Mieter wollen Investitionskosten gegen Nebenkosten aufrechnen.

Dieses Thema im Forum "NK - Ankündigungen!" wurde erstellt von jamaniac, 09.02.2012.

  1. #1 jamaniac, 09.02.2012
    jamaniac

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    Hallo Liebe Leidensgenossen,

    wir haben folgendes Problem. Vor vier Jahre kauften wir ein Haus. Dieses Haus wurde durch eine Zwangsversteigerung von einem Immobilienmakler gekauft und an uns weiter verkauft. Natürlich mit nettem Gewinn. Das ist allerdings ein anderes Thema. Die Leute die das Haus damals finanziell nicht halten konnten, haben wir als Mieter quasi mit übernommen. Wir dachten uns, dass diese Leute sicherlich ein änlich großes Interesse daran haben das Haus zu erhalten, wie wir. Schließlich gab es den Gedanken ihnen das Haus, wenn sie es können, zurück zu verkaufen.

    Leider zahlen diese Leute keine Nebenkosten. Inzwischen sind knapp 3000€ aufgelaufen. Jedes mal wenn ich nach dem Geld frage, sagt man mir dass sie es auf einmal nicht zahlen könnten und man würde es abstottern. Damit war ich einverstanden. Drei Monate lang zahlten sie und nun wieder nicht. Also habe ich wieder angerufen. Am Telefon verweigerte man mir Auskunft zu geben und verwieß auf ein Schreiben welches ich Heute per Einschreiben zugestellt bekam.

    In diesem Schreiben haben sie Arbeiten und Materialien aufgelistet, die mir gänzlich unbekannt sind. Irgendwo hätten sie ein Dachbodenraum isoliert und bewohnbar gemacht ohne mich zu fragen ob das ok ist. Und nun stellen sie mir das auch noch in Rechnung. Natürlich nicht wirklich in Rechnung sondern sie wollen es von den knapp 3000€ die ich noch zu bekommen habe abziehen.

    Dürfen die das? Ich habe zwar nen Anwalt beauftragt, aber noch keine Informationen erhalten. Könnt ihr mir helfen?

    Ähnlich läuft es mit meinem zweiten Mietshaus. Dort hat man in irgendwelche Sachen investiert von denen ich ebenfalls nicht wusste und schickte mir auch von da ne Rechnung. Auf der Rechnung standhielt drauf, das wenn ich nicht zahle, denn würden sie einfach in den nächsten sechs Monaten keinemmiete bezahlen.

    Was soll ich nun tun? Die einen wollen es gegen Nebenksoten verrechnen und die anderen wollen keine Miete zählen. Ich bin grad etwas ratlos.

    Ich bitte um Antwort. Daaaaaanke
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 09.02.2012
    Zuletzt bearbeitet: 09.02.2012
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    nein, das dürfen sie nicht, jedenfalls nicht ohne deine schriftliche (!!!) einwilligung in solche arbeiten.
    wenn sie keine genehmigung für diese arbeiten von dir hatten (schriftlich!!!), kannst du ihnen deswegen sogar fristlos kündigen. bezahlen musst du da garnichts, es sei denn du möchtest das gerne. beim auszug müssten sie zurückbauen, wenn du das nicht übernehmen willst.
    für reparaturen und instandhaltung bist natürlich du zuständig, aber wenn da was gewesen wäre, hätten sie dir das melden müssen und du hättest dann einen handwerker deiner wahl schicken können bzw. selbst hand anlegen.

    schick - man investiert in irgendwas und verlangt das geld dafür vom vermieter. war's denn wenigstens die wohnung in die sie investiert haben?
    nein, das geht natürlich genausowenig.
    du musst zwar selbstverständlich für instandhaltung und reparaturen am mitvermieteten bezahlen (sofern nicht die mieter die sachen schuldhaft kaputtgemacht haben), aber ganz sicher nicht für irgendwelche sonstigen geschichten, schon garnicht wenn das nicht mit dir besprochen wurde.

    unerlaubte veränderungen an der bausubstanz, elektrik usw. reichen für eine fristlose kündigung.
    und beim auszug muss sowas wieder rückgängig gemacht werden, es sei denn du willst es übernehmen.

    abmahnen, später mahnbescheid, noch später gerichtsvollzieher.
    bzw. kündigen wegen fehlender miete (wenn dann mal 2 mieten fehlen).
    vorab vielleicht auch mal schriftlich auf die gesetzeslage hinweisen, da wird dir dein anwalt sicherlich noch helfen.

    viel erfolg!
     
  4. #3 Papabär, 09.02.2012
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    Vorsicht dabei ... wenn der Mieter bauliche Veränderungen mit Einverständnis des Vermieters zurücklässt, dann kann er sich auf §539 BGB berufen und Ersatz für seine Aufwendungen verlangen.

