
     
  7. #6 Pharao, 29.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 29.01.2012
    Pharao

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    Hi Berny,

    hier liegst du m.E aber falsch. Der Mieter hat, egal ob mündlich oder schriftlich, wahrheitsgemässe Antworten zu geben, gerade auf Fragen bei denen es um die finanzielle Sicherheit des Vermieters geht. Nur bei unzulässigen Fragen darf der Mieter lügen. Grundsätzlich gilt, das ein Mieter korrekte Angaben zum Arbeitsverhältnis oder Nettoeinkommen machen muss.

    Da die Mietzahlungen die wesendliche Hauptleistungspflicht ist, wird wohl unstrittig sein das Fragen zum aktuellen Einkommen,ect wohl den Vermieter durchaus interessiert. Lügt der Mieter hier, dann wäre das in meinen Augen eine arglistige Täuschung und macht eine Fortsetzung des Mietverhältnis unzumutbar. Somit wäre m.E. die fristlose Kündigung gerechfertigt, wegen arglistiger Täuschung.

    Sinnvoll wäre hier natürlich eine schriftliche Mieterselbstauskunft gewesen, das hätte das ganze vereinfacht.

    Allerdings ist die Tatsache, das der Vermieter hier eine Uralt-Gehaltsabrechnung interessiert und diese sogar nun auch noch selber gefälscht haben soll, wohl eher unglaubwürdig, gerade wenn das Mietverhältnis erst vor kurzen begonnen hat.

    @ Klaus Kalweit,

    lass den Mieter ruhig die Anzeige gegen dich machen. Meiner Meinung nach würde sich das eher positiv für dich auswirken, wenn du hier irgendwas schriftlich darüber hast, das nun der Mieter dir hier eine Fälschung an den Kopf wirft. Mit der Anzeige kommt der Mieter eh nicht durch.

    Außerdem rate ich dir auch an, zu einem Fachanwalt zu gehen.


    @ Berny,

    ja ich war mal wieder zu schnell. Du hast ja nur den Kündigungsgrund gemeint. Ich lass aber meins trotzdem mal stehn, sonst ist mein Beitrag nicht mehr wirklich nachvollziehbar.
     
  8. #7 Kitzblitz, 29.01.2012
    Kitzblitz

    Kitzblitz Erfahrener Benutzer

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    Die Diskussion im Folgenden über den Kündigungsgrund ist doch damit hinfällig.

    Im BGB ist der Sonderfall der Kündigung im selbstbewohnten 2-Fam.-Haus wie folgt geregelt:

    § 573a Erleichterte Kündigung des Vermieters

    (1) Ein Mietverhältnis über eine Wohnung in einem vom Vermieter selbst bewohnten Gebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen kann der Vermieter auch kündigen, ohne dass es eines berechtigten Interesses im Sinne des § 573 bedarf. Die Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall um drei Monate.

    (2) Absatz 1 gilt entsprechend für Wohnraum innerhalb der vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung, sofern der Wohnraum nicht nach § 549 Abs. 2 Nr. 2 vom Mieterschutz ausgenommen ist.

    (3) In dem Kündigungsschreiben ist anzugeben, dass die Kündigung auf die Voraussetzungen des Absatzes 1 oder 2 gestützt wird.

    (4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.


    Es gibt zwar Sonderfälle, in denen der Mieter einer Kündigung widersprechen kann (Härtefälle, wie z.B. schwere Erkrankung des Mieters), doch das sollte Klaus selbst beurteilen können.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  9. Berny

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    Moin Pharao,

    um nicht schlafende Hunde zu wecken, werde ich hier nicht kundtun, was der Leiter eines Vermieter-Ortsvereins uns mal bei einer ausführlichen Besprechung alles sagte, was ein Mietinteressent sich alles ungestraft erlauben kann, um einen Mietvertrag zu bekommen.... (so laut kann man garnicht knirschen!)
     
