Mieter machen ständig Ärger

Diskutiere Mieter machen ständig Ärger im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo. Ich habe mich gerade angemeldet, weil ich allein über Google keine brauchbaren Informationen bekomme. Folgende Situation: Ehepaar kauft...

Trixie21

Neuer Benutzer
Dabei seit
27.08.2019
Beiträge
26
Zustimmungen
1
Hallo. Ich habe mich gerade angemeldet, weil ich allein über Google keine brauchbaren Informationen bekomme.
Folgende Situation:
Ehepaar kauft Zweifamilienhaus und vermietet beide Wohnungen. Die Mieter des OG haben schon öfter gegen den Mietvertrag verstoßen (Fahrräder vor dem Haus abgestellt, im Keller geraucht, trotz Gasheizung usw.). Bisher wurden sie mündlich auf ihr Fehlverhalten angesprochen,woraufhin das meiste dann auch geändert wurde.
Problem ist, diese Mieter verhalten sich, als gehöre ihnen alles. So wurde z. B. Eine Klingel gegen ein neues Kameraübrtwachungssystem getauscht, welches nicht nur potentielle Einbrecher filmt, sondern auch die Nachbarn. Es wäre in diesem Fall zumindest höflich gewesen, das mit den Vermietern abzusprechen.
Auch ein zweiter Hund würde ohne zu fragen angeschafft, der nun den mitvermieteten Garten (alleinige Nutzung) als Klo benutzt. Teilweise ersetzt der Garten nun die Gassi Gänge. Die Schei... Haufen bleiben manchmal ein paar Wochen liegen und werden dann per Schaufel über den Gartenzaun Richtung Straße geschmissen...
Desweiteren besitzt dieser Gartenteil einen Zuweg, in dem eine Hecke wächst. Diese wurde kurz nach Einzug vom Vermieter in geschnittenem Zustand übergeben. Laut Mietvertrag sind die Mieter für das Schneiden der Hecken verantwortlich (mindestens einmal im Jahr). Seit zwei Jahren ist jedoch nichts passiert. Die Hecke ist nun teilweise 4 m hoch. Sie sollte aber auf Zaunhöhe (1,80) gehalten werden.
Und nun haben sie es wirklich auf die Spitze getrieben, indem sie eine vom Vermieter neu gepflanzt Hecke beschädigt haben und es ihnen offenbar total egal ist. Die neue Hecke ist als Ersatz für alte Bäume gepflanzt worden, die wg Krankheit gefällt werden mussten. Die Mieter waren von Anfang an gegen diese Hecke, da sie ein paar Zentimeter des Gartens wegnehmen. Auch wurde ständig Theater gemacht, der Vermieter solle die Hecke weiter nach hinten setzen. Auch freundliche Hinweise darauf, dass man Hecken nicht direkt hinter einen Zaun Pflanzen kann, weil sie Platz zum Wachsen braucht, wären egal. Anfangs hat dann mutmaßlich der Hund Pflanzen herausgerissen, was auch nur zufällig vom Vermieter entdeckt wurde und er die Pflanzen noch retten konnte. Aber nun ist eine Pflanze so zerstört, dass größere Zweige wohl abgebrochen waren und dann heimlich abgeschnitten wurden. Und die anderen Zweige hängen alle zur Seite und sind abgeknickt, als hätte sich jemand reingesetzt. Der Hund kann es dieses Mal nicht gewesen sein, da der Vermieter zum Schutz Drahtkörbe um jede Pflanze gestellt hat. Von der betroffenen Pflanze wurde der Korb jedoch von den Mietern entfernt.

Frage: Kann man einem Mieter die Nutzung des Gartens wieder entziehen? Ist die Zerstörung von Pflanzen eine Abmahnung wert? Oder welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es noch?
Es ist schließlich Eigentum der Vermieter und die Hecke soll ein Sicht Schutz zum Grundstück hin werden, wo auch die zweite Mietpartei von profitiert.
Muss man sich so ein Verhalten bieten lassen?
Ich hoffe, jemand kann mir helfen.
 
GSR600

GSR600

Moderator
Dabei seit
04.10.2011
Beiträge
2.634
Zustimmungen
1.173
Ort
Stuttgart
Hallo,
hab das Thema mal verschoben, hier würde ich dringend raten einen Fachanwalt aufzusuchen, Abmahnungen wenn dann immer schriftlich.
 

