Mit welcher Finanzierung spare ich am meiste Steuern

Diskutiere Mit welcher Finanzierung spare ich am meiste Steuern im Baufinanzierung Forum im Bereich Finanzen; und hängt der gerahmt über dem Schreibtisch oder liegt der in der siebten Schublade hinten links, weil es gibt ja Altpapier das man trotzdem aufhebt?

RP63VWÜ

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Ferdl

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Ist jetzt OT:
Bei Rohrbruch etc. kann man sich für den überdurchschnittlichen Wasserverbrauch, auf Antrag, von den Abwassergebühren befreien lassen.
Das Abwasser ist zumindest bei uns teurer wie das Frischwasser, da kommt einiges zusammen.
 
immobiliensammler

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Ist jetzt OT:
Bei Rohrbruch etc. kann man sich für den überdurchschnittlichen Wasserverbrauch, auf Antrag, von den Abwassergebühren befreien lassen.
Das Abwasser ist zumindest bei uns teurer wie das Frischwasser, da kommt einiges zusammen.

Ebenfalls OT: Bei Rohrbruch wäre bei mir der Wasserverlust in der WGV mitversichert!
 
Goldhamster

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Hallo @all,

jetzt mal ein Beispiel, wie maximale Steuerersparnis aussehen kann:

Stormstraße 49, Baujahr 1903
Kaufzeitpunkt und Preis:
Februar 1984: . . . . . . . . . . . . .153 .388 €;
März 1989: . . . . . . . . . . . . .181 .509 €;
März 1992: . . . . . . . . . . . . .322 .114 €;
April 1992: . . . . . . . . . . . . .950 .492 €;
Juni 1995: . . . . . . . . . . . . .383 .891 €;
September 1995 bis Juli 1996: . . . . .730 .000 €,
Aufteilung in 13 Teileigentume, Käufer aus Stuttgart, Berlin, Leipzig, Elmshorn, Braunschweig, Kassel, Frankfurt, Hannover, Hamburg, Karlsruhe .
Oktober 1998: Auszug des letzten gemeldeten Mieters . +
2008: Stadt erwirbt aus Zwangsversteigerung 2 Wohneinheiten .
September 2010: Stadt nimmt Kaufangebot von 11 Teileigen-tumen zu 0 € an,
Stadt nimmt die Löschungsbewilligungen von 5 finanzierenden Banken auf eingetragene Grundschulden über insgesamt 612 .000 € an .
Oktober 2011: . . . . . . . . . . . . . . .103 .000 € Abrisskosten

Gefunden: https://www.bremerhaven.de/sixcms/media.php/94/extrablatt-schrimmo.pdf

Immer daran denken:
Immobilien können nie an Wert verlieren, halten ewig und bringen immer und überall eine sichere "Rendite".

Es wurde ja in diesem Beitrag nach maximaler Steuerersparnis gefragt.

Immer auf die Ursprungsfrage antwortet
DER HAMSTER
 

CS.Immobilien

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Ich muss als Nichtsteuerprofi mal wieder was gegen eure Scheuklappen tun...

Steuern lassen sich doch so einfach und ganz legal (ja, @taxpert darf mich diemal nicht hauen :158:) mit Auswanderung.

Paraguay ist derzeit ein recht beliebtes Steuersparland für Ausländer.
Die meisten Steuern sind auf 10% gedeckelt, KFZ-Steuer so ca 15€/jährlich, keine Versicherungspflichten, PKV ist man rund 1000€/jährlich der Mediking (Singles noch weniger), Grunderwerbssteuer gibt es nicht, nur beim VK fallen stolze 1,5% an...

Wer als Immoinvestor auftreten möchte, die Kreditzinsen sind zwar etwas höher wie in D, dafür die Baukosten aber deutlich humaner. Renditen im +/- 3-stelligen Bereich normal, wenn man an Ausländer vermietet. Die bürokratischen Hürden für solche Investments für Ausländer (noch) relativ niedrig...

Ok, der Weg dorthin und die Sprache sind vermutlich für Manche ein Problem, aber Steuern sparen geht da prima ganz legal.