  10. #9 Klaus Kalweit, 29.01.2012
    Zuletzt bearbeitet: 29.01.2012
    Klaus Kalweit

    Klaus Kalweit Neuer Benutzer

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    Vielen Dank erst einmal, es ist toll, wie schnell ich eine Antwort erhalten habe.
    Ich befinde mich noch in einem Lernprozess, es ist unser erster Mieter, der einzog, nachdem meine Schwiegermutter verstorben ist. Das war vor über drei Jahren, so lange besteht das Mietverhältnis schon.
    Ich will noch ein paar Details hinzufügen. Bauleiter nennt der Mieter sich, weil er in der Firma seines Vaters, die vor ein paar Jahren Konkurs angemeldet hat, gearbeitet hat. Er hatte damals erzählt, alles verloren zu haben, weil die Firma rechtlich nicht mit beschränkter Haftung geführt worden ist. Klingt alles sehr konfus. Von einem erlernten Beruf hat er nie etwas gesagt.
    Meine Frau und ich werden,wenn nötig, eidesstattlich bezeugen, daß der Kerl allein bei uns war, wir die Faxkopie gemacht haben und das gefälschte Original sofort zurückgegeben haben. Er behauptet nämlich, er hätte es uns ein paar Tage überlassen, womit er wohl sagen will, wir hätten genug Zeit gehabt, es zu fälschen. Wie sieht es überhaupt aus bei einer Aussage zwei gegen einen?
    Eigentlicher Kündigungsgrund war eine Eskalation nach zahlreichen Vorfällen. Unser Haustaliban hatte den Abfluß verstopft, wir riefen unseren Sanitärfachmann, der sich erst vergeblich bemühte und schon das Aufstemmen der Mauern zur Freilegung der Rohre und dann notwendiger Gesamtsanierung des Bads ankündigte, Kosten 10 bis 15 Mille. Am nächsten Tag kam er mit einer selbstgebastelten Konstruktion wieder und hatte Erfolg. Die Rechnung: 220 €, die er dem Mieter schickte. Der schrie uns dann an, er werde die Wohnung zerlegen, wenn wir nicht zahlten, was wir dann natürlich taten. Am nächsten Tag schickten wir die Anfrage an seinen Arbeitgeber und erhielten tatsächlich die erhoffte Antwort. Ich weiß, das ist alles nicht leicht zu glauben.
    Daß wir angezeigt werden, ist ohnehin unvermeidlich, wenn die Drohung wahr gemacht wird. Entscheidend wird sein, wer die Beweispflicht hat. Ich kann mich genau erinnern, daß das "Original" auf grauem Umweltpapier gedruckt war und schon deshalb echt wirkte. Die davon erstellte Kopie habe ich noch. War dieses "Original" aber ein Duplikat, kann er das echte Blatt (also die mindestens ein Jahr alte Verdienstbescheinigung) noch vorlegen und behaupten, mir die gezeigt zu haben. Daß er trotzdem den Vertrag erhalten hat, erklärt er damit, ein Sparbuch mit 14 Mille vorgelegt zu haben, was frei erfunden ist. Was ist nun glaubhaft?
    Über das Sonderkündigungsrecht bin ich informiert, auch die zusätzlichen drei Monate sind bekannt. Ich will es aber beschleunigen. Seine Ehefrau hat sich schnell als psychisch krank herausgestellt, war gleich nach dem Einzug 10 Wochen in einer Klinik. Sie wirkt manchmal kaum ansprechbar, nimmt wohl starke Medikamente, macht aber wenigstens keinen Ärger, weil sie sich aus allem heraushält. Wir befürchten ärztliche Atteste und das die noch in Jahren bei uns wohnen.
    Ich kann das alles jetzt selbst kaum noch fassen. Wir werden uns morgen einen Anwalt suchen müssen.
    Nie wieder Mieter!!!!!!
    Habt nochmals Dank.
     
  11. Berny

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    Klaus Kalweit:

    "Wie sieht es überhaupt aus bei einer Aussage zwei gegen einen?"
    Das wird des Gericht zu bewerten haben.

