Mieter zahlt nach Eigentümerwechsel keine Miete

Diskutiere Mieter zahlt nach Eigentümerwechsel keine Miete im Kündigung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo! Ich lese hier schon länger mit, dies ist nun mein erster Beitrag. Erstmal kurz den Hintergrund: Wir sind im März als Mieter in ein...

  1. #1 Katharmo, 08.10.2019 um 20:31 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 08.10.2019 um 20:47 Uhr
    Katharmo

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    Hallo!
    Ich lese hier schon länger mit, dies ist nun mein erster Beitrag.
    Erstmal kurz den Hintergrund: Wir sind im März als Mieter in ein Mehrfamilienhaus gezogen, welches mittlerweile von meiner Mutter gekauft wurde und von uns mittels Vollmacht verwaltet werden soll. Alle Mieter wurden vom Voreigentümer schriftlich über den Wechsel informiert, in dem Schreiben stand auch, dass alle Rechte und Pflichten aus den Mietverhältnissen zum 1.9.2019 auf meine Mutter übergehen. Natürlich hat sie dann auch ein Schreiben an alle Mieter geschrieben und ihre Bankverbindung mitgeteilt. Zudem haben alle Mieter die Vollmacht im Original erhalten. Diese Mitteilung habe ich persönlich in die Briefkästen geworfen.

    Mittlerweile müssten nun alle Mieter bereits 2x gezahlt haben, für September und Oktober. Eine Mietpartei zahlt jedoch nicht. Sie hat auch die Augustmiete an den Vorvermieter schon nicht bezahlt. Es geht da wohl um selbstverschuldete Arbeitslosigkeit, wie auch immer, mit uns wurde bisher nicht das Gespräch gesucht.

    Da diese Leute auch in anderen Punkten äußerst unangenehm auffallen (ständige Ruhestörung, Treppe wird nicht geputzt, aggressives Auftreten), wollen wir nun fristlos, hilfsweise ordentlich kündigen. Die Nichtzahlung kommt uns also sogar entgegen, alles andere wäre schwer zu beweisen. Hierzu werde ich morgen vom Haus & Grund-Anwalt beraten und der Gerichtsvollzieher hat mir am Telefon bereits erklärt, wie eine Zustellung über ihn läuft.

    Meine Frage an Euch: Ist es euch schon einmal passiert, dass Ihr Mieter "kauft" und die bestreiten dann, jemals darüber informiert worden zu sein? Das ist nämlich meine Sorge, dass sie am Ende sagen, sie hätte niemals eine Info bekommen. Deshalb interessieren mich eure Erfahrungen hierzu. Andererseits fand ich am vergangenen Freitag das Formular "Mietbescheinigung", vermutlich für das Jobcenter, kommentarlos im Briefkasten. Zeigt das nicht, dass sie uns als Vermieter anerkannt haben?
     
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  3. #2 immobiliensammler, 08.10.2019 um 21:46 Uhr
    immobiliensammler

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    Ist Deine Mutter denn überhaupt schon Eigentümerin, sprich ist diese bereits im Grundbuch eingetragen?

    Die Mietbescheinigung für das Jobcenter würde ich natürlich auch erstmal ignorieren - wenn dann nur mit einer Abtretungserklärung, dass die Miete vom Jobcenter direkt an den Vermieter überwiesen wird. Ist zwar auch nicht hundertprozentig sicher, aber der Mieter bekommt das Geld für KdU gar nicht erst in die Hände!
     
  4. #3 RP63VWÜ, 09.10.2019 um 06:04 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 09.10.2019 um 06:09 Uhr
    RP63VWÜ

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    Es ist zwar unlogisch, aber keinesfalls ungewöhnlich:
    Da verliert jemand (selbstverschuldet) seine Arbeit und macht erst mal "Vogel Strauß".
    Heißt Kopf in den Sand, denn wenn ich nichts sehe, kann mir auch nichts passieren.
    Dann wurde ein Antrag auf ALG1 oder 2 gestellt, denn von Sand wird man nicht satt.

    Ist der Name des Miet-Schuldners bereits in die Mietbescheinigung eingetragen?
    Der Vermieter/Verwalter ist jedenfalls verpflichtet, diese auszufüllen!
    In manchen Gemeinden ist bereits ein Passus über Mietschulden enthalten (zumindest kenne ich das bei Anträgen auf Wohngeld).
    Ich würde die Mietschulden unter "Sonstiges" vermerken.

    Unabhängig davon sollte die fristlose (hilfsweise fristgerechte) Kündigung parallel dazu ausgesprochen werden.
    Auch, wenn dadurch der Schwanz mit dem Hund wedelt:
    Als Vermieter/Verwalter würde ich das Gespräch suchen.
    Vielleicht lässt sich das ja alles noch einrenken, auch wenn ich da gewisse Schwierigkeiten sehe.
     
