Mülltonnen Stellplätze vermieten

Diskutiere Mülltonnen Stellplätze vermieten im Mietvertrag über Stellplätze Forum im Bereich Mieter- und Vermieterforum; Nein, des gibt gar keine Eintragungen in der II. Abteilung in meinem Grundbuchauszug. Nachbar 1 (umzogen von meinem Grundstück) mietet einen...

xound

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xound
Ich sehe deine Forderung durchaus als legitim an.

Du hast Hausrecht und gibt es irgendwelche eingetragene Wegerechte in der II. Abteilung Grundbuch?
Wie bist Du im Gespräch mit den Nachbarn?
Wie läuft das genau und wie ist hierbei deine Strategie?

Nein, des gibt gar keine Eintragungen in der II. Abteilung in meinem Grundbuchauszug.

Nachbar 1 (umzogen von meinem Grundstück) mietet einen PKW-Stellplatz auf meinem rot umrahmten Flurstück. Er lässt da auch immer irgendwas rumliegen.
Seine Mülltonnen stehen auf dem Weg links, also auf dem anderen Flurstück. Man sieht sich und redet miteinander. Aber ich muss jetzt keine Freundschaft mit dem schließen

Nachbar 2 (ganz links) habe ich bisher noch gar nicht gesehen. Seine Mülltonnen stehen auch auf dem Weg links (weiß umrahmt). Zudem steht da sein Gartenhaus und versperrt den hinteren Zugang zum größeren Teil des weiß umrahmten Flurstücks. Man hat ihm in der Vergangenheit wohl mal erlaubt, das Gartenhaus da direkt im Weg aufzubauen.

Nachbar 3 (rechts) hat 2 PKW-Stellplätze bei mir gemietet. Seine Tonnen stehen auf seinem Grundstück und er nutzt mein Grundstück nur zum Mülltonnenverkehr. Das ist für mich absolut okay so.

Meine Strategie ist, den Nachbarn (1+2) einfach Mietverträge für die Tonnen-Stellplätze anzubieten. Zudem würde ich den Nachbar 2 darum bitten das Gartenhaus auf sein Grundstück zu stellen oder abzubauen oder mir eine weitere Miete dafür zu bezahlen.
 
immobiliensammler

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Nein, des gibt gar keine Eintragungen in der II. Abteilung in meinem Grundbuchauszug.

Könnte es evtl. sein dass da Baulasten eingetragen sind? Diese sind (außer glaube ich bei uns in Bayern) nicht im Grundbuch eingetragen sondern in einem separaten Baulastenverzeichnis!

 
dots

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Bestehen diesbezüglich Erfahrungswerte, ob 120 Euro pro Jahr pro Mieter in Ordnung sind?
120€ halte ich für viel zu wenig. Ich würde mindestens das zwanzigfache verlangen. Mindestens!
Was hat denn der potentielle Mieter auf die Frage, ob "120 Euro pro Jahr pro Mieter in Ordnung sind", geantwortet?
 

xound

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120€ halte ich für viel zu wenig. Ich würde mindestens das zwanzigfache verlangen. Mindestens!
Was hat denn der potentielle Mieter auf die Frage, ob "120 Euro pro Jahr pro Mieter in Ordnung sind", geantwortet?

Ich glaube nicht, dass die potentiellen Mieter da viele Optionen haben. Ich möchte nur fair sein, aber auch nicht Nichts dafür nehmen. 120 halte ich für fair. Insofern ziehe ich die Frage zurück. :)
 
CS.Immobilien

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120€ halte ich für viel zu wenig. Ich würde mindestens das zwanzigfache verlangen. Mindestens!
Was hat denn der potentielle Mieter auf die Frage, ob "120 Euro pro Jahr pro Mieter in Ordnung sind", geantwortet?
In meinen Land beträgt die Inflation derzeit 3,8%.
Die der Münsterländer Spaßvögel ist mir leider unbekannt.
 
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Ich glaube nicht, dass die potentiellen Mieter da viele Optionen haben. Ich möchte nur fair sein, aber auch nicht Nichts dafür nehmen. 120 halte ich für fair. Insofern ziehe ich die Frage zurück.
Zu einem Vertrag gehören immer zwei, und es reicht nicht, wenn du alleine 120€ fair findest. Ich finde 120€ überhaupt nicht fair, aber das, was ich fair finde, hast du ja schon kategorisch ausgeschlossen.
 

xound

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Zu einem Vertrag gehören immer zwei, und es reicht nicht, wenn du alleine 120€ fair findest. Ich finde 120€ überhaupt nicht fair, aber das, was ich fair finde, hast du ja schon kategorisch ausgeschlossen.

Du meinst zu fragen, ob das in Ordnung ist? Oder das Zwanzigfache zu verlangen? :D

Letztlich handelt es sich ja lediglich um ein Angebot. Eigentlich sollten die mich fragen, ob das in Ordnung ist. Da das nicht erfolgt ist, biete ich direkt vertraglich etwas an. Wenn das denen nicht passt, können die gerne auf mich zukommen und mit mir darüber sprechen.

Diejenigen, die mein Grundstück jetzt sehr wahrscheinlich "einfach so" nutzen, geniessen einen gewissen Luxus im Vergleich zu den anderen Eigentümern, die eben nicht diese Möglichkeit haben und ihre Mülltonnen irgendwie durch den Keller in den Flur nach draussen oder durchs Wohnzimmer oder so rollen müssen.
 
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Razi

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Wenn die dazu gezwungen sind, ihren "Mülltonnenverkehr" über ein paar Meter zu führen, dann nenne ich dein Ansinnen "Wegelagerei". Aber, wir sind ja in Deutschland, da ist das anscheinend normal.
 

