Mieternotgemeinschaft

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von P_Lemke, 06.10.2009.

  1. #1 P_Lemke, 06.10.2009
    P_Lemke

    P_Lemke Neuer Benutzer

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    In unserer Hausgemeinschaft ist durch die Nichtzahlung der Wohngelder/ Nebenkosten des Eigentümers und Vermieters von circa der Hälfte der Wohnungen eine Zahlungsunfähigkeit der Hausverwaltung entstanden.

    Die Berliner Wasserbetriebe empfehlen die Gründung einer Mieternotgemeinschaft. Ebenso wird bei anderen Versorgern (Müll, Hausstrom) die gleiche Situation eintreten.

    Spitze und toll wäre es, wenn jemand helfen könnte, den Kontakt zu einer anderen Mieternotsgemeinschaft herzustellen. Infos brauchen wir dringend zu:

    - Wie viel können die Mieter an Hausgeldern/ Mieten/ Geldern einbehalten, um direkt die Forderungen der Wasserbetriebe zu begleichen (eventuell mehr als die anteiligen Wassernebenkosten)?

    - Hat jemand eine Vorlage zu einem entsprechenden Schreiben (Mietkürzung/ Einbehaltung)?

    - Wie gehen wir am besten bei der Gesamtschuldnerschaft des Hauses vor, sodass der Vermieter, der die Nebenkosten nicht zahlte (er verlor bisher alle Prozesse in mehreren Instanzen und ist insolvent, teilweise sind schon Wohnungen in Zwangsverwaltungen), in Schuldnerschaft tritt?


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  3. #2 pragmatiker, 06.10.2009
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    wie kommen sie darauf, das sie ggü. der WEG etwas einbehalten können ?
    die WEG hat das problem ja nicht slebst verursacht.
    haben sie keinen verwalter ?
    besorgen sie sich so schnell wie möglich einen titel gegen den säumigen eigentümer und vollstrecken sie in seine immobilien.
    sie (die WEG) hat vorrang vor anderen gläubigern.
     
  4. #3 Michael_62, 06.10.2009
    Michael_62

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    @Pragmatiker

    Wir haben das in unserer Gegend schon öfter gehabt. Sobald ein Versorgungsunternehmen androht die Versorgung einzustellen aufgrund Aussenstände kann der Mieter de verkürzten Zahlungsweg zur Aufrechterhaltung der Versorgung wählen und das von der Betriebskostenvorauszahlung abziehen.

    Aber das betrifft den einzelnen Mieter. Von einer Gmeinschaftshaftung habe ich nix gehört.
     
  5. #4 P_Lemke, 06.10.2009
    P_Lemke

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    Der säumige Eigentümer und Vermieter ist insolvent und es bestehen vielfache Pfändungen gegen ihn. In der Zwangsverwaltung sind bisher nur einige der Wohnungen, da er viele überschrieben hat und weiterhin juristisch Wiedersprüche erhebt, das seit Jahren. Zahlungunfähig ist er wohl darum - eine Aussicht auf Leistung der fälligen Titel besteht trotz gerichtlicher Urteile in höherer Instanz nicht. Da er weiterhin keine Nebenkosten an die Hausgemeinschaft zahlt, hat die Hausverwaltung/ WEG fällige Titel gegen den Vermieter in enormer Höhe (insgesamt 500 000). - Die Forderungen der Versorgungsunternehmen sind geringer: Wasserbetriebe: 3800,-, aktuell zur Mieternotgemeinschaft gefordert: 1000,-, bei den anderen (Müll, Ölheizung, Hausstrom) habe ich noch keine Infos, Versicherungen und andere Nebenkosten sind wohl beglichen (durch Sonderumlagen der WEG in den letzten Jahren).

    Dadurch entsteht nun die angekündigte Leistungssperre der Berliner Wasserbetriebe und die Empfehlung der Stadt Berlin und Berliner Wasserbetriebe zur Gründung der Mieternotgemeinschaft.

    In den insgesamt 32 Wohneinheiten sind 12 unbewohnt (der linke Hinterhausflügel sowie einige weitere im Vorderhaus und rechten Seitenflügel) und unbewohnbar. Ansonsten ist die Wohnsubstanz restaurierungsbedürftig (Fassade, Putz, teilweise Fenster), jedoch grundsätzlich okay. 1-2 Wohnungen werden durch Bedürftige (Harz 4) in dem Haus bewohnt und es gibt 7-9 reguläre Eigentümer. Einige der Wohnungen des nicht zahlenden Eigentümers wurden zwangsversteigert, fielen mittlerweile jedoch an ihn zurück (deutlicher Hinweis auf Betrug) oder sind im Besitz von Familienangehörigen von ihm. In der Presse / Medien/ Gläubigerbanken ist der säumige Eigentümer bekannt.
     
  6. #5 pragmatiker, 06.10.2009
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    aha, es handelt sich hier also um die frage eines mieters, nicht eigentümers. das hab ich nicht gleich verstanden, sorry.

    der mieter kann zusammen mit anderen mietern sowas machen und die miete um den anteil der direkt ans versorgungswerk zu zahlenden kosten senken.
     
Thema: Mieternotgemeinschaft
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