Mietnomaden loswerden, mal ganz pragmatisch...?

Dieses Thema im Forum "Räumungsklage" wurde erstellt von Melanie123, 28.10.2014.

  1. #1 Melanie123, 28.10.2014
    Melanie123

    Melanie123 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    schön, dass es dieses Forum gibt, ich habe schon jede Menge Hinweise und Tipps mitgenommen. Danke dafür.:smile009:

    Der Sachverhalt ist bei mir rechtlich ziemlich einfach:
    Eine sichtbar schwangere Frau wollte meine Wohnung in einem sozial schwierigen Viertel in Duisburg mieten. Das Job-Center würde die Miete übernehmen, aufgrund des 2. Kindes bräuchte sie eine größere Wohnung, die ihr auch zusteht (meine Wohnung und Miete entsprechen den Kriterien). Ob sie den Schlüssel schon mal zwecks Renovierung haben könne, das Job-Center habe halt Bearbeitungsfristen. Hat sie bekommen.
    Es folgte die wohl übliche Hinhaltetaktik, eine Nichterreichbarkeit auf ihrer Telefonnummer (Handy verloren), Beschwerde der anderen Mieter wegen zugemülltem Keller u. ä. Zuerst hielt ich sie für naiv und war auch sehr bereit, ihr als alleinerziehender Mutter und schwangerer Frau (Hormone) einiges nachzusehen. Inzwischen habe ich mich ein wenig erkundigt und bin unsicher, wieviel Naivität und wieviel Vorsatz vorhanden ist. Der Vater der Kinder scheint nun doch eingezogen zu sein und verbreitet u.a. großkotzig das Gerücht, er werde das Haus kaufen.

    Fakt ist, dass sie seit 4 Monaten (ca. 20.7.) in dieser Wohnung wohnt, weder den Mietvertrag unterschrieben hat (ich auch nicht, aber eben Standardmietvertrag für das Jobcenter mit Wohnungsangaben ausgefüllt), noch bisher auch nur einen Cent gezahlt hat. Keine Kaution, keine Miete. Ich glaube nicht, dass da irgendetwas zu holen ist.

    Mir geht es psychisch momentan nicht gut. Ich möchte weiteren emotionalen Stress vermeiden.
    Bisher habe ich nichts unternommen, weil ich erst einmal eine für mich pragmatische Gesamtstrategie klar haben möchte. Mein Ziel ist, dass sie ausziehen, nach Möglichkeit den (Sperr-) Müll entsorgen und entstandene Schäden beseitigen, vor allem aber keine neuen Schäden verursachen sollte.

    Folgende Gedanken, die ich Euch bitte zu kommentieren und ggf. zu berichtigen, gingen mir dazu durch den Kopf
    -Die fristlose Kündigung ist klar. 4 Wochen sei angemessen (Anwaltshotline). Wie beurteilt Ihr die Zweckmäßigkeit von Zusätzen wie „Falls Sie zu dem Termin ausziehen, Wohnung ordentlich übergeben…“ 1. „verzichte ich auf eine Strafanzeige wegen Einmietungsbetrug“ bzw. 2. „verzichte ich auf ein Mahnverfahren“ bzw. „ziehe dieses zurück.“
    -Mahnverfahren kann ich einleiten, kostet mich ca. 50€, sofern kein Widerspruch kommt. Nehme ich da nur die ausstehenden Monatsmieten oder auch die Kaution (obwohl kein schriftlicher Mietvertrag vorhanden ist)? Miete incl. NK= 467€. Nutzt mir der Titel was im weiteren Verfahren? Sollte ich das sofort machen oder strategisch lieber damit drohen?
    -offizielles Schlichtungsverfahren: angenommen, sie verpflichtet sich auszuziehen, so wäre das rechtswirksam. Was aber, wenn sie es dann doch nicht tut? Gibt es da irgendeinen Vorteil gegenüber dem normalen Procedere einer Zwangsräumung? Das zuständige Amtsgericht kann natürlich keine Aussage treffen „abhängig vom Richter“, wie lange der Titel der Zwangsvollstreckung dauert. „Rechnen Sie mit 3-4 Monaten“
    -die Wohnung unbequem machen: ich kann den Stromversorger anrufen (der Vorvermieter teilte mir mit, dass wohl schon mal der Strom abgestellt war). Die Heizung müsste ich theoretisch abstellen können, beim Wasser bin ich mir nicht sicher. Und: was darf ich überhaupt? Sie hat 2 kleine Kinder (3 Jahre und Säugling).