Und hier noch die "Grauzone" für Taxperts "Opfer":
Falls man "vergessen" sollte seine Steuern in D zu zahlen... es gibt derzeit kein Auslieferungsabkommen... Nur den Besuch bei Freunden und Verwandten in D, sollte man dann auch besser auf Gedächtnislücke setzten.
Paraguay echt ein Paradies?
Wo ist der Hacken?
 

rent_with_money_lent

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Also das grundlegende Konzept, Steuern zu sparen, sollte darauf basieren, so wenig wie irgendwie möglich an Tilgung zu leisten. Dann hat man mehr absetzbare Zinsausgaben und zahlt somit weniger Steuern. Vor allem aber - und das ist der eigentlich noch wesentlichere Nebeneffekt (oder auch sogar Haupteffekt) - es verbleibt einem aufgrund geringerer Tilgung mehr an laufendem Cash über, das DIREKT z.B. für die Bestreitung des Lebensunterhalts verwendet werden kann. (die klassischen heutigen Finanzierungskonditionen sehen doch weitgehend so aus, dass nach Abzug der gesamten Bewirtschaftungskosten (inkl. Mietausfall, Steuern, RA, etc. (Instandhaltung und nUfNK sowieso)) und der Kreditrate (mit 2% Tilgung !) so gut wie nix mehr über bleibt von der Kaltmiete, was eben fürs eigene Leben verwendet werden könnte.
Ganz prinzipiell gesprochen, sollte doch der sinnvollste Ansatz sein, irgendwie einen UNMITTELBAREN und KONTINUIERLICHEN Einkommensstrom (im Sinne von frei zur Verfügung stehender Liquidität) zu erzeugen. Natürlich hilft einem eine 2%-Tilgung zwar beim Vermögensaufbau in der Art, dass IRGENDWANN die Immobilie abbezahlt ist. Dann hat man schlagartig erheblich mehr an Liquidität zur freien Verfügung. (noch unsteter wäre die Liquiditätsveränderung bei einem Verkauf der Immobilie). Aber dies hätte halt den Nachteil, nicht direkt den Lebensstil führen zu können, den man andernfalls hätte gleich haben können.

Im Idealfall sollte man also dauerhaft überhaupt keine Tilgung mehr leisten, sondern nur noch die Zinsen bezahlen und von dem übrig bleibenden Rest von der Miete nach Bewirtschaftung eben leben. Und das hätte eben dann zudem den Vorteil, dass man im Vergleich zu einer Variante mit 2%-Tilgung weniger Steuern zahlen muss, was nochmal zu einer effektiven Liquiditätsverbesserung führt. Dadurch bedingt, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Zukunft es zu Inflation kommen wird, wird auch der Wert der Immobilie steigen (wohingegen die Darlehenshöhe jedoch exakt konstant bliebe), was dann im Laufe der Zeit eben auch zu einem sinkenden Verschuldungsgrad führt !

Theoretisch halte ich diese Nicht-Tilgungskonstruktion allen anderen Konstruktionen für überlegen.
Nun ist es aber wohl so, dass diese 0%-Tilgungskonstruktionen in D nicht möglich sind. Da sind wohl die 1% von der ING das Minimum. Aber es gibt andere Länder wie z.B. die Schweiz, wo es eigentlich schon Standard ist, dass die Leute ihre Immobilien gar nicht abbezahlen, sondern im wesentlichen eben nur Zinsen zahlen. Ich hab mich nie ernsthaft mit dem Immobilienmarkt in der Schweiz befasst; bei einer sehr groben oberflächlichen Betrachtung erschienen mir da die Aussichten nach Wegfall des Bankgeheimnisses etc. dort nicht besonders gut zu sein (und der jüngste Immobilienpreisaufschwung ging eher unterproportional an der Schweiz vorbei).
Aber vielleicht gibt es andere Länder, die ähnliche Kreditmodelle wie in der Schweiz zulassen. Dies hielte ich dann für sehr interessant, dort mit derartigen Konstruktionen tätig zu werden.
Wo sind denn solche 0%-Tilgungskonstruktionen noch möglich ?
 
immobiliensammler

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Also das grundlegende Konzept, Steuern zu sparen, sollte darauf basieren, so wenig wie irgendwie möglich an Tilgung zu leisten. Dann hat man mehr absetzbare Zinsausgaben und zahlt somit weniger Steuern. Vor allem aber - und das ist der eigentlich noch wesentlichere Nebeneffekt (oder auch sogar Haupteffekt) - es verbleibt einem aufgrund geringerer Tilgung mehr an laufendem Cash über, das DIREKT z.B. für die Bestreitung des Lebensunterhalts verwendet werden kann.

