Mieterhöhung rückwirkend

Diskutiere Mieterhöhung rückwirkend im Mieterhöhung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Kann der Vermieter eine Mieterhöhung auch nachwirkend einfordern? Also z.B. im Mai sagen, dass er die Miete seit Anfang des Jahres erhöhen will...

mones83

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Kann der Vermieter eine Mieterhöhung auch nachwirkend einfordern?
Also z.B. im Mai sagen, dass er die Miete seit Anfang des Jahres erhöhen will und wir dann rückwirkend zahlen sollen.
 

tokape

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Nö, das muss 3 Monate vorher angekündigt werden!
 

mones83

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schriftlich oder kann das auch mündlich erfolgen?
 

tokape

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immer schriftlich mit begründung, vergleichsmieten, mietspiegel etc.
 

mones83

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Danke für die schnellen Antworten!
 

77Carina

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Rückwirkend Miete erhöhen geht nicht. Er muß es ankündigen und zwar schriftlich, mit Begründung und rechtzeitig und zwar im voraus.....

Also melde dich am besten beim Vermieter und sag, daß du weiterhin die normale Miete bezahlst.
 

Berny

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Original von 77Carina:

"Rückwirkend Miete erhöhen geht nicht. Er muß es ankündigen und zwar schriftlich, mit Begründung und rechtzeitig und zwar im voraus....."
... und die schriftliche Zustimmung des Mieters auf das Mieterhöhungsverlangen ist auch erforderlich.

"Also melde dich am besten beim Vermieter und sag, daß du weiterhin die normale Miete bezahlst."
Ich würde dem VM bestenfalls mitteilen, dass er sich mal über die rechtlichen Vorschriften informieren sollte.
 

Christian

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"Also melde dich am besten beim Vermieter und sag, daß du weiterhin die normale Miete bezahlst."

Hallo,

ich würde in einer stillen Minute einfach mal drüber nachdenken, ob es für einen selbst nicht von Vorteil sein könnte, nicht grundsätzlich gegen alles anzugehen.

Wenn die Mieterhöhung im Rahmen ist und man diese trotz irgendwelcher Formfehler etc. trotzdem akzeptiert, kann man das vielleicht an anderer Stelle als Argument verwenden. Für das positive Miteinander von Mieter und Vermieter ist die Nichtakzeptanz der Mieterhöhung (auch wenn sie formal ungültig ist) bestimmt nicht förderlich.

Je nach Verhältnis zum Vermieter würde ich auch in Betracht ziehen, dem Vermieter die "Fehler" zu erklären und sich dann mit ihm evtl. auf eine nicht rückwirkende Erhöhung einigen.

Gruß,
Christian
 

RMHV

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Original von Berny
Original von 77Carina
Also melde dich am besten beim Vermieter und sag, daß du weiterhin die normale Miete bezahlst.
Ich würde dem VM bestenfalls mitteilen, dass er sich mal über die rechtlichen Vorschriften informieren sollte.

Ich würde vielelicht erst mal darüber nachdenken, worum es überhaupt geht...

Hier wird ganz selbstverständlich unterstellt, dass der Vermieter eine Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangt. Sollte das zutreffen, war alles bisher geschriebene durchaus richtig.

Da der TE sich nicht konkret dazu geäußert hat, wird man aber die Alternativen nicht per se ausschließen können.

Man wird also in Erwägung ziehen müssen, dass es sich um ein Angebot des Vermieters zur Änderung der Vertragsbedingungen handeln könnte, das der Mieter annehmen oder ablehnen kann.

Man wird darüber hinaus auch in Erwägung ziehen müssen, dass eine Staffelmietvereinbarung bestehen könnte und der Vermieter nicht mehr als die Zahlung einer bereits vereinbarten Mieterhöhung verlangt.
 

mOno

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Sollte es sich um öffentlich geförderten Wohnraum handeln und im MV eine Mietpreisgleitklausel vereinbart sein, so ist auch eine rüchwirkende MEH möglich.
 
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