Mietminderung wg, Wohnungseingangstür, u.a.

Dieses Thema im Forum "Mietminderung" wurde erstellt von Puffel, 24.03.2014.

  1. Puffel

    Puffel Neuer Benutzer

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    Situation: Altbau, renoviert, neue Fenster, Gasheizung, Dach, Balkon.
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    Ein Mieter kürzt seit einem Jahr den Mietzins um 5%, weil die Wohnungseingangstür die ggüber seiner eigenen liegt, noch nicht verputzt ist, und der Hausflur, seiner Meinung nach, in einem desolaten Zustand ist.
    Die Tür ist noch nicht verputzt, weil eine neue Tür eingebaut werden soll, da die Tür, die vor zwei Jahren eingebaut wurde, sich als schalltechnisch katastrophal herausstellte.
    Der Mieter ist Alkoholiker, hatte im Lauf seiner Mietzeit (seit 2007) mehrfach Polizeibesuch wg. Ehestreitigkeiten und den körperlichen Attacken gg. seine Frau (die inzw. verstorben ist), und ist daraufhin von der Polizei mehrfach der Wohnung verwiesen worden. Er hat eine Abmahnung deswegen bekommen, weil sich die Nachbarn der umliegenden Häuser über die lauten Streitigkeiten schriftlich bei mir als Verrmieter beschwert haben. Seitdem wurde nur noch leise gebrüllt. Nach der ganzen Modernisierung, die in seiner Wohnung nur ca. zwei Wochen dauerte (Fenster austauschen, Balkontürdurchbruch und Heizungsrohre verlegen und einbauen, alles verputzen, tapezieren), hat er sich beschwert über das Gerüst, die Länge der Arbeiten usw. Naja, zu der Zeit war er auch noch arbeitslos.
    Jetzt hab ich wieder zwei Briefe bekommen, in denen er sich beschwert und die Unterlassung befiehlt. Diese Briefe sind im Anhang.
    Was haltet ihr denn davon?
     

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  3. GSR600

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    Das mit den Balkonkästen kennen wir auch, hier fordern wir die Mieter immer auf, diese auf dem Balkon nach innen hängend anzubringen.

    Ist unter dem Balkon ein Parkplatz?
     
  4. #3 BHShuber, 24.03.2014
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    Rechtsberatung durch Anwalt

    Hallo,

    ärgerlich so ein Querulant.

    Hier hilft wohl alles was er bemängelt abzustellen, allerdings sehe und lese ich zwischen den Zeilen, dass dies noch nicht das Ende der Fahnenstange sein sollte.

    Ich empfehle eine Rechtsberatung durch Haus u. Grundbesitzerverein oder Rechtsanwalt und sich mit der Trennung von querulierenden Mieter schon mal geistig zu befassen.

    Die Art und Weise wie geschrieben wird, treibt mir als Vermieter bereits die Zornesröte ins Gesicht, jeder kann seinen Senf abgeben, permanent bemüht es allen Recht zu machen, allerdings erreicht man auch schnell Grenzen der Geduld mit dreisten Unterstellungen.

    Gruß

    BHShuber
     
  5. Andres

    Andres
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    Ja, was soll man davon schon halten? Einige der Mängel bestehen vermutlich, aber wir kennen dein Haus schließlich nicht.
    • Die Beschwerde hinsichtlich des Mülls im Treppenhaus ist (sofern das tatsächlich so ist) berechtigt. Die Minderung auch, insbesondere der Höhe nach. Für Fälle starker Verschmutzung oder Vermüllung eines Treppenhauses gab es schon bis zu 20 % Minderung.
    • Die Beschwerde hinsichtlich Mülltrennung ist ebenso berechtigt. Die Kosten der Müllentsorgung trägt der Mieter anteilig, daher hat er ein berechtigtes Interesse daran, dass die Kosten niedrig gehalten werden.
    • Den baulichen Mangel (Fensterflügel) kann ich nicht beurteilen.
    • Den Nachweis über die Anlage der Mietsicherheit kann der Mieter fordern. Ist die Kaution nicht wie vereinbart und gesetzlich vorgeschrieben angelegt, kann er die korrekte Anlage einfordern, alternativ die Rückzahlung. Auch Schadenersatz für durch falsche (oder unterlassene) Anlage entgangene Zinsen kann er fordern - egal wie wenig das sein mag.
    • Die Geschichte mit dem Auto ist irrelevant, solange die Fläche unter dem Balkon nicht grundsätzlich ungeeignet für das Abstellen von Fahrzeugen ist.
    • Das Thema mit den Balkonkästen wurde ja schon bearbeitet: Man schreibt den Mietern im Regelfall vor, dass Balkonkästen innen anzubringen sind. Das verringert auch Haftpflichtrisiken. Wenn dann trotzdem noch Blätter oder Blütenteile auf den unteren Balkon fallen sollten, ist das meiner Meinung nach in gewissem Umfang hinzunehmen.
    Als allgemeinen Lösungsansatz bei Mängel, die durch den Mieter angezeigt werden, gilt: Prüfen und vorhandene Mängel abstellen. Nicht vorhandene Mängel bestreiten, bei Zahlungsrückständen mahnen und später ggf. kündigen oder auf Zahlung klagen.

