Mietercheck bei welcher Auskunftei?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von pstein, 15.05.2014.

  1. pstein

    pstein Erfahrener Benutzer

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    Ich will bald eine Wohnung vermieten (ohne Makler dazwischen).

    Wie kann ich am besten die Solvenz des Mieters checken?
    D.h. bei welcher Auskunftei empfiehlt sich ein solche Anfrage?

    Kann man z.B. bei Bürgel eine Anfrage als Privatperson stellen?

    Was kostet das?

    Gibt es nur eine Art der Anfrage oder gibt es eine Variante "Vermietercheck" die nur spezille Informationen liefert?

    Peter
     
  2. AdMan

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  3. PeterP

    PeterP Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    ich schmeiß mal auf die Schnelle nur 2 Namen in den Ring:

    z.B.
    - Arvato - InfoScore
    - Vermieterschutzkartei . de

    Ansonsten auch über die Haus und Grund Besitzer Vereine.

    Ich glaube die Kosten liegen so zwischen 10 und 15 Euro. Man braucht aber unbedingt die schriftliche Zustimmung des Mieters.

    Eigentlich kann der Mieter auch selber eine aktuelle Schufa-Auskunft anfordern und vorlegen.

    Gruss
    Peter
     
  4. #3 Aktionär, 15.05.2014
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    Lass Dir vom Mieter eine freiwillige Mieter-Selbstauskunft ausfüllen (Vorlagen gibt´s zur Genüge im Netz) und dazu eine aktuelle Schufa vorlegen.

    Ansonsten aufs Bauchgefül hören und genauer nachfragen wenn ein Mieter "sofort einziehen" möchte oder schon gekündigt hat und nun "dringend" was Neues sucht. Muss nichts heissen, kann aber, und nachfragen kostet nichts.
     
  5. #4 Papabär, 15.05.2014
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2014
    Papabär

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    Kleiner Tipp:

    Der Rechtsanwalt Deines Vertrauens wird höchstvermutlich online eine Schuldnerregisterauskunft Deines Interessenten ziehen können (berechtigtes Interesse vorausgesetzt).
    Für Privatpersonen wäre die monatliche Gebühr für so einen Zugang eh´ meist kaum zu stemmen, RA-Kanzleien brauchen so etwas häufiger (Wir zahlen pro Auskunft z.B. weniger als 5,- € ... ich habe aber auch schon deutlich andere Preise gesehen).

    Wenn Dein Interessent aus Deinem Amtsgerichtsbezirk kommt, kannst Du diese Auskunft auch direkt dort erhalten.



    Ach ja ... die interessanteste Information auf diesen Auskünften ist für mich immer noch die Anzahl der darauf angegebenen vorherigen Anschriften. Ein Interessent, der beispielsweise 23 Jahre alt ist und schon 8 vorhergehende Anschriften hat, fällt bei mir sofort durch´s Raster.
     
  6. #5 Bürokrat, 15.05.2014
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    @papabär: wo stehen denn die alten Adressen? Auf der Schufa ja nicht... Das würde mich nämlich interessieren, ist tatsächlich ein gutes Kriterium!
     
  7. #6 Aktionär, 16.05.2014
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    Das würde mich auch interessieren.
     
  8. #7 Papabär, 16.05.2014
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    Hm, warte mal ... was könnte wohl gemeint gewesen sein?


    Im übrigen hatte unsere Regierung im letzten Jahr (im Zuge der Mietrechtsreform) beschlossen, eine zentrale Vernetzung der einzelnen Schuldnerregister durchzuführen, um speziell Vermietern eine noch höhere Sicherheit zu verschaffen. Wie der aktuelle Stand der Dinge ist, weiß ich nicht - aber bislang konnte ein Schuldner relativ unerkannt bleiben, wenn er in einen anderen Amtsgerichtsbezirk verzogen ist.

    Mit der (kostenpflichtigen) online-Abfrage unseres RA´s werden ohnehin immer gleich mehrere AG-Bezirke abgedeckt - daher habe ich mich über diese geplante Vernetzung nicht weiter auf dem Laufenden gehalten.
     
  9. #8 Bürokrat, 16.05.2014
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    Ok, du meinst das Insolvenzverzeichnis der amtsgerichte... das hilft mir aber nur wenn der typ auch wirklich insolvent geworden ist, schützt mich nicht vor angehenden mietnomaden oder zechprellern.

    Oder habe ich da schon wieder was falsch verstanden? :erschreckt011:
     
  10. #9 Papabär, 16.05.2014
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    Also die Schuldnerregisterauskünfte, die wir bekommen, enthalten sowohl Info´s zu laufenden Insolvenzverfahren, zu abgegebenen EV´s bzw. entsprechenden Haftanordnungen hierzu, als auch gerichtshängige Mahnverfahren ... und eben die jeweilige Anschrift des Schuldners.

    Natürlich enthält es keinen Blick in die Zukunft - und außergerichtliche Mahnverfahren logischerweise auch nicht.
     
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