Mieterin fordert vereinbarte Zahlung für Küche zurück .

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Maverick1977, 26.12.2015.

  1. #1 Maverick1977, 26.12.2015
    Maverick1977

    Maverick1977 Neuer Benutzer

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    Vor 4 Jahren habe ich mit Immobilien angefangen.
    Da ich in meinem normalen Beruf nur ein kleines Nettoeinkommen habe, muss ich sehr viel selber tätig werden.
    (Renovieren, Mietersuche, Wohnungsübergabe und Übernahme)
    Bei der Besichtigung habe ich meiner Mieterin angeboten, gegen Zahlung von 400 Euro, eine Küche einzubauen.
    Die neue Mieterin erklärte sich damit einverstanden 400 Euro für den Einbau einer Küche zu bezahlen.
    Nach 2 Jahren schreibt mich der Mieterbund an und fordert mich auf die 400 Euro zurückzuzahlen .
    Die Mieterin gab an mir einen Kredit gegeben zu haben.
    Hätte ich den Betrag nicht nehmen dürfen?
    Ich habe nur geantwortet, dass wir kein Kreditvertrag eingegangen sind.
    Leider habe ich nichts schriftlich festgehalten, außer das ich 400 Euro für die Küche erhalten habe .
    Die nächste Mietzahlung soll nun minus 400 Euro erfolgen.
    Die Rückforderung der 400 Euro kam erst, als ich dem Einzug des Freundes in der kleinen 34qm2 1 Zimmer Wohnung ,nicht zustimmen wollte.
     
  2. AdMan

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  3. Nanne

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    Wessen Eigentum ist denn diese Küche nun?
     
  4. Berny

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    Arbeitslohn ODER Kaufpreis plus Arbeitslohn?
    Wurde etwas mietvertraglich vereinbart?
     
  5. Andres

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    Für mich klingt das eher nach einem Kaufvertrag, insgesamt aber ziemlich schwammig. Kannst du dich an die Wortwahl von damals genauer erinnern? War ein Verkauf beabsichtigt?


    Nein, der Verkauf von Küchen ist in Deutschland nur mit einer Erlaubnis nach Anlage 2 zur KVerkV zulässig. ;)


    Positive Antworten sind oft besser, hier also die Mitteilung, welcher Art die damalige Vereinbarung war. Schlecht ist diese Einlassung aber auch nicht unbedingt ...


    Der Mieterin mitteilen, dass ihre Forderung über 400 € bestritten wird und somit eine Aufrechnung unzulässig ist. Das sollte möglichst unmittelbar (d.h. noch dieses Jahr) erfolgen.

    Falls doch aufgerechnet wird, nach Fälligkeit der Miete eine Abmahnung schreiben und beweissicher zustellen. Falls die Mieterin nicht bekannt unter der Pfändungsfreigrenze lebt, gerichtlichen Mahnbescheid beantragen.


    Auch wenn die Mieterin das gerne vermischen würde, ist es ein unabhängiger Sachverhalt.

    Es ist aber wieder einmal bemerkenswert, mit welcher fast schon peinlichen Inkompetenz unser aller Lieblingsverein lieber bei einem Betrugsversuch hilft als einen sehr wahrscheinlich berechtigten Anspruch durchzusetzen. Ich gehe davon aus, dass die Mieterin berechtigt gewesen wäre, ihren Freund (wie in "Partner", nicht wie in "guter Bekannter") aufzunehmen bzw. dass du hierzu die Erlaubnis hättest erteilen müssen. Ein berechtigtes Interesse ist beim Nachzug des Partners grundsätzlich gegeben und von der Ausnahme der Überbelegung sind wir mit 17 m² pro erwachsener Nase noch großzügig entfernt. Das höchste der Gefühle wäre vermutlich eine angemessene Erhöhung der Miete gewesen.
     
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  6. #5 Maverick1977, 27.12.2015
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    Hallo

    Also mir wurde von einer Anwältin gesagt das ich auch keinem Freund in einer, 1 Zimmer Wohnung zustimmen muss .
     
  7. #6 Akkarin, 27.12.2015
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    Hoere auf Andres, er hat recht.
     
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  8. #7 Maverick1977, 27.12.2015
    Zuletzt bearbeitet: 27.12.2015
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    Hallo

    Also es ist kein Kaufvertrag einer Küche gewesen. Ich bin als Vermieter nicht verpflichtet eine Küche einzubauen
    Es wurde vereinbart das die Küche in der Wohnung bleibt.
     
  9. Berny

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    In einer Einzimmerwohnung mit 34m² wird doch wohl locker soviel Platz zur Verfügung sein, dass zwei liegen und einer stehen kann, oder?
     