    Der Umgangston ist eine andere Sache, einige Formulierungen finde ich auch eher unverschämt. Das hat aber mit der Klärung der Sachfragen nichts zu tun und ihr solltet das ausblenden. Wie so oft wäre das deutlich einfacher, wenn ihr nicht selbst im Haus wohnen würdet.

    Es hilft auch immer, sich mal in die Perspektive des Mieters zu versetzen - auch wenn es manchmal schwer fällt. Für den Anbau des Balkons wurde offensichtlich eine Mieterhöhung durchgeführt - den erhöhten Wohnwert sieht der Mieter aber nicht. Objektiv mag er ja vorliegen, aber wie ist es subjektiv? Der Mieter hat wohl kürzlich von euch einen Anpfiff wegen Mülltrennung bekommen - ist es dann ein Wunder, wenn er von euch das gleiche erwartet. Beim Müll im Flur vermute ich eine ähnliche Vorgeschichte.

    Ich will nicht beurteilen, wer hier der Gute und wer der Böse ist. Aber solche Geschichten haben im Regelfall mehr als eine Seite ...
     
  6. #5 kranseier71, 24.03.2014
    kranseier71

    kranseier71 Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    Also wenn das mit Müll/Bauschutt/Baumaterial im Hausflur stimmt ist das schon eine Sache wo auch ich als Mieter irgendwann die Geduld verliere - und meine Geduldsschwelle ist relativ lang.
    Was die nicht verputzte Tür angeht so ist das auch keine schöne Sache - irgendwann hat man es satt seinem Besuch zu erklären das grad renoviert wird ('Echt? seit einem Jahr?')

    Was die Blumenkästen angeht meine ich vor kurzem gelesen zu haben das ein Mieter es hinnehmen muss, wenn mal eine Blüte oder ein Blatt auf seinem Balkon landet. Was er nicht hinnehmen muss ist wenn die Gewächse soweit herunterhängen das seine Sicht beeinträchtigt wird.

    Zu dem Stellplatz und dem Familien-Van kann ich nichts sagen.

    Möglicherweise hat euer Mieter die Nase voll und ist auf Wohnungssuche - deshalb vielleicht die Aufforderung den Verbleib der Mietkaution nachzuweisen. Er könnte wenn ihr dem nicht nachkommt bzw. nicht nachweisen könnt fristgerecht kündigen und die letzten Monate die Miete einbehalten.

    Oder er ist nicht auf Wohnungssuche hat aber trotzdem die Nase voll und will euch jetzt 'Feuer unterm Hintern' machen.
    Ein klein wenig Verständnis hätte ich für den Mieter wenn das alles so stimmt was er schreibt - einen agressiven Alkoholiker zum Nachbarn zu haben der den Hausflur vollmüllt wäre für mich ein Grund mir schnellstmöglich eine andere Wohnung zu suchen wenn ich merke, das mein Vermieter da nicht entschieden gegen vorgeht; zumindest im Rahmen seiner Möglichkeiten.

    Und das mit der nicht verputzten Wohnungstür dauert definitiv zu lange.

