Mieter verschweigen Schimmel in der Wohnung

Diskutiere Mieter verschweigen Schimmel in der Wohnung im Insider Forum Forum im Bereich Off-Topic; Hallo zusammen, wir vermieten in einem 3-Familienhaus u.a. eine 50 qm-ELW. Das Haus haben wir von meinen Eltern überschrieben bekommen, zu dieser...
GS_Schweig

GS_Schweig

Benutzer
Dabei seit
09.03.2019
Beiträge
42
Zustimmungen
4
Hallo zusammen,

wir vermieten in einem 3-Familienhaus u.a. eine 50 qm-ELW. Das Haus haben wir von meinen Eltern überschrieben bekommen, zu dieser Zeit war die ELW von einer alleinstehenden Frau bewohnt. Diese monierte damals schon immer wieder auftretende Feuchtigkeit an den Wänden, vor allem im Winter. Meine Eltern hatten das immer mit falschem Lüftungsverhalten abgetan. Diese Frau zog irgendwann aus, und wir vermieteten die Wohnung neu. Zu dieser Zeit war in der Wohnung nichts auffälliges zu erkennen, sonst hätten wir zuerst entsprechende Handwerker geholt und danach neu vermietet.
Nicht allzu lang danach meldeten auch die neuen Mieter Feuchtigkeit an einer Wand im Wohnzimmer und im Flur (die Wohnung hat einen eigenen Zugang). Wir haben in mehreren Anläufen und mit Hilfe eines Gipsers herausgefunden, dass bei starkem Regen das gegen die Hauswand prasselnde Wasser oberhalb der Bodenplatte hineinsickert. Nicht viel, aber eben doch. Wir haben den Bereich abdichten lassen und danach schien alles gut. Zwischenzeitlich wurde auch das komplette Haus neu verputzt.
Nun haben wir angedacht, die Reparaturen in der Wohnung durchführen zu lassen und dafür einen Fachbetrieb angefragt. Heute war jemand von der Firma in der Wohnung und das vernichtende Urteil: die Wohnung ist unbewohnbar, Wände verschimmelt, Laminat nass. Gründe: offenbar immer noch irgendwo eine Stelle, an der Feuchtigkeit eindringt (wo, konnte er auf die Schnelle nicht herausfinden, er sprach von "Hangwasser", das Haus steht am Hang). Mieter lüften schlecht bis gar nicht. Mieter sind zu dritt anstatt nur - wie im Mietvertrag angegeben - zu zweit. Es wurde zwischenzeitlich der Sohn nachgeholt, für den wegen Krankheit der Mutter vorübergehend das Sorgerecht entzogen war. Das haben wir erst erfahren, als wir von der Stadt Post bekamen wegen fehlender Nachmeldung. Die Frau ist nach wie vor chronisch krank und dauernd zuhause. Er jobbt sich so durch und ist auch oft zuhause. Sie haben außerdem 2 Katzen (davon wissen wir), neuerdings einen Hund (davon wissen wir nichts) und Terrarien mit Spinnen. Die Wäsche wird in der Wohnung getrocknet, obwohl eine überdachte Terasse vorhanden ist.
UND: wir haben nie gemeldet bekommen, dass sie Schimmelprobleme haben. Erst als ich um ein Foto des Warmwasserzählers im Bad bzw. dessen Zählerstands bat und mir auffiel, dass die Fliesen naß sind und auch der Zähler korrodiert aussieht, da rückte der Mann plötzlich raus, dass am Küchenfenster Schimmel sei. Aus diesem Grund hatte ich bei der Auswahl des Fachbetriebs einen ausgesucht, der sich auf Feuchtigkeitsschäden spezialisiert hat. Mir kam die Herumdruckserei des Mieters verdächtig vor.
Fazit: die Mieter müssen raus und die Wohnung komplett saniert werden. :heul
Wir fragen uns jetzt, ob das Verhalten der Mieter eine Kündigung rechtfertigt. Dann wären sie mit ihrem Zoo draußen und wir könnten in aller Ruhe die Wohnung sanieren lassen. Ob sie was anderes finden, sollte nicht unser Problem sein.
Den Mietern so lange eine Ferienwohnung zu mieten, scheint mir eher unmöglich. Erstens wegen der bekannten Probleme zur Zeit (Handwerker haben keine Zeit, kein Material und/oder Material sehr teuer), die die Sanierung vermutlich in die Länge ziehen wird, zweitens - wer möchte den Zoo in seiner Ferienwohnung?
Wir werden auf jeden Fall anwaltlichen Rat suchen, aber mich würde trotzdem interessieren, ob jemand von den altgedienten Vermietern hier ähnliche Fälle hatte und wie er/sie vorgegangen ist.
 