Trixie21

Neuer Benutzer
Dabei seit
27.08.2019
Beiträge
26
Zustimmungen
1
Danke für die Antwort. Bisher hatten die VM gehofft, alles ohne Anwalt klären zu können. Bei den Mietern handelt es sich um entfernte Verwandtschaft. Es wird jetzt erstmal ein Schreiben an die Mieter aufgesetzt. Ob als Abmahnung kenntlich oder nicht, weiß ich noch nicht.
Kann man als VM in diesem Fall denn irgendwas total falsch machen?
 
dots

dots

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
08.07.2014
Beiträge
7.112
Zustimmungen
2.852
Ort
Münsterland
Schwierig ...
Wer hat wo und wie festgelegt, dass ...
Die Hecke [ , die ] nun teilweise 4 m hoch [ ist, ] auf Zaunhöhe (1,80) gehalten werden [sollte]
... ?
Von wem sollte diese Hecke auf Zaunhöhe (die Höhe welches Zaunes?) gehalten werden?

Laut Mietvertrag sind die Mieter für das Schneiden der Hecken verantwortlich (mindestens einmal im Jahr).
Kannst du ausschließen, dass die Mieter jedes Jahr zu Weihnachten einen kleinen Zweig der Hecke abgeschnitten haben (für den Adventskranz oder so)? Damit wäre dann nämlich die Vorgabe "Mieter muss ein mal im Jah die Hecke schneiden" vielleicht schon erfüllt.
Wie stark sollte/muss/hättest du gerne die Hecke pro Jahr zurück geschnitten? Ist das irgendwo dokumentiert, weiß der Mieter davon?

Der Mieter hat den Garten gemietet. Also darf er ihn auch erst mal grundsätzlich nutzen. Dass dir die beschriebene Art der Nutzung nicht passt, kann ich nachvollziehen, allerdings wirst du dich wohl oder übel damit abfinden müssen, dass deine Art, etwas zu nutzen (also deine persönl. Maßstäbe/Ansichten/Meinungen), nicht das Maß aller Dinge sein kann und darf und sollte.
 
dots

dots

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
08.07.2014
Beiträge
7.112
Zustimmungen
2.852
Ort
Münsterland

Trixie21

Neuer Benutzer
Dabei seit
27.08.2019
Beiträge
26
Zustimmungen
1
Also erstmal: Ich bin nicht VM. Ich kenne aber beide Parteien gut, als VM und M.

Dass die Hecke (von den M) auf Zaunhöhe gehalten werden soll, wurde mündlich vereinbart. Die M waren damit einverstanden. Der VM hatte zuvor extra einen Container bestellt, um alles auf Vordermann zu bringenund die Mieter sollten es so beibehalten

Höhe des Zaunes, der neben der Hecke steht.
Seitlich so, dass man durchgehen kann. Da würden auch mal einzelne Zweige abgeschnitten. Vereinbart war aber zumindest mündlich ein kompletter Schnitt. Im Mietvertrag steht lediglich bei Gartenarbeiten, dass die M die Hecke mindestens einmal im Jahr zu schneiden haben.

Die M dürfen ja auch viel in ihrem Garten machen. Dass man nicht generell verbieten kann, dass die Hunde da hin machen, ist mir auch klar. Aber wenn die Mieter hunderte Scheißhaufen über den Zaun schmeißen, frage ich mich, ob das nicht über die Gartennutzung hinaus geht.
Und wie sieht es mit der Zerstörung der Pflanzen aus? Es standen vorher mehrere 30 m hohe Bäume dort. Die Hecke wurde als Ersatz gepflanzt, 1.wg Sichtschutz und 2.um auch ungebetene Besucher fernzuhalten. Wobei die Gründe vielleicht nicht so wichtig sind.

Das Schreiben ist von VM an M und soll wohl erstmal generell auf das Einhalten der Hausordnung verweisen, die Pflichtverletzungen bei der Gartenpflege (geht nicht nur um das Hecke schneiden, sondern auch um Unkraut, das dort monatelang wuchert und teilweise einen Meter hoch ist/ sowie um die Mülllagerung hinter dem Gartenhaus).

Aber okay, ich lese mal hier ein bisschen im Forum.
 

ehrenwertes Haus

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
13.10.2017
Beiträge
7.541
Zustimmungen
4.117
Das sollte sich ein Fachanwalt genauer ansehen, was wirklich schriftlich im Mietvertrag und nachweislich mündlich vereinbart wurde.

