Mietzahlung nach Schlüsselübergabe

Diskutiere Mietzahlung nach Schlüsselübergabe im Kündigung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo liebe Forumsgemeinde, wir haben den Mietvertrag für unsere Doppelhaushälfte ordentlich und fristgerecht gekündigt, der Makler des Vermieters...

  1. #1 Blauaeugig, 10.06.2017
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    Hallo liebe Forumsgemeinde,
    wir haben den Mietvertrag für unsere Doppelhaushälfte ordentlich und fristgerecht gekündigt, der Makler des Vermieters führt schon reichlich Besichtigungen durch.
    Der Mietvertrag begann am 15.12.2014 und endet am 31.07.2017 (neue Arbeitsstelle). Wir durften bereits ab dem 01.12.2014 unsere Sachen nach und nach im Haus lagern und haben dafür natürlich eine halbe Monatsmiete gezahlt. Wir ziehen nun am 22.07.2017 aus und natürlich ist klar, dass die rechtliche Regelung besagt, dass die Miete bis zum letzten Tag zu zahlen ist. Logisch, der Vermieter kann ja nix dafür, dass wir eine Woche früher ausziehen.
    Hier kommt das Aber: lt. der unserem Mietvertrag angetackerten Sondervereinbarung ( mit Schreibmaschine erstellt und kopiert ) müssen wir mindestens eine Woche vor Ablauf übergeben. Ich führe hier mal den Originaltext auf:

    "Außerdem ist das Mietobjekt beim Auszug mindestens 1 Woche vor Ablauf des Mietverhältnisses zu übergeben, um gegebenenfalls eventuell erforderliche Nacharbeiten an dem Mietobjekt vornehmen lassen zu können."

    Müssen wir für diese sieben Tage (22. - 31.07.) noch die Miete zahlen? Gemäß Rechtslage Ja, aber gemäß Mietvertrag endet das Mietverhältnis ja mindestens eine Woche früher.

    Für Meinungen und Einschätzungen sage ich schon mal Danke.
    Viele Grüße,
    Blauaeugig
     
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  3. GSR600

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    Würde sagen Nein, der Vermieter arbeitet ja dann schon in der Wohnung. wobei diese Regelung vermutlich eh nichtig ist.
     
  4. #3 BHShuber, 11.06.2017
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    Hallo,

    das kommt jetzt im wesentlichen und beweisbar drauf an ob das vor Unterzeichnung der Individualvereinbarung zwischen den Parteien tatsächlich verhandelt wurde oder lediglich die Vereinbarung dem Mieter zur Unterschrift vorgelegt wurde? Das ist wichtig.

    Den wenn hierüber keinerlei Verhandlungen erfolgten und die Individualvereinbarung dem Mieter einfach zu Unterschrift vorgelegt wurde, dann wäre diese nichtig, wurde aber hierüber verhandelt und die Vereinbarung wurde in gegenseitigem Einvernehmen geschlossen, dann wäre es schlecht bis gar nicht anfechtbar.

    Gruß
    BHShuber
     
  5. Nanne

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    I.d.R. beginnen Mietverhältnisse zum 1.des Monats. Wo soll nun der M. hin/wohnen bis evtl.seine neue Wohnung beziehbar ist, nämlich am 1.? Eine selten "kluge" Vereinbarung, hoffentlich macht das nicht Schule.

    Wenn diese "Individualvereinbarung" Gültigkeit hätte wäre es ohne Belang ob der VM in der Wohnung sofort zu arbeiten beginnt.

    Mit "Schreibmaschine geschrieben und kopiert" lässt darauf schliessen, dass diese Sache nicht ausgehandelt wurde, vielmehr dem M. unter die Nase geschoben wurde um zu unterschreiben. Nur meine bescheidene Meinung. Sachen gibt's...
     