    Ich habe nullkommagarnix Lust, der Dame auch noch Geld dafür zu bezahlen, dass sie die Wohnung räumt (da läuft mein Gerechtigkeitssinn echt Amok), ziehe es aber als eine Möglichkeit in Betracht. Besser wäre es, dass sie von sich aus ausziehen möchte. Da suche ich gerade nach der geeigneten Strategie und bin für alle Hinweise dankbar.
    Falls gerade jemand eine rechtlich einwandfreie fristlose Kündigung wegen ausstehender Miete zur Hand hat, war das echt klasse.

    Liebe Grüße und herzlichen Dank für Eure Antworten,
    Melanie
     
  2. AdMan

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  3. #2 Lankwitzer, 28.10.2014
    Lankwitzer

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    Gibt es denn nun einen Mietvertrag ? Liegt der vor und wurde nur nicht unterschrieben ?

    Sonst rufe ich doch die 110 und sage die Leute sollen die Wohnung verlassen. Die haben sich unrechtmässig Zutritt verschafft und sollen sofort gehen.

    ........und keiner solcher Leute nimmt seinen Müll mit. Die stört auch keine Anzeige oder ein Mahnverfahren.

    Du bist der Täter und Sie ist das Opfer.... wird Sie dir schon erklären warum das so ist.

    Nicht bellen, beissen.
     
  4. dots

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    Achtung: Evtl. ist ein mündlicher Mietvertrag entstanden!
     
  5. #4 Melanie123, 28.10.2014
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    Ich hatte Ihr einen Standardmietvertrag "das Job-Center verlangt das" gegeben, den weder ich noch sie "Ich darf erst unterschreiben, wenn das Job-Center das ok gibt" unterschrieben haben.
    Grundsätzlich ist es ja so, dass Mietverträge auch mündlich geschlossen werden können. Sie hatte eine Freundin dabei, ich habe keine Zeugen. Heisst im Klartext, dass ich noch schlechter gestellt bin als wenn es einen schriftlichen Mietvertrag gäbe.
    Ganz perfide ist, dass wenn ich darauf bestehen würde, dass kein rechtswirksamer Mietvertrag zustande gekommen ist, ich einen Herausgabeanspruch nach §985 BGB geltend machen müsste. Der würde aber beim Landgericht und nicht beim Amtsgericht verhandelt werden. Dauert noch länger und kostet auch erheblich mehr.
     
  6. #5 Leipziger82, 28.10.2014
    Leipziger82

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    Die Polizei wird sich schief lachen.

    Es ist zwar zu spät, aber es war höchst leichtsinnig die Schlüssel vor Unterzeichnung des Vertrages auszuhändigen. Hier ist also durchaus ein mündlicher Vertrag zustande gekommen. Spannend wird es natürlich, was hier "mündlich" hinsichtlich der Mietzahlungen vereinbart wurde. Noch spannender ist die Frage nach den Betriebskosten.

    Anders wäre es vielleicht, wenn Die Schlüssel nachweislich nur zum Zwecke der Renovierung ausgehändigt worden sind.
     
  7. #6 BHShuber, 28.10.2014
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    Der Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen.............


    Hallo,

    dass das Fehlverhalten bei der Vermietung, bzw. dem Vermietungsvorgang du dir selber zu zuschreiben hast, sollte die mittlerweile klar geworden sein.

    Jetzt bleibt dir nur noch der Rechtsweg, d. h. fristlose Kündigung wg. Mietrückstand, ersatzweise ordentliche Kündigung und dann wenn die Wohnung nicht verlassen wird, die Räumung der Wohnung einzuleiten, ohne Wenn und Aber!