Ino75

Ino75

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
11.06.2021
Beiträge
234
Zustimmungen
161
Da habt ihr ja ordentlich was an der Backe... tut mir echt leid für euch!

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die beschriebenen Umstände als Kündigungsgrund ausreichen oder nicht, würde aber eher auf Nein tippen. Ihr könnt das Verhalten eventuell abmahnen und habt ggf. Anrecht auf Schadenersatz (zumindest für einen Teil der euch entstehenden Kosten), vielleicht reicht es sogar für eine ordnungsgemäße Kündigung? Ich sehe hier nur folgende Probleme:

- Die Wohnung hat nachweislich seit Ewigkeiten ein Feuchtigkeitsproblem, von dem ihr wusstet.
- Ihr hättet bei seit Jahrzehnten andauernden Problemen mit Feuchtigkeit nach dem ersten Reparaturversuch proaktiv dranbleiben müssen. Es ist schließlich eher die Regel als die Ausnahme, dass sich solche Probleme meist nicht beim ersten Mal beheben lassen.
- Letztlich hat der Mieter euch ja über die Feuchtigkeit informiert, nur halt nicht, dass es mit dem einen Handwerkerbesuch nicht getan war - er könnte da prima argumentieren, dass er nicht wusste, dass ihr dachtet, das Thema wäre erledigt und immer darauf gewartet hat, dass ihr noch was macht. Ein Mieter ist nämlich nicht verpflichtet, dem Vermieter wegen Mängelbeseitigung ständig auf die Füße zu treten, er kann Mängel auch einfach akzeptieren. Trotzdem halte ich den Ansatzpunkt für den vielversprechendsten, wenn ihr die Mieter loswerden wollt. Aber das ist so komplex, da würde ich wirklich einen Anwalt hinzuziehen.
- Ist der Schaden denn nachweislich schlimmer geworden, dadurch, dass der Mieter euch nicht nochmal informiert hat? Oder wären die nötigen Sanierungsmaßnahmen, um das Feuchtigkeitsproblem ein für allemal in den Griff zu kriegen, auch dann im gleichen/vergleichbaren Maß nötig, wenn der Mieter vorher Bescheid gesagt hätte? Ich würde eher auf letzteres tippen - wenn so viel Wasser eindringen kann, dass es zu solchen Schäden kommt, dann wäre da so oder so eine Komplettsanierung der Wohnung nötig gewesen, bei der auch das Laminat nicht mehr zu retten gewesen wäre. Aber dazu fehlen in deinem Bericht die nötigen Infos.
- Wieso dringt eigentlich plötzlich so viel Wasser in die Wohnung ein? Die ganzen Jahrzehnte vorher war das anscheinend nicht so schlimm. Kann es sein, dass der erste Handwerker da irgendwas schlimmer gemacht hat? Dann würde u.U. die Möglichkeit bestehen, ihn zur Verantwortung zu ziehen? Oder ist beim Neuverputzen irgendwas passiert? Nur eine Idee...
- nur weil ein Handwerker bei einer Besichtigung sagt, dass die Mieter schlecht bis gar nicht lüften, muss das nicht stimmen (woher will der Handwerker das eigentlich wissen? Hat er die Mieter mehrere Wochen begleitet und Buch darüber geführt, wann die lüften? Ist er anerkannter Gutachter?). Und bei den bekannten Problemen mit Feuchtigkeit, die mit Lüften rein gar nichts zu tun haben, würde ich diesen Nebenkampfplatz an eurer Stelle lieber gar nicht erst eröffnen.
- Auch wenn es eine überdachte Terrasse gibt, ein Mieter ist nicht verpflichtet, seine Wäsche draußen zu trocknen. Das darf er grundsätzlich auch in der Wohnung (solange im Mietvertrag nicht explizit etwas anderes geregelt ist und es z.B. einen Trockenraum gibt).
- Dass der Sohn der Mieterin bei euch nicht nachgemeldet wurde, reicht vielleicht für eine Abmahnung, aber mal ehrlich, ihr hättet das überhaupt nicht verbieten dürfen. Familienangehörige ersten Grades dürfen mit einziehen. Man muss dem Vermieter zwar eigentlich vorher Bescheid sagen, aber ich denke, auch dieser Nebenkampfplatz lohnt sich nicht.
- Die Bezeichnung "Zoo" für 2 Katzen, 1 Hund und ein Terrarium mit Spinnen, finde ich etwas daneben. Von den Katzen wusstet ihr, da könnt ihr nichts draus basteln. Bei dem Hund hätten die vorher um Erlaubnis fragen müssen, das stimmt, aber ihr hättet auch das gar nicht verbieten dürfen (es sei denn, der Mietvertrag gibt dazu was her). Und solange das keine giftigen Spinnen sind, sind das Kleintiere im Käfig, das geht euch gar nichts an.
- wer von den Mietern wann wie arbeitet oder auch nicht und wem das Sorgerecht aus was für Gründen entzogen wurde, tut absolut nichts zur Sache und ihr seid gut beraten, solche Dinge aus der Angelegenheit rauszulassen. Das wirft ggf. kein schlechtes Licht auf den Mieter (so nach dem Motto "arbeitsloses Pack, lüftet nicht mal richtig"), sondern genau das Gegenteil, es wirft ein schlechtes Licht auf euch ("arrogante Gutsherren, die sich in die Privatangelegenheiten anderer Leute einmischen").