Ferdl

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Ach. das kann man alles so oder so sehen, der eine Wegelagert der Andere Lagert auf dem Weg.
Wer ist gut wer ist böse?
Der wo anderer Leutz Grundstück gratis benutzt oder der wo Miete dafür haben möchte?
Was ist fair? Ist das wichtig? Oder soll es rechtssicher sein?
Ich mute mir da kein Maß zu an.

Nebenbei, der Grundstückseigner haftet für den Müll der da rumliegt oder Schäden die durch das Benutzen entstehen. Und wenn was passiert gibt dir Niemand etwas dafür dass du Jahrzehntelang auf deine Rechte Verzichtet hast.
Also ist mindestens eine Nutzungsvereinbarung angebracht, inwieweit das Entgeltlich wird ist dann Ermessens- bzw. Verhandlungssache.
 

jorgk

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Nee, nee: Die hätten einfach ihre Hütten kleiner bauen sollen/können, damit da auch Platz für einen Weg bleibt, ausser sie sind bereit alles was im Garten ist dann jeweils durch das Haus zu tragen (was im übrigen keine so seltene Situation ist).
Oder es hätte zu einem früheren Zeitpunkt eine Einigung geben müssen, in Form von gemeinsamen Eigentum an dem nötigen Weg oder eben ein Wegerecht.
 
Andres

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Oder es hätte zu einem früheren Zeitpunkt eine Einigung geben müssen, in Form von
... weniger bizarren Flurstücken. Das ist wieder so ein vermurkstes Erbe, das auch Generationen später noch wirkt, weil freiwillig hätte das doch niemand so aufgeteilt.
 

xound

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... weniger bizarren Flurstücken. Das ist wieder so ein vermurkstes Erbe, das auch Generationen später noch wirkt, weil freiwillig hätte das doch niemand so aufgeteilt.
Genau. Deswegen möchte ich das Grundstück zukünftig einfacher gestalten. Aber das dauert noch.
Bis dahin muss ich eine andere Lösung finden.
 

xound

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Ach. das kann man alles so oder so sehen, der eine Wegelagert der Andere Lagert auf dem Weg.
Wer ist gut wer ist böse?
Der wo anderer Leutz Grundstück gratis benutzt oder der wo Miete dafür haben möchte?
Was ist fair? Ist das wichtig? Oder soll es rechtssicher sein?
Ich mute mir da kein Maß zu an.

Nebenbei, der Grundstückseigner haftet für den Müll der da rumliegt oder Schäden die durch das Benutzen entstehen. Und wenn was passiert gibt dir Niemand etwas dafür dass du Jahrzehntelang auf deine Rechte Verzichtet hast.
Also ist mindestens eine Nutzungsvereinbarung angebracht, inwieweit das Entgeltlich wird ist dann Ermessens- bzw. Verhandlungssache.
Eben. Das ist letztlich eine Kalkulation zwischen Anschaffung, Haftung, generell laufenden Kosten und Fairness.

Ich unterbreite einen Vorschlag und bin gerne offen für Gegenvorschläge.
 

Valfine

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An deiner Stelle würde ich abwarten, was im Baulastenverzeichnis steht. Es kommt durchaus vor, dass dort eine (unentgeltliche) Nutzung als Baulast eingetragen ist. Ich wundere mich, dass da die Abfrage nicht vor dem Kauf erfolgt ist? Sollte meiner Meinung nach immer geprüft werden, kommt zwar bei den Objekten die ich so gesichtet habe über die Jahre vielleicht nur bei jedem 20.-30. Objekt vor, aber da können durchaus die verrücktesten Sachen eingetragen sein, die den Wert der Immobilie erheblich beeinflussen können...
 

xound

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An deiner Stelle würde ich abwarten, was im Baulastenverzeichnis steht. Es kommt durchaus vor, dass dort eine (unentgeltliche) Nutzung als Baulast eingetragen ist. Ich wundere mich, dass da die Abfrage nicht vor dem Kauf erfolgt ist? Sollte meiner Meinung nach immer geprüft werden, kommt zwar bei den Objekten die ich so gesichtet habe über die Jahre vielleicht nur bei jedem 20.-30. Objekt vor, aber da können durchaus die verrücktesten Sachen eingetragen sein, die den Wert der Immobilie erheblich beeinflussen können...
Definitv checke ich erstmal das Baulastenverzeichnis, nachdem hier die Tipps kamen.

Ich wollte das vor dem Kauf prüfen, habe dann aber nur die Bauakte komplett durchgearbeitet. Die Grundstücksprüfung ist mir danach komplett durchgegangen. Ich weiß gar nicht mehr woran das lag, aber das war alles zur Hochzeit der Corona-Krise und ging so schnell. War nicht besonders klug. Ich gebe es zu. Wir werden sehen, was dabei rauskommt.
 

Torstenfalkner

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Ich Denke 120€ Im Jahr für eine Mülltonne ist schon ziemlich viel.
 
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Ich Denke 120€ Im Jahr für eine Mülltonne ist schon ziemlich viel.
Vor allem, wenn dann auch noch Kosten für die Stellplätze dazu kommen - siehe Titel dieses Threads.

Wenn man es aber von einer anderen Seite betrachtet, nämlich der, dass ein gut platzierter Werbelink durchaus so viel wert ist, um sich hier anzumeldent und im einzigen bisherigen Beitrag seine Meinung bzgl. Müll(-tonnen) kund zu tun, sieht die Sache vielleicht schon wieder ganz anders aus.

@Mods (wenn ihr das hier lest): Mal grundsätzlich nachgefragt, darf/soll man sowas melden (auch wenn bisher noch nichts passiert ist)? Habt ihr solche Werbelink-Kandidaten sowieso auf dem Schirm?
 
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