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  5. #4 Katharmo, 09.10.2019 um 07:14 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 09.10.2019 um 07:22 Uhr
    Katharmo

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    Guten Morgen,
    vielen Dank erstmal für eure Antworten.

    Die Eintragung ins Grundbuch ist erfolgt, meine Mutter hat gerade gestern die Schlussrechnung hierzu vom Notar bekommen.

    Auf der Mietbescheinigung steht der Name der Mieterin (der Vertrag läuft nur auf sie). Wenn man googelt, ob Vermieter zum Ausfüllen verpflichtet sind, finde ich zumindest keine konkrete Antwort hierauf. Und wenn ja, mit welcher zeitlichen Frist?

    Die erwähnten Ruhestörungen werden seit Monaten von der Mieterin unter denen protokolliert, oft wurde die Polizei schon hinzugezogen. Diese Mieterin hat deshalb ab November eine Mietminderung von 20% angekündigt und das leider völlig zu Recht.
     
  6. RP63VWÜ

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    Ich auch nicht!
    Ich sehe das aber in solchen Fällen pragmatisch:
    Diese Bescheinigung fülle ich schneller aus als hier eine Antwort zu schreiben.
    Wen willst Du mittels Verweigerung bestrafen?
    Wenn das nicht ausgefüllt wird, wird sich die Bewilligung verzögern.
    Heißt folgerichtig, es gibt auch zukünftig keine Miete!
    Zu viel Geld?

    Ich schrieb ja bereits weiter oben, dass parallel fristlos gekündigt werden sollte.
     
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  7. #6 Katharmo, 09.10.2019 um 07:54 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 09.10.2019 um 08:00 Uhr
    Katharmo

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    Ich hatte weder geschrieben, dass ich die Verweigerung beabsichtige, noch dass ich jemanden bestrafen will.
    Meine Frage war eigentlich, ob die Mieterin uns durch das Einwerfen der Bescheinigung beweisbar als Vermieter anerkannt hat. Wir sollten uns nicht in Interpretationen verzetteln.
     
  8. Ferdl

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    Ist denn sofern das "Amt" die Mietschulden übernimmt noch ein Kündigungsgrund vorhanden?
     
  9. #8 Katharmo, 09.10.2019 um 08:14 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 09.10.2019 um 08:44 Uhr
    Katharmo

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    Die Ruhestörung wird laufend fortgestetzt, das Protokoll der anderen Mieterin entsprechend auch. Wir bekommen das hier in unserem Gebäudeteil zum Glück nicht so mit, aber die Male, die ich es draußen gehört habe (laute Musik oder Brüllen), decken sich mit den Eintragungen im Protokoll und teilweise hatte die Mieterin uns hinzugezogen. Mehrere Nachbarn aus der Straße sprachen uns an, auch sie fühlen sich regelmäßig gestört und und stellen sich als Zeugen zur Verfügung, falls wir dagegen vorgehen wollen. Mein Mann hat einmal versucht, mit der störenden Mieterin zu sprechen, da wurde jedoch nur patzig und uneinsichtig reagiert.
    Das kleine Treppenhaus wird gar nicht gereinigt, dies ist laut Vertrag Pflicht der störenden Mieterin.

    Um deine Frage zu beantworten, ja, es liegen Gründe vor, aber ob man wegen Ruhestörung und Nichtreinigung am Ende wirklich vor Gericht durchkommt, da habe ich doch leise Zweifel. Deshalb will ich zuerst die Kündigung aussprechen und danach die Mietbescheinigung ausfüllen. Eine Woche zum Ausfüllen ist, denke ich, angemessen, es sei denn, jemand kennt die offizielle Frist.
     
  10. #9 ehrenwertes Haus, 09.10.2019 um 09:11 Uhr
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    Klar, wenn die Kündigung nicht mit Mietschulden begründet wird.
    So wie ich den TE verstehen, möchte man wegen Störung des Hausfriedens den Mieter los werden. Mietschulden, sind dann sicherlich keine schlechtes weiteres Argument.

    Bei JC-Mieter sind Mietschulden manchmal kein Kündigungsgrund. Da muss man genauer schauen, ob die Schulden aufgelaufen sind weil der Mieter Gelder nicht an den VM weiter geleitet hat, oder der Vorgang beim Amt noch in Bearbeitung ist. Von Antragstellung bis Geld auf VM-Konto können 3-4 Monate vergehen. Mietschulden durch die Laufzeiten im Amt sind kein Kündigungsgrund.

    Eine Anerkennung von dir/deiner Mutter als Vermieter würde ich das nicht zwingend sehen, aber doch als Jemand der irgendwie mit der Verwaltung zu tun hat.