  6. Duncan

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    Ich habe dann schon mal bei gut der Hälfte meiner Mietverträge die Ausnahme. Die haben am 15. begonnen. Ich will halt sicher gehen, dass der Vormieter auch sicher raus ist und ggf. die vielen Kleinigkeiten, die immer bleiben, abarbeiten können. Kommt dem Mieter meist oft auch sehr entgegen mit ~2 Wochen Überlappung der Mietverhältnisse zieht es sich doch recht entspannt um ohne das die Kostenseite zu sehr beansprucht wird. Es gibt also durchaus andere Möglichkeiten, die Monatstrennung ist halt abrechnungstechnisch vorteilhaft, aber nicht zwingend. Schule machen sollte, dass man sich da flexibel zu beiderseitigem Vorteil einigt, wie man das im konkretem Fall handhaben möchte.
     
  7. #6 Blauaeugig, 11.06.2017
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    @ Danke für die schnellen und interessanten Antworten.

    @BHShuber: Da ist nichts verhandelt worden. Das fertige Blatt hing einfach am Mietvertrag, mit dem der vom Vermieter beauftragte Makler abends zu uns in die alte Wohnung zum Unterschreiben kam. In den Sondervereinbarungen ist noch ein Satz handschriftlich irgendwann einmal eingefügt worden. Es ist deutlich zu erkennen, dass auch dieser Satz vor dem Fotokopieren der Sondervereinbarungen geschrieben worden ist. Uns ist diese spezielle Regelung zum frühzeitigen Auszug bei Unterschrift gar nicht aufgefallen. Unser Fehler.

    @Nanne: je mehr wir uns mit dem Mietvertrag beschäftigen und ihn hinterfragen, desto mehr erweist sich der Vermieter als recht "klug" :-)

    @Duncan: grundsätzlich haben wir mit der Regelung ja kein Problem. Wenn man vor der Vertragskündigung in die Bedingungen schaut, weiß man Bescheid. Unser Mietverhältnis hat am 15.12. begonnen, weil das Haus schon länger leer stand und der Vermieter wohl den Verlust (verständlicherweise) minimieren wollte. Unser Problem ist, dass es nach unserer Meinung nicht sein kann, dass wir mindestens eine Woche vor Mietzeitende räumen und inkl. Schlüsseln übergeben müssen und dennoch weiter Miete zahlen müssen. Das kann nach meinem Rechtsempfinden ja nicht sein. Nun ist es allerdings mit dem Rechtsempfinden so eine Sache, darum haben wir hier nachgefragt.
     
  8. Andres

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    Nö. Das ist keine Frage von AGB oder Individualabrede. § 573c BGB verbietet allgemein eine Abweichung vom gesetzlichen Regelfall zum Nachteil des Mieters. Da der Mieter hier für eine Woche zahlen soll, in der er die Mietsache dann nicht mehr nutzen kann, ist diese Vereinbarung unwirksam.
     
  9. Nanne

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    Wie vermutet keine gültige "Individualvereinbarung".
    Klug gedacht vom Vermieter, aber nur zu seinem eigenen Vorteil.

    .."beiderseitigem Vorteil", wäre akzeptabel.
     
  10. #9 BHShuber, 12.06.2017
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    Hallo,

    da wie schon erwähnt wurde die Individualabrede ohne hin unwirksam scheint, davon gehe auch ich aus und das Dingens einfach nur zur Unterschrift vorgelegt wurde, habt ihr hier nichts zu befürchten und die Rückgabe der Mietsache erfolgt zum Mietende.

    Gruß
    BHShuber
     
  11. #10 Benni.G, 12.06.2017
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    Aber Blauaeugig will ja gerade, dass die Vereinbarung gültig ist. Nur eben, dass er diese Woche auch keine Miete zahlen müsste.
    Ich würde hier einfach mal mit dem Vermieter sprechen, was ihm denn lieber sei.
    Schlüsselübergabe am 22./23./24. Juli und 150-200 € weniger Miete oder Schlüsselübergabe am 31. Juli und volle Mietzahlung.
    Oder ihr einigt euch in der Mitte - 100 € weniger und dafür bekommt er den Schlüssel am 24. Juli.
     
