Mieter verheimlicht Kind

Diskutiere Mieter verheimlicht Kind im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo, ich bin ganz neu hier. Habe mich angemeldet, da ich mir im Moment wie im völlig falschen Film vorkomme und einen Ratschlag brauche. Wir...

  1. #1 Fantika2, 30.08.2019
    Fantika2

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    Hallo,

    ich bin ganz neu hier. Habe mich angemeldet, da ich mir im Moment wie im völlig falschen Film vorkomme und einen Ratschlag brauche.

    Wir haben zwei Eigentumswohnungen im Erdgeschoss des selben Mehrfamilienhauses, die Wohnungen liegen direkt nebeneinander, auch die Gärten etc. Eine Wohnung bewohnen wir selbst, die andere (40qm) ist vermietet.

    Seit einem Monat haben wir einen neuen Mieter - ein Inder, der anfangs sehr freundlich wirkte und einen guten Eindruck gemacht hat. Er zog ein, und damit die Probleme.
    Zum einen weigert er sich seit Vertragsschluss, sich auf deutsch mit uns zu verständigen, und besteht stattdessen auf Englisch (was mir leider sehr schwer fällt). Viele andere Dinge passierten, durch die wir uns echt oft vor den Kopf gestoßen fühlten. Bspw bekamen wir mit, dass er aus Faulheit (wie er nach mehreren Lügen und Ausreden schlussendlich selbst zugab) morgens, auf dem Weg zur Arbeit, immer durch die TerrassenTür geht, sein Fahrrad nimmt und losfährt - dabei aber die Terrassentür bei Wind und Wetter sperrangel weit offen lässt - und das auch noch in einer großen Stadt mit hoher Einbruchsrate. Alles Bitten und Mahnen brachte nichts, er macht das weiter so.

    Er lässt den neu angelegten Garten, trotz ausdrücklicher und ausführlicher Vereinbarung im Mietvertrag, völlig verwildern, betreibt die Klimaanlage von früh bis spät dauerhaft bei gleichzeitig weit geöffneten Fenstern (ohne Rücksicht auf entstehende Kosten), lagert sein täglich benutztes, unsauberes Straßenfahrrad trotz Alternativen (Privater, großer Keller im selben Haus, allgemeiner Fahrrdkeller, privater Garten mit Gartentor) in der Wohnung auf dem Parkettboden, und vieles mehr. Wir achten stets darauf, ihm trotz Allem immer freundlich, diskret und respektvoll zu begegnen und gehen viele Kompromisse ein, was er leider nicht tut.

    Nun ja, das eigentliche Problem, weshalb ich mich bei euch melde, ist folgendes:
    Unser Mieter ist für eine Woche nach Indien in den Urlaub gefahren und kam gestern zurück, und zwar mit einer Überraschung: Er hat eine Frau, mit welcher er angeblich schon lang zusammen ist, und ein Kleinkind mitgebracht, welche nun mit in der Wohnung wohnen. Die Frau ist extrem laut, schreit den ganzen Tag, sodass die Nachbarn schon "halt endlich die Klappe" Aus dem Fenster schreien, und alle genervt sind. Das Kind schreit genauso schlimm, den ganzen Tag. Ist ja alles schön und gut. Das, was mich so vor den Kopf stößt, ist, dass er seine Frau und das Kind nicht angekündigt oder vorgestellt hat, und natürlich auch keiner der beiden vor einem Monat mit in den Mietvertrag aufgenommem wurde. Die Betriebskosten wurden ausdrücklich nur auf eine Person hin berechnet. Und - wir hatten ausdrücklich nach Familie, Kindern.. gefragt. Es wäre kein Ausschlusskriterium gewesen, da wir eigentlich wirklich kinderfreundlich sind - aber dieses "Hintenrum", das bewusste Anlügen und Verschweigen geht mir zu weit.

    Er hat uns ganz wissentlich getäuscht und betrogen, indem er das Kind und die Frau verheimlicht hat und einen Monat später nachgeholt hat. Dieser Indien Urlaub war schon von Anfang an geplant, davon hat er - Frau und Kind ausgenommen - schon damals erzählt.

    Haben wir denn irgendeine Handhabe gegen soetwas?

    Ich finde leider nicht wirklich etwas Passendes im Internet.. Hoffe aber, dass mir hier jemand einen Rat geben kann.

    Viele liebe Grüße
    Franzi
     
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  3. Andres

    Andres
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    Es mag dich schockieren, aber: Von wenigen Ausnahmen abgesehen muss er gar nicht mit euch kommunizieren. Und wenn ihm nicht passt, dass ihr deutsch redet oder schreibt, ist das ganz einfach sein Problem. Also warum das Theater?