    Kleiner Hinweis: Auch wenn ihr nicht viel Geld habt und Renovierungen Stückweise durchführt - und auch wenn euch selbst es nicht stört auf einer Baustelle zu leben:
    Ein Mieter will nicht nur nicht auf einer Dauerbaustelle leben; er braucht den Zustand auch nicht hinzunehmen.
    Deshalb gleich von Querulantentum zu sprechen halte ich für ziemlich gewagt ohne die genauere Vorgeschichte zu kennen.

    HTH, Karl
     
  7. Puffel

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    Das waren ja nicht die ersten Briefe, sondern nur die letzten, und bei der Rechtsberatung war ich schon, der Anwalt fand das sehr lächerlich, da ich ihm Bilder vom aktuellen Zustand des Hauses innen, aussen, Hof usw. gezeigt habe. Morgen mach ich mal Bilder, von dem aktuellen Müll und der Tür, dem Stellplatz. Die Tür zu wechseln geht nicht mal so eben, denn auch der Mieter dieser Wohnung will ja nicht im kalten Winter einen Tag mit offener Wohnung sein. Letztes Jahr wollten die Mieter das aufgrund persönlicher Umstände nicht so gerne, da nehme ich dann auch Rücksicht.
    Als müll haben wir einen Container mit 1100L, der nie wirklich voll ist. Die Pappe gehört lt. Bauhof in den Restmüll, also genau in diesen Container, da mit Mineralputz verschmutzt. Wir hatten nämlich genau solche Pappen (da waren Zimmertüren mit eingepackt) schon mal beim Bauhof im Papiercontainer entsorgen wollen.
    Der Stellplatz ist einer unserer privaten Stellplätze, aber seit ca. zwei Monaten parkt halt auch dort wieder ein Auto. Ich darf ja wohl auf meinem eigenen Grundstück parken. Der Hof ist nicht Teil des Mietvertrages, sondern darf von den Mietern genutzt werden um sich mal hinzusetzen und Sonne zu geniessen, deshalb haben wir vor ein paar Jahren auf einem Hofteil eine Terasse mit Sitzgelegenheit dort errichtet, sonst stehen dort die Biomüllbehälter und der Container.
    Seine Äusserung ggüber der Mieterin aus der ggüberliegenden Wohnung war, das er ihnen ja nichts wolle, sondern nur den Vermietern. Den Hausflur putzt der Herr übrigens auch nicht, erst wg des Baudrecks (das war bis letztes Jahr Ende April, während der Modernisierungs- und Renovierungsphase wurde der Flur komplett von uns gereinigt), dann weil ihm die Art des Putzplanes nicht genehm ist und nun mit der Begründung, das ja der Flur eh am nächsten Tag wieder dreckig ist. Alle anderen putzen. Schneeräumen war auch noch nie für ihn, nur für die anderen.
     
  8. #7 Pharao, 24.03.2014
    Zuletzt bearbeitet: 24.03.2014
    Pharao

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    Hi,

    dann lass doch den Anwalt ein nettes Schreiben an den Mieter aufsetzen. Kostet dich zwar was, aber evtl. hat das ja auch eine Wirkung beim Mieter, gerade bei ungerechtfertigten Forderungen, zumal Anwälte auch gerne einen mit §§ erschlagen wollen ;)

    Das wäre mir jetzt aber auch neu. Mal ganz abgesehen davon, die Papiertonne kostet nix - die Restmülltonne dagegen schon. Alleine damit erledigt sich m.E. die Frage, wo Pappe hingehört ;)

    Hmm, sieht man das der Pappe an ? Also bei Tapeten weis ich das, aber bei Pappe ?

    Naja, wenn das Auto vom Mieter dort nicht parken darf (also laut MV), dann ist die Sachlage ziemlich eindeutig, meiner Meinung nach. Ansonsten kommt es darauf an, was im MV vereinbart ist, also ggf. auch wie was genutzt werden darf oder eben nicht.

    Ggf. ein Reinigungsunternehmen kommen lassen und dem Mieter das dann in Rechnung stellen.
     