Wie gesagt, es könnte wegen der unterlassenen Meldung des Schimmels für eine Kündigung reichen, aber m.M. nach nicht unbedingt für eine fristlose außerordentliche, sondern für eine ordentliche. Das würde dann aber darauf ankommen, ob der Mieter tatsächlich eine Pflicht verletzt hat, oder ob seine Info an euch, dass es feucht ist, nicht doch gereicht hat. Ich würde mich auf jeden Fall schon mal nach möglichem Ersatzwohnraum umsehen und zeitgleich nach einem Fachanwalt für Wohn- und Mietrecht. Der kann euch dann nämlich auch gleich eine versierte Einschätzung geben, wie eure Chancen tatsächlich aussehen, die Mieter möglichst schnell loszuwerden und vielleicht sogar Schadenersatz von denen fordern zu können.

Aber das ist nur meine Einschätzung, es gibt hier andere, sehr gut informierte Leute, die ganz sicher den einen oder anderen Paragraphen oder sogar Urteile parat haben, welche die Sachlage für euch deutlich positiver aussehen lassen ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:

Ferdl

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
14.09.2015
Beiträge
3.310
Zustimmungen
1.590
Ort
Westerwald
Auch wenn das nicht deine Frage war
hatte ich bei der Auswahl des Fachbetriebs einen ausgesucht, der sich auf Feuchtigkeitsschäden spezialisiert hat.

Heute war jemand von der Firma in der Wohnung und das vernichtende Urteil:
Was erwartest du von so einem Fachbetrieb? Spachteln, Streichen, fertig? Da ist doch nix dran verdient.
Meine Erfahrungen mit solchen Fachbetrieben sind eher so na ja. Große Sprüche, großes getue, viel Geld für wenig Leistung, in der Regel zahlt es ja eh die Versicherung.

Das kann auch ganz anders sein aber ich hätte da so meine Zweifel.

Da solltest du auch selbst bei schauen und ggf eine zweite Meinung einholen sowie bei dem Handwerkertermin dabei sein, das merkt man eigentlich schon ob das ein Schwätzer oder ein Fachhandwerker ist.
 

Ich-bin-es

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
18.05.2017
Beiträge
783
Zustimmungen
176
Sehe ich auch so. Ich finde diese „Feuchtigkeitssanierer“ auch extrem teuer und nicht nur das, ich hab auch wenig Vertrauen darein. Da kann es leicht zu einem „ unbewohnbar“ kommen. Das empfinden die jetzigen Mieter wohl nicht so.

Wenn wie beschrieben Feuchtigkeit von außen reinkommt, dann wird das in der Regel von außen abgedichtet. Bei mir, auch Haus am Hang, eine Hauswand total aufgebuddelt, abgedichtet, Perimeterdämmung rein. Stört den Mieter erstmal nicht. Hat ein Bauunternehmer gemacht.

Und innen? Müssen die Mieter da wirklich raus? Fußboden und Wände geht auch Zimmer für Zimmer. Zur Not.

Ein Problem bleibt: Mieter, den Schimmel wenig stört und der schlecht lüftet. Das wünscht sich niemand in einer frisch sanierten Wohnung. Für eine Kündigung wirds wohl nicht reichen. Deshalb würde ich mal Rechts und links schauen …. Vielleicht eine feine, teure Modernisierung im Zuge der Arbeiten ankündigen?
 