    Was juckt es dich, ob beim Mieter eingebrochen wird? Welcher Schaden entsteht dir dadurch? Die Einbrecher kommen zerstörungsfrei in die Wohnung und was sie dort mitnehmen ist nicht dein Problem.


    Innerhalb eines Monats? Wow. Das erinnert mich irgendwie an das Genesis-Projekt aus Star Trek 2 und 3. Oder maßlose Übertreibung.

    Wie auch immer: Gartenpflege durch den Mieter ist ein klassisches Streitthema. Von wenigen Ausnahmen wie z.B. Rasenmähen nach klarem Zeitplan abgesehen, geht das regelmäßig schief. Wenn man als Vermieter sehr klare Vorstellungen hat, wie eine aufwändigere Gartenanlage gepflegt werden soll, muss man das entweder selbst machen oder von einem Externen machen lassen, was dann aber die Betriebskosten explodieren lässt.

    Im Umkehrschluss bedeutet das: Ein Mietergarten sollte (wie die Wohnung selbst) einfach, zweckmäßig und pflegeleicht gestaltet sein. Wenn der Mieter besondere Wünsche hat, soll er das selbst arrangieren - dann ist meist auch eine ausreichende Motivation vorhanden, sich angemessen zu kümmern. Anders formuliert: Ein Garten, der innerhalb eines Monats "verwildert", ist nicht zur Vermietung geeignet. Zu glauben, dass ein Mieter das Schätzchen des Vermieters hegt und pflegt wie den Garten hinter seinem eigenen Häuschen im Grünen, grenzt an Realitätsverweigerung.


    Und wer trägt diese Kosten? Wem sollten diese Zustände also Sorgen machen? Genau ...


    Darf er. Sollte der Boden dadurch beschädigt werden, hat er das zu ersetzen, aber grundsätzlich darf er - und ich komme mir echt blöd vor, das tatsächlich schreiben zu müssen - in seiner Wohnung ein Fahrrad abstellen.


    Ok, also fragt man nach den Personalien. Das ist eine gute Gelegenheit zu klären, ob die beiden verheiratet sind. In diesem Fall wären die beiden keine "Dritten" i.S.d. § 553 BGB und der Mieter müsste für die Aufnahme der beiden in die Wohnung nicht einmal die Erlaubnis des Vermieters einholen. Falls das nicht der Fall sein sollte: Er muss dann eure Erlaubnis einholen - und ihr hättet sie wahrscheinlich zu erteilen.


    Wenn man sich weniger wie die Assis im Unterschichtenfernsehen aufführen würde, könnte man dann einfach mal die Polizei rufen, tagsüber je nach örtlichen Verhältnissen auch das Ordnungsamt. Das ist auch eine erstklassige Gelegenheit um die Identität der beiden festzustellen.


    Ihr wart bereit, einen Mietvertrag alleine mit dem Mann abzuschließen. Warum sollte man hier weitere Personen in den Vertrag aufnehmen? Noch dazu Kinder ...


    Gibt dann eben eine Nachzahlung und zukünftig höhere Vorauszahlungen.


    Schriftliche Selbstauskunft? Und mit welchem Wortlaut? Wenn die beiden nicht verheiratet sind, könnte man nach manchen Wertvorstellungen davon ausgehen, dass das keine Familie ist - und ob das Kind seines ist?

    Eine - selbst mittelprächtige - Selbstauskunft klärt das mit einem ausreichend weit gefassten Wortlaut ab. Irgendwelche mündlichen Auskünfte sind im Nachgang schwer zu beweisen und der Mieter möchte ja nun angeblich ohnehin nicht mehr gut genug deutsch sprechen ...


    Oh, wie schön: Es geht um's Prinzip. :069sonst:


    Für die nicht genehmigte Aufnahme Dritter könnte man den Mieter abmahnen. Um sich nicht völlig zum Affen zu machen, wenn die beiden dann doch keine "Dritten" (s.o.) sind, möchte man vielleicht vorab die Identität klären. Das ist aber letztendlich eine ziemliche Luftnummer, denn wenn der Mieter nicht völlig verblödet ist, verlangt er dann eben die Erlaubnis, seine Partnerin samt Kind aufnehmen zu dürfen, die ihr dann zu erteilen habt. Aber da es um's Prinzip geht: Ja, vielleicht könnte man das wirksam abmahnen.

    Bleibt noch die Idee, den Mietvertrag wegen Täuschung anzufechten. Das erscheint mir hier aber äußerst gewagt, denn nach deiner eigenen Aussage hättet ihr den Vertrag wohl auch im Wissen um Frau und Kind abgeschlossen. Die Täuschung wäre also nicht ursächlich für das Vertragsangebot gewesen. Soll sich dann eben ein Jurist mal überlegen ...

