Mieter vor 9 Monaten gekündigt jetzt war er beim Anwalt---EILT---

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von tajo, 12.03.2008.

  1. tajo

    tajo Neuer Benutzer

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    Hallo, hab ein großes Problem.

    Hatte vor einiger Zeit hier schon mal einen Beitrag geschrieben. Wegen Kündigungsfristen, wenn ein Mieter nur 2 Zimmer im Hause vom Vermieter angemietet hat und diese aber vom Vermieter möbiliert sind.

    Habe einige § von euch erhalten.

    Habe den Mieter dann zum 30. September 2007 gekündigt...

    Er hat die Kündigung akzeptiert und wir haben dann mündlich nochmals besprochen dass er noch 1-2 Monate länger wohnen kann, bis er eine geeignete Wohnung gefunden hat. Denn ich wollte ihn keine Steine im Weg legen, denn es war immer ein sehr angenehmes Mietverhältnis... Nun nach knapp 9 Monaten wohnt er immer noch bei mir und ist jetzt nun zum Anwalt gegangen. Angeblich widersprechen sie jetzt nun der Kündigung. Geht dies noch... Denn langsam reicht es mir...er hat glaube ich nicht mal eine wohnung gesucht...

    ich hatte mich auf den § 549a absatz 2.2 und § 573 c absatz 3 bezogen...hatte mir hier irgendjemand gesagt....
    ich finde leider den beitrag nicht mehr..

    hoffe mir kann einer helfen...was nun stimmt denn es sind laut neuem bürgerlichen gesetzbuch alte Paragraphen....hätten die überhaupt noch wirkungen!!??

    lieben gruß
     
  2. AdMan

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  3. kummer

    kummer Erfahrener Benutzer

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    Ich an deiner Stelle würde nun schleunigst zum Anwalt rennen - sonst wohnt der Kollege noch die nächste Jahre vorort. Keiner kann besser §§ verdrehen, als die Anwälte, alleine würd ich da nix mehr schreiben. Kann dir alles anders als beabsichtigt ausgelegt werden.
     
  4. #3 lostcontrol, 13.03.2008
    lostcontrol

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    schriftlich?
     
  5. tajo

    tajo Neuer Benutzer

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    ja habe ihn die kündigung schriftlich mit rückschein zugesendet.... und in der kündigung stand auch drin, dass er nach § 564 a berechtigt ist, bis 2 monate vor dem kündigungstermin schriftlich widersprechen kann... dies hat er aber nicht gemacht....demnach hat er die kündigung akzeptiert, meiner meinung nach....


    er hatte es mir mündlich auch zu gesagt, dass er ausziehen wird...und die kündigung akzeptiert...
     
  6. #5 lostcontrol, 13.03.2008
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    mündlich nutzt dir aber nun mal leider GARNICHTS, es sei denn du hast unabhängige zeugen dafür...
     
  7. tajo

    tajo Neuer Benutzer

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    das stimt schon dass ich da gar nichts machen kann... ab er er hätte doch innerhalb von 2 monaten widerufen müssen...und das hat er ja nicht getan, sprich die kündigung ist doch rechtens oder nicht?

    also ich weiß von einem fall von mir familär, haben die kündigung wegen eigenbedarf bekommen und haben nicht innerhalb von 2 wochen reagiert sprich widerruf...denn wir haben uns einfach was neues gesucht und sind dann doch nochmals zum anwalt und der hat gesagt man hätte die kündigung anfechten können aber nur innerhalb von 2 wochen und haben vorm gericht auch kein recht bekommen....

    also dem entsprechend würde ich persönlich sagen dass die kündigung nicht mehr widerrufen werden kann...oder liege ich da falsch?