GS_Schweig

GS_Schweig

Benutzer
Dabei seit
09.03.2019
Beiträge
42
Zustimmungen
4
Ich wollte gestern in der Mittagspause kurz antworten, konnte mich aber auf dem Smartphone nicht einloggen.
Deshalb jetzt mit Verspätung.
Vielen Dank für eure Hinweise. Da sind (leider) einige Gedanken dabei, die wir uns noch nicht gemacht haben.
- Die Wohnung hat nachweislich seit Ewigkeiten ein Feuchtigkeitsproblem, von dem ihr wusstet
Ja, wir wussten, dass es ein Feuchtigkeitsproblem gab. Inzwischen wissen wir auch, dass meine Eltern das Problem völlig unterschätzt oder einfach ausgesessen haben.
Und von dem wir glaubten, die Ursache gefunden und behoben zu haben.
- Ihr hättet bei seit Jahrzehnten andauernden Problemen mit Feuchtigkeit nach dem ersten Reparaturversuch proaktiv dranbleiben müssen. Es ist schließlich eher die Regel als die Ausnahme, dass sich solche Probleme meist nicht beim ersten Mal beheben lassen.
Als die neuen Mieter ebenfalls „nass“ meldeten, waren wir über Monate in Kontakt. Es war der Gipser vor Ort, der den Schaden begutachtet hat und auch Trockner aufgestellt hat, weil man zuerst nicht sehen konnte, wo die Feuchtigkeit her kam. Die vermutlich schuldige Stelle wurde gefunden und von außen abgedichtet. Dann, nach einem Sturm mit Starkregen, kam die Meldung „Jetzt ist die Wand wieder nass“ (die Wand ist farbig gestrichen, so konnte man gut sehen, wie es von unten dunkler wurde). Also wieder gesucht, weitere potentielle Stellen ausgemacht, von außen abgedichtet. Und danach hieß es, auch nach kritischen Wetterlagen, „jetzt ist trocken“ und wir haben uns gefreut, dass wir die sch**** Stelle endlich gefunden haben.
Wir waren auch anschließend weiter in Kontakt und haben mehrfach gefragt, ob an der Wand was zu sehen ist. Es hieß nein, man sieht nix mehr. Als wir wegen einer anderen Reparatur (Kühlschrank defekt) in der Wohnung waren, haben wir uns die Stellen angeschaut, und es sah wirklich alles gut aus. Das wollten wir alles von einem Fachbetrieb beurteilen und dann richten lassen. Und dann kam Corona. Die Mieter waren beide als „hochrisiko“ eingestuft und wollten niemanden in die Wohnung lassen, auch uns nicht. Wir haben uns nur draußen auf der Terrasse unterhalten.
- Wieso dringt eigentlich plötzlich so viel Wasser in die Wohnung ein? Die ganzen Jahrzehnte vorher war das anscheinend nicht so schlimm. Kann es sein, dass der erste Handwerker da irgendwas schlimmer gemacht hat? Dann würde u.U. die Möglichkeit bestehen, ihn zur Verantwortung zu ziehen? Oder ist beim Neuverputzen irgendwas passiert? Nur eine Idee...
Gut möglich, dass sich das Regenwasser nach dem Verputzen - da wurde natürlich auch die Sockelleiste "bis runter" neu gemacht - jetzt einen anderen Weg sucht ...
nur weil ein Handwerker bei einer Besichtigung sagt, dass die Mieter schlecht bis gar nicht lüften, muss das nicht stimmen (woher will der Handwerker das eigentlich wissen?
Gute Frage. Mein Mann hat mit ihm telefoniert und leider hat er nicht genauer nachgefragt, wie es zu dieser Einschätzung kommt. Muss ich noch machen. Im besten Fall hat er die Mieter einfach gefragt ...
- wer von den Mietern wann wie arbeitet oder auch nicht und wem das Sorgerecht aus was für Gründen entzogen wurde, tut absolut nichts zur Sache und ihr seid gut beraten, solche Dinge aus der Angelegenheit rauszulassen. Das wirft ggf. kein schlechtes Licht auf den Mieter (so nach dem Motto "arbeitsloses Pack, lüftet nicht mal richtig"), sondern genau das Gegenteil, es wirft ein schlechtes Licht auf euch ("arrogante Gutsherren, die sich in die Privatangelegenheiten anderer Leute einmischen").
Die Beschreibung sollte nur klar machen, was wir bzw. der Handwerker als weitere Ursachen für die Schimmelbildung vermuten. Es gab ja auch in den Medien Hinweise, dass durch Home-Office, Home-Schooling, Quarantäne usw die Leute mehr zuhause waren und in vielen Wohnungen plötzlich Schimmel auftritt, wo es vorher nie welchen gab. Das hatte ich im Hinterkopf. Anscheinend werden Wohnungen für eine bestimmte Nutzung ausgelegt. Und diese Wohnung ist sozusagen "überlastet".
Ich würde mich auf jeden Fall schon mal nach möglichem Ersatzwohnraum umsehen
Das Problem, was ich sehe ist, dass eine Familie mit vielen Tieren und knapper Kasse auch im Schwarzwald nur sehr schlecht eine Wohnung findet, völlig egal, ob sie selbst suchen oder ob wir das für sie machen. Und eigentlich wollen sie aus der Wohnung nicht raus, weil sie sich da wohl fühlen (Aussage von gestern abend). Hart im Nehmen sind sie auf jeden Fall.
Meine Erfahrungen mit solchen Fachbetrieben sind eher so na ja. Große Sprüche, großes getue, viel Geld für wenig Leistung, in der Regel zahlt es ja eh die Versicherung.
Da solltest du auch selbst bei schauen und ggf eine zweite Meinung einholen sowie bei dem Handwerkertermin dabei sein, das merkt man eigentlich schon ob das ein Schwätzer oder ein Fachhandwerker ist.
Sehe ich auch so. Ich finde diese „Feuchtigkeitssanierer“ auch extrem teuer und nicht nur das, ich hab auch wenig Vertrauen darein. Da kann es leicht zu einem „ unbewohnbar“ kommen. Das empfinden die jetzigen Mieter wohl nicht so.
Ich habe vor zwei Wochen schon Kontakt mit einem Bausachverständigen aufgenommen. Nur ist der wegen Personalmangel gerade allein unterwegs und konnte bislang noch nicht vorbeischauen. Wir sind SEHR gespannt, wie er die Situation beurteilt.
Wenn wie beschrieben Feuchtigkeit von außen reinkommt, dann wird das in der Regel von außen abgedichtet. Bei mir, auch Haus am Hang, eine Hauswand total aufgebuddelt, abgedichtet, Perimeterdämmung rein. Stört den Mieter erstmal nicht. Hat ein Bauunternehmer gemacht.

