Mieter "motivieren" freiwillig auszuziehen

Diskutiere Mieter "motivieren" freiwillig auszuziehen im Räumungsklage Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Folgender natürlich rein hypotetischer Fall Mieterin wurde bereits Fristlos gekündigt nachdem sie mit 2 Mieten in Verzug gekommen ist,...

  1. #1 AndiABC, 13.05.2019
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    Folgender natürlich rein hypotetischer Fall

    Mieterin wurde bereits Fristlos gekündigt nachdem sie mit 2 Mieten in Verzug gekommen ist, eigentlicher Grund war aber dass der Freund das haus tyranisiert, die Mieter verprügelt und die Wohnung demoliert (mehrere Türen eingetreten, Wasserschaden und und). Leider wurde es vor einem Jahr nicht weiter verfolgt nachdem sie nicht ausgezogen ist und die Miete rein kam (Vermieterin war ältere Frau die überfordert war). Inzwischen ist die Vermieterin verstorben und die Erbengemeinschaft will die Wohnung verkaufen... so natürlich gerade unmöglich. Die Hausgemeinschaft läuft Sturm weil immernoch alle paar Tage polizeieinsätze wg. besagtem Freund der Mieterin. Zustand der Wohnung aktuell unbekannt. Mieterin Arbeitslos (wie auch freund), 1 Baby, 1 Kleinkind. Kurzum... es reicht und sie muss raus. Freund bekommt jetzt Hausverbot (wohnt offiziell nicht dort) und Mieterin wird gekündigt wg. diversen Vertragsverstößen. Allein... sie wird nicht ausziehen.

    Finanziell ist der "offizielle" weg nicht leistbar weil die Mieterin das volle Programm fahren wird und auf Prozesskostenhilfe bis zuletzt den Klageweg gehen wird (inkl. sozial nicht verträglich wg. Kind)... bla bla blub. Vermutlich wird dann auch kein Cent Miete mehr kommen da mietverhältniss ja gekündigt und das Amt dann nicht mehr zahlt (zusätzlich zu sanktionen die eintreffen werden wg. Freund der illegal dort wohnt und somit das ja eine Wohngemeinschaft wäre etc.

    Nun schwebt die Idee eines freiwillig motivationsbeschleunigten Ausziehens im Raum... frage ist wie weit darf man gehen.... die Wohnung muss saniert werden (natürlich wird man davon keinen Cent ssehen :(). Darf die Haustür entfernt werde (zarge muss getauscht werden da eingetreten..... und das etwas länger dauern.... boden entfernt (wasserschaden... laminat quellt auf, darunter evt. schimmel da auf alten parkett verlegt und wurde sich nie drum gekümmert).... elektrik muss neu verlegt werden... dazu müssten man strom abschalten... bad muss saniert werden.. badewanne raus etc... also alles nachvollziehbare posten die einfach gemacht werden müssen da es kaputt gemacht wurde... und die Wohnung so nicht verkauft werden kann. Kann sie nach dem offiziellen Mietende etwas dagegen tun bzw. hat sie ein Recht auf eine Haustür wenn die Reparatur eben etwas länger dauert? Dass sie die Miete mindern könnte ist klar, allerdings wird eh keine Mietzahlung mehr erwartet.
    Kurzum... wie weit kann man Motivationsbeschleunigend tätig werden nach dem offiziellen Mietende.

    Gleichzeitig würde versucht werden ihr eine Obdachlosenunterkunft oder Frauenhaus zu organisieren damit eine Möglichkeit hätte.
     
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  3. Andres

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    Klare Frage, klare Antwort: Genau so weit, wie sich die Mieterin das gefallen lässt. Sie hat bis zur Räumung durch den Gerichtsvollzieher weiter das Hausrecht in der Wohnung. Wenn man sie schon nicht auf Räumung zu verklagen wagt, dann wird es mit der Duldung von Baumaßnahmen auch nichts werden, Schadenersatz und Selbstvornahme (u.a. § 536a BGB), Besitzwehr und Besitzkehr sollten auch bekannt sein, wenn man zu solchen Maßnahmen greifen will ...

    Dann noch Details:

    Da wir ja von einem hypothetischen Sachverhalt reden, können wir das auch gleich ganz ehrlich tun: Nötigung nennt man das in zivilisierten Kreisen.


    Das ist - rein hypothetisch, natürlich - das übliche Gejammer. Ja, die rechtliche Situation ist unbefriedigend. Das bestreitet niemand, besonders hier im Forum nicht. Warum aus der völligen Untätigkeit über Jahre hinweg (das wird ja nicht erst seit der Kündigung so gehen) nun ein völliger Freifahrtschein resultieren sollte, kann ich allerdings nicht verstehen. Liegt vielleicht an mir ...
     
