Mieter will Schadenersatz

Diskutiere Mieter will Schadenersatz im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo, Wir haben Anfang des Jahres eine ETW zur Geldanlage gekauft. Diese war nicht vermietet und nun seit Juli ist ein Mieter drin. Leider...

  1. #1 Maju2014, 14.09.2017
    Maju2014

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    Hallo,

    Wir haben Anfang des Jahres eine ETW zur Geldanlage gekauft. Diese war nicht vermietet und nun seit Juli ist ein Mieter drin.

    Leider funktionierte der Kabelanschluss nicht, was wir leider vorab nicht getestet haben. Techniker waren da, durch die Leitung kommt nix an.

    Ewig telefoniert mit Kabel Deutschland (mieter und wir) immer kamen andere Ergebnisse. Haben schon einen externen Techniker hingeschickt der notfalls alternativen anbieten sollte. Schüssel ging nicht, dvbt wollte mieter nicht da er Sky nutzen wollte. Nach langem hin und her wurde nun endlich ein neues Kabel gelegt und er hat nun tv über Kabel Deutschland , das ganze hat jedoch 4 Wochen gedauert. Haben Mieter informiert das wir die kabelgebühr für 1,5 Monate bei der nebenkostenabrechnung abziehen werden.

    Nun sagt er aber es sind ihm Ausfallkosten entstanden die er nun von uns erstattet haben will. Es reicht ihm jedoch, wenn wir ihm einen Monat Sky bezahlen.

    Beim Kabel legen waren wir selbst nicht vor Ort, da auch der Mieter den Termin selbst ausgemacht hat, so wie er zu Hause ist. Wir haben Hausverwaltung und Hausmeister informiert, Hausmeister war vor Ort und wie waren telefonisch zu erreichen. Es gab einige Probleme in die Gärten der anderen Mieter zu kommen, hat sich letzendlich aber geklärt. Und er Mieter meint er müsse unsere Arbeit machen.

    Nun weigern wir uns, diese Ausfallkosten zu zahlen, sind wir im Recht?Er behauptet, er habe nun ein Mietminderungsrecht, da es nicht funktionierte und will es notfalls einklagen.

    Lt unserer Rechtsschutz müssen wir die Sky Gebühren nicht zahlen, aber wie ist es mit Ausfallkosten für Arbeit zb?
    Wollen nun nicht für 35 Euro einen rechtsstreit beginnen, er aber anscheinend schon.

    Was können wir tun?

    Danke vorab
     
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  3. #2 Immofan, 15.09.2017
    Immofan

    Immofan Erfahrener Benutzer

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    Ich glaube ihr solltet die 35,- € einfach erstatten und fertig. Fakt ist doch, dass ihr eine Wohnung mit Kabelanschluss vermietet habt der nicht funktionierte, also liegt es mindestens moralisch in Eurer Verantwortung.
     
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  4. Pitty

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    Ich würde die Gebühr auch erstatten.

    Wie kommt man auf die Idee mit Kabelfernsehen zu vermieten? Das ist doch Mietersache.
     
  5. #4 Lucky Strike, 15.09.2017
    Lucky Strike

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    Mir hat mein Kabelanbieter damals auch erzählt, der Anschluss müsste über mich als VM laufen, der M könnte nur Zusatzpakete dazu buchen. Warum hab ich nicht verstanden. Also lief die Grundgebühr über mich, ich hab sie dem M weiterberechnet, der M hat sich noch irgendwas dazugebucht. Witzigerweise haben sie ihm die Grundgebühr ebenfalls nochmal berechnet. Habe den Anschluss dann wieder gekündigt, der Mieter hat ihn dann komplett auf sich angemeldet. Das würde ich dem TE auch raten.

    Und wegen 35€ würde ich mich jetzt auch nicht anstellen...
     
  6. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Ich nicht. Kann euch doch egal sein, ob der Mieter Sky hat oder will oder was ganz anderes. Das nächste mal will der Mieter den Friseurbesuch der ein mal Pommes-Currywurst von euch bezahlt haben ...

    Das entscheidende Argument scheint mir aber das zu sein:
    Ich würde dem Mieter z.B. die 35,- € pauschal als Entschädigung erstatten - und dem Mieter gleichzeitig in einem netten Schreiben das als Mietminderung verkaufen. Hey, Mieter, wir tun dir einen Gefallen und mindern die Miete für dich, du musst dich um nichts kümmern.

    Wenn ihr das Sky-Dingsbums bezahlt, heißt es am Ende zum Nachbarn: "Unser Vermieter hat uns das Sky-Dingsbums bezahlt. Macht euer Vermieter das nicht?".

    Wenn ihr dem Mieter das als freiwilligen Miet-Erlass verkauft, steht ihr als Vermieter m.E. viel besser da - und verhindert automatisch, dass der Mieter noch mal von sich aus die Miete mindert.
     
  7. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Für diese Mitteilung musst Du sicher auch keine Vergnügungssteuer bezahlen, oder? Dots lässt nach:130:
     
  8. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Wir haben ein Dreifamilienhaus. Da hat ein Mieter sich Kabel bestellt. Der Anschluss ist bei mir im Haus. Aber ich habe damit nichts zu tun. Was interessiert es mich, wenn er was nicht gucken kann. Von mir aus kann er auch gar kein Fernsehen haben. Was machst Du wenn alle Mieter kündigen? Zahlst Du dann weiter?
     
  9. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Hab ich letztens auch. Bei ebay.
    Kam als handliche 20-Meter-Rolle per Post.

    Natürlich interessiert dich das überhaupt nicht, du bist aber auch kein Vermieter, der sich an Verträge und Gesetze hält.
     
  10. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

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    So, wie man alternativ auf die Idee kommt, mit einer Gemeinschaftsantenne oder -satellitenschüssel zu vermieten.
     
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  11. #10 Newbie15, 16.09.2017
    Newbie15

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    In einer WEG ( wie beim Fragensteller) hat man oft nicht die Wahl, da wird von der Gemeinschaft entschieden, dass Sat-Schüsseln an der Fassade verboten sind und ein gemeinschaftlicher Kabelanschluss gebucht wird. Die Kosten werden übers Hausgeld von allen getragen. Der einzelne hat sich dann der Mehrheit zu fügen.

    Da bleibt nur, mit Kabelanschluss zu vermieten oder selbst auf den Kosten sitzen zu bleiben.
     
  12. #11 Oliver44, 25.09.2017
    Oliver44

    Oliver44 Neuer Benutzer

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    Sicherlich müsst ihr rein rechtlich nicht ihr die Gebühren übernehmen. Das war ja auch nur ein Vorschlag vom Mieter. Doch ihr habt eine Sache vermietet, welche nicht einwandfrei oder gar nicht funktioniert. Daher entsteht ein Anspruch. Kabel ist in den meisten Verträgen eine Mietersache...doch nur dann, wenn die Kabel funktinostüchtig sind. Ich würde den geringen Preis von 35 Euro zahlen. Das spart Zeit und Geld und Nerven.
     
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