Und innen? Müssen die Mieter da wirklich raus? Fußboden und Wände geht auch Zimmer für Zimmer. Zur Not.
Wenn es so funktionieren würde, wäre das zwar für die Mieter nicht schön, aber wenn sie partout nicht raus wollen?
Ein Problem bleibt: Mieter, den Schimmel wenig stört und der schlecht lüftet. Das wünscht sich niemand in einer frisch sanierten Wohnung.
Genau das dachten wir auch schon. Eigentlich sollte uns deren Lebensweise nix angehen, aber in diesem Fall würden wir tatsächlich die Kandare anlegen und nicht wie bisher den langen Zügel lassen.
 
Thema:

Mieter verschweigen Schimmel in der Wohnung

Mieter verschweigen Schimmel in der Wohnung - Ähnliche Themen

Frage an Vermieter von Mieter.: Guten Tag zusammen, Ich hab da mal eine Frage an die Hausvermieter. Da es hier sehr viele Vermieter gibt, nutze ich mal die Gelegenheit. 😅 Und...
Probleme mit Vermieter/Wohnung: Hallo ich bin neu hier. Ich habe ein paar Probleme mit meiner Wohnung/Vermieterin; und weiß nicht, was ich tun soll. Folgendes: - Ich habe...
Wohnungsmängel: Guten Tag, ich bewohne derzeit eine Wohnung wo in folgenden Räumen eine Holzvertäfelung an den Decken vorhanden ist : Wohnzimmer Küche Flur...
Mieter wirft rückdatierte Kündigung ein und stellt Mietzahlung ein: Liebe hoffentlich erfahrenere Vermieter hier im Forum, ich bin sehr junge Vermieterin, habe zu meinen Mietern einer Wohnung bisher ein...
Eigenbedarfskündigung - Probleme mit Mietern: Hallo zusammen, ich bin neu hier und möchte hier kurz mein Problem schildern. Ich (und meine Frau) vermiete ein Reihenendhaus in Bonn. 2018 haben...
Oben