Mieterhöhung Einliegerwohnung

Dieses Thema im Forum "Mieterhöhung" wurde erstellt von sx58973, 28.12.2012.

  1. #1 sx58973, 28.12.2012
    sx58973

    sx58973 Neuer Benutzer

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    Hallo an Alle!

    Erstmal vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt, um mein Anliegen zu lesen. Sollte dieses Anliegen schon einmal diskutiert worden sein, sorry, auf die schnelle habe ich leider keine Lösung gefunden ...

    Ich habe ein neu gebautes Einfamilienhaus mit vermieteter Einliegerwohnung.

    Der Mietvertrag wurde Anfang Januar 2012 geschlossen, Mietbeginn war nach Fertigstellung im September 2012.

    Ab wann ist eine Mieterhöhung an das ortsübliche Niveau möglich? Zählen die 12 Monate ab Einzug oder ab Unterzeichnung des Mietvertrags?

    Danke für Euere Mühen,
    guten Rutsch ins neue Jahr,
    SX
     
  2. AdMan

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  3. Syker

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    :74: sx58973


    Weder noch,
    m.E. ist der Mietbeginn im MV maßgeblich.


    VG Syker
     
  4. #3 sx58973, 28.12.2012
    sx58973

    sx58973 Neuer Benutzer

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    Danke für die schnelle Antwort.

    Im Mietvertrag haben wir den 01. November 2012 vermerkt, da hier vom Bauträger sichergestellt werden konnte, dass Einzugsfertigkeit besteht.

    Ist dann trotz Einzug am 01. September 2012 die Mieterhöhungsankündigung erst am 01. November 2013 zum 01. Januar 2014 möglich?
     
  5. Syker

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    Hallo sx56973,


    Ahh ... der Einzug war vor offiziellem Beginn des MV.

    Ist denn für die 2 zusätzlichen Monate Miete gezahlt worden?
    Dies würde dann auf eine Änderung des MV hindeuten,
    oder wurde der frühere Einzug irgendwie schriftlich festgehalten?


    VG Syker
     
  6. #5 Papabär, 28.12.2012
    Papabär

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    Hallo sx58973,
    m. E. wurde hier der Mietbeginn durch konkludendes Handeln vom 01.11.2012 auf den 01.09.2012 vorverlegt - immer vorausgesetzt, dass es sich um eine entgeldliche Überlassung gehandelt hat.

    Es wäre denkbar (d.h. ich weiß es nicht), dass eine Klausel von der Art dass Änderungen des Mietvertrages der Schriftform bedürfen, dem entgegensteht ... aber ein sorgfältig ausgefülltes Übergabeprotokoll könnte dies evtl. vielleicht möglicherweise heilen.

    ALLERDINGS ... selbst wenn der Mietbeginn nun der 01.09.2012 war und die Miethöhe seitdem unverändert geblieben ist, könnte die Miete trotzdem erst zum 01.12.2013 erhöht werden ... bei Mietbeginn 01.11.2012 entsprechend erst zum 01.02.2014.
    Des Weiteren ist natürlich auch noch die 20%-Hürde (d.h. bis dahin u. U. 15%) zu beachten.

    Um auf der sicheren Seite zu sein, würde ich von einem Mietbeginn per 01.11.2012 ausgehen ... im Streitfall dürfte es dann zumindest nicht zur Beweisnot kommen.
     
  7. #6 sx58973, 28.12.2012
    sx58973

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    ... danke für die Hilfe!

    Ich werde die Miete dann zum 01.02.2014 an das ortsübliche Niveau anpassen.

    P.S. rein zur Vollständigkeit: Wäre bei der Konstellation EFH mit ELW eine Änderungskündigung möglich?
     
  8. #7 Papabär, 28.12.2012
    Papabär

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    Was bitte ist denn eine Änderungskündigung?

    Eine Kündigung gem. §573a BGB sollte möglich sein ... mit entsprechend verlängerter Kündigungsfrist.
    Falls im Mietvertrag eine Kündigungssperrfrist vereinbart wurde, dann gilt diese natürlich auch für den Vermieter.
     
  9. #8 Kitzblitz, 28.12.2012
    Kitzblitz

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    Irgendwie fehlt mir hier die Logik.

    Hier wird eine Wohnung ab Sept. 2012 vermietet - der Mieter wohnt noch keine 4 Monate in der Wohnung und schon macht der Vermieter sich Gedanken, wie er die Miete so schnell wie möglich auf das ortsübliche Niveau hieven kann.

    Warum habt Ihr nicht gleich zur ortsüblichen Miete vermietet ? - Bei einem Neubau sind doch zumindest technisch alle Möglichkeiten gegeben, um das obere Level des Mietspiegels auszuschöpfen (Lage muss natürlich auch passen).

    Für mich sieht das aus wie Bauernfängerei in einer Gegend mit einem Überangebot an Mietwohnungen. Da wird ein Mieter mit einer günstigen Miete zur Unterschrift des Mietvertrages gelockt, um ihm dann so schnell wie möglich eine höhere Miete "reinzudrücken" - wahrscheinlich zu Mietkonditionen, die er zuvor nicht akzeptiert hätte. Der Mieter hat i.d.R. aus finanziellen Gründen (ein Wiederauszug verursacht Umzugskosten) dann eigentlich keine Wahl, als die höhere Miete zu akzeptieren.

    Ich bin über ein solches Vorgehen schon ein wenig entsetzt. Als verantwortungsbewusster Vermieter mache ich mir doch schon mit Ausschreiben der Mietwohnung Gedanken über eine vertretbare Miete.

    Ich möchte hier aber angesichts der wenigen Informationen kein Urteil über diese Vorgehensweise fällen. Die Hintergründe für die derzeit vereinbarte Miethöhe sind ja noch unbekannt.

    Gruß aus'm Ländle
    Ulrich
     
  10. kathi

    kathi Gesperrt

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    @kitzblitz
    Genau deine Gedankengänge hatte ich auch als ich den thread gelesen hab. Wir vermieten eigentlich immer so, dass sowohl wir, wie auch die Mieter ein ganzes Weilchen mit der vereinbarten Miete zufrieden sind.
    Nach nur wenigen Monaten haben wir uns noch nie Gedanken über eine Mieterhöhung gemacht. Find sowas auch nicht o.k.
    Aber gut, vielleicht hat man leicht reden, wenn man im ländle vermietet. Zu Dumpingpreisen muss man hier seine Wohnungen normalerweise nicht anbieten.
     
  11. #10 immodream, 29.12.2012
    immodream

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    Hallo kathi, hallo Ulrich,
    eure Gedanken hatte ich auch beim Lesen dieses Beitrages.
    Aber da die genauen Gründe für die schnelle Mieterhöhung uns nicht bekannt sind, möchte ich erst einmal hier keine vorschnellen Äußerungen machen.
    Grüße
    Immodream
     
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