Muss ich den Mietvertrag an Vermieter aushändigen?

Diskutiere Muss ich den Mietvertrag an Vermieter aushändigen? im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo zusammen :zwinker , im Februar 2004 wurde das zweifamilien haus in dem meine Eltern im EG und ich mit meinem Bruder im 1 Etage wohnen...

TSB

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Hallo zusammen :zwinker ,
im Februar 2004 wurde das zweifamilien haus in dem meine Eltern im EG und ich mit meinem Bruder im 1 Etage wohnen (beide von meinen Eltern bezahlt) von einer ImmobilienFirma an Privatleute verkauft. Es gab im vorfällt und in der letzten zeit immer mehr sachen die uns am Vermieter gestört haben.

Letzte Woche hat mein Bruder den Kopf verloren weil zuerst der Vater dann der Sohn bei uns vorbei gekommen sind und dann noch der Steuerberater bei uns angerufen hat, so das er den Vater vom eigentümer aus dem hausflur rausgeschmissen hat
(Vorfällt: Es wurden schon bevor der Noterielle vertag unterzeichnet wurde mietzahlungen von uns vom käufer gefordert und dies mehrmals die wir aber nach rücksprache weiterhin an den bisherigen vermieter gezahlt haben. )

Dann haben wir seit 2004 keine Nebenkostenabrechnung bekommen und seit einem halben Jahr will er den Mietvertrag von uns den wir nicht aushändigen.
Danach wurden meine Eltern auf der straße von den Vermietern öfters belästigt und genötigt eine Mieterhöhung zu bezahlen die nicht begründet war. Da beim Vater über 65 ist und nicht sehr streßressistent ist hat er diese seit letzten Monat bezahlt (80 € im Monat).

Wir haben aus diesen und einigen anderen gründen letzten Monat zum ende Dezember gekündigt Per Brief mit Rückschein. Im Mietvertrag stand wohl 3 monatskündigungsfrist wir haben im Mitte September gekündigt aber der Vermieter hat die Kündigung nicht beanstandet.

Heute haben wir einen Brief von einem Anwalt erhalten in dem steht:

Blabla
ausweislich anliegender Vollmachtserklärung teile ich ihnen mit dass mich ihr Vermieter, Herr ... in ... 12345....mit der Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen beauftragte.

Meinem Mandanten ist zu Ohren gekommen, (Wir haben mündlich und schriftlich mit rückschein gekündigt) dass sie beabsichtigen, das Mietvertragsverhältnis zu beenden. Falls sie eine Kündigung des Mietvertragsverhältnisses aussprechen können, darf ich sie bitten, dies schriftlich zu machen unter Beachtung der nach dem Mietvertrag bzw. dem gesetz vorgesehen Kündigungsfrist. Das Kündigungsschreiben wollen Sie bitte unmittelbar an meinen Mandanten richten. Ferner bitte ich sie, meinem Mandanten eine Kopie des Mietvertrages zur verfügung zu stellen.

blabla

So jetzt die fragen:
Können wir die nebenkosten von 2004, und 2005 zurückverlangen? Mietverein treten wir diesen Monat bei.

Müssen wir den Mietvertrag übergeben?

War die Kündigung mit zwei monatsfrist gerecht fertigt ?

Müssen wir auf diesen Brief vom Anwalt anworten?

Kann ich im Namen meiner Eltern alles erledigen und falls es dazu kommen sollte prozessieren. Wie gesagt mein Vater ist über 65 Jahre und hatte schon einen Herzinfarkt und er kann die Deutsche sprache nicht sehr gut.

Falls jemand gute Tipps hat, her damit.

Danke im vorraus :wink
Timur
 

Heizer

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Einen Mietvertrag in Kopie würde ich maximal aushändigen, keinesfalls das Original.

Nebenkosten für 2004 sind nicht mehr vom Vermieter einforderbar. Für 2005 schon sofern er eine verbrauchsabhängige Abrechnung bis 31.12.06 erstellt und zustellt. Solange keine Nebenkostenabrechnung erstellt wird würde ich die Nebenkostenvorauszahlung einstellen. Diese Zahungen erfolgen nämlich ohne Rechtsgrund wenn nicht abgerechnet wird und sind daher auch nicht fällig.

Falls ergendwann doch abgerechnet wird aber die Heizkosten nicht verbrauchsabhängig könnt Ihr unabhängig von allem anderem zusätzlich von den Heizkosten 15% einbehalten. Siehe auch HeizKV.
 

Irmi

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Hallo,

sofern sich alles so abgespielt hat wie Du schreibst, würde ich auf keinen Fall den Mietvertrag auch nicht in Kopie herausgeben.

Wie du ja selber schreibst, tritts Du dem Mieterverein bei. Lass diesen diese Sache :banana :tröst :wisper :hase für Euch entsprechend bearbeiten.
Ich bin mir fast sicher, dass der Verein bei diesem Sachverhalt und dem richtigen Sachbearbeiter für Euch sehr hilfreich sein kann.

Nur mal so am Rande, der Vermieter kann ja keine korrekten Abrechnung vornehmen, wenn er keinen Vertrag vorliegen hat. Deshalb will er ihn ja :wand: :stupid :vertrag

Also so schnell wie möglich, die Angelegenheit einem Profi übergeben und die Miete nur noch unter Vorbehalt zahlen. Ebenfalls die Nebenkosten einbehalten, aber das sagt Euch dann der Profi wie es richtig geht :top :motzki :banana :banana

Gruß Irmi
 

aspren01

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Man kann hier sicher den harten Weg der Konfrontation suchen wenn man will. Jedoch sollte man bedenken, dass die meisten Probleme, die Du aufgefuehrt hast entstanden sind, weil die neuen Vermieter den Mietvertrag nicht haben. Wenn ihr den Mietvertrag beide miteinander durchgeht, dann werden sich die meisten Probleme von selber loesen. Wieso wollt ihr denn dem Vermieter nicht eine Kopie geben? Verstehe ich nicht.

In dem Vertrag ist bestimmt die Kuendigungsfrist und die Nebenkostenberechnung geregelt, oder?. Es sieht so aus, dass ihr Euch einen Vorteil verschaffen wollt, bloss weil der Vermieter vom Vorgaenger den Mietvertrag nicht bekommen hat. Also da muss man sich nicht wundern, dass der Vermieter mit dem Anwalt kommt.

Ich wuerde mich mit dem Vermieter zusammensetzten und den Mietvertrag durchsprechen. Dann ist bestimmt alles wieder im Butter. Der Stress mit Mietverein und Anwalt waere mir das nicht wert.
 
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