    Von selbst wird sich hier gar nichts zum Guten wenden, halte dich an deine rechtlichen Möglichkeiten und zieh das durch, lieber eine Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

    Beim nächsten mal wird der Schlüssel nicht herausgegeben ohne einen unterschriebenen Mietvertrag, von einem vorzeitigen Einzug mal gar nicht zu reden.

    Zusätzlich könntest du eine Strafanzeige zwecks Eingeh, bzw. Einmietbetruges machen um den Druck auf die Mieterin weiter aufzubauen.

    Eine Räumungsklage ist unerlässlich!

    Gruß

    BHShuber
     
  8. #7 _Der_Hesse_, 28.10.2014
    _Der_Hesse_

    _Der_Hesse_ Gast

    Wieso egentlich? Verträge kommen doch durch gegenseitige Willenserklärung zustande? Ist die Verweigerung der Unterschrift auf dem vorbereiteten Vertrag nicht eine klare Willenserklärung, den Vertrag (noch) _nicht_ einzugehen?
     
    Maverick1977 gefällt das.
  9. #8 Aktionär, 28.10.2014
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    Wenn ich richtig gelesen habe hat @Melanie123 den schlüssel selber herausgegeben. Von unrechtmäßig Zutritt verschafft kann man da wohl nicht reden.
     
  10. #9 Papabär, 28.10.2014
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    Eine solche Strafanzeige wird die Mieterin kaum jucken ... zumal man ihr den Vorsatz nachweisen müsste. Und wenn sie die KdU wirklich beim JC beantragt hat (die zahlen nix aus, wenn der Mietvertrag nicht unterschrieben ist), dann platzt der Vorwurf wie eine Seifenblase.

    Das Ding ziehst Du nur mit anwaltlicher Unterstützung durch. Wenn die Dame angibt, dass ihr die Wohnung zum kostenlosen Gebrauch überlassen wurde, dann kannst Du ihr wahrscheinlich nicht einmal das Gegenteil beweisen ... und ein Mietvertrag wäre das auch nicht.

    3-4 Monate halte ich für recht optimistisch - aber es soll ja mittlerweile wieder Gerichte, die die Warteschlangen abgearbeitet haben.



    Ganz ehrlich, einem professionellen Hausverwalter wäre das nicht passiert - und wenn doch, dann wäre er zumindest in die Haftung zu nehmen. Aber so ein Hausverwalter kost´ ja Geld ... und das kann man prima sparen.
     
  11. #10 BHShuber, 28.10.2014
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    Jetzt spricht es mal jemand aus................

    Hallo Papabär,

    endlich spricht es mal jemand aus " es kostet Geld" ja, es kostet Geld, doch viel mehr Geld kostet es unter Umständen, sich vermeintlich Geld zu sparen!

    Jeder versucht immer sich ein paar Kröten zu sparen und wenn man hier im Forum liest was dabei rauskommt, könnte man mit diesen paar Kröten höchstwahrscheinlich einige hundert Menschen beschäftigen.

    Nein das geht ja gar nicht, stattdessen wirft man das Geld lieber für Rechtsanwälte und Gerichtskosten raus und jammert, weil alles so viel Geld kostet und die Welt ja so ungerecht ist.

    Unverständlich, so fahrlässig mit seinem Eigentum umzugehen, unverständlich ist mir das?

    Das wird auch noch viel schlimmer wenn der Vermieter nach dem Bestellerprinzip einen Immobilienmakler für die Vermietung bezahlen soll, jeder wird wieder mal versuchen das selber zu machen, da spart man sich ja ein paar Kröten die man dann wenn es schiefgeht in vielfacher Form den Anwälten und Gerichten in den Hals wirft.

    Die Mietnomaden und Mietprellern wird hier Tür und Tor geöffnet, die haben dann so richtig freie Bahn, merke, die suchen doch jetzt schon gezielt nach solchen Paradevermietern, die keinen blassen Schimmer haben was sie tun, was denkt man wie sich das ab mitte nächsten Jahres auswirken wird.