  4. #3 ehrenwertes Haus, 13.05.2019
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    Prozeßkostenhilfe steht auch jedem Vermieter zu, wenn er sich anders einen Prozeß nicht leisten. Natürlich nur bei entsprechender Erfolgsaussicht.
    Die Ausrede man den offiziellen Weg, also den der Klage, nur aus finanziellen Gründen nicht gehen, zieht nicht.


    Ist ja nur rein hypotethisch...
    In deinen Träumen, darfst du den Mieter auch straffrei aus dem 10. Stock aus dem Fenster werfen.
    In der Realität, solltest du das nur tun, wenn du mit den Konsequenzen Leben kannst. Ohne Erfahrungswerte vermute ich, die sind ziemlich unangenehm.

    Rein hypothetisch, sind garantiert schon viele Mieter auf diesem Weg entsorgt worden und bestimmt auch viele Vermieter ...
     
  5. #4 FMBerlin, 13.05.2019
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    Ich hoffe, es wurde hilfsweise auch ordentlich (fristgerecht) gekündigt.
    Der offizielle Weg wird leistbar sein müssen. Der angefragte Weg kann nämlich sehr schnell in einstweiligen Anordnungen und Ersatzvornahmen enden und damit ist sie immer noch nicht ausgezogen. Denk doch mal jemand an die Kinder! (nein, wirklich)
    Wenn mit Widerstand zu rechnen ist, die Räumungsklage gleich einem Fachanwalt übertragen. Der wird auch mit den Verzögerungsversuchen am besten fertig und schont die Nerven. Die Klage auf die Räumung beschränken, spart Geld. Den Mietrückstand selber per Mahnbescheid titulieren lassen. Bei Widerspruch gegen den Mahnbescheid nochmal überlegen, ob man ohne eigenen Anwalt versucht, den Mietschuldentitel vor Gericht zu erstreiten. Wenn nichts zu holen ist, Mietrückstand gleich abschreiben, kommt billiger.
     
  6. SaMaa

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    Eventuell wäre Geld ja eine Motivation, das die „Dame“ auszieht.
    Da der gerichtliche Weg bestimmt auch nicht kostenfrei für den Vermieter ist, würde ich überlegen welchen Betrag ich für den Auszug anbieten kann.
    Vielleicht ist es ja dann doch noch billiger, als den gerichtlichen Weg zu gehen und wenn nicht, vielleicht war dann der Teurere aber auch doch noch der zeitlich Kürzere ;-)
    Frei nach dem Motto: „Zeit ist Geld“
     
    Wohnungskatz gefällt das.
  7. #6 AndiABC, 13.05.2019
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    Wurde ihr schon geboten... hat nichts gebracht. ich hatte auch schon ins Spiel gebracht ihr 5000€ zu bieten und die dann doch nicht auszuzahlen weil sie gleich mit den Reparaturen verrechnet werden (die im Bereich von deutlich über den 5000€ liegen werden)... als Trick gut machbar. Auch ist dem Rahmen durchaus auch denkbar in Aktionen bei den sie Schadensersatz einfordern kann.... unterm strich wird da nie was zu holen sein, von daher wird einfach konsequent alles verrechnet. Das Problem ist dass sie erstmal nen dummen finden muss der sie nimmt... und nicht wirklich motiviert ist weil sie ja sowiso keine Konsequenzen fürchten muss (hat dann halt noch mehr schulden... juckt sie ja nicht da sie eh nie was abbezahlen wird). Wasser abstellen ist scheinbar möglich wenn man nach Mietende fürchten muss dass es nicht bezahlt wird (was der Fall wäre)... im Prinzip alles genau so weit gehen dass es noch legal ist. Bei der Tür würde man auch nicht sagen dass sie nur eine beschissene provisorische Türe bekommt (bis die endgültige dann irgendwann mal rein kommt... natürlich erst wenn sie weg ist bevor die auch noch kaputt geht). Es geht einfach darum maximalen Druck knapp unter der Nötigungsgrenze aufzubauen. Polizei wird auch jedes mal gerufen werden sobald ihr Freund illegal aufs Gelände kommt... aber der wird (wie bisher auch immer) eh wieder laufen gelassen.
     
  8. Andres

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    Wie geht der Spruch noch? Einen Betrüger kannst du nicht betrügen.


    Irgendwie bin ich mir ziemlich sicher, dass er das auch wäre.
     
