Mietverwaltung zahlt nicht

Dieses Thema im Forum "Zahlungsmoral der Mieter/Vermieter" wurde erstellt von dolphin, 15.04.2010.

  1. #1 dolphin, 15.04.2010
    dolphin

    dolphin Neuer Benutzer

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    Hallo habe SuFu schon benutzt und interessante aber leider nicht passende Fälle gefunden.

    Wir sind Eigentümer einer Mietwohnung und haben eine Mietverwaltung eingesetzt, die für uns alles regelt. Diese regelt aber seit 3 Monaten nicht mehr soviel.

    Zum genauen Ablauf:

    Die Verwaltung erhält die komplette Miete inkl. NK. Behält ihre festgeschriebenen Kosten ein, überweist die NK an die Hausverwaltung und der Rest geht an uns.

    Das tut sie wie o.g. nicht mehr, obwohl die Miete schön eingenommen wird. Weder an uns noch die Hausverwaltung. Nach etlichen erfolglosen Telefonaten und leeren Versprechungen haben wir außerordentlich gekündigt und auch ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet.

    Nun zu meiner Frage:

    Können wir die Mieterin anweisen, die nächste(n) Miete(n) nicht an die MietVerw. sondern an uns zu überweisen (wir haben schon mit ihr gesprochen, sie wäre dabei)? Wir würden falls die Kündigung nicht rechtskräftig ist, auch die Beiträge der MietVerw. an jene überweisen. Denn wie es aussieht ist die Firma (nicht nur bei uns) zahlungsunfähig. Und wir wollen die nächsten Mieten und NK nicht aus unserer eigenen Tasche zahlen um dann ein Bruchteil davon aus der evtl. Insovenzmasse zu erhalten.

    Bewegen wir uns (bzw. die Mieterin) damit auf rechtlich dünnem Eis?
    Gibt es andere Möglichkeiten?

    Achso, die noch offenen Zahlungen an die Hausverwaltung. Müssen wir die übernehmen, oder klären die das untereinander? Und wenn wir dafür haften, wie mach ich das beim MietVerw. geltend?
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 16.04.2010
    lostcontrol

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    darf ich fragen wofür das gut sein soll? das erschliesst sich mir nämlich nicht so ganz...

    und was genau tut die "mietverwaltung" für ihre einnahmen? ausser geld weiterüberweisen?

    selbstverständlich - das ist EUER geld!

    ich wüsste nicht warum.

    hat die hausverwaltung die denn schon angemahnt? wenn ja, bei wem? bei euch oder bei der "mietverwaltung"?

    aber warum dieses komplizierte manöver überhaupt?
    was tut diese "mietverwaltung" denn genau? für was kassiert sie geld von euch?
    warum lasst ihr euch miete + betriebskostenvorauszahlung nicht direkt überweisen und überweist eurerseits dann die gelder an die hausverwaltung?
    soll hier irgendwas verschleiert werden?
     
  4. RMHV

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    Das ist eigentlich nicht so schwierig...


    Losti, was machst du denn bei der Vermietung? Im Prinzip wurde der Mietverwalter mit diesen Dingen - in welchem Umfang auch immer - beauftragt.


    Ob eine Mahnung an den Mietverwalter gegangen ist direkt an den Eigentümer spielt keine Rolle. Der Mietverwalter handelt als Bevollmächtigter für den Eigentümer. Der WEG-Verwalter wird sich zwangsläufig an den Eigentümer halten müssen, weil die Eigentümergemeinschaft nur gegen den Eigentümer einen Zahlungsanspruch hat.

    Warum mag man einen Dienstleiter mit irgendwelchen Dingen beauftragen? Vielleicht weil man es sich selbst nicht zutraut oder vielleicht auch, weil man selbst den Aufwand nicht betreiben will?

    Wie kommst du denn auf die Idee? Es handelt sich dabei um ein völlig normales Geschäft.
     
  5. #4 lostcontrol, 16.04.2010
    lostcontrol

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    "machen" würd ich das jetzt nicht unbedingt nennen, wenn bei einem festen mietverhältnis vermutlich per dauerauftrag regelmässig geld von a nach b überwiesen wird. mich wundert der umweg über jemand fremdes der sich das dann auch noch bezahlen lässt.
    wenn's um neuvermietung geht ok - aber da würde es doch ein makler auch tun, das wäre deutlich billiger.

    wie gesagt, ich sehe da den aufwand eigentlich nicht - da geht's doch nur ums einrichten eines dauerauftrags und die kontrolle der kontoauszüge, um die man doch ohnehin nicht herumkommt?

    na weil letztendlich weniger geld über das konto fliesst, könnte ja sein dass genau das gewünscht ist.
     
  6. #5 Michael_62, 16.04.2010
    Michael_62

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    Es gibt intelligentere Verwaltungsverfahren, in denen der Verwalter nur einen Teilzugriff auf die Mietkonten hat.

    Aber Lostcontrol, der Sinn der Verwaltung ist ja Arbeit abzunehmen.

    Da muss man schon einiges zulassen.

    Ich habe dir das in einem anderen Thread mal geschrieben. Deswegen ist eine Vertrauensschadenshaftpflicht so wichtig, da die in dem Falle greift (wenn auch mit einigen Schmerzen vorweg).