  9. Puffel

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    Achso, zum besseren Verständnis:
    Dieser Mieter, der, der sich hier beschwert, ist der Alkoholiker.
    Dazu noch ein starker Raucher, der zwar 1-2 mal tgl. lüftet, aber wenn er seine Wohnungstür öffnet, stinkt das ganze Treppenhaus nach dem Rauch und wenn man dann die Wohnungstür der anderen Wohnungen öffnet, riecht man das auch noch in diesen.
    Die Fenster wurden vor zwei Jahren neu eingebaut, und sind voll funktionsfähig. Leider hat der Fensterhersteller nur die 6 Fenster des Mieters so geliefert, wie bestellt, die anderen 18, für die anderen Wohnungen, hatten die falsche Flügelrahmenbreite. Wir haben uns dann mit der Firma geeinigt, nur diese sechs Fensterflügel auszutauschen.
    Das ist aber keine Beeinträchtigung für den Mieter, sondern betrifft nur das Gesamtbild der Aussenfassade. Er hat überall die gleichen Rahmen.
     
  10. Puffel

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    Ohja, das sieht man ihr an. Zumindest, wenn man sich bemüht nicht nur aus seinem Fenster im ersten Stock zu schauen, wenns schon dunkel ist.
    Dazu vielleicht noch: Die Pappe wurde ja Sonntagabend im halbvollen Container entsorgt, der am nächsten Morgen geleert wurde. Und der Container wird nicht gewogen, bezahlt wird immer das Gleiche, ob voll, oder leer, ist aber immer noch billiger, als jedem Mieter seine eigene Restmülltonne hinzustellen. Wir zahlen natürlich auch den Container mit, ebenso den Teil der Leerstände. Ich will da gerecht bleiben, also wird eine leerstehende Wohnung berechnet wie von einer Person bewohnt.
     
  11. Andres

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    Du musst das nicht mit uns hier ausdiskutieren - hat niemand was davon. Es scheint nur genau so zu sein, wie (nicht nur) ich vermutet habe: Einige der Beanstandungen sind zutreffend, andere nicht. Eine Aufrechnung findet nicht statt. Dass der Mieter (oder seine Wohnung) stinkt wie ein Aschenbecher gleicht also nicht den Müll im Flur aus. Und dass ihr in der Vergangenheit mit Verfehlungen des Mieters offensichtlich zu lax umgegangen seid, ist ein völlig anderes Problem und hat mit den aktuellen Mängeln nichts zu tun.

    Bitte fühlt euch nicht persönlich angegriffen, weder von eurem Mieter noch von Beiträgen hier im Forum. Das gibt nur Bluthochdruck und hilft euch nicht weiter. Es geht nicht um die Frage, ob ihr schlechte Vermieter seid. Es geht um Fakten.

    Den Sachverhalt mit der Pappe kann man dem Mieter ganz einfach und sachlich - genau wie hier im Forum - schildern. Damit ist das Thema erledigt. Wenn er dann noch beleidigt sein will - ja, soll er doch!

    Dann kann man ganz sachlich eine Kopie des Kautionssparbuchs (oder wie auch immer die Sicherheit angelegt sein mag) anfertigen und dem Mieter einwerfen. Thema erledigt.

    Und mit der gleichen Sachlichkeit wirst du dann vielleicht bemerken, dass die Nummer mit der Tür:

    ... eigentlich nicht dein Ernst sein kann. Aufgrund welcher persönlicher Umstände sollen sich in einem ganzen Jahr (wir haben ja schon fast wieder April) keine 4 Stunden finden, in denen man das erledigen könnte?


    Weiterer Hinweis:

    Bei Menschen, die ein kleines bischen Ahnung von der Materie haben, kommt es meistens ganz schlecht an, wenn man die Einhaltung von rechtlichen Pflichten als persönlichen Kampf für die Gerechtigkeit darstellt. Zur Übernahme von Leerstandskosten seid ihr verpflichtet.


    Und noch einen: Es ist nicht verboten, Alkoholiker zu sein. Um einen Sachverhalt verständlicher zu machen, ist diese Information vielleicht geeignet - ein Argument (egal für oder gegen was) ist es nicht.
     
  12. Puffel

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    Die persönlichen Gründe waren gerechtfertigt.