    Geh doch aktiv auf den Mieter zu und suche das Gespräch.
    Frage nach, was mit der Miete ist, vielleicht wurde der Schrieb mit den neuen VM-Daten und Konto versehentlich entsorgt. Vielleicht liegt die noch beim Amt, weil der Antrag noch nicht durch ist. Du musst die Antwort ja nicht glauben, aber Nachfragen kostet nix. Da ihr im gleichen Haus wohnt, ist der Weg für einen Überraschungsbesuch doch nicht weit und jenseits von Schikanen für Mieter. Je nachdem wie der Mieter gestrickt ist, ist ein "Vermieter steht vor der Tür" zielführender als nur Schriftwechsel.


    Ich bin mir nicht mal sicher, ob man als VM wirklich zum Ausfüllen irgendwelcher Formulare für Anträge auf fnanzielle Hilfen für einen Mieter verpflichtet ist, wenn das kommentarlos im VM-Briefkasten landet.
    Aus meiner Sicht, kann ein Mieter alle erforderlichen Angaben ohne VM-Hilfe belegen. So eine Art Zwangsouten als Kunde beim JC finde ich einen starken Eingriff in die Privatsphäre des Mieters.

    Abhängig von der Reaktion des Mieters auf die Frage wo die Miete abgeblieben ist, würde ich mir überlegen, ob ich ein kommentarloses Schreiben im Briefkasten vorfand. Genau wie du im Zweifel den Zugang der Infos zu VM-Wechsel und neuer Bankverbindung nachweisen können musst, muss auch der Mieter dir Schreiben in nachweisbarer Form zustellen.
     
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  11. Katharmo

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    Ich vermute - das ist aber wirklich reine Spekulation - dass die Mieterin eine dreimonatige Sperrfrist bekommen hat, die jetzt um ist. Zeitlich würde das hinhauen. Aber auch für solche Fälle gibt es Stellen, an die man sich wegen Mietschulden wenden kann, um eben die Kündigung nicht zu bekommen. Da kann man als Mieter sich bestimmt nicht auf der Sperrfrist ausruhen und Kündigungsschutz wegen Bearbeitung genießen. Hier sehe ich das Versagen der Mieterin.

    Heute Abend ist ja dann schon mein Termin beim Anwalt, ich bin sehr gespannt, wie der die Lage einschätzt und ob uns die Mietbescheinigung, wo die Mieterin ihren Namen eingetragen hat, irgendwie hilft oder ob wir wirklich nochmal die Info zur neuen Vermieterin "förmlich zustellen" müssen, um überhaupt eine Grundlage für die Kündigung zu bekommen.

    Das Gespräch mit diesen Leuten werden wir definitiv nicht suchen, dafür haben wir die Ausraster des Mannes zu oft gehört und hätten tatsächlich Angst, das der handgreiflich wird. Ernsthaft, dem Risiko sollte man sich nicht aussetzen. Er hat z.B. einmal sein Fahrrad im Hof zertrümmert.
     
  12. #11 Gerald Hörhan Fan, 09.10.2019 um 09:46 Uhr
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    Ausraster des Mieters gegen den Vermieter oder gegen andere Hausbewohner wie auch Drohungen berechtigen zur fristlosen Kündigung allerdings wären Zeugen gut.
    Von solch asozialen Mietern würde ich mich schon trennen wollen.
    Viel Erfolg Karthamo berichte weiter....
     
  13. #12 ehrenwertes Haus, 09.10.2019 um 09:50 Uhr
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    Mit Zeugen ist das ein harter Kündigungsgrund, wenn das über kleinere verbale Entgleisungen hinaus geht.
    Auf ein "Veilchen" oder mehr muss man es trotzdem nicht anlegen.
     
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  14. Katharmo

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    Zu dem Zeitpunkt waren wir selbst noch Mieter, der Vorvermieter schrieb seinerzeit eine Abmahnung. Seitdem wir hier "zuständig" sind, hält der Mann sich zumindest draußen zurück.
    Direkt nach unserer ersten Woche als "Vermieter", also im September, haben wir übrigens auch eine Abmahnung geschrieben, wegen nicht gezahlter Miete, Ruhestörung, Treppenhaus nicht gereinigt und alte Waschmaschine im Fluchtweg gelagert. Die Waschmaschine ist dann weggeräumt worden. Wir hatten vorher bereits mündlich darum gebeten. Im Nachhinein wurde mir erst klar, dass die Abmahnung so eigentlich gar nicht gültig war, da ich sie in meinem Namen und nicht "namens und in Vollmacht" geschrieben hatte. Falls wir also auch wegen Ruhestörung und Treppenhausreinigung kündigen wollen, müssten wir die Punkte zumindest erst einmal gültig und nachweisbar abmahnen.
     
