MWST erhöhung

Dieses Thema im Forum "Mieterhöhung" wurde erstellt von Insolvenzprofi, 11.12.2006.

  1. #1 Insolvenzprofi, 11.12.2006
    Insolvenzprofi

    Insolvenzprofi Erfahrener Benutzer

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    § 1 BetrKV
    Betriebskosten

    (1) Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten durch das Eigentum oder Erbbaurecht am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen. Sach- und Arbeitsleistungen des Eigentümers oder Erbbauberechtigten dürfen mit dem Betrag angesetzt werden, der für eine gleichwertige Leistung eines Dritten, insbesondere eines Unternehmers, angesetzt werden könnte;

    die Umsatzsteuer des Dritten darf nicht angesetzt werden.

    was meint man damit? wer wäre denn z. b. der dritte?
     
  2. AdMan

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  3. Mac

    Mac Erfahrener Benutzer

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    Servus erstmal.

    der Dritte = ein Handwerker, Unternehmen

    "gleichwertige Leistung eines Dritten" z.B. Treppenhausreinigung durch ein Unternehmen für pauschal EUR 100,00 zzgl. Umsatzsteuer zur Zeit 16% somit insgesamt EUR 116,00.

    Vermieter, der das Treppenhaus selbst reinigt, kann dafür auch pauschal EUR 100,00 als Ausgabe ansetzen, aber eben ohne Umsatzsteuer.

    Gruß Mac

    Und wie imma... alles ohne Gewähr :zwinker
     
  4. #3 Insolvenzprofi, 11.12.2006
    Insolvenzprofi

    Insolvenzprofi Erfahrener Benutzer

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    das heißt also, wenn der vermieter mit jemanden ein vertrag hat, z. b. Wasserwerke und sich nun die 3% MWsteuern erhöhen, wirkt sich das nicht auf dem Mieter aus?

    ich habe die MWST immer an den mieter weitergegeben.... lol
     
  5. Mac

    Mac Erfahrener Benutzer

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    Moment, in deiner Frage geht es um Leistungen, die der Vermieter selbst erledigen kann und nicht dafür ein Unternehmen beauftragt!

    Also ich geh mal davon aus, dass es nicht viele Vermieter gibt, die einen eigenen Brunnen besitzen und dieses Wasser dem Mieter weiterberechnen. Und wenn dann dürfen diese auch keine Umsatzsteuer zusätzlich in Rechnung stellen.

    Gruß Mac

    (Frischwasser 7% USt)

    Und wie imma... alles ohne Gewähr :zwinker
     
  6. #5 CS Immobilien, 12.12.2006
    CS Immobilien

    CS Immobilien Erfahrener Benutzer

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    Als Vermieter darfst du keine Mehrwertsteuer nehmen. Wenn du aber die Abwasserabrechnung an deine Mieter umlegst, so kannst du die volle Steuer an die Mieter weitergeben.
     
  7. Mac

    Mac Erfahrener Benutzer

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    Abwasser 0% USt

    Aber im Rahmen der Nebenkostenabrechnung an
    a) gewerl. USt-pflichitge Mieter -zzgl. 16% USt
    b) Privatwohnungen -ohne USt

    Gruß Mac

    Und wie imma... alles ohne Gewähr :zwinker
     
  8. #7 Insolvenzprofi, 12.12.2006
    Insolvenzprofi

    Insolvenzprofi Erfahrener Benutzer

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    danke erstmal,
    aber ich meine z. b allgemeinsstrom im Haus = Nettobetrag + UST an die Mieter des Wohnhauses oder ohne? in der nebenkostenabrechnung 06 z, b, .,.. danke
     
  9. Mac

    Mac Erfahrener Benutzer

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    Allgemeinstrom für Privatwohnhaus
    netto EUR 100,00 zzgl. z.Zt. 16% USt brutto EUR 116,00 ab 1.1.07 19% somit EUR 119,00


    NK-Abre. 06/07

    Kosten:
    Allgemeinstrom EUR 116,00 / EUR 119,00, nimm ab besten die Jahresabrechnung des Stromversorgers, welche mit 16% bis 31.12.2006 und ab 01.01.2007 mit 19% ausgewiesen wird und berechne den Bruttowert weiter.
    Gruß Mac

    Und wie imma... alles ohne Gewähr :zwinker
     
  10. Cesar

    Cesar Erfahrener Benutzer

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    Die Alternatieve von MAC ist meiner Meinung nach auch die Beste.
    P.S. Mwst. SUXX"!!"" :wand:


    Gruß

    Cesar
     
  11. alexis

    alexis Benutzer

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    Tag erstmal,
    kann ich nicht die Mehrwertsteuererhöhung bei zb. 1160€ NK / Jahr als 30€ pro Jahr am Ende des Berechnungszeitraumes (hier Dez. 2007) abrechnen?