Danach richtet sich welches Verhalten genau abgemahnt werden kann ohne sich damit nur lächerlich zu machen.

Eine Videoüberwachung, auch wenn es "nur" die Kamera an der Klingel ist, unterliegt strengen Auflagen. Eine Überwachung der Nachbarn ist normalwerweise nicht zulässig. Hier könnte man prüfen (lassen), ob dieser Umbau technisch fachgerecht und unter Berücksichtigung aller Datenschutzerfordernisse erfolgte.
Man kann auch auf den Rückbau auf Kosten der Mieter bestehen, da hier ein Eingriff in die Haustechnik erfolgte, wenn das nicht mit dem VM abgestimmt war.

Die Gartennutzung kann man sicherlich einschränken, so dass Hundehaufen zeitnah zu entfernen sind. Eine mögliche Argumentation ist Geruchsbelästigung, evt. auch über gesundheitliche Risiken.

Längerfristig kann man nur anraten jedes nicht vertragskonforme Verhalten abmahnen und auf eine Kündigung hinarbeiten.
Das braucht Zeit und Geduls, irgendwann hat man aber genug Argumente um eine Kündigung durchsetzten zu können, sofern der Mieter sein Verhalten nicht ändert.
 

Trixie21

Neuer Benutzer
Dabei seit
27.08.2019
Beiträge
26
Zustimmungen
1
Diese Kamera ist so eine Art Gegensprechanlage mit Videofunktion. Sobald sich etwas vor dem Sensor bewegt, wird der M auf seinem Smartphone benachrichtigt und er kann alles darüber beobachten. M hat das System selbst angebracht. Die VM sind vor allem verärgert darüber, dass sie nicht gefragt wurden. Evtl hätten sie der Installation zugestimmt. Es geht ihnen vielmehr darum, dass sie als VM ernst genommen werden wollen.
Wie das nun mit Überwachung der Nachbarn ist, weiß ich nicht. Fest steht aber, dass auch Bewegungen des Nachbarn vom Nebenhaus, dessen Einfahrt an den Eingang der M grenzt, registriert und aufgezeichnet werden.

Mit den Hundehaufen bin ich mir nicht sicher, weil sie im hintersten Teil des Gartens liegen und vom Geruch her wohl nicht stören. Bzw das wäre schwierig zu beweisen. Aber über den Zaun schmeißen...?

Och, ich glaube, so viel Zeit und Geduld würde es gar nicht brauchen, bis genügend Abmahnungen vorhanden sind. Aber eigentlich wollen die VM keinen Stress, sonder nur mal klar machen, dass es gewisse Regeln gibt, an die sich alle zu halten haben und dass sie bei so Sachen wie Klingel usw gefragt werden und dass die M das Grundstück nicht verwahrlosen lassen. Wo wir bei der nächsten Frage wären: Ab wann gilt ein Grundstück bzw Garten als verwahrlost?
 

Aktionär

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
06.06.2013
Beiträge
1.373
Zustimmungen
204
Ort
NRW
Kann man als VM in diesem Fall denn irgendwas total falsch machen?

Was schon einmal grundsätzlich falsch gelaufen ist wäre, dass man nicht an Verwandte, Freunde und Bekannte vermieten sollte. Auch nicht an entfernte.
 

Trixie21

Neuer Benutzer
Dabei seit
27.08.2019
Beiträge
26
Zustimmungen
1
Tja, das lässt sich aber nun nicht mehr ändern.
 

ehrenwertes Haus

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
13.10.2017
Beiträge
7.541
Zustimmungen
4.117
Solange von dir bei allen Tipps nur "geht nicht, ist nicht und vor Allem das hier kommt:
Aber eigentlich wollen die VM keinen Stress
Ist nicht zu helfen.

Jede Art von VM setzt seine Rechte bzw. Mieterpflichten durch und läßt sich nicht auf der Nase rumtanzen, ist Stress machen...
Genau das ist aber Vermieterjob, wenn man ernst genommen werden will und nicht nur der Hanswurst sein über den alle nur Lachen.