    "Daß wir angezeigt werden, ist ohnehin unvermeidlich, wenn die Drohung wahr gemacht wird."
    Wenn die Anzeige unberechtigt sein sollte, könnt Ihr ihn anzeigen wegen wissentlich falscher Verdächtigung, ein Straftatbestand.

    "Entscheidend wird sein, wer die Beweispflicht hat."
    Der, wer an- bzw. beschuldigt.

    "Ich kann mich genau erinnern, daß das "Original" auf grauem Umweltpapier gedruckt war und schon deshalb echt wirkte. Die davon erstellte Kopie habe ich noch. War dieses "Original" aber ein Duplikat, kann er das echte Blatt (also die mindestens ein Jahr alte Verdienstbescheinigung) ..."
    Urkundenfälschung ist strafbar.

    "Wir werden uns morgen einen Anwalt suchen müssen."
    Einen auf Mietrecht spezialisierten bitte.

    "Nie wieder Mieter!!!!!!"
    Beim nächsten wird hoffentlich alles besser.
     
  12. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    aber hier geht es doch um die fristlose Kündigung. Somit dürfte dein §§ hier erstmal nicht darunter fallen.

    In wie weit man hier (wie zB im Arbeitsrecht) auch fristlos und gleichzeitig Vorsichteshalber auch fristgerecht Kündigen kann, das weis ich leider nicht. Wenn das also möglich wäre, dann wäre dein §§ sicherlich nicht schlecht.
    Aber gerade wenn`s um die Mietsicherheit geht und das ist ja nun mal Hauptentscheidend für einen Vermieter, da kann ich mir nicht vorstellen, das der Mieter lügen darf. Sicherlich wäre es besser gewesen hier eine Mieterselbstauskunft vorab vom Mietinteressent zu fordern.

    In meinen Augen bleibt das eine arglistige Täuschung und somit könnte man den Mietvertrag anfechten.
    Das wäre ja Ok wenn er hier meint Bauleiter gewesen zu sein.

    Interessant ist aber nicht was er mal angeblich war, sondern was er zu Zeit ist ! Sorry, aber kein Vermieter interessiert es was der Mieter vor 20 Jahren war oder was er vor 20 Jahren mal verdient hat.
    Hmm, das hab ich vorab wohl überlesen bzw falsch verstanden. Ich bin davon ausgegangen, das das Mietverhältnis erst vor kurzem entstanden ist.

    Das ändert den Sachverhalt nun schon etwas. (Meiner Meinung nach)

    Also das sich in x Jahren mal was ändert am Einkommen, ect des Mieters, dagagen könnt ihr euch nicht absichern. Die Frage ist natürlich hier jetzt, kann man hier immer noch auf arglistige Täuschung setzen.

    Meiner laienhaften Meinung spielt das aber jetzt nur eine untergeordnete Rolle, ob er damals angegeben hat x € zu verdienen. Denn auch wenn er damals alles richtig angeben hätte, würde das an der jetzigen Situation (also was er heute verdient) nichts großartiges ändern.
    Das wäre meiner Meinung nach völlig egal wie lange ihr den Zettel hattet. Alleine die Tatsache das man als Vermieter eine alte Gehaltsabrechnung akzeptiert, wenn man gerade einen Mietverhältnis mit dem Interessent beginnen will, alleine das ist in meinen Augen unglaubwürdig. Das ihr das nun auch noch gefälscht haben sollt, macht das ganze noch unglaubwürdiger.

    Sorry, aber als Vermieter interessiert mich immer das aktuelle und wenn das ggf Arbeitslos ist und ich dann hier den Bescheid sehen will.
    Wenn ich mir deine Vorfälle so durchlesen, gerade die Drohung "ich zerleg euch die Wohnung" da empfehle ich euch doch dringenst anwaltiche Hilfe in anspruch zu nehmen !

