Modernisierung des Kabelnetzes d. Kabel Deutschland-lohnt das?

Dieses Thema im Forum "Modernisierung und Sanierung" wurde erstellt von Max_Headroom, 04.11.2008.

  1. #1 Max_Headroom, 04.11.2008
    Max_Headroom

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    Hallo, allerseits,
    das Kabelnetz in einem 18 Parteien Mietshaus ist veraltet (Baumstruktur, Verstärker unzureichend, Kabel nicht ausreichend abgeschirmt). Für die klassische Grundversorgung reicht es aber mit Kabel digital und Co. wird es knapp, da gibt es Probleme und es beklagen sich einzelne Parteien. Den meisten reicht es aber.
    Da die Kosten bei den meisten Parteien inklusive sind (keine BK-Abrechnung) tut's ja auch keinem weh.

    Überlege nun, KD modernisieren zu lassen; zumal ein moderner Kabelanschluß im Mietpreisspiegel wohnwerterhöhend gilt.

    Aber es gibt natürlich auch Nachteile wie auch die Frage, ob die Mieter diese Maßnahme überhaupt dulden müssen - ein "normaler" wenn auch technisch unzureichender Kabelanschluss ist ja da und wer dann 4 € mehr pro Monat zahlen soll, mag das vielleicht nicht tun.

    Meinungen und Erfahrungen würden mich interessieren - wer hat das schon mal gemacht und weiß mehr?

    Danke schön!

    max
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Wen interssieren die Mieter (in einem solchen Fall). 3x die Woche einen Techniker zu schicken, damit die unzureichende Kabelversorgung sicher gestellt werden kann, ist sicher nicht wirtschaftlich. Aber wenn du die Aufregung wegen den Umbaumaßnahmen fürchtest, kannst du auch auf die aufregung warten, die kommt, wenn das Tv nicht mehr funktioniert...
     
  4. #3 F-14 Tomcat, 04.11.2008
    F-14 Tomcat

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  5. #4 Max_Headroom, 04.11.2008
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    Habe inzwischen noch mal durchgerechnet. Hauptproblem ist ja, daß man sich für min. 5 Jahre bindet und eben erhebliche Mehrkosten entstehen (4 € mehr pro Monat und Partei) - die zum größten Teil ich tragen werde. Tendiere dazu, die Mieter zum Ausstieg aus dem Kabel zu bewegen und ihnen dafür DVB-T zu sponsern.
    Dann kann jeder für sich entscheiden, ob er sich die Kabelage legen lassen möchte oder nicht...

    Mieterhöhung dürfte schwer sein; schlielich ist ja Kabel da nur eben veraltet...

    max
     
  6. #5 F-14 Tomcat, 04.11.2008
    F-14 Tomcat

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    wieso das ist das kabel als betriebskosten nicht aufgefürt?

    Ich will auch eins meine Adresse ist pi...peter..6

    und zwischendrin darfst du dir immer wieder der hat es und ich nicht

    das ist dann eine modernisierung und Kabel digital und Co sind heute normal
    vieleicht können deine Mieter ja dann ins Internet und und und
    wenn du heute eine Fußbodenheizung einbaust ist es doch auch eine modernisierung obwohl es Heizkörper gab
     
  7. #6 Max_Headroom, 05.11.2008
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    Das Haus hat keine BK-Abrechnung und zwar aus Überzeugung nicht. Diese Schiete mach ich nicht mit - der Mieter hat einen Festpreis, zahlt nur selbst verbrauchten Strom und Gas (Etagenheizung) und hat damit 100% Planungssicherheit.

    Leider hat eben der Hausvorbesitzer diesen Kabel-Schmus eingezogen und auch das inklusiv vermietet. Ergo kann ich jetzt nicht einfach Kabel abschalten ohne mich mit den Mietern zu einigen. Mit den meisten habe ich es inzwischen auch getan; eben in der Art daß ich Ihnen die Box sponsore.

    Einige aber nutzen eben Digital und Co und denen muß ich dieses Angebot weiter bieten weil eben Vertragsbestandteil. Frage ist eben nur wie sich das realisieren kann.

    max
     
  8. #7 lostcontrol, 05.11.2008
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    und wie machst du das dann mit dem wasser?
    ich hab da beim verbrauch der mieter schwankungen von 10 kubik im jahr bis hin zu über 100 kubik im jahr pro person.
    wie willst du da denn SELBST planungssicherheit haben?
    geht deine planungssicherheit denn nicht vor der der mieter?
    also bei mir schon...
     
  9. #8 Max_Headroom, 05.11.2008
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    Wasser ist sicherlich der einzige Faktor, der dabei ein Problem darstellen kann - bisher ging das aber immer gut auf zumal die Wasserbetriebe nun auf Arbeits- und Grundpreis umgestellt haben (was für mich günstiger ist, da der Zähler klein ist aber eben viel Wasser durchgeht).

    Wenn ich irgendwann mal Laune habe, baue ich eben überall Zähler ein und dann darf ich auch bei Inklusivmieten nachträglich das Wasser herausnehmen und als Vorauszahlung berechnen. Aber da das bisher nie ein Problem war, brauchte ich daran noch nicht zu spinnen.