    Soweit ich das sehe, ist eine zum Nachteil des Mieters geschlossene Vereinbarung mal ausnahmsweise nicht unwirksam.
     
  5. #4 lostcontrol, 09.02.2012
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    völlig richtig dass du das erwähnst.
    nur: er kann vom vermieter/eigentümer nicht verlangen dass er die "veränderungen" übernimmt. in vielen fällen wäre ein rückbau aber wesentlich teurer für den mieter (bzw. ohnehin unmöglich, weil der alte teppichboden doch eh längst auf dem müll gelandet ist), so dass da häufig mieter zähneknirschend verzichten.

    welche vereinbarung? das prob vom TE ist doch eben, dass da überhaupt nichts vereinbart wurde sondern dass die mieter da eigenmächtig gewerkelt haben...

    aber wie ihr wisst halte ich ja eh nichts davon mieter allzuviel selbst machen zu lassen. tapezieren? von mir aus. aber ansonsten lass ich da garnichts mehr zu - viel zu viele schlechte erfahrungen gemacht. und IMMER draufgezahlt. rekord: 25.000 euro schaden. vor gericht gewonnen. titel pappt an der imaginären titel-wand im imaginären gedenk-raum für fehler die ich nie wieder machen werde (auch wenn's in dem fall noch nicht mal mein fehler war sondern mutterns). den raum betrete ich imaginär jedes mal bevor ich 'n neuen mietvertrag mache und schlaf dann erstmal schlecht im wissen dass man immer ein risiko eingeht...
     
  6. #5 Papabär, 09.02.2012
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    Ich meine natürlich die Vereinbarung, die abgeschlossen werden sollte, wenn der Mieter bei Rückgabe der Mietsache anbietet seine Einbauten in der Wohnung zu belassen und der Vermieter dies annehmen möchte.
     
  7. #6 lostcontrol, 09.02.2012
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    aber papabär - ich köpf die doch schon wenn sie überhaupt was machen ohne sich die erlaubnis von mir zu holen!
    ok, übertrieben. aber: das steht doch sogar in jedem standard-mietvertrag dass sie das nicht dürfen.
    was willste da noch 'ne weitere vereinbarung? dazu gibt's ein gesetz. und das besagt dass der mieter rückbauen muss. es sei denn der vermieter will's übernehmen. preisverhandlungen stehen auf einem anderen blatt.
     
  8. #7 Papabär, 09.02.2012
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    Das da wie lautet?


    Folgender Fall von meiner imaginären "Diesen Fehler mach´ ich nicht zweimal"-Wand:

    Wohnanlage, 300 Wohnungen. Ein Mieter baut ohne Wissen/Zustimmung des Vermieters sein Bad um. Als er auszieht, fragt er den Hausmeister ob er das Bad zurückbauen soll, oder ob es in der Wohnung verbleiben soll. Der Hausmeister sieht das Bad, kriegt glänzende Augen und gestattet dem Mieter das Bad in vorgefundenem Zustand in der Wohnung zu belassen.

    Einige Monate nach Beendigung des Mietverhältnisses fordert der Mieter über seinen Rechtsanwalt einen zeitanteiligen Wertausgleich in Höhe von 6.000,- € für die erbrachten Aufwendungen. Laut Rechnungen hatte er angeblich ca. 11.000,- € (in Worten: Elftausend Euronen!!) an Materialkosten investiert. (nebenbei: das Bad hat ganze 5,...! Quadratmeter Grundfläche).

    Das Gericht entschied grundsätzlich zu seinen Gunsten - zwar nicht in geforderterter Höhe und wir konnten auch noch einige Gegenforderungen geltend machen, mussten aber letztlich etwa 2.200,- € bezahlen.

    Zudem stellte sich etwa ein dreiviertel Jahr später heraus, das der vom Mieter eigenmächtig getauschte Luxus-Heizkörper nicht´s taugte und wieder zurückgetauscht werden musste.
     
  9. #8 lostcontrol, 09.02.2012
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    frag meine anwältin oder RMHV - ich hab's nicht parat. ist aber auffindbar.

    sowas lässt du hausmeister entscheiden?
    aber ja ok, ich bin ja nur ein kleines schwäbisches mädel das sich um ein paar wenige wohnungen kümmert...

