Mieter möchte anderes Wachbecken und Toilette

Diskutiere Mieter möchte anderes Wachbecken und Toilette im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Liebes Forum, habe einen Neubau 3 Familienhaus ,welches zum 1.10.18 bezogen wird.Mietverträge wurden durch Verwalter schon vor einiger Zeit...

  1. marina

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    Liebes Forum,
    habe einen Neubau 3 Familienhaus ,welches zum 1.10.18 bezogen wird.Mietverträge wurden
    durch Verwalter schon vor einiger Zeit abgeschlossen .Ich selbst wohne nicht vor Ort.
    Ein Mieter fand sich relativ schnell.Er muss seine jetzige Wohnung wegen Eigenbedarf verlassen,
    Eigentümer haben sich getrennt und benötigen Wohnung selber.So kam es ,dass der Mietvertrag schnell zustande kam.Jetzt werden Sanitärobjekte montiert ,welche ihm bzw. seiner Frau nicht gefallen.Der Sanitärbetrieb rief an,
    was er jetzt machen solle,der Herr wäre heute auf der Baustelle gewesen.Habe Bedenken ,dass das erst der Anfang vom Wunschkonzert ist.Was ist ,wenn er dann wieder auszieht und zurückbauen müsste ?

    Danke für Infos
    marina
     
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  3. Andres

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    Dann hat er wohl zwei Möglichkeiten: Entweder er sucht sich eine andere Wohnung oder eine andere Frau.


    Wer hat ihn dort eigentlich eingelassen?


    Hätte ich auch.


    Ich sehe folgende Möglichkeiten:
    1. Du lässt jetzt gar keine Sanitärobjekte einbauen und der Mieter lässt auf eigene Kosten einbauen, was ihm gefällt. Dabei wird eine Rückbaupflicht vereinbart. Wenn dir in Art und Ausführung gefällt, was der Mieter da verbaut, kann man bei Auszug ja immer noch über eine Ablöse verhandeln.
    2. Du baust jetzt Sanitärobjekte nach Wunsch des Mieters ein.
    3. Du lässt alles wie geplant ausführen und erklärst dem Mieter, dass er sich nicht so anstellen soll (vielleicht nicht gerade mit diesen Worten).

    3 ist mein Favorit. Über 2 kann man nachdenken, wenn die Wünsche des Mieters weder exotisch noch teuer sind. Wenn ich ohne signifikante Mehrkosten oder Einfluss auf die Vermietbarkeit den Mieter glücklich machen kann ...

    1 ist irgendwie auch denkbar, wenn man meint, dem Mieter unbedingt entgegenkommen zu müssen. Wirklich begeistert bin ich davon aber nicht. Wenn der Mieter wirklich bei Auszug rückbaut, darfst du danach vielleicht das Bad auf eigene Kosten neu fliesen.


    Weiterer Hinweis: Nach Satzzeichen folgt ein Leerzeichen, davor gibt es keines. Erhöht die Lesbarkeit des Textes.
     
    immobiliensammler und dots gefällt das.
  4. #3 Papabär, 14.08.2018
    Papabär

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    2. Wäre eine Variante, wenn das Objekt tendenziell schlecht vermietbar ist. Aber bei einem Neubau geht man davon ja eigentlich eher nicht aus.

    Hat der Mieter seinen Wunsch denn begründet? Ich meine vielleicht sind ja auch die ursprünglich vorgesehenen Möbel von der exotischen Sorte. In Objekten die von Generalübernehmern hergestellt wurden haben wir schon lustige Materialien (Rohrleitungen die ausschließlich in der Schweiz hergestellt und vertrieben werden, Fliesen eines französischen Herstellers der schon Jahre zuvor seine Produktion eingestellt hatte) gefunden. Spanische Designertoiletten würden mich da nicht mehr überraschen.
     