    Hier geht es ja letzten endlich garnicht mehr um falsche Tatsachen beim Mietabschluss, sondern nur allgemein wie man diesen Mieter raus bekommt. Hier wäre ggf der §§ von "Kitzblitz" interessant.
    Gegen eine Anzeige der Fälschung könnt ihr m.E. sehr gelassen entgegen sehen.
    Da er nicht verpflichtet ist euch gegenüber sein Sparbuch zu zeigen, was im übrigen auch eher uninteressant als Vermieter ist, ......, naja ggf muss ein Richter das entscheiden was wohl glaubwürdiger erscheind, wenn keine Seite was anderes Belegen kann.

    Allerdings wie schon gesagt, hier geht es eigentlich garnicht mehr um Gehaltsabrechungen, ect und das verändert m.E. die Sachlage gewaltig.
    Man kann Pech haben, aber auch Glück haben. Deswegen prüfe wer sich ewig bindet, oder wie war das gleich noch ?
     
  13. #12 Dr. Hetmeier Immobilien, 30.01.2012
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    Anfechtung und Strafanzeige

    Ein Eingehungsbegrug ist eine Straftat und berechtigt zur Anfechtung des Mietvertrages wegen arglistiger Täuschung. Mein Rat: Nehmen Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch, um den Mieter los zu werden und erstatten Sie Strafanzeige. Ganz wichtig: Neuvermietung nie ohne Schufa oder Creditreform-Auskunft. Ich bin sicher: Wer eine Gehaltsabrechnung fälscht, bei dem blinkt die Creditreform-Ampel tiefrot...
     
  14. #13 pragmatiker, 01.02.2012
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    dr. hetmaier hat recht, es bedarf hier einer anfechtung des mietvertrages wegen arglistiger täuschung, hilfsweise schaden fristlose und fristgemäße kündigung aber sicher nicht.

    was die beweislage anbetrifft, sollte sich der gebeutelte vermieter entspannt zurücklehnen. mietrechtsrichter sind zwar leider oft zu mieterfreundlich, aber ganz blöd sind die wenigsten.
     
  15. #14 Papabär, 01.02.2012
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    Na, schneller als über §573a BGB dürfte es wohl kaum gehen.
     
  16. #15 Klaus Kalweit, 05.02.2012
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    Klaus Kalweit Neuer Benutzer

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    Vielen Dank, liebe Leute!
    Ich habe hier einige wertvolle Informationen bekommen, die mich etwas zuversichtlicher machen. Einen Anwalt habe ich jetzt eingeschaltet. Dieser prüft eine Räumungsklage und will mit meiner Versicherung Rücksprache halten. Zu der von dem Mieter angekündigten Strafanzeige rät er zur Gelassenheit, der Mieter wird nach seiner Meinung damit nicht durchdringen. Er hält es aber für möglich, daß diese Anzeige aus taktischen Gründen erfolgt, um sich Vorteile für die Räumungsklage zu verschaffen.
    Übrigens, die Schwiegertochter des Mieters ist Amtsrichterin in Hannover. Vermutlich zieht sie im Hintergrund die Strippen.
    Viele Grüße K. Kalweit
     
  17. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi,

    besprechte auf jeden Fall alles weitere immer mit deinem Anwalt. Außerdem besteht leider immer die Gefahr, das sowas absichtlich von der gegnerischen Seite in die länge gezogen wird.

    Ansonsten viel Glück und berichte mal wie es ausgegangen ist.
     
  18. #17 fight for survival, 06.02.2012
    fight for survival

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    Hallo Klaus Kalweit,

    der Titel hat mich äußerst neugierig gemacht, denn ich kämpfe auch gerade mit solchen Mietern, die über eine Menge an krimineller Energie verfügen.