  15. dots

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    Das Gespräch muss nicht gesucht werden. Es wäre schön, wenn ... aber ich sehe keinen Anspruch, weder auf die Suche nach Gesprächen, noch auf Gespräche.
    Nein. Meine Frage an dich: Was erhoffst du dir von Antworten auf diese Frage an uns?
    Dann hätten sie ja weiterhin an den alten Vermieter gezahlt (zahlen müssen). Auf den Mietzahlungsrückstand dürfte das also keine Auswirkungen haben.
    Wer hat das Formular denn eingeworfen?
    Wer sagt denn, dass du (deine Mutter, der Vermieter, ...) das Ausfüllen soll? Und nicht Korrekturlesen?
     
  16. Katharmo

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    Erkenntnis. Erfahrungen. Möglichkeiten, wie so eine Geschichte weitergehen kann, wie Vermieter so eine Situation gelöst haben. Natürlich könnt ihr mir keine Generallösung präsentieren, aber den Gedankenaustausch finde ich sehr sympathisch und hier im Forum habe ich schon oft Beiträge gelesen mit tollen Denkanstößen und Ansätzen, auf die man als Vermieterneuling vielleicht nicht direkt kommt.

    Ist mir nicht bekannt. Sicher bin ich nur in dem Punkt, dass die Mieterin ihren Namen da selbst draufgeschrieben hat, da die Schrift identisch ist mit der Unterschrift im Mietvertrag.

    Genau das war auch mein Gedanke. Niemand hat mich bisher gebeten, das auszufüllen. Ein kleiner Klebezettel, hallo Frau ..., können Sie das bitte ausfüllen, ich brauche es für eine Behörde... dann hätte sie den Wisch längst ausgefüllt zurückbekommen. Ich glaube, du verstehst, was ich meine. Unter den aktuellen Umständen liegt das Formular erstmal auf meinem Stapel der möglicherweise noch zu erledigenden Dinge.
     
  17. #16 ehrenwertes Haus, 09.10.2019 um 14:46 Uhr
    ehrenwertes Haus

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    ... und es ist ja nicht deine Schuld, wenn dein Blondinenfaktor rein zufällig bei diesem Wisch ausgelöst wird oder das Dingen "versehentlich" sich in den Aktenvernichter verirrt hat.
    Formulare, ohne genaue Ausfüllanleitung, sind halt für manche Menschen ein Buch mit 7 Siegeln.
    Du weißt es vielleicht noch nicht, aber du bist auch über dieses versiegelte Buch gestolpert und die Schlüsselsuche kann dauern...

    Rede mit deinem Anwalt. Manchmal ist sich doof stellen nicht der schlechteste Lösungsansatz.
     
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  18. Katharmo

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    Übrigens hat sich meine Nachbarin heute erinnert, dass wir die Info meiner Mutter damals gemeinsam kuvertiert und in die Briefkästen geworfen haben. Das hatte ich ganz vergessen ... Könnte im weiteren Verlauf wichtig sein. Manchmal ist man aber auch vergesslich...
     
  19. Katharmo

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    Meine vorbereitete Kündigung war soweit okay, der Anwalt hat mir noch gesagt, was ich beachten muss, wenn ich sie als Vertretung für meine Mutter schreibe.

    Der Einwurf der Info damals von meiner Mutter in den Briefkasten ist ausreichend, da ich in dem Fall selbst als Zeugin gelte, bin schließlich selbst rein rechtlich keine der beiden Mietparteien. Und die Nachbarin war auch dabei. Man hätte den Brief noch namentlich an die Mieter schreiben können, wir hatten geschrieben "an alle Mieter...", aber daran wird es nicht scheitern.

    Zum Ausfüllen der Mietbescheinigung ist man tatsächlich verpflichtet, das gilt als Nebenpflicht. Allerdings gibt es keine festgelegte Frist und nach kommentarlosem Einwurf... Das hat also Zeit.

    Kündigung kann erst raus, wenn die Eintragung ins Grundbuch erfolgt ist, darüber kam heute die endgültige Bestätigung.

    Ich schicke also morgen die Kündigung an den Gerichtsvollzieher, dann geht sie spätestens am Montag bei der Mieterin ein.
     
  20. #19 advocatus diaboli, 09.10.2019 um 19:37 Uhr
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    Der BGH ist da anderer Meinung. "Geld hat man zu haben" - sagt Karlsruhe. -> BGH, Urteil vom 4. Februar 2015 - VIII ZR 175/14 - LG Düsseldorf
     
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    Guten Morgen!
    Ich möchte mich für eure Unterstützung bedanken!
    Jetzt müssen wir ja erstmal abwarten, wie es weiter geht.
     
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