    lg
     
  8. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Du liegst falsch... wenn auch nicht unbedingt im Ergebnis.
    Eine Kündigung kann nicht widerrufen werden. Richtig ist allerdings, dass der Mieter einer Kündigung nach § 574 BGB wegen einer besonderen Härte unter Umständen widersprechen und die Fortsetzung des Mietverhältnisses verlangen kann. Richtig ist auch, dass ein Widerspruch spätestens 2 Monate vor dem Ablauf der Kündigungsfrist erfolgen muss. Wurde der Mieter auf die Möglichkeit, die Form und die Frist für einen Widerspruch rechtzeitig hingewiesen, endet das Mietverhältnis ohne Widerspruch zwangsläufig mit Ablauf der Kündigungsfrist.
    Soweit war alles - zumindest im Ergebnis :wink - richtig.
    Die wichtigste Voraussetzung wurde allerdings bisher unterschlagen. Die Kündigung muss wirksam sein. Der Vermieter kann ein Mietverhältnis über Wohnraum nach § 573 Abs. 1 BGB nur kündigen, wenn er ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses hat. Die Kündigung schriftlich erfolgen und begründet werden. Liegt eine wirksame Kündigung icht vor, sei es wegen eines Formmagels, sei es wegen eines Begründungsmagels, gibt es für den Mieter auch keine Notwendigkeit zu einem Widerspruch.
     
  9. tajo

    tajo Neuer Benutzer

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    also, heißt es , wenn ich die kündigung nihct genaustens begründet habe, kann ein anwalt da immer noch gegen angehen auch wenn dies schon 9 monate her ist? als die schriftliche kündigung versendet und zur kenntnis genommen wurde????


    der mieter sagte mir ja ,allerdings nur mündlich zu, dass er ausziehen wird.

    also wenn der RA dagegen doch noch widersprechen kann muss ich den mieter erneut kündigen?

    falls ja, auf welchen § kann ich mich dann beziehen... hatte mich auf § 549a absatz 2.2 und § 573 c absatz 3 bezogen... denn es handelt sich um wohnräumlichkeiten sprich 2 zimmer in meinem hause ...er hat nur die 2 zimmer unterm DG ,die von mir möbiliert wurden....

    hatte die §§ von jemanden aus diesem Forum erfahren.
    lg
     
  10. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Das heißt es nicht... es heißt, dass man gegen eine unwirksame Kündigung nicht angehen muss.

    Wenn es nur um einen Widerspruch nach § 574 BGB geht, ist eine erneute Kündigung nicht zwingend erforderlich. Anders ist es eben bei einer Unwirksamkeit der Kündigung. In diesem Fall gibt es einfach keine Kündigung.

    Wenn es sich denn tatsächlich um Wohnraum i.S.d. § 549 Abs. 2 Nr. 2 BGB handelt, gilt § 573 BGB für dieses Mietverhältnis nicht. Ein Kündigungsgrund und damit eine Begründung für die Kündigung ist dann nicht erforderlich.

    Dazu muss der Wohnraum nicht nur möbliert, sondern auch "Teil der vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung" sein. Möbliert und "im Haus" reicht also noch nicht aus.
    Bei dieser Ausnahme von der Regel gibt es allerdings noch eine Ausnahme von der Ausnahme, nämlich bei einer Überlassung "zum dauernden Gebrauch mit seiner Familie" oder mit Personen, "mit denen er einen auf Dauer angelegten gemeinsamen Haushalt führt".
     
  11. tajo

    tajo Neuer Benutzer

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    also es ist ein einfamilienhaus, wo er im dachgeschoss 2 zimmer übernommen hat...bad mit benutzung und küche eigentlich auch...aber die braucht er doch nicht, denn er hat so 2 elekt. kochplatten und nen kleinen kühlschrank oben stehen.... dann hat er noch ein teil vom keller und dachboden übernommen... also man kann sich das so vorstellen wie eine famile , nur dass er eigentlich fremd ist...bzw nicht verwandt...

    also greift ja hier doch der § 549 abs. 2 nr 2 BGB usw... also müsste es doch keine begründung in der kündigung vorhanden sein...???

    oder versteh ich jetzt gar nichts mehr :gehtnicht
     
  12. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Es spricht einiges dafür, dass das Mietverhältnis nach § 549 Abs. 2 Nr. 2 BGB vom Mieterschutz bei der Beendigung ausgenommen ist. Eine verbindliche Entscheidung dazu gibt es allerdings nur vom zuständigen Gericht durch rechtskräftiges Urteil.
     
Thema: Mieter vor 9 Monaten gekündigt jetzt war er beim Anwalt---EILT---
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