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  10. #9 Maverick1977, 27.12.2015
    Zuletzt bearbeitet: 27.12.2015
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    Ich habe Ihr angeboten, für 400 Euro, eine Küche zu besorgen und einzubauen.
    Es wurde vereinbart das die Küche aber in der Wohnung bleibt.
    Ich denke, dass man hier eine eindeutige Vereinbarung getroffen hat und nicht später, was zusammenlügen sollte.
    Ihre Eltern wollen jetzt mit Lügen und ihre Aussage bestätigen.
    Mietvertraglich wurde nichts vereinbart.
     
  11. #10 Akkarin, 27.12.2015
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    Ueberbelegung hat erst mal nichts mit Anzahl Zimmer, sondern nur mit qm.
    Fuer Kinder rechnet man mit 6 qm fuer Erwachsene mit 8- 10 qm. Selbst wenn die 2 Eltern werden, waere noch Platz.
     
  12. #11 Maverick1977, 27.12.2015
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    Gut, ich habe mich da jetzt auf die Auskunft der Anwältin verlassen.

    Ich hatte Ihr auch den Einzug nicht verwehrt, sondern hatte Ihr gesagt, dass ich dann die Miete wie ja auch berechtigt erhöhen würde.
     
  13. #12 Maverick1977, 28.12.2015
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    Ja das ist schon möglich ;)
     
  14. #13 Akkarin, 28.12.2015
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    Aeh nein, darfst du nicht.
    Wenn die beiden sich wieder trennen, hat sie ja auch keinen Anspruch auf Reduzierung der Miete.
    Hey du wohnst doch in Essen, oder?
    Google mal fuer die Zukunft RA Frank Dohrmann. Ist in Bottrop in der Nähe vom Bahnhof. ( Nicht verwandt oder verschwaegert).
     
  15. Berny

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    Gutheit oder Vertrauen sind leider oftmals Dummheit...
     
  16. #15 lostcontrol, 28.12.2015
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    Ich verstehe dann auch nicht so ganz wofür dann die 400 Euro... Wenn die Küche Eigentum des Vermieters ist und mitvermietet wird, dann ist doch eine entsprechende Mieterhöhung viel sinnvoller? Wir haben das jedenfalls bisher immer so gehandhabt dass wir mit der Kaltmiete entsprechend höher gegangen sind.
     
  17. Andres

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    Ganz ehrlich? Das glaubt dir im Fall der Fälle niemand. Natürlich ist eine solche Vertragsgestaltung (einmalige Mietzahlung für unbefristete Dauer) möglich, aber insbesondere bei Mietverhältnissen über und im Zusammenhang mit Wohnraum so völlig untypisch, dass du auch nicht glaubwürdiger als die völlig bekloppte Geschichte deiner Mieterin bist. Vor allem dürfte dir bei deiner Darstellung auf die Füße fallen, dass dein Handeln wirtschaftlich ziemlich unsinnig ist.

    Bitte nicht falsch verstehen: Ich will dir gerne glauben - und warum sollte ich auch nicht? Aber wenn ich mit so einer Einstellung schon zu dieser Bewertung komme, dann kannst du dir vielleicht vorstellen, wie das ein Richter sehen wird, der nicht für's Glauben bezahlt wird.


    Wenn ich an der Stelle der Mieterin wäre und dich richtig ärgern wollte, würde ich kündigen (ich will ja sowieso mit meinem Freund zusammenziehen) und die Küche mitnehmen. Bei Beschwerden zeige ich dann eine Quittung "400 € für Küche" vor. Die Story mit dem Kaufvertrag erscheint mir nach wie vor am plausibelsten.

    Diverse andere Varianten sind aber auch denkbar, u.a.:
    • unzulässige Sicherheitsleistung (effektiv läuft das auf den von der Mieterin behaupteten Kredit hinaus),
    • versteckte Provision (dito),
    • die von dir behauptete "Einmal-Miete".
    Wie das ausgeht, will ich nicht vorhersagen. Wenn ich mir überlege, was die Ursache für den Streit ist, bekomme ich mal wieder ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln ...
     
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  18. #17 Akkarin, 28.12.2015
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    @Andres
    Der entscheidende Satz ist wohl der
    Oder der
     
  19. #18 Maverick1977, 28.12.2015
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    Hallo

    Es gibt hier zwei Aussagen und keine ist wirklich beweisbar.
    Also kann man, mir hier nichts unterstellen.
    Wenn ich was fordere, muss ich was beweisen können und ich fordere nichts.
    Ein Kreditvertrag muss sicher auch schriftlich nachgewiesen werden.
    Sie hätte ja auch ohne Küche einziehen können.
     
  20. #19 Maverick1977, 28.12.2015
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    Hallo

    Es gab doch nur eine Absprache das ich ihr für 400 Euro eine Küche einbauen würde.
     
  21. #20 Maverick1977, 28.12.2015
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    Ich werde aus den Fehlern auch lernen.
     
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