Mietzinserhöhung

Dieses Thema im Forum "Mietvertrag über Wohnraum" wurde erstellt von SaE, 19.12.2013.

  1. SaE

    SaE Gast

    Hallo allerseits,
    hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

    Vor drei Jahren habe ich mit einem Mieter den befristeten Vertrag auf 3 Jahre abgeschlossen, welchen er nun einmalig um 2 Jahre verlängern will.
    Als Mietpreissicherung habe ich im MV eine Indexklausel drin, dass ab einer Überschreitung von x% eines vereinbarten VPI der Mietzins entsprechend angehoben wird.
    Nun steht beides an: Mietvertragszusatz inkl. neuer Miete auf Grund Index und eine Nachverrechnung für die Monate, weil der Index ja immer ein weinig später raus kommt.
    Nun will der Mieter diese NV (das andere ist für ihn ok) aber nicht akzeptieren, weil er der Meinung ist, dass ich die Nachforderung auch nicht stellen könnte, wenn er ausgezogen wäre.

    Wie seht ihr das??
    Liebe Grüße
     
  2. AdMan

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  3. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Es gibt genau zwei Möglichkeiten: die Miete kann sich mit der Indexänderung automatisch erhöhen oder die Erhöhung kann von einer Erklärung abhängen.

    Im ersten Fall wäre die Nachforderung fällig, im zweiten Fall gibt es keine Grundlage für die Nachforderung.

    Die automatische Erhöhung ist bei Mietverträgen über Wohnräume nach § 557b Abs. 4 BGB unwirksam, da eine derartige Vereinbarung zum Nachteil des Mieters von den Regelungen des § 557b Abs. 3 BGB abweicht.
     
  4. SaE

    SaE Gast

    Danke für die schnelle Antwort!
    Demzufolge kann ich die NV vergessen und erst mit 1.1. die erhöhte Miete verlangen.
    LG
     
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