    Ansonsten wäre meine Empfehlung, sich mal ernsthaft zu überlegen, was echte Probleme sind und was nur "nervt", weil das Mietverhältnis nicht wie erwartet läuft. Ich werden sicher nicht behaupten, dass der Mieter ein Engel ist und nichts falsch gemacht hat, aber an dieser Situation sind wieder einmal beide Seiten beteiligt, wenn auch auf ganz unterschiedliche Art.
     
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  4. #3 Nochso'nTrottel, 30.08.2019
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    Hallo Fantika,

    ich habe berufsbedingt seit über 30 Jahren mit Indien zu tun. Das nach meiner Erfahrung in Indien übliche Geschäftsgebaren, hmm, wie soll das am Besten ausdrücken, ohne gegen die Forenregeln zu verstoßen. Sagen wir mal, in Indien werden Grenzen sehr stark ausgereizt. Und Vermieten ist nun mal Geschäft. Aus dieser Erfahrung heraus wären Inder als potentielle Mieter sehr weit unten auf meiner Prioritätenliste angesiedelt.

    Ansonsten muss ich Andres zustimmen: wirklich üble Verstöße hat sich der Mieter bisher nicht erlaubt. Und wenn ich an Menschen aus fremden Ländern vermiete, muss ich auch mit gewissen Eigenheiten rechnen.

    Ich würde Euch also empfehlen, genau zu prüfen, was Ihr dulden müsst und was nicht. Und wenn die erlaubten Grenzen überschritten werden, entschlossen zu handeln und nicht zu zögern. Das wird in Indien sonst gerne mal als Schwäche ausgelegt.

    Deinem Post nach zu schließen, bist Du mit im Mietrecht noch nicht sehr bewandert. Eventuell solltet Ihr Euch deswegen Unterstützung durch einen Anwalt oder dem örtlichen Haus- und Grund Ableger oder dergleichen mit ins Boot holen.

    cu
    NochSo'nTrottel
     
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  5. #4 Kunigunde, 30.08.2019
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    Hallo Franzi,
    hört sich ja echt übel an das Ganze. Daran kann man sehen, dass die Vorstellungen von Vermietern und Mietern doch manchmal Welten auseinander liegen. Ich würde da wohl auch einen Fachanwalt zu Rate ziehen. Wegen evtl. entstehender Schäden durch Nässe und Matsch auf einem Parkettboden und das Verheizen von Geld durch offenstehende Fenster und Türen trotz laufender Klimaanlage würde ich mir auch Sorgen machen, ebenso über die Tatsache, dass der Mieter potentiellen Einbrechern ein williges Betätigungsfeld bietet.
    Alles ist zukünftig mit erheblichen Geldausgaben beim Mieter verbunden und meine Sorge wäre, dass der Mieter sein Defizit einfach an mich als Vermieter weiterreicht. Wäre er Gutverdiener, hätte er sich vermutlich auch eine größere Wohnung genommen. Jeder weiß, dass es bis zur Räumungsklage bei Nichtzahlung sehr lange dauert, dies zieht die Einsichtsfähigkeit des Mieters auf Vertragserfüllung und zu erwartende Geldausgaben bzgl. Schadenersatz des Parketts und hohe zu zahlende Energiekosten evtl. auch ein wenig in die Länge. Ich würde den Besuch beim Anwalt nicht auf die lange Bank schieben und dem Mieter nebenbei einen Umzug in eine größere Wohnung schmackhaft machen damit das Kind sich entfalten kann und weil die Wohnung außerdem zu klein wäre (was sie auch ist, das Jobcenter sieht z.B. 80 qm Wohnfläche für 3 Personen vor). Wünsche Ihnen eine zufriedenstellende Lösung.

    LG Kunigunde
     
  6. dots

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    ... ist das wie mit Mord: Eine Haftstrafe oder eine Verurteilung ist nach dem Mord angesagt, nicht vor dem Mord.
    Bisher ist das Parkett doch noch in Ordnung.
    Wenn das Parkett irgendwann mal nicht mehr in Ordnung sein wird, wird der Mieter für den Schäden aufkommen müssen, wenn - Achtung, jetzt kommt's - er für den Schäden verantwortlich ist.
    Wenn er dazu kein Geld hat, hält man sich als Vermieter an der Kaution schadlos. Wenn es keine Kaution gibt, ist spätestens das der Wink mit dem Zaunpfahl, dass man besser nicht vermieten sollte.
     
