Mieter vereinbart eine Beteiligung an Badsanierung will aber nicht zahlen, was tun??

Dieses Thema im Forum "Ausstattung" wurde erstellt von Klimme, 06.02.2013.

  1. Klimme

    Klimme Neuer Benutzer

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    Vieleicht kenn jemand hier ein ähnliches Problen/Lösung nun aber zu Sache:
    Letztes JAhr haben ich eine Wohung mit eine nicht "schönem" Bad vermietet, die Mieterin wollte aber das Bad erneuern,da wie nicht wollten dass es vom Heimwerker gemacht wird und wir dann mit einem nich fachgerechtem Bas dastehen wenn sie auszieht haben wir im Mietvertrag eine Vereinbarung getroffen, sie zahlt 1200€ für Material und wir stellen die Handwerker da ja sowieso noch Laminat verlegt werden sollte. Wärend der Arbeiten kamm es zu einem unschönem Vorfall, der Vater der Mieterin hat den Handwerkern ein Zubrot angeboten, sie sollten auch den Boden in der Küche verlegen bekommen 100€ und den Rest können sie ja über die Rechung vom Vermieter holen. Darauf wurde sie von uns abgemahnt und dem Vater wurde ein "Hausverbot" solange in der Wohnung gearbeitet wurde. Bei der Abnahme der Küche wurden wieder, dieses Mal vom Exmann, beschipft weil bei der Einbauküche zwischen der Stellfläche für Wasch- und Spülmaschine keine "bauliche" trennung vorhanden war und der Boden im Bad ungrade. Auch dieser Herr wurde von uns gebeten die Wohnung zu verlassen da wir noch kein Wort mit der Mieterin wechseln konnten. Ein Monat später hat die Mieterin die Wohnung gekündigt und wollte weder die Kaution noch das ausstehende Geld für das Bad. Nach vielen Briefen von ihrem Anwalt, wobei auch gesagt wurde dass ein Baugutachter das Bad für nicht nutzbar erklärt hätte weil der Boden nicht grade wäre (Gefälle zum Abfluss?) haben wir dann zu den bar gezahlten 500€ nochmal 500€ aber nicht für Bad sondern für Kaution und noch 60€!! für das Bad erhalten. Jetzt will sie ihre angebliche Kaution haben und will klagen. Sollten wir zahlen oder wie ich denke nicht?? Kann man eine Arbeit in Auftrag geben und dann sich weigern zu zahlen?? sie sagt sie hätte nichts vom Bad weil sie ja ausgezogen wäre aber das wollte sie ja selbst wir haben nicht gekündigt! Das ist ja wie wenn ich ins Autohaus gehen würde ein Auto mit Sonderausstattung bestellen würde und nach paar Tagen es zurückbringe weil es mir jetzt nicht mehr gefällt, da muss ich ja auch bezahlen oder?? Hoffe auf gute Tips und bedanke mich für das lesen. Ist echt lang geworden;-))
     
  2. AdMan

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  3. Lala

    Lala Gast

    Ich persönlich würde hier noch nicht einmal versuchen auf mein "Recht" zu achten.
    Nach all meinen Erfahrungen, wäre ich mehr als froh, dass ich solche Mieter los bin, da hätte sich vermutlich in der Zukunft noch mehr ereignet.
    Zum anderen habe ich Miete während des Umbaus erhalten und habe ein neues Bad in einer Wohnung für die ich einen neuen Mieter suchen kann.
    Wenn ich es recht verstanden habe, habt ihr 500,- der avisierten 1200,- sowie weitere 500,- als Kaution?
    Die Kaution würde die Dame nach Abrechnung aller Kosten zurück erhalten bzw. teilweise zurück erhalten. Wofür waren dann die 60,- Euro?
    Folglich stehen 700,- Euro aus für die Arbeiten. Also meine Nerven sind mir inzwischen eine solche Summe durchaus wert :-)
    Bei einem Rechtsstreit magst du diesen Betrag erhalten, aber es entsteht mehr Theater durch Anwälte, Gerichte etc. und hierfür musst du bis zur Entscheidung warten und auch Geld vorauszahlen.
    Da Richter im allgemeinen eher darauf schaun eine Einigung zu erzielen, ist die Wahrscheinlichkeit die restlichen 700,- zu bekommen noch nicht einmal wirklich hoch. Weshalb "gütliche Einigung"? Ganz einfach, jedes Urteil macht deutlich mehr Arbeit als eine gütliche Einigung der Parteien.
    Aber du musst entscheiden, was du machst.
     
  4. Klimme

    Klimme Neuer Benutzer

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    Badsanierung

    Die 60 Euro sind laut ihren Anwalt der angemassene "Preis" für das Bad. Das Bad war nicht schön aber es waren auch Leute da die es so genommen hätten. Die gesammte Kosten für das Bad lagen bei 3900€ und wir hätten es so nie gemacht weil ja in der nähsten Zeit eine Strangsanierung ansteht. Mir geht es einfach darum dass es doch nicht sein kann dass etwas vertraglich vereibart werden kann und der dumme Vermieter auf den Kosten sitzen bleibt. Da braucht man ja keine Verträge zu machen. Es war schon vom Vorteil dass sie ausgezogen ist aber die Wohnung ist in einer Gegend wo mann nur bis 6€ kalt verlangen kann, da kann ich ja ewig warten bis das Geld wieder drin ist. :113:
     
  5. #4 Tisha, 06.02.2013
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2013
    Tisha