    Ich bin ein Fan der Inklusivmiete denn
    - spare mir Arbeit, da keine BK-Abrechnung die mir von irgendwelchen Gerichten wieder nachträglich zerschossen werden
    - spare mir Streß a la "Waaaass, so viel???! Das zahle ich nicht, das habe ich doch nicht verursacht, sondern der Typ nebenan, der immer das Licht brennen läßt..."
    - Spare mir Diskussionen und Einmischung die Betriebsweise des Hauses ("Übrigens gibt es da einen viel preiswerteren Hauswartsservice, den kann ich nur empfehlen...")
    - Habe volle unternehmerische Gestaltungsfreiheit ohne Rechterfertigungszwang, kann sehr viel kostenoptimierter arbeiten und habe wenige Berührungspunkte mit den Mietern...schont sehr die Nerven
    - auch die Mieter sind zufrieden da eben keine Forderungen und seitenlange Abrechnungen am Jahresende...

    Klar, geht nicht immer - wer eh ne Zentralheizung hat, der kann das vergessen...ist bei mir eben nur nicht der Fall.

    Nur eben dieser Kabelquatsch nervt total...

    max
     
  10. #9 lostcontrol, 05.11.2008
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    ich versteh's immernoch nicht. du zahlst das wasser doch (trotz grundgebühren etc.) letztendlich nach verbrauch.
    wenn deine mieter nun (aus welchem grund auch immer) plötzlich anfangen gigantisch viel wasser zu verbrauchen, dann machst du doch miese?
    ich kann da nur wieder mein beispiel von der 100-kubik-mieterin nennen. ihre vorgängerin hatte grad mal 30 kubik verbrauch im jahr. hätte ich da eine pauschalmiete gemacht, dann hätte ich ziemlich viel miese gemacht. das kann und will ich mir nicht erlauben.

    aber:

    ich kann ja verstehen dass du pauschalmieten gut findest. ich hab mittlerweile (ausser beim wasser) bei meiner einliegerin auch dahingehend umgestellt (schon weils hier garnicht wirklich vernünftig möglich ist, die betriebskosten tatsächlich exakt auszurechnen).

    aber eigentlich dachte ich, dass die gesetzgebung pauschalmieten (ausser bei wenigen ausnahmen wie z.b. einliegerwohnungen bzw. zweite wohnung in vom vermieter selbst bewohnten haus) garnicht mehr erlaubt?

    bitte klärt mich auf - ich dachte das geht garnicht mehr mit den pauschalmieten!
    (evtl. würde ich dann für unser 3-parteien-haus entsprechend umstellen können - es wird demnächst meinem bruder gehören, und dem wäre das deutlich lieber.)

    p.s.: ich würde trotzdem im mietshaus nicht auf pauschalen umsteigen - einfach weil ich schon gerne möchte, dass die mieter den erfolg ihrer einsparungsbemühungen z.b. bei wasser und heizung tatsächlich auch in ihrem geldbeutel spüren können.
    sowohl aus gerechtigkeitsgründen als auch aus ökologischen...
     
  11. #10 Max_Headroom, 06.11.2008
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    Grundstätzlich sind drei Miettypen erlaubt: Inklusivmieten, Indexmieten und Mieten mit Betriebskostenanteil (pauschal oder als Vorauaszahlung).

    Die Inklusivmiete ist davon die älteste Version und immer noch zulässig. Nur eben Warmwasser und Heizung darf man nicht mehr mit reinnehmen, bzw. nur wenn die Umrüstung auf Verbrauchserfassung extrem teuer werden würde...aber das ist ja hier eh nicht mein Problem da eben Etagenheizungen.

    Sicherlich zieht das Öko-Argument bei Strom, Gas und Wasser - daher ein gutes Argument zur Umstellung auf Wasserverbrauchszahlung. Aber eben nur dort. Schon bei den Müllgebühren geht das nicht mehr auf ("Der Nachbar schmeisst viel mehr rein als ich!! Müllers haben drei Kinder und zahlen dennoch den gleichen Müllbetrag...").

    Zudem packen natürlich viele Vermieter da alles mögliche rein - da wird dann das gelegentliche Stutzen im Vorgarten schnell zur "Gartenpflege". Umgekehrt motzen die Mieter denn der Rasen ist ihnen eigentlich vollkommen egal, nutzen sie eh nicht...also eeeennndddlooooose Diskussionen und Streit!

    Daher mache ich das weiter so...nur Wasseruhren lasse ich jetzt schon in vorausschauender Weise bei jeder Sanierung einbauen um dafür ggf. vorbereitet zu sein.

    Zudem Wassersparen ja nicht nur Mietersache ist - es liegt eben auch am Vermieter, mit entsprechender Technik aufzuwarten. Ich bin daher motiviert, bei jedem Wohnungswechsel alte Druckspülungen durch Wassersparkästen zu ersetzen. Würde der Mieter extra zahlen, könnte mir das egal sein; zahlt er ja dann...

    max
     
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