  7. #6 Kunigunde, 30.08.2019
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    Dann hoffe ich mal, das eine Kaution in ausreichender Höhe hinterlegt wurde um evtl. vorhandene Schäden beheben lassen zu können und der Mieter nicht gegen den Einbehalt klagt und gewinnt! Denn aufgrund der mangelnden Sprachkenntnisse in der deutschen Sprache und vermutlich des in deutsch abgefassten Mietvertrages, den er leider nicht verstanden hat, wurde ihm leider dadurch auch die Problematik von Nässe auf Holz nicht bewusst. Möglicherweise geht er davon aus, dass das selbstverständlich erlaubt sei. Und jetzt ist die Frage, wie weist man nach, dass man das Abstellen von nassen und oder matschigen Reifen auf Holzparkett nicht erlaubt hat? Das konnte doch der Mieter nicht ahnen :unsicher039:. Zukünftig wird man wohl noch viel mehr selbstverständliche Informationen in Mietverträge aufnehmen müssen (z.B. kein Grillen mit Holzkohle in der Wohnung, gabs ja alles schon).
     
  8. #7 Papabär, 30.08.2019
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    Als fürsorglicher Vermieter hat man so ein Echtholzparkett aber vor der Übergabe nochmal richtig ein- bzw. nachgeölt. Da sollte Feuchtigkeit eigentlich nichts mehr ausmachen. Bei Matsch - wenn breitgetreten - kann es vlt. zu kleineren Kratzern kommen die, so man sie denn überhaupt findet, mit etwas Schleifpapier schnell zu beheben sein sollten.
    Gerade bei Echtholzparkett oder Dielen gehören ein paar kleinere Kratzer fast schon zur Patina dazu.
     
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  9. #8 Kunigunde, 30.08.2019
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    Das sehe ich auch so. Und wenn sich ein evtl. entstehender Nässeschaden so leicht entfernen lässt dann ist ja auch alles gut (kenn mich mit Parkett nicht aus, sehe aber, dass die Holzböden in so manchen Gasthäusern und Brauereien eine Menge abkönnen und es wäre schön, wenn die Parkettböden in Mietwohnungen ebenso robust wären).
    Grundsätzlich wäre mir als Vermieter jedoch wohler, wenn der Mieter die Ausstattung so pfleglich behandelt wie diese es verdient hat und nicht alles ausreizt bis der erste Schaden da ist.
     
  10. #9 Papabär, 30.08.2019
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    Das Beispiel hinkt. Weil das Strafgesetzbuch hier sogar den Versuch unter Strafe stellt.
    Also bei Menschen. Bei Holzparketten ist mir von Tötungsversuchen nichts dergleichen bekannt.


    Wenn man sich hier von Emotionen leiten lässt, sollte man vlt. die Branche wechseln.


    Zugegeben, bei dieser Erfahrung kann ich nicht mithalten ... aber ich habe seit zumindest 26 Jahren beruflich mit Menschen - also auch Indern zu tun - und ich habe gelernt, dass man diese nicht allein aufgrund ihrer Nationalität alle in einen Topf schmeißen kann (bei einer Bevölkerung von 1,33 Mrd. dürfte das ohnehin schwierig sein). Meine letzten beiden indischen Mieter waren/sind bisher absolut ruhig und unauffällig. Allerdings käme ich auch nicht auf die Idee, einen Familienzuwachs als Auffälligkeit zu bezeichnen.

    Wenn ich das BK-Schild 3x neu drucken muss, weil ich erst Buchstaben vertauscht/unterschlagen habe und der korrekte Name dann für ein handelsübliches Briefkastennamensfensterschild selbst in Schriftgröße 9 einfach zu lang ist, macht mir das deutlich mehr zu schaffen.
     
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  11. #10 ehrenwertes Haus, 31.08.2019
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    Naja der Mieter hat einen wirklich einige schlimmen Fehler gemacht:

    Er hat die Vermieter nicht gefragt, ob er überhaupt Kinder in die Welt setzten darf. Ist ja schließlich ein Inder, also von Überbevölkerung akut betroffen.

    Und weil der Zeugungsakt auch nicht immer absolut Geräuschlos ist, sollte ein guter Mieter natürlich auch seine Nachbarn fragen, um welche Zeiten sie sich dadurch am wenigsten gestört fühlen.