    Meine Mieter, eine Familie mit mittlerweile 6 Kindern, haben im Okt. 2011 die fristlose, hilfsweise die fristgerechte wegen Mietrückständen erhalten. Dazu kam raus, dass die Mieter eine Abrechnung in Höhe von gut 600,00 € beim Amt eingereicht und das Geld auch erhalten haben, allerdings haben sie "vergessen" diesen Betrag an uns weiter zu leiten.
    Eigentlich hatten wir ein gutes Verhältnis, dachte ich, doch heute weiß ich, dass alles eiskalt berechnet war. So machte der Mieter, als ich ihm die Kündigung übergab, die Bemerkung, dass diese nicht rechtens sei, da der Mietrückstand NOCH keine 2 Monatsmieten umfassen würde.
    Die Hartzis gingen zum Anwalt und dann kreiste der Mopp.

    Sie meldeten hygienische Defizite im Garten. Selbstverständlich fuhren wir sofort zu dem Haus um in Erfahrung zu bringen, welche Defizite vorliegen könnten. Das einzige was wir entdecken konnten, war, dass hier und da einige Lebensmittel rumflogen, nicht viel, aber zum Anfüttern von Ratten ausreichend. Aus diesem Grund haben wir umgehend und fachgerecht Köderboxen aufgestellt und diese alle 2 Tage kontrolliert. Allerdings blieben diese unberührt.
    Kurz darauf wurden wir wegen Körperverletzung (Die Frau war schwanger und hat angeblich wegen unserer Anwesenheit vorzeitige Wehen bekommen!!), Nötigung und Hausfriedensbruch angezeigt.

    Für Nov. 2011 nur noch 1/3 der Miete bezahlt.

    Dann erhielten wir eine amtliche Aufforderung die Rattenplage in unserem Haus und auf dem Grundstück zu bekämpfen.

    Der Schädlingsbekämpfer konnte im Außenbereich keinen Rattenbefall feststellen. Den Zutritt ins Haus haben die Mieter mehrfach verweigert.

    Nachdem wir eine Versorgungssperre mehrfach angedroht hatten, haben wir ca. Mitte Nov. 2011 eine VersorgungsREDUZIERUNG durchgeführt. (Wasserdruck verringert, Heiztemperatur reduziert, Warmwasser abgestellt, die Stromversorgung blieb unberührt).
    Darauf erhielten wir eine einstweilige Verfügung, dass wir gefälligst alles wieder auf den Normalstand bringen sollen und unser Grundstück, welches nicht mitvermietet war, nicht mehr betreten dürften. (Nachdem wir nun endlich das Protokoll der Aussage des Mieters zugeschickt bekommen haben, ist klar, dass sie hier einen Meineid geschworen haben, diesen werden wir auch anzeigen).

    Für Dez. 2011 wurde 0,00 € Miete gazahlt

    Wir legten Widerspruch gegen das Eilverfahren ein. Der erste Termin wurde 1 Tag vorher abgesagt, weil die Mieter angeblich krank waren. Uns wurde jedoch berichtet, dass die Mieter fröhlich im Dorf umherlaufen.

    Der zweite Termin (kurz vor Weihnachten) wurde ebenfalls 1 Tag vorher wegen Krankheit der Mieter abgesagt. Allerdings berichteten uns die Nachbarn, dass die Mieter dabei wären auszuziehen. Seit einigen Tagen würden sie schon nicht mehr in unserem Haus schlafen.

    Der dritte Termin (Mitte Jan. 2012) wurde ebenfalls abgesagt und das Verfahren eingestellt, weil die Mieter, wegen ihres Umzugs, kein Interesse mehr an der Verfügung haben. Seitdem warten wir auf die Schlüssel, die sie eigentlich bei dem Grundstücknachbarn abgeben sollten. Angeblich haben sie diese per Post an uns geschickt. Bis heute haben wir die Schlüssel nicht zurück.

    Nachdem die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich gefallen sind, haben wir unser Haus öffnen lassen. Unser Verdacht bestätigte sich, es war eiskalt im Gebäude, weil die Mieter die Heizung ausgeschaltet haben. Übrigens war der Schädlingbekämpfer auch direkt nach Öffnung des Hauses vor Ort, im Haus sind "Gott sei dank", keine Ratten vorhanden.