    Irgendwann kannst du nicht mehr alle Vorgänge selbst bearbeiten, da der Tag nun mal begrenzt ist, und das Liegen unter der Palme mit dem Schirmchendrink auch angenehm ist.... :wink
     
  7. #6 lostcontrol, 16.04.2010
    lostcontrol

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    aber es gibt da doch schon eine hausverwaltung.
    und es geht um eine einzige eigentumswohnung, für die eine zusätzliche mietverwaltung eingeschaltet wurde. sie nimmt die miete ein, teilt sie auf und überweist sie weiter. ich find das ein bisschen frech fürs einrichten von daueraufträgen so viel geld zu verlangen, das ist 'ne sache von ein paar minuten, das ist ruckzuck erledigt und sich dafür dann für die laufzeit der daueraufträge monatlich bezahlen zu lassen finde ich gelinde gesagt sehr nahe am betrug.
    zu verwalten ist da ja nix.

    ich verstehe den zusammenhang nicht.
    hier hat eine zwischengeschaltete fremde "mietverwaltung" (also NICHT die eigentliche hausverwaltung) geld UNTERSCHLAGEN. was soll da eine "vertrauensschadenshaftpflicht" dem eigentümer bringen?

    ach weisste - alle paar jahre mal einen dauerauftrag abändern für eine einzige wohnung, das mach ich dir mit dem schirmchendrink in der hand unter der palme.

    das ist ja wohl die coolste art geld abzuzocken aller zeiten - 5 minuten arbeit und dafür über jahre hinweg monatliche bezahlung (und das ohne jeglichen kapitaleinsatz).

    nur irgendwie klingt das für mich alles andere als seriös wenn ich ehrlich bin.
    und ich versteh die beweggründe nicht so ganz - immerhin könnte man doch auch die bereits vorhandene hausverwaltung damit beauftragen?
     
  8. #7 dolphin, 17.04.2010
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    Danke schonmal für die zahlreichen Antworten. Also die Mietverwaltung beinhaltet(e) u.a. auch eine Mietgarantie, d.h. abgesehen davon dass die sich um einen neuen Mieter kümmern zahlen sie trotzdem die Miete auch wenn keiner drin wohnt (laut Vertrag). Allerdings abgesehen davon, dass die jetzt nicht zahlen, mussten die dahingehend jedenfalls noch nicht tätig werden. Und auch ich habe mir die selben Fragen gestellt wie losti. Die waren zwar als Ansprechpartner für die Mieterin da, wenn mal die Heizung nicht ging. Aber ansonsten haben die m.M. nach nur Geld hin- und hergeschoben. Ich würde das in Zukunft auch lieber selbst regeln, aber meine Frau ist da ängstlicher: "Wer weiß was da alles dazu gehört..."
     
  9. #8 lostcontrol, 17.04.2010
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    sic! oder auch: q.e.d.
    deine mieteinnahmen sind perdü....

    prima. die haben dann der mieterin gesagt dass sie doch bitte die hausverwaltung anrufen soll?

    hey, du hast 'ne hausverwaltung, die du bezahlst. die kann dir und deiner ängstlichen frau in vergleichsweise wenigen worten erklären was da alles dazu gehört (wobei ich das ziemlich erschreckend finde, dass ihr das nicht wisst). eigentlich weisst du schon alles. kaltmiete, betriebskostenvorauszahlung, hausgeld, jährliche abrechnung.

    ihr seid abgezockt worden.
     
  10. RMHV

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    Losti, nicht alles, was jenseits deines Tellerrands liegt, ist gleich Abzocke. Diese Urteil ohne die geringste Kenntnis der Zusammenhänge verdient nur eine Wertung: dummes Geschwätz.
     
  11. #10 Michael_62, 17.04.2010
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    Eine Mietpoolverwaltung ist ein heisses Eisen, da muss ich Lostcontrol schon mal rechtgeben, insbesondere bei Garantiemiete und Gesellschaften beschränkter Haftung.
    Dazu gibt es in den Anlegerforen ganze Scharen von Rechtsanwälten, die die Geschädigten dann nochmal vertreten, falls von denen immer noch was zu holen ist.

    Es gilt immer der alte Satz, dass man am einfachsten zu einem kleinen Vermögen kommt, indem man jemandem ein Grosses anvertraut.

    Eine Verwaltung kann man auch anders gestalten, ohne dass diese Komplettzugriff auf die Konten hat. Eine Veruntreuung kann man versichern, sobald man Menschen mit grösseren Geldbeträgen arbeiten lässt, wird das unerlässlich sein.

    Sicherlich gibt es auch funktionierende, gut abgegrenzte Mietpoolmodelle mit funktionierenden Verwaltungen. Ich habe nur noch keine kennengelernt. :wink
     
  12. #11 lostcontrol, 20.04.2010
    lostcontrol

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    also ich seh hier, dass jemand geld veruntreut hat.
    und dies ist meines wissens eine kriminelle handlung.
    warum sollte man das nicht als "abzocke" bezeichnen?
     
  13. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Schon wieder ein Urteil ohne die geringste Vorstellung der Zusammenhänge...

    Woher willst du denn wissen, ob der Verwalter Geld veruntreut hat? Es gibt im Sachverhalt lediglich die Aussagen, dass die Mieterweiterleitung nicht erfolgt ist, der Mieter bezahlt hätte und eine Bemerkung über ein angebliches Insolvenzverfahren.
    Mit dieser Kenntnis ist mehr als die Feststellung, dass das Ergebnis so nicht vorgesehen war, schlicht und einfach nicht möglich.
     
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