    Jetzt hat der Knilch auch noch ne Frau mit Kind angeschleppt ohne die VM vorher ausfzuklären, dass es diese Frau und das Kind gibt.
    Ja, das ist wirklich arm, wenn man nicht vor Mietbeginn den gesamten Freundes und Bekanntenkreis zusätzlich zur eigenen Großfamilie vorstellt. Sind ja alles Leute, die zu Besuch kommen könnten. Da will man dor vor Vermietung als VM ausführlichst informiert werden. Wie könnte man denn sonst Frau X und Herrn Y Besuchsverbot erteilen, weil die nen Silberblick haben und das ist doch schon was sehr verdächtiges. Weil die so komisch Gucken, sind das ganz sicher Islamisten und sowas will man nicht im Haus haben...

    Und erst die Sprache...
    Meine Güte, da versteht man ja kein Wort. Woher soll man denn dann wissen worüber die reden, was die planen... könnte ja der nächste Terroranschlag sein.
    (Goldraub wäre gut, hätte man ja Chancen ein paar vergessene Krümel irgendwann zu finden)

    Und die offene Terassentür.
    Ach ja Diebe könnten das entdecken... Das ist doch viel zu kurz gedacht.
    Die offene Tür ist ein Muss. Wie sollen denn sonst die Anschlagsplaner all das Material für den Bombenbau in Wohnung bringen, ohne mit dem Zeug durchs Haus marschieren zu müssen? Der Weg durchs Haus würde bestimmt viel mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

    Da macht es doch auch Sinn, das Parkett "aufzuweichen". Sind die Dielen erst mal lose, kann man prima darunter den Sprengstoff lagern...


    *Ironie Ende*


    @ TE merkst du was?

    Deine Mieter sind nicht deine Mitarbeiter oder Dienstleister denen du Vorschriften machen kannst, wie sie ihr Leben zu gestallten haben, Wen sie als Freunde und Gäste haben oder als Mitbewohner aufnehmen wollen. Das ist Mieters Privatsache und geht auch den neugierigen und/oder um "seine" Wohnung besorgten Vermieter nichts an.

    Lass den Mieter so Leben wie er will. Wenn die Wohnung darunter leidet ist das normal und mit der Miete abgegolten. Nur wenn es über die normale Abnutzung hinaus geht, kann man als Vermieter einschreiten. Meist wird das dann von der Kaution nach Wohnungsrückgabe abgezogen. Während der Mietzeit ist nur selten was ernsthaft vom Mieter zu fordern ohne sich dabei zum Affen zu machen.

    Wenn du damit nicht klar kommst, manchmal brauch es eine Eingewöhnungszeit für Neuvermieter, dann bist du nicht für Vermietung geeignet und wirst praktisch mit allen Mietern Probleme haben. Spätesten dann ist es an der Zeit das Projekt Vermieterdasein neu zu bewerten und zu entscheiden, wenn du nicht deine Nerven ruinieren willst.
     
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  12. Duncan

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    @ all: Leute kommt mal bitte wieder etwas runter...
    Nicht jeder ist so schnell firm im Vermietergeschäft. Und, wenn man Presseberichten glauben darf wäre der englische Begriff Landlord so ziemlich genau der passende für die Vorstellung vieler.

    @Fantika2 wie dir nun sicher offensichtlich ist gibst du mit der Vermietung (d)einer Wohnung sehr viele Rechte an dieser auf und überträgst diese dem Mieter. Diese werden regelmäßig vom Mieter nach dessen Vorstellungen ausgeübt. Dein Einfluss darauf ist sehr begrenzt und bezieht sich eigentlich fast nur auf grobe Vertragsverstöße. Umso wichtiger ist die Vorauswahl wer überhaupt als Mieter infrage kommt. Ich hatte bereits im Studentenwohnheim das vergnügen viele diverse Kulturen kennenzulernen, heute arbeite ich als Dienstleister u.a. in einem internationalem Konzern mit Standorten auf vier Kontinenten, darunter 3 in Indien. Davon sind ständig ein paar Dutzend Mitarbeiter hier am Standort. Ich unterhalte mich ja gerne mal mit den Leuten. Man lernt so einiges. Ich habe bisher nie erwogen davon welche als Mieter zu generieren - auch wenn wir da von Einraumwohnungen direkt 5 Min. Fußweg zum Standort reden und es sicher befristete Mietverhältnisse sind (Projektbezogen 12, 18, 24, max. 36 Monate). Ich rede hier von mind. Ingenieuren zum Teil mit Ph.D.
     
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  13. #12 Gewohnheitstier, 31.08.2019
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    Um er ja auch nicht. Der muss nur seiner Mitwirkungs- und Obhutspflicht nachkommen und irgendwelchen zweiseitigen Rechtsgeschäften zustimmen. Macht der das nicht, verklagt man ihn halt.