  9. #8 AndiABC, 13.05.2019
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    Er wäre es mit massivsten Verlust und Vorfinanzierung per Kredit sofern die Bank den gibt (was unwarscheinlich ist). Und dann produziert so eine Lebensversagerin massivste kosten und hat wieder 0 zu befürchten da sie am Ende kein Cent zurückzahlen muss. Da geht man dann lieber an die Grenzen des machbaren. Scheinbar darf man ja Wasser abstellen... auch eine schöne Möglichkeit ohne in die Wohnung rein zu müssen.
     
  10. #9 Papabär, 13.05.2019
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    Ich erinnere mich dunkel, dass sowas in Tagessätzen abgerechnet wird. Da der TE aber offenbar nichteinmal die Mittel hat, um einen Anwalt und eine Räumungsklage zu finanzieren, wird er diese kaum leisten können. Macht aber nix ... die Gerichte kennen da einen zuverlässigen Weg, an das Vermögen von Immobilienbesitzern zu gelangen. Die können nämlich Betongold verflüssigen.


    Mit Nichtwissen wird hier unterstellt, dass besagte Konsequenzen MIT entsprechenden Erfahrungswerten noch viel unangenehmer sind. Stichwort Wiederholungstäter!



    Welches Amt? Post-/Gemeindeamt Niederbörnicke?

    Ich habe übrigens immer noch nicht herausgefunden, wie man illegal wohnen kann - zumal als Lebenspartner der Mieterin. Schon alleine daher dürfte die Sache mit dem Hausverbot in eine Lachnummer ausarten, denn zumindest den direkten Weg von und zur Wohnung wird man ihm nicht verbieten können. Naja, man kann es natürlich mal versuchen, wird dann aber u.U. mit den Kosten einer gerichtlichen Duldungsanordnung leben müssen.

    Ob die Miete bezahlt wird oder nicht, wird Dich nach Deinem Maßnahmenkatalog eh nicht mehr interessieren. Da solltest Du eher schon mal üben, in der Gemeinschaftsdusche die Seife aufzuheben ohne Dich zu bücken ... also rein hypothetisch natürlich.
     
  11. #10 ehrenwertes Haus, 13.05.2019
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    Stimmt so pauschal nicht.

    Geh zum Anwalt und lass ihn arbeiten.
    Einen Kredit musst du auch bei Klageeinreichung normalerweise nicht aufnehmen. Prozeßkostenhilfe können auch Vermieter erhalten. Selbst wenn das dann auf Ratenzahlung erfolgt und nicht als Geldgeschenk vom Staat.

    Ein klein wenig steuert der Staat trotzdem bei über deine Steuererklärung.
     
  12. #11 ehrenwertes Haus, 13.05.2019
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    Gib dem Kind einen anderen Namen, dann geht das. Benötigt ebenfalls eine richterliche Entscheidung. Nennt sich dann Näherungsverbot. Das kann soweit gehen, dass u.U. selbst ein Mieter nicht mehr in seine Wohnung darf, wenn dadurch andere Hausbewohner einer entsprechenden Gefährdung ausgesetzt sind. Bei einem Nur-Lebensgefährten geht das noch etwas leichter. Gibts halt nur wie einen Parkschein zeitlich befristet.
     
  13. SaMaa

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    So habe ich das auch nicht gemeint.

    Damit ein Vorteil spürbar und Motivation ins Spiel kommt wenn man ausziehen soll, muss man als Mieter schon ein bisschen Geld in die Hand bekommen.
     
  14. #13 ehrenwertes Haus, 13.05.2019
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    In Ermangelung persönlicher Erfahrungswerte zu beiden Varianten, plapper ich mal Leuten nach, welche hoffentlich schlauer sind wie ich:
    "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier". Demnach nach wird es mit Übung (= geplante Wiederholung mit dem Ziel das Ergebnis zu perfektionieren) nicht unangenehmer, sondern angenehmer im Sinn von vertrauter ;)
    Zum Glück sind wir ja nur rein hypothetisch unterwegs, ich rate nicht zum praktischen Erproben.
     
  15. #14 AndiABC, 14.05.2019
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    bzgl. Kredit.. die Prozesskostenhilfe bringt nichts wenn 2 Jahre lang die Miete + NK ausfallen... die trägt die Prozesskostenhilfe (wenn überhaupt bezahlt werden würde) nicht, die Kosten laufen aber weiter. Da sie dann


    Das mit dem Wasser abdrehen ist eine BGH entscheidung
    juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&nr=47899&linked=pm
    allerdings in einem gewerblichen Fall... es gibt aber diverse Urteile die das auch bei privaten Fällen "ermöglichen" (tenor in der Urteilsbegründung ist jeweils etwa gleich). Das natürlich nur als Notlösung wenn weniger repressive Mittel wie das beginnen von durchs fehlverhalten des Partners des Mieters (wenn man Zerstörungswut so nennen will) zu beseitigen (natürlich wird der Teufel getan und schon was neues einzubauen so lang der da noch ein und aus geht). Im Prinzip gehts darum den druck nach und nach zu erhöhen in einem überschaubaren Zeitraum.
     