    Noch immer wird wegen der Strafanzeigen gegen uns ermittelt. Diese Leute haben an sämtlichen Stellen gelogen, dass sich die Balken biegen. Für so ein Benehmen fehlen auch uns die passenden Worte. Doch glauben wir nicht, dass diese Mensche ernsthafte Konsequenzen zu erwarten haben, deshalb scheint es erst so richtig in Mode zu kommen, dass einige Mieter sich so schöne abenteuerliche Geschichten einfallen lassen..

    An alle, die Ahnliches durchmachen müssen. Ich wünsche Euch viel Kraft und Durchhaltevermögen. Bei allem was Ihr in Bezug auf Eure Mieter macht, seht zu, dass Ihr einen Zeugen an Eurer Seite stehen habt, sonst kommen die mit ihren Lügen tatsächlich noch durch.

    LG
    ffs
     
  19. Pharao

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    :wink5: fight for survival,

    auch wenn ich deinen Frust durchaus nachvollziehen kann, denke ich das dies nicht die richtige Bezeichnung ist und viele andere Alg2-Empfänger die anständig sind, auch in den Dreck zieht.

    Das dürft ihr leider nicht, auch wenn man dies durchaus nachvollziehen kann :unsicher026:

    Du kannst niemanden verbieten eine Anzeige gegen dich zu machen, jedoch wer unbegründet jemanden Anzeigt begeht ggf. selber eine Straftat. §164 StGB - Falsche Verdächtigung. Geht zu eurem Anwalt und beredet das dort.

    Das stimm so nicht ganz. Mit dem Amt wo die Mieter falsch abgerechnet haben, wird auch noch viel "Freude" auf deine Mieter bzw Ex-Mieter zukommen, den zuunrecht erhaltene Leistungen sind zurückzuzahlen (+ evtl ein Bußgeld oder eine Anzeige !) ..... Leider ist das aber oft so, wenn der Staat was fordert bzw zurückfordert, dann hat er mehr Druckmittel als du als Privatperson.

    Natürlich kann es jetzt sein das ihr auf euren Schaden sitzen bleibt, gerade wenn es bei den Mietern jetzt & auch in Zukunft nichts zu holen gibt. Trotzdem könnt ihr anderen Vermietern helfen, denn die Schufa-Auskunft dürfte dann wohl nicht mehr so "weis" sein. Und ich kenne viele Vermieter die bei Einträgen sofort Dankend ablehnen, egal wie der Schufa-Eintrag zustande gekommen ist.
     
  20. #19 fight for survival, 06.02.2012
    fight for survival

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    Hi Pharao,

    vielen Dank für Deine Reaktion.

    Man kann es sich vielleich nicht vorstellen, aber vor gut 15 Jahren habe
    ich einmal eine Hilfsinitiative gegründet, die sich für die Rechte von
    den Sozialhilfeempfängern (so nannte man die Leistungsempfänger damals)
    eingesetzt hat und das Ganze auch noch "ehrenamtlich".

    Als "Hartzis" bezeichne ich die, die lediglich zu faul sind sich um
    Arbeit zu bemühen. Die, die jedes Jobangebot ausschlagen. Die, die
    sich eine kleine Miniwohnung auf Staatskosten mieten und eigentlich
    bei ihrem Freund wohnen und gemeinsam wirtschaften. Die kleine
    Wohnung dient nur zu Vorführzwecken, wenn sich z.B. der Gerichtsvollzieher
    mal anmeldet. (So praktiziert es eine Exmieterin von mir)
    Die, die andere um ihr Geld betrogen haben, ausziehen ohne zu kündigen,
    die Wohnung mutwillig zerstören und wie die Heuschrecken weiterziehen.