    Gruß

    BHSHuber
     
  12. #11 Lankwitzer, 28.10.2014
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    Nein, die Schlüssel wurden zu einer Besichtigung übergeben, sonst nix. Der Standartmietvertrag wurde nur als Muster für den "wenn" Fall übergeben.

    Ich würde die 110 rufen. Ist der Mieter dort polizeilich gemeldet ? Denke nicht....selbst wenn kann er das ohne Wissen des Vermieters gemacht haben.

    Hat er einen Mietvertrag ??? Denke nicht :brille010:

    Eine Miete wurde nie bezahlt, somit gibt es keinen "Deal"

    Es ist Hausfriedensbruch.
     
  13. #12 Papabär, 28.10.2014
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    Der Schlüssel wurde übergeben. Warum, wieso und weshalb spielt nicht die kleinste Rolle.



    Der wurde ja auch nicht unterschrieben - bleibt also völlig ohne Belang.



    Bleibt Dir ja unbenommen ... die Damen und Herren vom MC Blau-Weiß wollen ja auch mal etwas zum Lachen haben.
    Nichts zu lachen hat hingegen derjenige, der einen Notruf ohne Vorliegen eines Notfalls absetzt. Der Staatsanwalt wird ihm dann ggf. mal den §145 StGB erläutern.



    Spielt das ´ne Rolle?

    Gut, da sind wir uns ja einig!



    Hier jedoch tät es nicht schaden, vielleicht doch mal ein wenig nachzudenken. Es ist durchaus möglich, dass ein mündlicher Mietvertrag - durch konkludente Handlung - zustande gekommen ist ... oder sich durch Zeugen zumindest glaubhaft darstellen lässt.

    Bei einem Mietvertrag wäre allerdings auch die Zahlung einer Miete Voraussetzung, somit bestünde jetzt immerhin die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung.

    Ansonsten wären wir ggf. im Bereich der §§ 598 ff. BGB - und 604 (2) BGB scheint hier sogar recht passend zu sein. Wenn der Nutzer die geliehene Sache nicht zurückgibt, wird der Verleiher aber auch hier auf Rückgabe klagen müssen.
     
  14. #13 Nanne, 28.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 28.10.2014
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    Hallo, Melanie123

    Deine Situation tut mir sehr leiid. Ich kann Dir nur eines sagen, entziehe dieser Frau mit den 2 Kindern weder Wasser, Heizung noch Strom.
    Hier bist Du mit Sicherheit am kürzeren Hebel.

    Mit einer einstweiligen Verfügung hätte diese Frau schnell wieder die volle Versorgung.
    Die Kosten bleiben an Dir hängen, in diesem Fall so oder so.

    Du bist ganz einfach Mietbetrügern aufgesessen.
     
  15. #14 Nero, 28.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 28.10.2014
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    Obwohl im Vorfeld schon alles gesagt ist, möchte ich doch noch "meinen Senf" dazu geben.

    Es ist als Kleinvermieter völlig unwirtschaftlich, Vermittlung und Verwaltung in die Hände Dritter zu geben.
    Doch wenn man es nicht tut, so sollten 2 Grundregeln = finanzielle Sicherheiten/Vorableistungen sowie die Schlüsselhoheit eingefordert und bis zuletzt gehalten werden.

    Im vorliegenden Fall würde ich ein 4 Augengespräch führen wollen und eine Drohkulisse aufrichten.
    Man kann es ja mal versuchen - zumal es sich um einfach Gestrickte zu handeln scheint - was aber auch nichts heißt, denn frech kommt zunächst immer weiter.

    Aus eigener Erfahrung: Diejenigen, die eingangs auf hilfbsbedürftig und finanziell "flügellahm" gemacht haben, das waren die Schlimmsten.

    Und die Moral von der Geschicht? Gewisse Grundregeln sollte man beachten, doch auch sie nützen nicht viel - wenn Zufall und betrügerische Energie walten.
     