  16. #15 Papabär, 14.05.2019
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    Ich bin mir nicht 100%ig sicher, aber m.E. ist ein Näherungsverbot auch nichts anderes als eine einstweilige Anordnung. Und es bedarf dafür einer nachweisbaren Gewaltandrohung o.ä. gegen einen Bewohner des Hauses. Ich unterstelle mal, dass die Mieterin als potentiell Geschädigte (=Anzeigenerstatterin) hier ausfällt.
     
  17. #16 ehrenwertes Haus, 14.05.2019
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    Das verstehe ich nicht als Lebensgefährtin intensiv massieren, sondern andere Hausbewohner.
    Jeder der sich bedroht fühlt oder andere schützen muss kann ein Näherungsverbot beantragen. Freilich sollte man dann auch den wirklich gute Argumente haben warum eine Gefährdung vorliegt.
    Ein paar vermöbelte Hausbewohner als Opfer bzw. Zeugen finde ich recht überzeugend.
     
  18. #17 ehrenwertes Haus, 14.05.2019
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    Du willst die Mieter also zum Nulltarif vor die Tür setzen.
    Legal geht das nicht, wenn die Leute nicht freiwillig ausziehen.

    Deine angedachten Umzugsmotivationen, ... naja du kannst es ausprobieren... kosten unterm Strich mehr als eine Räumungsklage.
    Aber wenn du am falschen Fleck sparen willst, ist das natürlich deine Entscheidung.

    Ach ja, das Haus soll ja verkauft werden...
    Stimmt, dann ist sanft rausekeln natürlich viel besser... und garantiert erfolglos.
    Jeder nicht völlig auf den Kopf gefallene Kaufinteressent preist solche Probleme in seinem Angebot ein. Da verliert man dan nicht nur die Prozeß- und Räunungskosten im geschätzt mittleren bis gehobenen 4stelligen Bereich, sondern gerne gleich im gehobenen 5stelligen Bereich an Kaufpreis.
    Mietshäuser mit ernsthaften Problemmietern sind nicht besonders gefragt.
     
  19. #18 AndiABC, 14.05.2019
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    Natürlich am besten zum Nulltarif, aber keinesfalls für vermutlich über 15000€ mit möglichen rachebeschädigungen bevor der Gerichtsvollzieher irgendwann räumt... das ist ein schaden von über 20.000€ (nur mit den momentanen Schäden). Und natürlich kann man sie nicht zwingen auszuziehen, aber man kann die umstände so weit ändern dass sie eben motiviert ist es freiwillig zu tun. Das mit dem Wasser ist eine BGH Entscheidung, also gibt es da nichts zu rütteln. Luxussanierer mauern leute die Fenster zu und machen was weiß ich was für Dinge für Mieter die noch einen gültigen Mietvertrag haben, von daher gibt es ja Möglichkeiten (das einzige was die Mieter erreicht hatten war eine Mietminderung).... und diese Mieterin hat ja nicht mal mehr einen gültigen Mietvertrag in kürze und wird dann aller vorraussicht ja auch keinen Cent mehr zahlen, von daher kann sie die miete ja mindern wie sie will. Mieter (und erst recht nciht mieter) müssen ein gewissen maß an Reparaturen dulden... dann können sie die Miete mindern und erst ab einem bestimmten Punkt steht ihnen z.B. eine Ersatzwohnung zu... und genau bis zu diesem Punkt kann man ja gehen.
     
  20. #19 immobiliensammler, 14.05.2019
    immobiliensammler

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    Kannst Du die für das Wohnraummietrecht (nicht Gewerbemietrecht) gültige BGH-Entscheidung mal hier reinstellen? Ich kenne keine!
     
  21. dots

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    Nö.
    Jedenfalls solange dieses gewisse Maß an Reparaturen nicht durch den vertragsgemäßen Zustand abgedeckt sind.
    Du musst (dem Mieter) die Mietsache in vertragsgemäßem Zustand zur Verfügung stellen.

    Ich Frage mich gerade, warum ich mir hier die Mühe machen, dir zu helfen, wo du doch eh schon alles besser (falsch) weißt.
     
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