    Ist doch super, beim ihm wird eingebrochen. Und?
    Die Aufnahme naher Angehöriger ist lediglich anzeige- und nicht zustimmungspflichtig. Und bevor einer mit Überbelegung kommt, die ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Berlin ist mit 8 m² pro (erwachsener) Person am strengsten.

    Gibt es halt eine Nachzahlung und anschließende Anpassung der Vorauszahlung.

    Fleißig Lärmprotokoll führen (lassen) und mit anwaltlicher Unterstützung Abmahnung und Kündigung betreiben.

    Da er selbst den Strom bezahlt, tut er hoffentlich, ist das genau wessen Problem?

    Fazit, sich nicht von Dingen ärgern lassen, die man nicht ändern kann oder ändern sollte und sich auf die Sachen konzentrieren aus denen man tatsächlich brauchbare Handlungen entwickeln kann.
    Man ist Vermieter und erst dann, irgendwann nach Mensch, auch Kümmerer und Sozialpädagoge.

    Daneben auch die Lehren für die Zukunft ziehen, was Mieterauswahl, eigenes Verhalten und Erwartungen angeht. An der Herkunft des Mieters würde ich es aber nicht festmachen, gibt genügend ,deutsche' Mieter die mindestens ebenso anstrengend sind und mit Prozesskostenbeihilfe sogar noch anstrengender.

    Unternehmerisches Risiko. So lange die werte Mieterschaft nicht gerade die Substanz des Gebäudes beeinträchtigt ist das alles in der Miete eingepreist und vom Unternehmer entsprechend kalkuliert. Ist es doch?
     
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  14. Ferdl

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    Das Einzige was mir konstruktiv dazu einfällt: Man könnte dem Mieter, schriftlich, auch auf Englisch, emotionsfrei, erklären das durch Nässe Schäden am Parkett entstehen könnten und das der Mieter für die Beseitigung der Schäden aufzukommen hat. Es wäre siche kein Fehler dieses Schreiben von einem Anwalt aufsetzen zu lassen.

    Man könnte sich diesen Aufwand auch sparen und nächstens mehr Aufwand/Sorgfalt in die Mieterauswahl investieren.
     
  15. #14 Gewohnheitstier, 31.08.2019
    Gewohnheitstier

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    Super Idee. Nur das mit dem Anwalt kann man sich sparen, außer man will Drohkulisse aufbauen.

    Auch auf die Gefahr wie ein Rassist zu klingen, da könnte was dran sein. Andere Länder, andere Sitten halt.
     
  16. #15 ehrenwertes Haus, 31.08.2019
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    ... und sich damit zum Affen machen...

    Korrekt verlegt und versiegelt kann Parkett selbst Staunässe auf der Nutzschicht ab.
    Bevor man da mit Schäden durch Mieter wirklich argumentieren kann, darf man meist zuerst den Nachweis erbringen, dass hier kein Pfusch am Bau vorliegt.
     
  17. Ferdl

    Ferdl Erfahrener Benutzer

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    warum machen dann die Parkettleger so eine Bohei mit nur Nebelfeucht wischen, verschüttetes Wasser sofort aufwischen?
     
  18. #17 ehrenwertes Haus, 31.08.2019
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    Weil die meisten Klickparkett verlegt haben wollen ohne entsprechende Fugenversiegelung.
    Dann kann Wasser bzw. Feuchtigkeit unters Parkett geraten und das bedeutet den Tod für jedes Parkett.

    Ist halt wieder das leidige Thema, dass billig und gut nur selten Hand in Hand gehen.
     
  19. #18 immobiliensammler, 31.08.2019
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    Das kenne ich eher vom Laminat. Im Gegensatz dazu kenne ich alte Gaststätten aus dem späten 19ten Jahrhundert mit Parkettböden in der Gaststube, die gefühlt genauso alt sind. Ob da im Laufe der Zeit im Winter jeder Besucher auch seine Schuhe abgetrocknet hat, bevor er die Stube betrat?
     
  20. #19 ehrenwertes Haus, 31.08.2019
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    Jein.

    Auch bei Parkett muss man unterscheiden nach Holz- und Versiegelungsart.
    In Gaststätten und Werkstätten liegt fast immer wirklich sehr gut abgelagerte Eiche oder Ulme als Parkett. Beides Hölzer, welche mit zunehmender Lagerungsdauer immer weniger arbeiten und einen höheren Abriebwiderstand bekommen. Wie und warum, muss du einen Holzprofi fragen, hat aber irgendwas mit einer besonderen Zellstruktur und Gerbsäureanteil zu tun). Damit sind diese Böden selbst ohne extra Oberflächenversiegelung industrietauglich. Wenn diese Böden versiegelt werden, dann nur wegen der Optik, damit man die Maserung besser sieht.