Dann soll der VM eben abwarten bis der VM von behördlicher Seite Ärger bekommt.
Die Ordnungsgelder können bei Untätigkeit des VM ja nicht höher ausfallen, oder doch?
 
dots

dots

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
08.07.2014
Beiträge
7.112
Zustimmungen
2.852
Ort
Münsterland
Das Schreiben ist von VM an M und soll wohl erstmal generell auf das Einhalten der Hausordnung verweisen, ...
Das ist schlecht. Besser: Wann genau (Tag, Uhrzeit) wurde von wem genau (Namen) gegen was genau (Zitat aus der Hausordnung?) verstoßen?
Gerne auch hier im Forum, damit du besser hier statt beim Mieter damit auf die Nase fällst.

... die Pflichtverletzungen bei der Gartenpflege (geht nicht nur um das Hecke schneiden, sondern auch um Unkraut, das dort monatelang wuchert und teilweise einen Meter hoch ist/ sowie um die Mülllagerung hinter dem Gartenhaus).
Was spricht gegen monatelang wuchernde, teilweise einen Meter hohes (Heil-?)Kraut?
Dürfen die Mieter den gemieteten Garten nicht als Kräutergarten nutzen?
Darf der (mitgemietete?) Platz/Raum hinter dem Gartenhaus nicht zur Lagerung von (evtl. recyclebaren wertvollen Roh-)Stoffen genutzt werden? Wenn ja: Warum nicht?
 
dots

dots

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
08.07.2014
Beiträge
7.112
Zustimmungen
2.852
Ort
Münsterland
Die VM sind vor allem verärgert darüber, dass sie nicht gefragt wurden. Evtl hätten sie der Installation zugestimmt. Es geht ihnen vielmehr darum, dass sie als VM ernst genommen werden wollen.
Hmmm ... schwierig.
Heißt das, dass die Hecke, die Gartenpflege, die Gegensprechanlage, die Hundehaufen eigentlich total nebensächlich sind und das alles gar nicht stört?
Oder, andersherum: Solange die Mieter den Vermieter als Vermieter ernst nimmt, stört das Verhalten nicht weiter?

Wenn dem so ist: Der Vermieter sollte besser nicht vermieten.

Mit den Hundehaufen bin ich mir nicht sicher, weil sie im hintersten Teil des Gartens liegen und vom Geruch her wohl nicht stören. Bzw das wäre schwierig zu beweisen. Aber über den Zaun schmeißen...?
Wem gehört das Grundstück / die Fläche an der anderen Seite des Zaunes (also die Stelle, auf der die Hundehaufen landen, nachdem sie über den Zaun geschmissen wurden)?

Aber eigentlich wollen die VM keinen Stress, sonder nur mal klar machen, dass es gewisse Regeln gibt, an die sich alle zu halten haben
Welche Regeln sind das denn genau?
Wenn es möglich ist, bitte wortwörtlich zitieren, abtippen, fotografieren oder schreiben.

Mit den Hundehaufen bin ich mir nicht sicher, weil sie im hintersten Teil des Gartens liegen und vom Geruch her wohl nicht stören. Bzw das wäre schwierig zu beweisen.
Warum willst du beweisen, dass die Hundehaufen stören, wenn sie doch eigentlich gar nicht stören?
 
Zuletzt bearbeitet:

Trixie21

Neuer Benutzer
Dabei seit
27.08.2019
Beiträge
26
Zustimmungen
1
Die Frage ist ja erstmal, was man sich als VM gefallen lassen muss (weil es zur Nutzung der Wohnung und des Gartens dazu gehört) und was nicht.

Wo schrieb ich denn "geht nicht"? Mich interessiert erstmal (grob) die rechtliche Lage, eben damit die VM nicht nachher blöd dastehen, weil ihre Forderungen ins bodenlose verlaufen.
Bisher ging ich z. B. Davon aus, dass Hecke schneiden bedeutet, dass die Hecke komplett geschnitten wird und nicht, dass evtl drei Zweige abschneiden unter diesen Begriff fällt. Was ist denn nun richtig.?

Der Stress ist mittlerweile natürlich sowieso da. Die VM wollen mit ihrem Schreiben erstmal auf die Pflichtverletzung und Verstöße hinweisen, in der Hoffnung, dass es ein Einsehen gibt. Wenn ihr mich fragt, ich würde härter dagegen vorgehen. Für mich ist das Zerstörung von Eigentum (das mit der neu gepflanzten Hecke). Aber das ist nicht meine Entscheidung, weil ich nicht VM bin.
Sollten die M uneinsichtig sein, wird aber wohl schon über eine Mahnung nachgedacht.