  16. #15 immodream, 28.10.2014
    immodream

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    Hallo,
    die 110 braucht ihr nur anrufen wenn ihr vorher euren Mieter mit dem Baseballschläger bearbeitet habt oder ihn so gereizt habt, das er euch verprügelt hat.
    Glaubt ihr denn , die Polizisten klären vor Ort, ob ein rechtmäßiger Mietvertrag vorliegt oder von beiden Parteien unterschrieben ist.
    Es ist aus Unkenntnis der Vermieterin schief gelaufen und wenn man als Vermieter nicht abgezockter als seine Mieter ist, wird das ein langer Weg werden.
    Grüße
    Immodream
     
  17. #16 Pharao, 29.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 29.10.2014
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    Hi,

    mal doof nachgefragt, warum übergibt man einen Mieter eine Wohnung ohne unterschriebenen Mietvertrag :? Und nein, solange kein Mietvertrag unterschrieben ist, muss der Mieter auch nichts vorab in der Wohnung renovieren, ect ....
     
  18. #17 Pharao, 29.10.2014
    Zuletzt bearbeitet: 29.10.2014
    Pharao

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    Hi,

    erstmal sollte man sich Gedanken machen bzw. erkundigen (also ggf. Anwalt fragen), "wie" man hier am besten weiter machen sollte ?

    Denn wenn ich jetzt dem Mieter kündige, dann bestätige ich ja damit, das ein MV entstanden ist. Ob das also sinnvoll ist, kann ich als Laie nicht beurteilen, aber dann kann ich auf jeden Fall nicht mehr behaupten "es bestand ja nie ein Mietverhältnis".

    Wenn kein Mietverhältnis besteht, dann kann man natürlich das ohne Probleme einfach abstellen ! Deswegen sollte man sich ja u.a. Gedanken machen, welche Schiene man jetzt fahren will bzw. welcher Weg sinvoll ist.

    Grundsätzlich würde ich jetzt auch eher dazu tendiere: es ist kein Mietverhältnis entstanden, es war nur vorgesehen eins evtl. einzugehen. Allerdings spricht m.E. dagegen, das man den Mieter schon mal einen Schlüssel vorab gibt, zum Renovieren und mittlerweile der Mieter auch schon länger dort wohnt :(
     
  19. andi7

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    Ich sehe das auch ähnlich wie Pharao, allerdings hätte man nicht 4 Monate warten sollen mit Wasser und Heizung abstellen, oder Schloss auswechseln.

    lg
    Andi
     
  20. Nanne

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    Schloß auswechseln? Das wäre mitunter strafbar. Diese Frau mit 2 kleinen Kindern genießt so viel Schutz von rechts wegen, das geht so weit, daß sie durch die Gemeinde/Amt wieder in diese Wohnung eingewiesen wird. In diesem Fall bekommst Du auch die Miete bezahlt. Wäre vielleicht nicht das Schlechteste.

    Du hast ihr die Schlüssel übergeben und das nutzt diese Dame zu ihren Gunsten. Da hast Du schlechte Karten.
     
  21. #20 Papabär, 29.10.2014
    Papabär

    Papabär Erfahrener Benutzer

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    Ich würde sogar behaupten wollen, dass die Frau das nicht vorsätzlich macht, sondern sich auf die Zahlungen durch das JC verlässt (und sich um nix kümmert).
    Der übliche Satz lautet "Verstehe ich garnicht, ich habe doch alle Unterlagen eingereicht ... da muss ich mal nachfragen", wobei sich das "mal" auf einen Zeitraum von 2-12 Wochen erstrecken kann.

    Hier sollte man sich wirklich zeitnah anwaltliche Hilfe besorgen ... nur ein ortansässiger Fachanwalt kann beurteilen, ob man hier mit einer Kündigung eines Mietverhältnisses (ggf. "rein vorsorglich") oder über die Aufkündigung der Leihe bessere Karten hat.

    Hier irgendwelche Medien abzustellen oder das Schloss zu tauschen, geht mit hoher Wahrscheinlichkeit nach hinten los.
     
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