    In Wohnungen liegt überwiegend Fichte, teilweise auch Lärche und Birke in Altbauten. Astfreie Eiche war nur bezahlbar für die Superreichen, für das gehobene Bürgertum (Mittelschicht) nicht.
    Das sind Hölzer die über Lagerung und Alterung verglichen mit den industrietauglichen Böden nur unwesentlich abriebfester werden. Müssen sie aber auch nicht, die Belastung ist in einer Wohnung ja viel geringer. In Wohnungen kam es mehr darauf an, dass sich im Boden keine Rillen durch unterschiedliche Abnutzung der Holzfasern bilden. Astholz war egal, weil man ohnehin einheitlich dunkle Böden wollte. Ob das Holz viel oder wenig arbeitet war ebenfalls weitgehend egal, da man Holz und Fugen mit dunklem atmungsaktivem Wachs versiegelte. Im Zuge von Modernisierung und Sanierung wurden diese Böden oft von der elastischen atmungsaktiven Wachsschicht befreit und (weil es schneller geht, moderner und angeblich pflegeleichter sowie halbarer ist) mit Lack versiegelt. Lack ist nicht elastisch genug, um die Fugen dauerhaft zu verschließen. Eine sehr empfehlenswerte eigene Fugenversiegelung bei Altbauparkett mit Lackversieglung wird meist eingespart.
    Ergebnis:
    Die Holzoberfläche ist geschützt, durch ungeschützte Fugen kann Wasser/Feuchtigkeit unter das Holz gelangen und den Boden quasie von unten zerstören.
    Durch normales Heizverhalten kann so feucht gewordenes Parkett nicht mehr wirklich abtrocknen, die Holzoberfläche, die zum Atmen benötigt würde, hat ja einen Deckel aus Lack drauf. Gleiches gilt für Klickparkett. Nur das sich bei Klickparkett, je nach genauer Unterkonstruktion, die Leimverbindungen des Schichtaufbaus auch noch verdünnisieren können, da wasserlöslich.


    Sry für OT, aber vielleicht wird so verständlicher worauf bei Parkett geachtet werden sollte, damit es wirklich langlebig ist und woher die angeblichen Feuchtigkeitsprobleme stammen.
     
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  21. #20 Fantika2, 31.08.2019
    Fantika2

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    Danke für die vielen unterschiedlichen Reaktionen!

    Es geht mir bei diesen Problemen, die ich ansprach, in keiner Weise darum, den Mieter irgendwie in seiner Freiheit einzuschränken.
    Bei der Sache mit der Klimaanlage denke ich daran, dass er - wie sich auch im Vorfeld an anderer Stelle zeigte - keinerlei Einschätzungsvermögen bzgl. Stromverbrauch und - Kosten hat. Die Klimaanlage läuft, seit er wieder da ist, ungelogen 12-14 Stunden am Tag,durchgehend. Laut Strompreis Berechnung für unseren Landkreis kostet das um die 8€ am Tag, aufs Jahr, bzw auf den Sommer gerechnet, ist das sehr viel (allein in den letzten drei Tagen hat er nun schon 24€ reine Kosten für die Klimaanlage verursacht!). Ich weiss, dass er kein großes Vermögen in der Hinterhand hat, und habe einfach Angst, dass er dann in einem Jahr vor der Rechnung sitzt und sie einfach nicht bezahlen kann. Dann ist die Gefahr groß, dass er stattdessen keine Miete zahlt, oder die Rechnung einfach ignoriert. Letzteres beschäftigt uns derzeit auhh bzgl. des vorherigen Mieters - Wir mussten die 1500€ Nachzahlung für ihn aus eigener Tasche bezahlen, nachdem der Stromanbieter uns als Vermieter mit Abschalten des Stroms gedroht hat - was eine extreme Mietminderung vom nachfolgenden Mieter zu folge gehabt hätte. Naja, diese 1500€ zurück zu fordern ist schwer, da er kein Geld und auhh anderweitig Schulden hat, und wir uns keinen Anwalt leisten können.

    Gleiches gilt in Grün bzgl. Dem Parkettboden. Wer kommt dann für die Schäden auf, wenn die Kaution bereits anderweitig verrechnet werden musste (so geschehen beim letzten Mieter)? Am Ende sind wir die, die darauf sitzen bleiben. Laut Gesetz dürfen wir verbieten, dass er dastäglich benutzte Rad in der Wohnung lagert, vorausgesetzt es gibt sichere Alternativen (hier: privater Keller, Privater Garten mit Tor, Fahrrad keller). Nur, das muss man Dann erstmal durchsetzen.