Nein, nochmal an Verwandte oder Bekannte werden sie sicherlich nicht vermieten. Wobei man bei Fremden ja auch ins Klo greifen kann...
 

Trixie21

Neuer Benutzer
Dabei seit
27.08.2019
Beiträge
26
Zustimmungen
1
Die Hundehaufen landen auf dem Grundstück der Stadt oder Gemeinde.

Nein, es ist nicht so, dass es nur ums Prinzip geht. Die VM finden Hundekot im Garten ekelig, die Frage ist aber, ob sie das dulden müssen, sofern sich niemand beschwert.

Das Unkraut ist insofern schädlich, weil es in der neu gepflanzten Hecke wächst und teilweise deren Wachstum gefährden. Z. B. Wachsen Schlingpflanzen an den jungen Sträuchern hoch usw.
 
dots

dots

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
08.07.2014
Beiträge
7.112
Zustimmungen
2.852
Ort
Münsterland
Die VM wollen mit ihrem Schreiben erstmal auf die Pflichtverletzung und Verstöße hinweisen, in der Hoffnung, dass es ein Einsehen gibt.
Welche Pflichtverletzung und welche Verstöße wogegen wären das genau?
Bitte genau auflisten, wer wann was falsch gemacht hat. Mit Uhrzeit, Namen, und der "Regel", gegen die verstoßen wurde.

Mit etwas Glück wird es dann ein Einsehen geben, wenn ein Richter ein Urteil gesprochen hat. Entweder ein Einsehen auf Mieterseite oder (m. E. wahrscheinlicher) auf Vermieterseite.

Bisher ging ich z. B. Davon aus, dass Hecke schneiden bedeutet, dass die Hecke komplett geschnitten wird und nicht, dass evtl drei Zweige abschneiden unter diesen Begriff fällt. Was ist denn nun richtig.?
Überlege doch mal selbst: Warum sollte "Hecke schneiden" das selbe bedeuten wie "Hecke komplett schneiden"?

Wenn ihr mich fragt, ich würde härter dagegen vorgehen.
Wogegen genau?
Ich befürchte, dass du dich damit lächerlicher machen wirst als der/die VM es bereits getan haben.

Für mich ist das Zerstörung von Eigentum (das mit der neu gepflanzten Hecke). Aber das ist nicht meine Entscheidung, weil ich nicht VM bin.
Wie sieht das der VM denn?

Sollten die M uneinsichtig sein, wird aber wohl schon über eine Mahnung nachgedacht.
Was für eine Einsicht meinst du genau?

Nein, nochmal an Verwandte oder Bekannte werden sie sicherlich nicht vermieten. Wobei man bei Fremden ja auch ins Klo greifen kann...
Du hast diesbezüglich gar nichts verstanden. Bist du sicher, dass du bereits genug hier im Forum quer gelesen hast?

Die Hundehaufen landen auf dem Grundstück der Stadt oder Gemeinde.
Was sagt denn der Eigentümer und/oder Besitzer des Grundstücks dazu?

Die VM finden Hundekot im Garten ekelig
Ich finde Rhababer ekelig. Trotzdem baut mein Opa welchen in seinem Garten an. Ich habe es ihm schon oft verboten, aber er hat mich nur ausgelacht. Gut, es ist sein Garten, aber ich finde Rhababer nunmal ekelig!!!einself!!!

Das Unkraut ist insofern schädlich, weil es in der neu gepflanzten Hecke wächst und teilweise deren Wachstum gefährden. Z. B. Wachsen Schlingpflanzen an den jungen Sträuchern hoch usw.
Kann der VM denn nicht (nach rechtzeitiger Ankündigung!) die Schlingpflanzen entfernen?
Interessant wäre aber auf jeden Fall, was du mit "usw" meinst.
 
Zuletzt bearbeitet:

Trixie21

Neuer Benutzer
Dabei seit
27.08.2019
Beiträge
26
Zustimmungen
1
Verstöße wie z. B. Das Rauchen im gemeinschaftlich genutzten Keller, in dem auch eine Gasheizung steht zum Beispiel. Das Rauchen ist laut Hausordnung im Keller verboten. Die Hausordnung ist Bestandteil des Mietvertrages und wurde von den M unterschrieben. Also weiß ich jetzt nicht, wieso die VM sich lächerlich machen, wenn sie um Einhaltung des Vertrages bitten...?
Das ist ja auch nur ein Beispiel von vielen.
Und ob der Müll hinter dem Haus recyclebar ist oder nicht, weiß ich nicht. Es liegt dort alles durcheinander und sieht eben vermüllt aus und nicht gelagert.

