Mietvertrag lässt keine Klarheit über Kündigung zu

Dieses Thema im Forum "Kündigung" wurde erstellt von pink.sheep, 21.08.2008.

  1. #1 pink.sheep, 21.08.2008
    pink.sheep

    pink.sheep Neuer Benutzer

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    Hallo!

    Folgende Situation: Ich wohne mit 3 Mitbewohnerin in einer Wohngemeinschaft. Wir wohnen in einer 5-Zimmer-Wohnung, bei der Übergabe gab es große Komplikationen. Wir konnten die Wohnung nicht geweißt oder ordentlich übernehmen, dafür wurden uns 2 Monate mietfrei gewährt. An sich sind wir am 16.10.2007 in die Wohnung eingezogen. So steht es auch auf dem Mietvertrag. Durch die Komplikationen wurde der Mietvertrag geändert, nun heißt es darin, dass wir am 16.12.2007 eingezogen sind.

    Nun ist es so, dass wir ausziehen möchten. Da ist nur ein Problem: Im Mietvertrag steht folgender Text:
    "Das Mietverhältnis beginnt am 16.10.2007 (das ist durchgestrichen, drüber steht 16.12.2007) und läuft auf unbestimmte Zeit.

    Die Vertragsparteien sind sich darüber einig, dass dass Mietverhältnis frühestens 12,5 monate nach Mietbeginn von beiden Vertragsparteien frühestens zum 31.10.2008 (durchgestrichen, jetzt steht 31.12.2007, ja, wirklich 2007, es ist ein Schreibfehler) mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Ende eines Kalendermonats ordentlich kündbar ist."

    Nun waren wir vor 2 Monaten da und wollten unsere Wohnung kündigen. Die gute Frau sagte auch, das ginge. Einer meiner Mitbewohner war auch noch einmal da, wegen eben den 12 Monaten Mindestmietzeit und die Frau versicherte uns, dass wir Ende September ausziehen können. Doch wir erhielten einen Brief: Unsere Kündigung sei Angenommen wurden und wir können zum 31.12.2008 ausziehen. Mein Mitbewohner ist wieder hingegangen, da wir ja die mündliche Zusage hatten. Diesmal hatte er die Chefin erwischt und sie meinte, das ginge unter keinen Umständen.

    Was ist da nun? Aufgrund einer Schreibfehlers den die Wohnungsgesellschaft auch unterzeichnet hat, steht da ja 2007. Allerdings steht auch 12,5 Monate Mindestmietdauer. Ein Widerspruch.

    Können wir trotzdem aus der Wohnung raus?!

    Viele liebe Grüße und danke für das Lesen des langen Textes!
     
  2. AdMan

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  3. Capo

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    Sodele, jetzt mal das ganze in Form:

    * wie lautet der Kü Ausschluss genau, als Zitat. (Abtippen bitte)
    * Wenn ihr diesen Monat die Kü abgegeben habt, dann ist die Kü Frist sowieso
    bis 30.11., da die Kü erst ab Sept läuft. Ende übernächster Monat ist dann der Nov.
    * Der Vertragliche Einzug war am 16.12.07. Der 16.10. ist ohne Belang.
     
  4. #3 Thomas123, 22.08.2008
    Thomas123

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    Der Schreibfehler hat nix zu sagen...

    Der Richter wird den beiderseitigen Willen erkunden, der beim Abschluß dem Mietvertrages zugrunde gelegen hat...

    Ganz offensichtlich ist es so, dass von beiden Seiten der Mietvertrag mit der befristet unkündbaren Mietdauer unterschrieben wurde....und zumindest zum damaligen Zeitpunkt auch gewollt war....das Mietverhältnis zumindest bei Begründung solange mindestens fortdauern sollte...

    Wenn nun der Mieter eine vorzeitige Vertragskündigung wünscht, geht das nicht so ohne weiteres, wenn der Vermieter nicht will :gehtnicht :vertrag

    Vorschlag: Bietet dem Vermieter Miete für 6 Monate an, wenn er der vorzeitigen Kündung zustimmt. Ihr zieht dann aus und der Vermieter kann die Wohnung weiter ohne finanziellen Verlust vermieten.

    Ihr verbucht das unter Lehrgeld......ansonsten habt ihr m. E. bei dem Sachverhalt vor Gericht "schlechte Karten".
    :wink
     
  5. #4 pink.sheep, 22.08.2008
    pink.sheep

    pink.sheep Neuer Benutzer

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    Also wir haben die Kündigung Ende Juni abgegeben, ich war selber dort, die Frau stimmte einem vorzeitigen Auszug zu. Ohne weitere Zahlungen.

    Das größte Problem ist eben, dass ich im September in eine ca. 400km entfernte Stadt aus Studiengründen umziehe und es mir absolut nicht leisten kann, 2 Mieten zu bezahlen.
     
  6. kummer

    kummer Erfahrener Benutzer

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    Und genau hier ist das Kind in den Brunnen gefallen. Sowas immer schriftlich geben lassen. Mündliche Zusagen sind zwar bindend, leider werden diese sehr schnell vergessen bzw. anders gemeint. Du warst alleine da, als es dir die Mitarbeiterin sagte?
    Andere Geschichte - war die Mitarbeiterin überhaupt befugt solch eine Zusage zu machen?

    Tipp: Nachmieter suchen, das kann dann mit einem blauen Auge ausgehen. Im Prinzip gilt nämlich das, was vertraglich (schriftlich) vereinbart ist. Mündlich ist es eigentlich immer erst redefest, wenn Zeugen benannt werden können, kommt es denn hart auf hart. Ich würde aber fast annehmen, ihr müsst die Eltern fragen, das die finanziell einspringen, sofern kein Geld für zwei Mieten da ist.
     
  7. #6 pink.sheep, 23.08.2008
    pink.sheep

    pink.sheep Neuer Benutzer

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    Mein Mitbewohner war da, im nachhinein ist ihm natürlich auch eingefallen, dass er das sich hätte schriftlich geben lassen müssen. Leider war das halt schon zu spät.


    Mein Mitbewohner war da, ob er alleine da war, weiß ich nicht - ich frag mal nach.


    Die Mitarbeiterin kümmert sich um alle Probleme, die in der Wohnungsgesellschaft anfallen - ob das dazu gehört, weiß ich nicht. Sie hat jedenfalls, als ich meine Kündigng abgegen habe, sie angenommen und meinte, das würde in Ordnung gehen, ich/ wir könnten ausziehen.


    Das Problem ist, das man keinen findet, der dahin ziehen mag (102m², 5-Raum-Wohnung, Platte in einem Stadtteil, der als asozial beschimpft wird.)
     
Thema: Mietvertrag lässt keine Klarheit über Kündigung zu
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