    ähm... das letzte bad das ich neu gemacht hab, hatte weniger als 5qm und hat mehr gekostet - weil wir eben nicht in "pro7-schöner-wohnen-manier" nur mal eben drübergefliest haben sondern selbstverständlich die alten leitungen (50 jahre auf dem buckel) aus der wand geholt haben und durch moderne ersetzt haben, abgesehen von neuen fliesen und neuem sanitärkram. ich hab noch gewitzelt dass wir da 'n kompletten neuen kleinwagen reingebaut haben.
    aber: das waren nicht reine materialkosten, obwohl wir durchaus sehr hohe quali an material hatten (ich zahl doch nicht teuer handwerker-lohn um die mist verbauen zu lassen - mal ganz abgesehen davon dass meine handwerker mich angucken würden wie's brot wenn ich ihnen mist zum verbauen hinstellen würd bzw. die arbeit verweigern würden).

    der hatte garantiert irgendwas schriftliches oder konnte zumindest nachweisen, dass auf mehrmalige beschwerden über den zustand nichts passiert ist. ansonsten hätte das gericht dem nicht stattgegeben.
    mieter dürfen nicht selbständig an der bausubstanz rumschrauben! sonst könnte man ihnen wohl kaum deswegen fristlos kündigen, wenn das zulässig wäre, oder?
    ja sorry, ich hab das gesetz nicht parat.
    wo ist RMHV? ist der auch beim letzten admin rausgeflogen oder was?
    mist - der hätte das gesetz jetzt aus dem kopf parat...

    ich sag's ja: erlaube niemals mietern selbständig hand anzulegen. tapezieren, malern ok. aber nix was an die substanz geht. wenn etwas wirklich sinnvoll ist, dann mach's als vermieter auf deine eigene kappe und erhöhe die miete entsprechend. wenn's nicht sinnvoll ist dann willste das in deinem eigentum nicht haben und fertig.

    kein mieter kennt die bausubstanz so gut wie der eigentümer.
    und einfach mal eben drüberfliesen ist halt schwachsinn - wenn die leitungen dahinter austauschbedürftig sind ist das tolle neue bad einfach nichts wert, weil es den zugang zu den austauschbedürftigen leitungen versperrt.
    ich bleib da lieberr konsequent und mach's richtig oder garnicht.
     
  10. #9 Papabär, 10.02.2012
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    Ja, sorry ... ich war jung und unerfahren ...
    Mittlerweile habe ich ihm solche Spierenzchen aber ausgetrieben.


    Naja, das Haus war damals ja gerade mal 23 Jahre alt ... die Rohre sind i.O. (außerdem WEG-Angelegenheit ... nicht meine)
    Ich saniere dort jedes Jahr 3-5 Bäder ... mit Ausschreibungen bzw. hole mir viele Angebote ein und splitte die Gewerke auch schon mal. Fliesen werden rundum neu gemacht (aber eben keine 110,-€/m²-Ware) selbstverständlich kommen die alten Fliesen - sofern vorhanden - vorher runter, die Schachtwand (Trockenbau) wird erneuert (nicht mit Mahagoni), die Decke neu verputzt, z.T. Elektro-Update, die gesamte Ausstattung wird getauscht, Wanne eingefliest ... wir verwenden schon höherwertige Materialen, trotzdem lag ich dort noch bei keinem Bad über 2.700,- €. Liegt evtl. an der Menge.

    Wenn´s deutlich teuerer wäre, würde sich der ganze Spaß auch nicht mehr rechnen ... das ist ´ne typische Arbeiter- & Sozialhilfegegend, mit Hochpreismieten erreichst Du dort nur eines: Leerstand! (Wobei wir seit Einführung von Hartz 4 die Mieten nach oben angepasst haben ... und zwar nicht weil wir nicht an H4´ler vermieten wollen - sondern weil denen die Miethöhe quasi egal ist). Ähnliche Häuser - top saniert - in der Nachbarschaft haben genau dieses Leerstandsproblem.


    Nix Beschwerden ... das Bad war auch vorher voll funktionstüchtig ... halt eben einfacher Plattenstandart, aber sauber und funktionell. Er hatte die Durchschrift eines Vorabnahmeprotokolls worauf der HW handschriftlich "Bad i.O. kein Rückbau" vermerkt hatte. Auch im Gerichtsverfahren hat er nichts von Mängeln behauptet.

    Leider waren Bad und Flur die einzigen vorzeigbaren Bereiche der Wohnung - aber der feine Herr kannte natürlich die Rechtsprechung um die starren Fristenregelungen.


    Na, ich bleibe gespannt.



    Wenn der mal ´ne Erlaubnis gehabt hätte ... aber wir wussten davon ja nicht mal was. Der hat ja sogar den damaligen Ablesedienst für den HKV-Tausch selber beauftragt und bezahlt.


    Btw.: Ich wollte hier jetzt übrigens keine Diskussion um meinen (ohnehin abgehakten) Fall anstoßen, sondern nur auf ein Risiko hinweisen. Es ist weiterhin jamaniac´s Thread.
     