Und wie das mit der Zerstörung von Sträuchern ist, die dem VM gehören, weiß ich immer noch nicht so richtig.
 
dots

dots

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
08.07.2014
Beiträge
7.112
Zustimmungen
2.852
Ort
Münsterland
Also weiß ich jetzt nicht, wieso die VM sich lächerlich machen, wenn sie um Einhaltung des Vertrages bitten...?
Die VM machen sich kaum lächerlich. wenn sie um Einhaltung des Vertrages bitten. Jedenfalls nicht so lächerlich, wie sie sich aktuell scheinbar machen. Wahrscheinlich machen sie sich dann aber doch lächerlich, wenn sie bitten (und betteln) - statt einfach ihre Rechte mit den gegebenen Möglichkeiten durchsetzen.
Dazu müsste man aber erst mal feststellen, was genau ihre Rechte sind, weil - wir drehen uns im Kreis - man sich sonst richtig lächerlich macht.

Verstöße wie z. B. Das Rauchen im gemeinschaftlich genutzten Keller, in dem auch eine Gasheizung steht zum Beispiel. Das Rauchen ist laut Hausordnung im Keller verboten. Die Hausordnung ist Bestandteil des Mietvertrages und wurde von den M unterschrieben.
Wer (Namen!) hat wann (Datum, Uhrzeit) und wo (Keller? Welcher? In welchem Objekt?) was getan? (Geraucht? Was? Zigaretten?) Mir raucht ja schon fast der Kopf.
Oder war es dann in Wahrheit eher so, dass der VM Rauch im Keller gerochen hat, der eigentlich auch vom Garten des Mieters aus durchs Kellerfenster in den Keller gezogen sein könnte? Oder von Passanten von der Straße?
 

Trixie21

Neuer Benutzer
Dabei seit
27.08.2019
Beiträge
26
Zustimmungen
1
Nee, ich habe es noch nicht geschafft, mich durch tausende von Beiträgen zu lesen, sondern wollte erstmal nur wissen, welches Recht die VM haben, eben bevor sie sich lächerlich machen.

Also lassen wir das Hecke schneiden mal weg. Das scheint ja etwas komplizierter zu sein, u. A. Weil due Art des Schnittes hier wohl mündlich vereinbart wurde.

Das "usw." beim Unkraut sollte heißen: Das Unkraut um die neu angepflanzte Hecke (bzw. Ersatzpflanzung) ist teilweise höher, als die Hecke selbst und überwuchert diese. Die noch kleine Hecke wird im Wachstum gestört und kann auf Dauer möglicherweise auch eingehen. Wieso soll der VM das Unkraut entfernen, wenn der M laut Mietvertrag zum Unkrautjäten verpflichtet ist? Kann mir dazu evtl mal jemand einen Link oder ähnliches auf Rechte und Pflichten geben?

Ja, es geht darum, was Rechte und Pflichten von M und VM sind. Eben bevor die VM jetzt irgendwas schreiben und sich lächerlich machen.
 
Thema:

Mieter machen ständig Ärger

Mieter machen ständig Ärger - Ähnliche Themen

Gartennutzung "nur zum Ausruhen" in Mietvertrag von 1998: Hallo, in meinem Mietvertrag von 1998 (also evtl einiges nicht mehr so ganz rechtlich konform mit heute) steht, dass mir im Garten die Nutzung...
Mieter verschweigen Schimmel in der Wohnung: Hallo zusammen, wir vermieten in einem 3-Familienhaus u.a. eine 50 qm-ELW. Das Haus haben wir von meinen Eltern überschrieben bekommen, zu dieser...
Psychoterror durch Mieter: Allen Forumsmitglieder einen guten Tag (oder jetzt gerade um 3 Uhr eher gute Nacht), durch meine Internetrecherche bin ich auf dieses Forum...
Einziger Zuweg: Hallo. Darf der Mieter einem den einzigen Zuweg zu einer Garage und einen Hof verwähren? Zuweg gehört theoretisch nicht zu seiner mietsache...
Mieter verweigert Nachzahlung: Hallo zusammen, ich bin seit langem stiller Mitleser im Forum und habe nun selbst etwas Aufmunterungs- und Beratungsbedarf von den erfahrenen...
Oben