    Tisha Erfahrener Benutzer

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    Grundsätzlich würde ich eher Lala zustimmen. Aber wenn du schon weißt, dass in nächster Zeit eine Strangsanierung der Aufwand relativ vergeblich war, frag ich mich weshalb du diese Mieter und nicht die anderen genommen hast. Gut das ist egal!
    Aber natürlich kannst du einen Anwalt bemühen, um die restlichen 640,- zu erlangen. Das steht dir doch frei. Lala hat ja auch nur offenbar auf die "Verhältnismäßigkeit" wenn sie entscheiden müsste dargelegt.
    Aber selbst wenn dieser Betrag gezahlt worden wäre, hättest du doch auch noch 2700,- für das Bad bei einer Kaltmiete von 6,- gezahlt... und das für eine Ausführung, die dir noch nicht einmal gefällt. Naja war eben eure Entscheidung.
    Also ich würde mir bei der Summer von 640,- auch nicht mehr die Sache antun, aber bitte schön, ist eben meine Meinung, mir läge eher mehr dran die aus der Wohnung zu haben :-)

    Also klar, ich würde einen Anwalt (haben wir in der Familie) mit der Forderung beauftragen und so wenigstens den Versuch unternehmen, allerdings würde ich vermutlich auch auf eine Klageerhebung verzichten, aber auch das muss man sich natürlich überlegen.
    Sicherlich habt ihr ne Vermieterrechtsschutz Versicherung?
    Also auf gute Entscheidung
     
  6. Klimme

    Klimme Neuer Benutzer

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    danke für die Antworten, schön wäre wenn sich noch jemand zu Wort melden würde dem was Ähnliches wiederfahren ist? Was die Arbeiten für die Strangsanierung betrifft da hätten wir auch neue Rohre legen müssen so muss jetzt nur noch an den Strang angeschlossen werden und wir dachten, wie dumm von uns, wenn die Mieterin es jetzt schon so hat wie es ihr gefällt wir es keine Probleme bei den nötigen Arbeiten geben. Sehe ich es falsch? oder sind 700€ kein Betrag über den man reden sollte?
    Habe mir heute mal aus Spass erlaubt den Vorvermieter unser Exmieterin anzurufen, ich kann echt dankbar sein dass sie gekündigt hat, bei Ihm wohnt jetzt der Vater und zahlt seit 5 Monaten keine Miete.
     
  7. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Mit Letzterem kann ich gottseidank nicht dienen, werde es hfftl. auch nie tun können, denn auf solche Händel lasse ich mich weder als Mieter noch als Vermieter ein.
    Hat ja auch kaum mit Mietrecht zu tun, sondern mit Privatrecht. Empfehle Dir einen Rechtsanwalt zu konsultieren.
     
  8. #7 immodream, 06.02.2013
    immodream

    immodream Erfahrener Benutzer

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    Hallo Klimme,
    nach 25 Jahren Vermietung kann ich dir nur den Rat geben, froh zu sein, das du diese Mieterin los bist.
    Du hast jetzt , zwar etwas früher als geplant ,ein schönes Badezimmer und wirst dadurch sicherlich demnächst einfacher neue Mieter finden.
    Wie die Sache vor Gericht ausgehen wird , ist nach meinen langjährigen Erfahrungen für mich nicht eindeutig .( vor Gericht und auf hoher See bist du allein in gottes Hand )
    Schon deine Nerven und suche neue Mieter.
    Grüße
    Immodream
     
  9. Gast 2

    Gast 2 Gast

    Badrenovierung

    Nur schriftliches zählt, alles andere kann bestritten werden- Die Mieter kommen mit Zeugen an, die bei Absparche dabei gewesen sein wollten. Obwohl man diese nich niemal s gesehen hat. Das Gericht muss den Zeugen glauben.
    Grundsätzlich bezahlt derjenige die Handwerker. der die Handwerker bestellt hat.
     
  10. Klimme

    Klimme Neuer Benutzer

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    Vertrag zu Badsanierung

    das ist ja mal eine hilfreiche Antwort, es wurde schriftlich vereinbart. Im Mietvertrag wurde der Ablauf, die Ausführung und die Kosten vereinbart. Da der Vertrag im beisein von 4 Handwerkern und anderen Mietinteressenten untrschrieben wurde kann die Mieterin schlecht mit Zeugen kommen. Es gibt auch ein Beleg über die Anzahlung von 500€ für die Badsanierung. Nachdem wir jetzt dem Anwalt aufgefordert haben die Belege über die angeblich gezahlte Kaution vorzulegen, hat er sich seit 2 Wochen nicht gemeldet. Was haltet Ihr davon??
     
  11. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    ich würde ebenfalls einen Anwalt mit der Wahrnehmungmeiner Interessen beauftragen, ferner die Angelegenheit auf strafrechtliche Bewandnis zu überprüfen.
     
  12. #11 Petra_44, 30.06.2013
    Petra_44

    Petra_44 Erfahrener Benutzer

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    Warum Hausverbote?

    Also ich verstehe ehrlich gesagt euer Vorgehen nicht. Die Handwerker haben angeblich in der Küche und im Bad nicht richtig gearbeitet. Und ihr erteilt denjenigen, die euch darauf aufmerksam machen, einfach ein Hausverbot? Habt ihr diese Aussage denn überhaupt geprüft?

    Dann wäre der Streit mit der Mieterin wohl nie so eskaliert, dass sie sich jetzt weigert zu zahlen, denn sie hätte zumindest das Gefühl gehabt, dass man sie ernst nimmt und ihr zuhört. Ganz abgesehen davon würde ich das schon ganz genau wissen wollen, ob da im Bad korrekt gearbeitet worden ist oder nicht. So eine Badsanierung ist ja nicht ganz billig.

    Wenn das Bad aber fachgerecht saniert wurde, und nur die Mieterin ohne Grund irgend etwas moniert, dann kann es euch doch egal sein. Ihr habt eine Wohnung mit einem neuen Bad, und sicher bald auch wieder neue Mieter.
     
    H Hamburg gefällt das.
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