    Ich gebe dir Recht, das es um den Sachverhalt geht und um Fakten, aber genau dieser Mieter rechnet mit zweierlei Mass. Er selber hält sich nicht an die Hausordnung (Putzen/Schneeräumen), verlangt dies aber von anderen.
    Als Vermieter habe ich, jetzt im Nachhinein wirklich blöd von mir, jahrelang um Verständnis bei den anderen Mietern und Nachbarn geworben, damit er sich und seine Probleme in Ruhe lösen kann, und wollte nicht noch durch Abmahnungen zusätzlich Druck machen. Wir haben viel Zeit bei ihm verbracht und zugehört. Desto enttäuschter bin ich natürich jetzt davon. Die Mängel, die er früher angemahnt hat, sind unverzüglich behoben worden, alles Kleinkram.
     
  13. Berny

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    Puffel,
    weshalb teilst Du dem Mieter nicht mit, dass Du den Eindruck hast, dass es ihm hier nicht gefällt und Du ihm zwecks Beendigung des Mietvertrags zeitlich entgegenkommen würdest?
     
  14. Puffel

    Puffel Neuer Benutzer

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    Das habe ich schon zweimal getan, einmal mündlich, einmal schriftlich, an seinen Anwalt, letztes Jahr, aber er will ja nicht ausziehen.

    Ich war dann heute nochmals bei der H&G-Rechtsberatung, mit den Briefen, aktuellen Fotos usw.. Alles gut.
     
  15. #14 Pharao, 25.03.2014
    Zuletzt bearbeitet: 25.03.2014
    Pharao

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    Hi,

    und hier muss man eben ggf. trennen (also gerade wenn du den Mieter anschreibst deswegen), denn das eine hat m.E. ja erstmal mit dem anderen nix zu tun. Deswegen kannst du nicht so Argumentieren und der Mieter genauso wenig. Und ob die Beschwerde vom Mieter überhaupt gerechtfertig ist, steht ja auf einem anderen Blatt, als dein Anliegen was du dem Mieter vorwirfst, er komme nicht seinen Vertragspflichten nach.

    Enttäuscht darüber solltest du nicht davon sein, sondern sehe das eher so, jetzt kannst du diesen Mieter wieder mal ein bischen besser Einschätzen und entgegenkommen jeglicher Art gibt es eben ab sofort nicht mehr bei diesem Mieter.

    Zudem bist du auch ggf. eine Erfahrung reicher, das man einem Mieter nie zuviel entgegenkommen sollte bzw. auch wenn du einem Mieter mal entgegen kommst, rechne nicht damit, das dieser dir das danken bzw. ewig danken wird.

    Du vermischt schon wieder alte Kamellen mit aktuellen Sachen. Was früher war ist jetzt erstmal uninteressant.

    Zumal es eh m.E. doch die Pflicht jeden guten Vermieters ist, bei jeden berechtigen Mangel (egal ob Kleinkram oder große Sache) schnellst möglich Abhilfe zu schaffen, also ganz egal ob wir uns jetzt in der Vergangenheit oder in der Zukunft befinden, oder nicht ?
     
  16. Duncan

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    @Puffel: sei mir nicht böse, aber ich habe den Eindruck, dass du viel zu stark persönlich involviert bist und dir das Ganze viel zu sehr zu Herzen nimmst. Ich denke für dich würde sich ein guter Verwalter bezahlt machen. Die sind sehr gut um unnötige und störende Emotionen aus der einfachen Sachbearbeitung heraus zu filtern.
    Schadens-Mangelmeldung geht ein - Schaden/Mangel wird geprüft und ggf. zeitnah behoben - fertig. Reicht wenn so etwas Geld kostet, Nerven lassen sich immer so schwer titulieren und nen Herzinfarkt ist auch kein Mieter wert.
     
  17. Andres

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    Im selbstgenutzten Haus bringt das nichts. Man ist ja weiter direkt vor Ort involviert.

    Du hast aber Recht - genau da sehe ich das Problem.
     
  18. Duncan

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    Ich wohne auch in der gleichen Anlage in der auch ein Teil meiner Mietobjekte(Wohnungen, Stellplätze) liegen, die Mieter wissen von mir und kennen mich - trotzdem läuft alles über die Verwaltung. Wenn man sich begegnet guten Tag, guten Weg, wenn was sein sollte kurze Info, Abwicklung immer über WEG-/SEVerwaltung.
     
Thema: Mietminderung wg, Wohnungseingangstür, u.a.
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