  5. #4 ehrenwertes Haus, 14.08.2018
    ehrenwertes Haus

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    Ich finde auch das sehr sympathisch, da die meisten Mieter gar nicht wissen was diese Dinge kosten.
    Mein letzter Kandidat mit "ich-will-.Anderes" war sehr schnell "geheilt" als ich vorschlug, dass er auf seine Rechnung eingebaut bekommt was ihm gefällt.

    die 4. Option ist, der Mieter bekommt sein Wunschdesign gegen entsprechenden Aufpreis bei der Miete.
     
  6. GSR600

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    Was genau möchte er denn anderes haben?
    Du könntest ihr auch erklären, dass er in eine Mietwohnung einzieht und nicht in seine ETW.
    Deine Wohnung, deine Entscheidung.
     
  7. #6 ehrenwertes Haus, 15.08.2018
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    Beim TE handelt es sich ja um einen Neubau und Erstbezug. 3 WE sind nach meiner Meinung auch noch gut überschaubar was eine etwas individuelle Ausstattung betrifft.

    In diesen Fällen (oder bei Komplettsanierung), finde ich den Gedanken einem Mieter eine Mitspracheoption bei der Ausstattung zuzugestehen gut, solange die Wünsche nicht überzogen oder sehr ausgefallen sind.

    Kann man sich auf eine bestimme Ausstattung einigen(auch mit Mehrkostenübernahme durch den Mieter), entsteht bei vielen Mieter auch ein "das ist mein Zuhause, hier will ich bleiben Gefühl" und nicht nur "bezahlbares Dach überm Kopp, aber Wohlfühlfaktor Nähe Gefrierpunkt".

    Natürlich ist das keine Garantie, das der Mieter länger bleibt und wirklich auf die selbst ausgesuchten Einrichtungen achtet.
    Meine Erfahrungen mit vom VM (teil-)umgesetzten Mieterwünschen sind fast durchgehend positiv im Sinn eines guten Mietverhältnisses und wirklich pfleglichem Umgang mit diesen Dingen.

    Wenn man sich darauf einlassen möchte, muss aber auch bereit sein ein klares NEIN auszusprechen, wenn der Neumieter die goldenen Wasserhähne (oder ein Smart Home System als Grundausstattung der Wohnung fordert) gratis möchte .
     
  8. #7 Aktionär, 15.08.2018
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    Hallo!
    Das ist alles eine Frage der Absprache. Wenn vorab geklärt ist wobei der Mieter Mitspracherecht erhält und wie es sich mit der Kostenübernahme verhält, dann würde ich dem Mieter in einem gewissen Rahmen schon entgegen kommen. Stichwort Wohlfühlfaktor. Aber eben in vorab festgezurrten Grenzen.

    Habe selber einmal die Erfahrung gemacht (erste Mietinteressenten schon während der Rohbauphase), dass das Angebot "über Waschtisch, WC, Fliesenfarbe und -größe, Bodenbeläge können wir reden" als Persilschein angenommen wurde und plötzlich von "versetzen von Wänden und dem Austausch der gerade erst verbauten Velux-Fenster zu Gunsten von bodentiefen Fenstern" die Rede war. Die Ansicht der Mietinteressenten war, dass alles zur Disposition stünde und sie quasi ihre ETW ausgestalten können wie sie lustig sind, allerdings auf meine Kosten. Gut, dass das alles noch vor der MV-Unterzeichnung passierte.
     
  9. #8 Papabär, 15.08.2018
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    Wobei ich die Grenze hier nicht nur am Preis, sondern auch an der Wiederbeschaffungsmöglichkeit festmachen würde. Ein Mieter, der z.B. eine Wohnung nur unter bestimmten Voraussetzungen anmieten würde, hätte dann nämlich auch ein Minderungsrecht, wenn diese Bedingungen wegfallen.
    So würde ich mich z.B. auf die Festlegung auf einen bestimmten Hersteller nicht einlassen. Was mache ich sonst, wenn es diesen Hersteller in fünf Jahren nicht mehr gibt? Zumal sich ausländische Hersteller ja doch eher selten an DIN-Normen (z.B. bei den Anschlüssen) halten.
     
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