Du bedenkst aber schon, dass Du weniger als 50 % der zuviel gezahlten Zinsen an Steuern sparst, d.h. mehr als die Hälfte der Zinsen zahlst Du aus dem versteuerten Einkommen! Am besten ist es also, Zinsen komplett zu sparen. Ich benutzte dafür gerne Baufinanzierungen, bei denen ich die Möglichkeit habe, Sondertilgungen zu leisten dabei aber diese unter bestimmten Voraussetzungen auch wieder zurückzufordern.
 
Goldhamster

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Hallo,

und ich meine, man sollte Steuern sparen, indem man alle möglichen Investionen - die auch sofort absetzbar sind - in einkommensstarke Steuerjahre legt. Wenn der berufliche Ruhestand eintritt sollte lange Zeit keine Investition mehr anstehen.

Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung sind bei mir... ehrlich gesagt.. zur Zeit nicht erwünscht.

Die paar Zinsen für die Finanzierung... das bringt doch nix. Kindergarten!

DER ZINSHAMSTER
 
dabescht

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Die paar Zinsen für die Finanzierung... das bringt doch nix. Kindergarten!
eben!
Viel wichtiger ist doch den Gestaltungsspielraum bei der Abschreibung des Gebäudes zu nutzen.
Dieses Nix-tilgen ist in meinen Augen Schwachsinn der nur veranstaltet wird um die Annuität noch irgendwie so weit zu drücken, dass auch mit einem 3%er noch ein vermeintlicher "Cash-flow" dabei raus kommt. Dann natürlich noch die immer weiter ins unendliche angenommene Wertsteigerung und es gibt nur noch tolle Objekte.

Wie hier auch schon empfohlen sehe ich die beste Möglichkeit darin werthaltige Investitionen ins Objekt zu tätigen. Spart Steuern, erhöht den Wert des Objekts, steigert (im Normalfall) die Miete und nach 10 Jahren kannst du durch Verkauf den Objekts die Wertsteigerung steuerfrei realisieren.
 
taxpert

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Nun ist es aber wohl so, dass diese 0%-Tilgungskonstruktionen in D nicht möglich sind.
Das ist schlicht Quatsch! Hatte nach 10 Sekunden entsprechende Treffer mit Tante Google!

Klassisch sind Einkünfte aus V+V vermögensaufbauend angelegt. Meist speziell als Altersvorsorge um bei Wegfall des laufenden Einkommens eine entsprechende Reserve zu haben.

Man kann natürlich auch den Vermögensaufbau als unbeachtlich betrachten und die laufenden Einkünfte vollständig zur Lebenshaltung verwenden. Entweder kann man dann die anderen Einkünfte entsprechend mindern (z. B. mehr Freizeit) oder seinen Lebensstandard entsprechend erhöhen.

Das ganze funktioniert natürlich nur, wenn alle Voraussetzungen möglichst optimal erfüllt sind!

Steigen die Zinsen, habe ich keine Variationsmöglichkeit meinen Lebensstandard durch entsprechende Gegenmaßnahmen bei der Tilgung zu halten.

Platzt die derzeitige Immobilienblase, finanziert mir die Bank ggf. nicht mehr den Anschlusskredit in voller Höhe und entsprechende Rücklagen sind dann natürlich nicht da weil das Geld immer verbraucht wurde.

Kommt es zu außergewöhnlich hohen Erhaltungsaufwendungen, die nicht eingeplant waren, ist der zur Verfügung stehende Kreditrahmen bereits größtenteils noch mit dem Darlehen abgedeckt. Die Maßnahmen können dann entweder gar nicht oder nur zu einem deutlich teureren Kredit verwirklicht werden.

Alles in allem widerspricht diese Art der Finanzierung dem -deutschen- Grundgedanken des Grundeigentums. Deswegen sind solche Finanzierungen eher die Seltenheit und werden nicht direkt angeboten. Andere Kulturen -auch europäische!- haben zum Wohneigentum ein ganz anderes Verhältnis. Im anglo-amerikanischen Raum wird so gekauft, wie bei uns gemietet wird! Da wird der Zins praktisch so wie bei uns die Miete gesehen.

taxpert
 
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