  11. #10 Soontir, 10.02.2012
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    @ Losti

    Ich kann dich beruhigen, RMHV gibt es noch und erfreut uns mit seinem gigantischen Rechtswissen (is jetzt echt nicht ironisch gemeint).

    @ Papa

    Ich muss Losti hier recht geben, wie kann es sein, dass ein Hausmeister bestimmt, dass das Bad drin bleibt und nicht zurückgebaut wird? Eigentlich sollte diese Entscheidung doch der Eingetümer treffen, oder?
     
  12. #11 Papabär, 10.02.2012
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    Na, nun ratet doch mal bitte, warum die Wand diesen Namen hat!


    Bei rund dreieinhalbtausen Wohnungen (bundesweit) können die Eigentümer nicht jedes Problem selber besichtigen ... dafür gibt´s ja ´ne Hausverwaltung. Btw., die Entscheidung wäre dort übrigens nicht anders ausgefallen - zumindest hatte der Hausmeister von Seiten der Eigentümer volle Rückendeckung.



    Welcher Teil hiervon war jetzt missverständlich?
     
  13. #12 immodream, 10.02.2012
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    Hallo,
    ich habe mich früher in meinem jugendlichen Leichtsinn auch schon einmal zu Mietermodernisierungen hinreißen lassen.
    Hört sich ja auch , wenn man am Anfang der Vermietertätigkeit kein Geld hat, gut an.
    Ich muß heute noch k.....n, wenn ich das Badezimmer sehe, welches 1994 ein Mieter mit seinen Bekannten, die natürlich alles Fachleute waren, saniert hat.
    Ich flehe heutzutage selbst die ausziehenden Mieter an , bitte nicht die Dübellöcher
    ( aus 8 mm Löchern werden 5 Mark große Hügel )oder Löcher im Bad zu verschließen.
    Ich lasse auch alle vom Mieter getauschten Schalter oder Steckdosen zurückbauen ( meißtens Sonderangebote von Aldi, für die es keinen Ersatz gibt ).
    Bei Fliesenarbeiten kaufen die Mieter auch keine Ersatzfliesen, da das ja die Maßnahme erheblich verteuert.
    Und was interessiert den Mieter nach seinem Auszug, wenn später einmal Fliesen getauscht werden müssen.
    Grüße
    Peter
     
  14. #13 lostcontrol, 11.02.2012
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    naja - 23 jahre sind jetzt auch nicht soooo wenig. und wie lange hält ein bad im schnitt?
    und klar: die rohre auszutauschen ist natürlich schon nicht billig.
    aber weil du's erwähnst: wie läuft das dann eigentlich bei WEGs? wenn die irgendwann beschliessen "so, jetzt brauchen wir neue rohre" - müssen dann alle eigentümer ihre bäder neu machen oder wie läuft das dann? stell ich mir irgendwie als sehr, sehr streitträchtig vor...

    klar ist aber mal wieder eins: es kommt auf den jeweiligen regionalen wohnungsmarkt an. wenn du viel leerstand hast oder befürchten musst, ist die situation immer anders. hier bei uns stehen die interessenten regelmässig schlange, leerstand gibt's nur, wo wohnungen bzw. gebäude wirklich kurz vor abrissreife stehen.
    und single-alg2-empfänger bekommen satte 385 euro für die kaltmiete zur verfügung gestellt, also über 8,50€/qm (zumindest war das ende 2010 so als ich das das letzte mal nachgefragt hab, evtl. ist der satz mittlerweile schon wieder gestiegen), ich persönlich find das absolut den hammer, aber ich erspar euch jetzt meinen üblichen vortrag darüber, dass die jobcenter damit die mieten künstlich in die höhe treiben...

    grüssle
    loschdi
    (die sich schon drauf freut wenn endlich ihr eigenes bad im privathaus mal dran ist)
     
  15. #14 Papabär, 13.02.2012
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    Die Steigleitungen bis zu den Wasserzählern sind WEG-Angelegenheit ... dafür muss auch kein kompletten Bad rausgerissen werden, in den meisten Wohnungen genügt das öffnen der Wartungsklappen.

    Die Verteilerleitungen ab Wasserzähler lass´ ich bei Nutzerwechsel regelmäßig checken, die haben wir aber bislang nur in Einzelfällen erneuern lassen ... nicht weil die marode waren, sondern weil man bei diesen Vorwendebauten seinerzeit erst geschaut hat, welches Material vorhanden ist ... und dann das Haus draußen rum passend gemacht hat. Soll heißen es gibt dort auch vereinzelte Rohrsysteme (aus Timbuktu oder so), die keiner europäischen Norm entsprechen und für die es keine Ersatzteile gibt.

    Also eigentlich gibt´s da nichts, was Streitträchtig wäre.
     
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