    Nur mal theoretisch gedacht? :?

    Gruß
     
  12. Mac

    Mac Erfahrener Benutzer

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    Annahme USt-pflichtige Vermietung:
    monatl. NK-Vorauszahlung EUR 1.000,00 zzgl 16% USt somit 1.160,00 ab 01.01.2007 zzgl. 19% USt somit EUR 1.190,00.

    darauf solltest du deinen USt-pflichtigen Mieter hinweisen, sonst werden deine NK-Vorauszahlungen ab 1.1.07 i.H.v. EUR 1.160,00 abzgl. beinhalteter 19% USt somit netto EUR 974,79 sinken x 12 Monaten ca. netto EUR 300,00 weniger auf deinem Verwaltungsgeldkonto, und bis dann die Anpassung der Vorauszahlugen anhand der neu erstellten Jahresabrechnung erfolgt,...

    "Zeit ist Geld" :zwinker

    Gruß Mac

    Und wie imma... alles ohne Gewähr :zwinker
     
  13. #12 Insolvenzprofi, 13.12.2006
    Insolvenzprofi

    Insolvenzprofi Erfahrener Benutzer

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    hallo mac, danke für die info, ich habe dich erstmal positiv bewertet...
     
  14. #13 lostcontrol, 13.12.2006
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    öhm... vielleicht bin ich ja zu blöd, aber hier geht's doch um sach- und arbeitsleistungen, die vom vermieter selbst (anstatt von dritten, wie z.b. 'nem hausmeister, einer reinigungsfirma, einem gärtner etc.) erbracht werden?

    die regelung dient doch nur dazu, damit der vermieter diese leistungen ebenfalls abrechnen kann, also z.b. das rasenmähen oder die kehrwoche.
    der vergleich mit den rechnungen von "dritten" dient dazu, den WERT der vom vermieter erbrachten leistung zu ermitteln!
    sonst könnten die mieter ja sagen "ey, ohne beleg zahl ich GARNIX, das darfst du nicht!" - genau das soll hierdurch vermieden werden. dass dabei keine umsatzsteuer fliessen darf ist doch nur logisch.

    bei vermietung von privat an privat spielt die umsatzsteuer ohnehin keine spezielle rolle - bei den im mietvertrag vereinbarten versorgungsleistungen wie wasser, wärme etc. wird die umsatzsteuer schlicht und ergreifend ganz normal umgelegt (muss sie ja auch werden, beim vermieter darf das maximal ein "durchlaufender posten" sein, die umsatzsteuer trifft einzig und allein den endkunden, so läuft das halt mal in unserer wirtschaft), es kann ja wohl kaum vom (privaten) vermieter verlangt werden, dass er diese steuer für die mieter übernimmt. andererseits darf er das wasser, die wärme etc. aber auch nicht teurer verkaufen, als er sie selbst vom wasserwerk, vom wärmewerk etc. bezieht.

    mit SACHleistungen des vermieters sind nicht die besagten betriebsmittel (wasser, wärme, strom etc.) gemeint (die erstellt oder erbringt der vermieter ja nicht selbst), sondern z.b. wenn der vermieter dinge, die er selbst hergestellt hat (z.b. einen selbstgebauten geräteschuppen, einen fahrradständer, eine mülltonnenaufbewahrung usw.) den mietern zur verfügung stellt.

    wo kämen wir denn hin, wenn es dem vermieter nicht mehr erlaubt wäre, dinge in eigenleistung zu machen sondern er gezwungen wäre, ALLES von handwerkern etc. machen zu lassen?
    gutes beispiel dabei ist die kehrwoche: für eine putzfrau muss man da eigentlich erstmal auf jeden fall 'ne betriebsnummer haben (das kann man auch ohne ein gewerbe angemeldet zu haben) und in jedem falle muss man mindestens einen mini-job-vertrag mit ihr machen, was dann eben auch bedeutet, dass man die diversen sozialversicherungen für sie abführen muss.
    wenn man als vermieter die putzerei aber lieber selbst übernimmt, muss man dafür auch eine entsprechende entschädigung von den mietern verlangen können - und um deren höhe zu berechnen und vor allem: den mietern gegenüber belegen zu können braucht's eben den vergleich mit "dritten".

    edit wg. fipptehler
     
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