    Ja, ich bin gefrustet, bis dato hatten wir 5 Mieter die Leistungen nach
    SGB II bezogen haben. Und alle 5 dieser Mieter haben massig Miet- und
    vor allem horrende Heiz- und Nebenkostenschulden bei uns. Darüber hinaus
    sind in 4 Objekten massive Schäden verursacht worden. Angefangen von
    herunter gerissenen Tapeten, bis hin zu defekten Gasthermen.

    Ich bedaure doch sehr, zur Zeit vermag ich jedoch Deiner Aussage:
    "viele andere Alg2-Empfänger die anständig sind..." nicht zustimmen,
    es scheint sich leider in genau die andere Richtung zu entwickeln, es
    gibt wohl nur noch wenige ehrliche und anständige Leistungsempfänger
    und die sind allem Anschein nach über 35 Jahre.
    Genau da liegt das Problem, hier rollte eine "Schmarotzer"-Generation
    auf zu.

    In einem Punkt stimme ich Dir zu, auch mich nervt es tierisch an, dass
    solche entarteten "Hartzis" unser Sozialsystem zerstören und
    unbescholtene Bürger, auch Leistungsempfänger, in den Dreck ziehen.

    Zu der Reduzierung der Versorgung.
    Du hast vollkommen Recht, ich darf in diese Richtung nicht tätig werden.
    Das trifft jedoch nur für den Fall zu, dass der Mieter selbst Vertragspartner
    der Lieferanten ist. Das waren sie in unserem Fall aber nicht.
    Diese Familie hat einen Wasserverbrauch an den Tag gelegt, der mir die
    Ohren schlackern lies.
    WIR haben die Vorauszahlungen an die Lieferanten
    geleistet, monatelang haben die Mieter die notwendigen Zahlungen nicht an
    uns gezahlt obwohl das Jobcenter sie übernommen hatte.
    Als wir die Reduzierung durchführten, bestand allein in Bezug auf das
    Wassergeld ein Rückstand in Höhe von 800 Euro, von den weiteren unbezahlten
    Abrechnungen und Mietrückständen ganz zu schweigen.

    Diesbezüglich gibt es bereits einige Urteile, die müsste ich allerdings
    erst einmal in der dicken Akte nachschlagen.

    Dein Tipp mit der Schufa ist leider nicht wirklich hilfreich. Wir sind
    z.B. nicht in diesem Verein. Viel wirksamer ist es, eine Anfrage im
    Schuldnerregister des zuständigen (bisheriger Wohnort des Mieters)
    Amtsgerichts zu machen. Aus diesem Grund sollte man den Mieter auf jeden
    Fall eine Mieterselbsauskunft ausfüllen lassen, wo genau diese Daten
    abgefragt werden.

    Tschuldigung, momentan kann ich leider nicht anders. Wenn ich daran denke,
    dass mittlerweile sämtliche Wasserleitungen in unserem Haus zerplatzt
    wären nur weil diese "Hartzis" die Schlüssel einbehalten. So etwas würde ich
    als "Vorsätzliche Sachbeschädigung" bezeichnen. Was nützt es, wenn sie
    irgendwann einmal verurteilt werden, diesen zusätzlich und dann auch noch
    absichtlich verursachten Schaden könnten sie nie bezahlen.

    Lg
    ffs
     
  21. #20 Papabär, 06.02.2012
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    So ein Urteile gibt es tatsächlich - allerdings müssen natürlich bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. RMHV hat dazu mal eine - meiner Meinung nach - sehr gute Erläuterung geschrieben ... Schau mal hier: Drück mich!



    M. E. sind beides probate Mittel um einen Eindruck über die Bonität eines Mietinteressenten zu erhalten.

    Ich bin übrigens auch nicht Mitglied beim TÜV. Trotzdem will der Herr Polizeipräsident, daß ich dort alle zwei Jahre Beitrag zahle und denen mein Auto zeige.
    Und meine Mitgliedschaft beim Finanzamt habe ich bereits vor Jahren gekündigt, nur interssiert das dort niemanden ...
     
Thema: Mieter ist kriminell
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