  12. #11 Blauaeugig, 12.06.2017
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    Benni.G hat es genau richtig beschrieben: am liebsten möchten wir für die verbleibende Woche keine Miete mehr zahlen, zumal davon auszugehen ist, dass der Vermieter den Nachmieter (es ist im Moment wohl eine sehr interessierte Dame da, die am liebsten heute noch einziehen möchte) in der Zeit schon ins Haus lässt und dafür natürlich eine Nutzungsentschädigung fordert. Und gleichzeitig von uns noch die Miete erhält. Wir haben ja für die Zeit vor Einzug auch ein Nutzungsentgelt (eine halbe Monatsmiete) gezahlt und wie die Mieter der anderen Doppelhaushälfte erzählt haben, mussten unsere Vormieter die Miete voll zahlen. So wie die Dinge jetzt stehen, müssen wir wohl die rund 400€ für die letzte Woche "ans Bein binden". Ich empfinde es nur als ungerecht, dem Nachmieter die Zeit der Renovierung zu finanzieren. Grrhh.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, lässt sich zusammenfassend festhalten: die Sondervereinbarung ist vom Vermieter als Individualvereinbarung gemeint, allerdings nichtig. Daraus folgt, dass wir trotz Schlüssel- und Wohnungsübergabe am 22.07. noch bis zum 31.07. die Miete zu zahlen haben. Wäre die Sondervereinbarung gültig, würde unsere Zahlungspflicht am 22.07. enden. Ein Problem besteht noch: da die Sondervereinbarung nichtig ist und die gesetzliche Regelung an deren Stelle tritt, müssen wir auch noch sämtliche Nebenkosten (Gas, Wasser, Strom, Versicherungen, Steuern etc.) bis zum 31.07. bezahlen. Ist das alles so korrekt wiedergegeben?

    Gestern hatten wir um 13 Uhr wieder eine Besichtigung, wo der Makler am Ende zu uns sagte, ein Übergabeprotokoll macht der Vermieter nicht. Er will das Haus so wiederhaben wie wir es übernommen haben und gut ist. Einmal durchstreichen und gut ist. Bei Einzug meinte der Makler "Wir nehmen jetzt aber nicht jeden kleinen Kratzer auf". Gott sei Dank hatte ich den Mann einer Freundin als Zeugen dabei. Leider steht er jetzt nicht mehr als solcher zur Verfügung, unsere Freundschaft ist in die Brüche gegangen. Das nur am Rande. Meine Internetrecherche hat ergeben, dass, sollte der Vermieter ein Übergabeprotokoll verweigern, wir kein Anrecht darauf haben. Stattdessen sollen wir so viele Fotos wie nur möglich von der Wohnung machen, um den Zustand zu dokumentieren und sollten die Zählerstände abfotografieren.

    Eine weitere Frage habe ich noch zur Mietkaution: müssen wir den Vermieter schriftlich auffordern, die Kaution inkl. evtl. Zinsen an uns zu überweisen oder ergibt sich die Pflicht des Vermieters auf Rückzahlung automatisch aus der Beendigung des Mietvertrages? Ich habe schon gelernt, dass der Vermieter die Kaution einbehalten kann, um daraus eventuelle Nachzahlungen o. ä. zu decken. Unser vorheriger Vermieter hatte ins Abnahmeprotokoll geschrieben, dass keine Rückstände und Mängel bestehen und die Kaution im Monat nach Auszug überwiesen.
    Ich hoffe sehr, dass ich mir viele unnütze Gedanken mache und die Abnahme einvernehmlich und entspannt über die Bühne geht. Leider ist der Vermieter menschlich, naja, steigerbar ins Positive :-). Na, vielleicht geht ja auch alles gut. Träumen ist ja erlaubt :-)

    Viele Grüße,
    Blauaeugig
     
  13. #12 Benni.G, 12.06.2017
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    Wenn ihr nicht mehr in der Wohnung seid, sollte doch eigentlich auch kein Gas, Wasser oder Strom verbraucht werden. Mit der Abrechnung würdet ihr also das zuviel bezahlte zurück bekommen.