    Der Garten ist so eine schlimme Sache. Der letzte Mieter hatte den Rasen völlig austrocknen und sterben lassen, der Boden hatte sihh verdichtet und es ist keine neue Rasensaat angewachsen. Es musste der Boden komplett aufgelockert, gedüngt und neu besät werden. Eine wahnsinns Arbeit, und ein wahnsinns Geldaufwand. Es blieb aber nichts anderes übrig, weil fast jeder Mietinteressent den abgestorbenen Garten als Mangel sah, und um Ausbesserung als Voraussetzung bat. Und dann ist da noch die Hecke, die auch Pflege braucht - und extrem teuer zu ersetzen wäre.

    Bzgl. des Kindes und der Frau - meiner Meinung nach ist das absichrliche Täuschung. Er hat die beiden, besonders das Kind, verschwiegen, um sihh einen Vorteil (seiner Meinung nach) zu erschleichen und so die Wohnung zu bekommen. Ganz nebenbei - bei der Wohnung handelt es sich um eine 2-Zimmer Wohnung mit 40qm (Schlafzimmer+Wohnzimmer, vom Schnitt schon kaum für zwei Personen, geschweige denn drei, geeignet).

    Und, immerhin sind wir nicht nur Vermieter und Mieter, sondern auch Nachbarn, und ich möchte nichts mehr als ein freundliches Verhältnis, was er aber leider mit Füßen tritt, und das ärgert mich sehr.

    Ich möchte am liebsten, in Angesicht dieser Tatsachen und aufgrund dieser absichtlichen Täuschung, den Mietvertrag anfechten. Ich denke, es sollten (wie es hier scion jemand vorgeschlagen hatte) erstmal die Verwandtschaftsverhältnisse abgeklärt werden, und dann - je nach Dem - wird gehandelt. Wie würdet ihr das anstellen?

    Ganz allgemein möchte ich noch erklären, dass wir nun keinerlei Vermögen mehr auf der hohen Kante haben, um für Schäden an Wohnung und Garten, Stromrechnungen o.Ä. Aufzukommen. Die Wohnung haben wir Vom Schmerzensgeld meines Mannes gekauft, das er bekam, weil ihm ein Autofahrer angefahren hatte und in Folge dessen sein Fuß amputiert werden musste, und noch vieles mehr. Er ist nun durch seine vielen körperlichen Einschränkungen nicht mehr voll arbeitsfähig, demzufolge haben wir nur ein kleines Einkommen. Die Heizungssanierung und Fassadenrenoviering im letzten Jahr gaben uns den Rest. Wir sind zukünftig absolut auf die erfolgreiche Vermietung und Erhaltung der Wohnung angewiesen, weshalb es mir so sehr wichtig ist, dass keine großen Schäden oder Kosten entstehen. Ach, und was ich noch sagen wollte: dass er die Terrassentür hier im Stadtgebiet bei Abwesenheit einfach geöffnet lässt, macht mir deshalb Angst, da erst im letzten Jahr bei unserem Bekannten in einer Nahegelegenen Straße eingebrochen wurde - und die Einbrecher (wer weiss, weshalb..) vor dem Verlassen der Wohnung alle Wasserhähne voll aufdrehten. Als unser Bekannter nach einem ganzen Arbeitstag heimkam, war die gesamte Wohnung überschwemmt und extreme Schäden waren entstanden. Keine Versicherung ist dafür aufgekommen, da er sein Fenster gekippt hatte und so die Einbrecher angeblich leichtes Spiel hatten. Bei einer offenen Terassentür wäre das, versicherungstechnisch, ein noch klarerer Fall.

    Und ihr habt Recht, wir sind erst seit 3 Jahren Vermieter und demzufolge wohl noch grün hinter den Ohren. Es ist schon erschreckend, wie undankbar die private, kleine Vermietung doch ist, und wie verlogen und böse viele Menschen sind. Das hatte ich jedenfalls nicjt gedacht, und seit wir vermieten habe ich leider einen ganz anderen Blick auf die Menschen, als früher. Ich wünsche mir nichts mehr, als einen Mieter, der lange bleiben möchte und die Wohnung wie "seins" behandelt, sich darum kümmert und daran interessiert ist, dass alles gut erhalten bleibt (und sich nicht einfach, nachdem viele Schäden entstanden sind, verzieht..). Ich möchte gar nicht neugierig oder "korinthenkackerisch" sein, sondern den Mieter einfach machen lassen, im Vertrauen darauf, dass er / sie mich nicht verarscht.

    Nagut, ich wünsche euch nun noch ein schönes und ruhiges Wochenende! Hoffen wir, dass alles gut wird.
     
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Mieter verheimlicht Kind

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