    Dann versuche doch mit der Nachmieterin Kontakt aufzunehmen. Wenn die in deiner Mietzeit in die Wohnung will, so muss sie dir was bezahlen. Der Vermieter kann die Wohnung nicht einfach doppelt vermieten.
    Was würde denn passieren, wenn ihr bei euren Auszug bemerkt, dass ihr nicht alles an diesem Wochenende aus der Wohnung bekommt? Sagt der Vermieter dann zu der Dame, die die Wohnung ab den 23. Juli gemietet hat - "äh, ist leider doch nicht möglich!"

    Als ich mit einen Großteil meiner Sachen aus einer Mietwohnung ausgezogen bin, wollte der Vermieter auch schon einen Handwerker reinschicken. Da er aber bei einer vorab Übergabe bei Tageslicht wollte, dass ich 5 Pappkartons aus dem Keller mitnehmen sollte (da die Mülltonne schon voll war konnte ich sie dort nicht mehr entsorgen), habe ich die endgültige Übergabe auf den letzten des Monats 18:30 Uhr gelegt.
    Der neue Mieter hatte die Wohnung ab 1. des Folgemonats gemietet.
    Die Wohnungsübergabe ist eben immer ein geben und nehmen. Wenn der Vermieter alles nehmen will, was er kriegen kann, dann gebe ich nur das, was ihm auch wirklich zusteht. Wenn er ein Auge zudrückt, dann ist für mich die 5 auch mal gerade.
     
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  14. #13 Newbie15, 12.06.2017
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    Ich denke, dass die Vereinbarung unwirksam ist, da sie den Mieter klar benachteiligt. Wenn du die Mietsache nicht nutzen kannst, kannst du die Miete mindern, ein ähnliches Prinzip sollte hier gelten.

    Wenn die Vereinbarung gelten würde, dann müsstet ihr zahlen, ihr habt es ja so unterschrieben. Aber das dürfte nicht zutreffen.

    Den Fall, dass ihr die Wohnung zurückgeben müsst, aber nicht zahlen, würde ich da nicht hineininterpretieren. Dann eben doch die gesetzliche Regelung, dass die Mietsache nach Beendigung zurückzugeben ist.

    Nebenkosten wären noch entsprechend zu zahlen. Strom-, Wasser- und Gasverbrauch sollten aber ja bei 0 sein und die Grundgebühren ebenso wie die anteilige Versicherung, Steuern usw. nicht wirklich eine nennenswerte Summe für die paar Tage. Da würde ich kein Fass aufmachen und anfangen zu streiten.

    Es müssen nur die Schlüssel zurückgegeben werden, dazu reicht es, wenn diese (nachweislich) im Briefkasten des Vermieters landen. Eine persönliche Übergabe mit Protokoll usw. muss nicht stattfinden. Deshalb ist es richtig, alles genau zu dokumentieren, wie ihr die Wohnung verlassen habt. Ggf. gibt es Streitigkeiten wegen Schäden und dann will man genau beweisen können, dass die entweder schon vorher bestanden haben oder erst nach Rückgabe der Mietsache entstanden sind. Zählerstände fotografieren sollte selbstverständlich sein, wäre auch generell keine schlechte Idee während dem laufenden Mietverhältnis, falls es mal Ärger bei der Abrechnung geben sollte (vertauschte Zählerstände usw.)

    Er muss sie zurückzahlen, aber regelmäßig muss man gewisse Vermieter trotzdem daran erinnern ;). Allerdings ist das nicht ungeschickt, beim Erinnern die Frist für die Verjährung der Ersatzansprüche nach §548 BGB abzuwarten.
     
  15. Nanne

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    Verbrauchskosten (Gas,Wasser, Strom) werden ja nach Verbrauch abgerechnet, nur Versicherungen,Steuern etc. zahlt Ihr bis Mietende.
     
  16. Andres

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    Hach, wie ich es liebe.

    Nein, Nanne, das ist so pauschal nicht richtig.

    Gas ist regelmäßig ein Teil der Heizkosten und wird damit in den meisten Fällen nicht ausschließlich nach Verbrauch abgerechnet. Für Warmwasser gilt das gleiche, für Kaltwasser sind grundsätzlich keine Zähler vorgeschrieben, also auch hier kein Garantie, dass nach Verbrauch abgerechnet wird. Strom umfasst auch den Gemeinschaftsstrom, der aber nicht individuell erfasst wird, d.h. auch hier partizipiert man an den Gesamtkosten, ohne selbst etwas "verbraucht" zu haben. Auch nach Auszug können also noch "Verbrauchskosten" entstehen.
     
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  17. Nanne

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    Pauschal nicht richtig, aber i.d.R. ist es so, dass Gas- und Warmwasserzähler nach Auszug des Mieters abgelesen und eben dieser Verbrauch mit den NK verrechnet wird.

    Auch hier pauschal nicht richtig, aber i.d.R. gibt es KWZ, und davon gehe ich aus.
    Garantie kann ich für keinerlei Aussage geben.

    Ich habe das nicht so genau aufgedröselt, natürlich wird in der Abrechnung auch der Gemeinschaftsstrom
    verrechnet. Ich dachte nur an den Verbrauch nach den eigenen Zählern des Mieters, wobei Strom überwiegend
    vom Mieter durch den Versorger selbst bezahlt wird, und somit nicht in den NK auftaucht -Ausnahme Gemeinschaftsstrom-. Auch hier keine Garantie bez.pauschal. Es kann von Fall zu Fall anders sein, ich gehe
    allerdings von der Regel aus.
     
  18. #17 immobiliensammler, 13.06.2017
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    Bei mir ist es in der Regel so, dass Gas- und Warmwasserzähler am Ende des Mietvertrages abgelesen werden, wenn der Mieter jetzt vorher auszieht ist das sein Problem und mir vollkommen egal. Wenn Du das anders machst und direkt beim Auszug abliest dann ist das wohl Deine Sache, aber sicher nicht die Regel.

    Und genau darum ging es in der Fragestellung, nämlich ob zum 22.07. oder zum 31.07. abgelesen wird.
     
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  19. Nanne

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    Man entscheidet doch von Fall zu Fall. Wenn bei mir ein Mieter bereits am 22.d.M. auszieht und am nächsten Tag ein Nachmieter einzieht, oder der VM in der Wohnung zu handwerken beginnt, würde ich die Zähler am Tag des Auszugs ablesen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird auch bei uns erst nach Mietende abgelesen.
     
  20. #19 BHShuber, 14.06.2017
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    Hallo,

    das ist so keinesfalls richtig!

    Lies hier: http://www.rechtsanwalt-bach.de/mietrecht-leipzig/rueckgabe-mietwohnung/

    und hier:
    http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/b1/beendigung.htm

    Gruß
    BHShuber
     
  21. Andres

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    Schon, aber was dort nicht steht: Welche Folgen hat es denn, wenn der Mieter das trotzdem tut und sonst alles in Ordnung ist, insbesondere
    • die Schlüssel auf diesem Weg pünktlich den Vermieter oder dessen Bevollmächtigte erreichen und
    • die Wohnung einschließlich sämtlicher Nebenräume vollständig beräumt ist?

    Eigentlich mag ich das Mietrechtslexikon, aber was dort steht, geht diesmal einfach an der Sache vorbei. Natürlich ist es für den Mieter keine gute Idee, die Schlüssel zu verschicken oder selbst einzuwerfen, weil er sich (anders als bei "normalen" Postsendungen) hier nicht darauf berufen kann, dass die Schlüssel im Briefkasten in den Einflussbereich des Vermieters gelangt sind. Der Vermieter könnte also alle möglichen Einwände vorbringen: Die Schlüssel hätten ihn gar nicht erreicht, sie hätten ihn später erreicht, ... . Das exerziert das Mietrechtslexikon in allen Varianten durch. Geht aber alles "glatt", sehe ich dort (und auch sonst) keinen einzigen Grund, warum der Vermieter so nicht den Besitz an der Wohnung erlangt haben sollte.
     
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